Eine Kältewelle im Süden der USA sorgt für eisige Temperaturen und mancherorts für den ersten Schnee seit vielen Jahren. Den Bewohnern von Florida, dem südöstlichsten Bundesstaat der USA, bescherte das Winterwetter den ersten nennenswerten Schneefall seit fast drei Jahrzehnten.

Während in Florida jedoch nur eine hauchdünne Schneedecke liegen blieb, wurde beispielsweise im Bundesstaat Georgia wegen des Winterwetters für insgesamt 28 Bezirke der Notstand ausgerufen. Wegen Eisregens musste die Polizei etwa in der Stadt Savannah zahlreiche Straßen sperren, der Bürgermeister der Stadt forderte die Bewohner auf, zu Hause zu bleiben. In Savannah waren seit 2010 keine messbaren Mengen Schnee gefallen.

In Indianapolis fielen die Temperaturen auf historisch niedrige minus 24 Grad, die Schulen blieben geschlossen. Im Raum Chicago wurden Temperaturen von bis zu minus 37 Grad gemessen. Sogar in Austin in Texas schneite es.

Insgesamt kam es in den USA bereits zu mindestens 16 tödlichen Unfällen, die wahrscheinlich mit dem Winterwetter in Verbindung stehen. Für Mittwoch und Donnerstag hat der US-Wetterdienst weitere Winterstürme an der Ostküste vorhergesagt.

Gegensätzlich zeigt sich der Winter in Alaska: In Anchorage wurden plus sieben Grad Celsius gemessen – ein Rekord für Januar.