In Nordkalifornien hat sich ein Waldbrand auf eine Fläche von 328 Quadratkilometer ausgebreitet und mindestens 500 Gebäude zerstört. Zwei Feuerwehrleute starben, neun Menschen werden vermisst, berichtete der US-Fernsehsender CBS. Für 37.000 Menschen gilt eine Evakuierungsanordnung.

Das Feuer ist erst zu fünf Prozent eingedämmt und bedroht weitere 5.000 Wohnungen. Von den Flammen ist vor allem die 90.000-Einwohner-Stadt Redding betroffen: Auf Filmaufnahmen ist zu sehen, wie ganze Viertel komplett niedergebrannt sind. Auch von dem Dorf Keswick sind nur noch wenige Häuser übrig.

Zudem greifen in dem Bundesstaat an der Westküste der USA große Waldbrände in der Nähe des Yosemite-Nationalparks und bei Palm Springs um sich. Mehr als 7.000 Feuerwehrleute kämpfen gegen die Flammen. Feuerwehrchef Ken Pimlott zufolge fachte starker Wind die Brände immer wieder an. Die Feuer schlugen Zehntausende Menschen in die Flucht.

Im vergangenen Oktober waren bei einer Waldbrandserie in Nordkalifornien mehr als 40 Menschen gestorben. Zeitweise waren damals 100.000 Menschen vor den Bränden auf der Flucht. Nach Schätzungen wurden damals mehr als 9.000 Gebäude zerstört.