Spanische Rettungskräfte haben fünf tote Migranten und Flüchtlinge und 53 Überlebende in einem teilweise gesunkenen Boot östlich der Straße von Gibraltar gefunden. Ein Flugzeug hatte das Schlauchboot am Mittwoch im Mittelmeer entdeckt, teilte der Seerettungsdienst mit. Die Leichen und Überlebenden seien nach Almería gebracht worden.

Am Donnerstagmorgen seien zudem 181 nordafrikanische Migranten und Flüchtlinge aus fünf Booten auf dem Weg nach Europa in Sicherheit gebracht worden. Dabei habe es sich um mehrheitlich erwachsene Männer gehandelt. Am Mittwoch waren laut dem Rettungsdienst bereits insgesamt 501 Menschen aus zwölf Booten geholt worden. Drei Migranten wurden entdeckt, als sie versuchten, das Mittelmeer mit einem Jetski zu überqueren.

Weil es schwieriger ist, von Nordafrika nach Italien zu gelangen, versuchen viele Flüchtlinge und Migranten von Algerien und Marokko nach Spanien zu fahren. 2018 sind bereits mehr als 25.000 Menschen über das Meer in Spanien eingetroffen. Öffentliche Dienste und die spanische Regierung stehen wegen des Anstiegs unter Druck.