Der Fotograf Saiful Huq Omi begann im Jahr 2009 das Schicksal der Rohingya zu dokumentieren. Die muslimische Ethnie lebt als Minderheit in Myanmar, wo sie aber nicht als Volk akzeptiert wird. Im Gegenteil: Sie wird dort verfolgt – die UN sprechen von "Völkermord". Viele Rohingya sind über die vergangenen Jahrzehnte geflohen, bevorzugt zum muslimischen Nachbarn Bangladesch, viele leben aber auch als Staatenlose in Malaysia, Thailand oder Indien. Omis Fotografien sind in einem Bildbad erschienen: Saiful Huq Omi, 136 – I Am Rohingya, Schilt Publishing