Im Norden Russlands, ganz nah am Polarkreis, ist das Leben hart und einsam – aber dabei manchmal auch sehr still und schön. In der Siedlung Dikson leben nur noch wenige Menschen. An 82 Tagen im Jahr zeigt sich die Sonne nicht. Die Stadt Teriberka hat einen Sandstrand, wartete aber lange auf die vielen Arbeitsplätze, die die Gasförderung bringen soll. Norilsk hingegen, die nördlichste Großstadt der Welt, bietet seinen Bewohnerinnen und Bewohnern durch die vielen Bodenschätze Arbeitsplätze und Wohlstand. Norilsk ist aber auch eine extrem schmutzige Stadt. Der Fotograf Beat Schweizer erzählt in seinem Bildband Mikhailovna Called von dem extremen Leben im Norden. Erschienen ist er im Kehrer Verlag.