Bei der Explosion einer Autobombe vor einem Einkaufszentrum in Somalia sind nach Polizeiangaben mindestens elf Menschen getötet worden. 15 weiteren Personen wurden bei dem Anschlag in der Hauptstadt Mogadischu verletzt. Über dem Stadtviertel stieg nach der Explosion sichtbarer Rauch auf.

Die islamistische Terrororganisation Al-Shabaab bekannte sich zu dem Anschlag, wie eine den Extremisten nahestehende Webseite berichtete. Das Ziel des Angriffs sei ein Treffen von leitenden Beamten in einem Restaurant neben dem Einkaufszentrum gewesen, hieß es. In dem Zentrum gibt es unter anderem Geschäfte, Banken und Büros.

In Somalia verübt die islamistische Shabaab-Miliz immer wieder Anschläge. Die mit dem Al-Kaida-Netzwerk verbündete Miliz kämpft in dem Land am Horn von Afrika gegen die international unterstützte Regierung. Ende Dezember waren bei einem Anschlag in Mogadischu mindestens 20 Menschen getötet worden. Zu dem Anschlag, bei dem zwei Autobomben in der Nähe des Präsidentenpalastes detonierten, bekannte sich ebenfalls die Schabaab-Miliz.