Bei Sturzfluten im Osten Indonesiens sind mindesten 50 Menschen gestorben. Die Überschwemmungen ereigneten sich in Sentani nahe Jayapura, der Hauptstadt der Provinz Papua, wie der Sprecher der Nationalen Katastrophenschutzbehörde, Sutopo Purwo Nugroho, mitteilte. Weitere 21 Menschen seien verletzt worden.

Ein weiterer Anstieg der Opferzahlen sei zu befürchten, teilte der Behördensprecher mit. Rettungsteams versuchten derzeit noch, Zugang zu weiteren Katastrophengebieten zu bekommen. Das Hochwasser ging den Angaben zufolge zwar zurück, dennoch mussten weiterhin Menschen in Sicherheit gebracht werden.

Allein in der Gegend von Sentani wurden demnach mehr als 150 Häuser überspült. Inzwischen seien die Wasserstände aber wieder deutlich gesunken. Das genaue Ausmaß der Schäden ist den Angaben zufolge noch unklar. Rettungseinsätze und Bergungsarbeiten sind angelaufen.

Überschwemmungen kommen in dem südostasiatischen Land häufig vor, insbesondere in der Regenzeit von Oktober bis April. Im Januar waren bei Überschwemmungen und Erdrutschen auf der indonesischen Insel Sulawesi etwa 70 Menschen gestorben.