Etwa 113 Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr in 53 Ländern unter Ernährungsunsicherheit gelitten. Im Vergleich zu 2017 ging die Zahl um elf Millionen zurück, wie die EU, die Welternährungsorganisation FAO und das Welternährungsprogramm WFP der UN im sogenannten Global Report on Food Crises mitteilten.

Ungeachtet des rückläufigen Trends habe sich die Zahl der Länder mit gravierenden Engpässen bei der Nahrungsmittelversorgung erhöht. Außerdem seien zusätzliche 143 Millionen Menschen in weiteren 42 Staaten von Hunger bedroht. In 13 Ländern wie Nordkorea oder Venezuela fehle es an verlässlichen Daten.

Etwa zwei Drittel der Betroffenen lebten in den acht Ländern Afghanistan, Kongo, Äthiopien, Nigeria, Südsudan, Sudan, Syrien und Jemen. Neben Konflikten und Kriegen sind dem Bericht zufolge Klimawandel und Naturkatastrophen wichtige Ursachen für den Hunger.