Bei einem Dammbruch in einer Goldmine in der sibirischen Region Krasnojarsk sind mindestens 15 Menschen ums Leben gekommen. Wie das russische Katastrophenschutzministerium mitteilte, hätte das Wasser zwei Schlafsäle von Minenarbeitern geflutet.

Zu dem Dammbruch am Fluss Seiba kam es am frühen Samstag nach heftigen Regenfällen in dem Dorf Schtschetinkino rund 255 Kilometer südlich von Krasnojarsk.

Der Gouverneur Alexander Uss sagte im russischen Fernsehen, in den provisorischen Arbeiterunterkünften südlich der Stadt Krasnojarsk hätten rund 80 Menschen gelebt.

An einem Großeinsatz zur Suche nach den Vermissten und zur Bergung der Opfer beteiligten sich nach Angaben des Ministeriums mehr als 270 Menschen. Die Behörden leiteten Ermittlungen ein, um herauszufinden, ob Sicherheitsvorschriften verletzt wurden.