Angestellte von Google haben die Konzernführung zu einem umfassenden Klimaschutzplan aufgefordert. Dieser solle unter anderem die Selbstverpflichtung umfassen, bis zum Jahr 2030 die Treibhausgasemissionen auf netto null zu senken. Der offene Brief, der auf eine Petition zurückgeht, wurde von mehr als tausend Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterzeichnet. 

Die Unterzeichner fordern zudem, auf Verträge zu verzichten, die die Förderung fossiler Brennstoffe begünstigten. Außerdem solle nicht mehr mit Organisationen zusammengearbeitet werden, die Flüchtlinge direkt oder indirekt unterdrücken.

Angestellte von Amazon und Microsoft forderten ihre Arbeitgeber ebenfalls dazu auf, Maßnahmen gegen den Klimawandel zu ergreifen. Im September nahmen Mitarbeiter beider Konzerne an einschlägigen Demonstrationen teil. 

Schon in der Vergangenheit waren Google-Angestellte an die Konzernleitung herangetreten, um Veränderungen einzufordern. So wandten sie sich etwa gegen sexuelles Fehlverhalten im Unternehmen oder den Umgang mit Auftragnehmern und setzten Schiedsverfahren bei Google durch.

Die US-Regierung setzte zwischenzeitlich ihre Pläne um, aus dem Pariser Klimaschutzabkommen auszutreten. US-Außenminister Mike Pompeo reichte eine schriftliche Austrittserklärung bei den Vereinen Nationen ein. US-Präsident Donald Trump glaubt nicht an den Klimawandel und ist der Auffassung, dass das Abkommen der US-Wirtschaft schade.