Nach einer mutmaßlichen Brandstiftung in einem Restaurant im niedersächsischen Syke geht die Polizei von einem "fremdenfeindlichen Hintergrund" aus. Diesen Schluss ließen die am Brandort festgestellten Spuren zu, teilten die Ermittler mit. 

Auf der Rückseite der Gaststätte entdeckten die Beamten eine eingeschlagene Fensterscheibe. Zudem fanden sich der Polizei zufolge mehrere "fremdenfeindliche Symbole" an einer Mauer des Gebäudes, darunter zwei Hakenkreuze. Der Betreiber der Gaststätte habe einen Migrationshintergrund. Nun ermittelt der Staatsschutz, der für politisch motivierte Kriminalität zuständig ist.

In dem Restaurant habe sich zum Zeitpunkt des Brandausbruchs in der Nacht zum Donnerstag niemand aufgehalten, sagte eine Polizeisprecherin. Der Sachschaden wird auf mindestens 150.000 Euro geschätzt. Einsatzkräfte retteten sechs Menschen aus einem angrenzenden Wohnhaus. Sie blieben unverletzt.

Zu den Tätern gibt es laut Polizei bisher keine Hinweise. Nach den Unbekannten sei noch in der Nacht auch mit einem Hubschrauber gefahndet worden.