Bill Gates: "Das ist das Dümmste, was ich je gehört habe"
Impfstoffpatente auszusetzen hätte gegen Corona nichts gebracht, sagt Bill Gates im Gespräch. Er fördert Impfkampagnen weltweit. Ist er an der Pandemie gescheitert?
Die Bill- und Melinda-Gates-Stiftung investiert seit zwei Jahrzehnten Milliarden in den Kampf gegen Infektionskrankheiten und warnt vor Pandemien. Im ZEIT-ONLINE-Interview spricht Bill Gates über eine ungerechte Impfstoffverteilung, die Rolle der USA, Probleme bei der Produktion von Impfstoffen und die Herausforderungen bei der Verteilung. Er betont die Bedeutung von Gesundheitssystemen in ärmeren Ländern und lobt Deutschland für seine Unterstützung im Bereich der globalen Gesundheit. Gates hofft auf eine Fortsetzung des Engagements Deutschlands und betont die Wichtigkeit der Entwicklungshilfe.
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Die Bill- und Melinda-Gates-Stiftung ist eine der einflussreichsten Stiftungen der Welt. Sie investiert seit zwei Jahrzehnten Milliarden in den Kampf gegen Infektionskrankheiten – und warnte vor Pandemien. Im ZEIT-ONLINE-Interview spricht Bill Gates über eine ungerechte Impfstoffverteilung und Deutschlands Rolle im Kampf für eine gesunde Welt.
ZEIT ONLINE: Herr Gates, im
vergangenen Jahr hat sich Ihre Stiftung mit der Weltgesundheitsorganisation und
anderen Partnern zusammengetan und einen Plan geschmiedet, um einen
Covid-19-Impfstoff weltweit gerecht zu verteilen: Die Initiative Covax sollte
in verschiedene Impfstoffkandidaten investieren, um das Risiko zu streuen, und
mit dem Geld reicher Länder den Impfstoff für ärmere Länder kaufen. In manchen
Ländern aber sind, Stand heute, nicht einmal zehn Prozent der Menschen geimpft,
in anderen mehr als 80. Der Impfstoff ist nicht gerecht verteilt worden. Sind
Sie mit Ihrer Mission gescheitert?