Die Welle ist da. Und sie trifft deutsche Kinderkliniken hart. Gerade stecken sich sehr viele Babys und Kleinkinder mit dem Respiratorischen Synzytial-Virus an. Bei Kindern unter fünf Jahren mit einem schweren Atemwegsinfekt lag der Anteil der RSV-Diagnosen zuletzt bei über 50 Prozent. Vermehrt müssen Kinder im Krankenhaus behandelt werden. Doch Mediziner berichten, dass es schon jetzt in mehreren Bundesländern kaum noch freie Kinderbetten in den Kliniken gebe, und warnen vor "Katastrophenzuständen". Friedrich Reichert leitet die Notaufnahme in Deutschlands größter Kinderklinik in Stuttgart. Mit ihm hat ZEIT ONLINE darüber gesprochen, welche Gefahr vom RS-Virus ausgeht, auf welche Symptome Eltern achten sollten – und was im Fall einer Klinikeinweisung auf sie zukommen könnte.
RS-Virus: "Wenn ich diesen Husten höre, weiß ich schon: Es ist RSV"
Deutschlands Kinderkliniken sind am Limit. Kinderarzt Friedrich Reichert erklärt, wie dramatisch die Lage ist – und woran Eltern das RS-Virus bei ihren Kindern erkennen.