Gerhard Mingram (1910-2001) aus Hamburg-Barmbek war gelernter Schriftsetzer, konnte sich aber seit den dreißiger Jahren als Fotograf in der Stadt etablieren. Unter dem Künstlernamen Germin arbeitete er für Zeitungen, wie auch als Werbe- und PR-Fotograf. Er hinterließ 80.000 Negative, die sich im Museum der Arbeit befinden. Vieles stammt aus den Aufbaujahren nach 1945. Bekannt wurde er für seine Bilder von der Straße und aus der Arbeitswelt, bei letzteren hat er die Fotos oft auch inszeniert. Wir zeigen eine Auswahl.