Mark Spörrle © Vera Tammen

Guten Morgen,

vermutlich entscheidet sich in den nächsten Stunden, ob der von der spanischen Justiz verfolgte katalanische Separatistenführer Carles Puigdemont von Deutschland an Spanien ausgeliefert wird. Der ehemalige Regionalpräsident Kataloniens wurde gestern bei der Einreise aus Dänemark auf einer Raststätte nahe der Autobahnabfahrt Schleswig-Schuby festgenommen.

Gegen Puigdemont hat der Oberste Gerichtshof Spaniens am Freitag einen neuen Haftbefehl erlassen. Infolge des verbotenen katalanischen Unabhängigkeitsreferendums vom Oktober wird gegen ihn unter anderem wegen Rebellion ermittelt. Die schleswig-holsteinische Justiz muss nun prüfen, ob Puigdemont in Auslieferungshaft genommen wird. Ob es dazu kommt, war bei Redaktionsschluss noch offen; die Linke im Bundestag hatte gestern gefordert, den Politiker sofort wieder freizulassen. Rebellion sei kein europäischer Straftatbestand und gehöre nicht zu den 32 Delikten, nach denen auf Grundlage des EU-Haftbefehls ausgeliefert werden muss. Mehr dazu bei den Kollegen von ZEIT ONLINE.

Und falls Sie gerade überlegen, wie Ihr Neugeborener heißen soll, nennen Sie ihn besser nicht Horst: Der Politiker Seehofer gleichen Vornamens mag sich um Popularität mühen, wie er will – Horst wird trotzdem in den nächsten Jahren kein Trendname werden. Da ist sich zumindest Namensforscher Knud Bielefeld aus Ahrensburg ganz sicher. "Es wird keine Horst-Welle geben", sagt Bielefeld der Nachrichtenagentur dpa. Dem Namen hafte nach wie vor ein Makel an. Vor allem der bayerische Kabarettist Bruno Jonas habe sich mit seinem Buch "Vollhorst" um das Negativimage des Vornamens verdient gemacht. Es sei damit zu rechnen, dass Seehofer an diesem Ruf auch als "Heimathorst" kaum etwas ändern könne. Das Image eines anderen geschmähten Vornamens hat sich laut Bielefeld allerdings verbessert: Juso-Chef Kevin Kühnert habe durch sein Auftreten beim SPD-internen Streit um die Groko alle Vorurteile im Zusammenhang mit dem Namen Kevin widerlegt. Sein Kind nun gleich Kevin zu nennen, das wäre vielleicht noch etwas voreilig: Eine neue Kevin-Welle erwartet Bielefeld nicht unbedingt.

(Sollten Sie Ihren Nachwuchs dennoch gerade voll Freude Kevin getauft haben, können Sie Ihr Gewissen allerdings mit einer viel diskutierten Frage beruhigen: Gibt es Bielefeld überhaupt?)

Ich bin mir übrigens sicher: Sollte die Sommerzeit jemals abgeschafft werden, dann bestimmt nicht in Hamburg. Allen, die mir und uns so zahlreich, so euphorisch und so unheimlich nett geschrieben haben, wünsche ich ganz herzlich: Möge der Sommer mit Ihnen sein!

Stadt in Bewegung

Immer wieder montags wird’s ungemütlich. Seit Wochen treffen sich zum Wochenbeginn Merkel-Gegner, um in Hamburg Stimmung zu machen und rechtspopulistisch angereicherte Parolen unters Volk zu bringen. Nicht ohne Widerstand. 1400 Menschen boten ihnen schon vergangene Woche Paroli, heute sollen es, geht es nach den Grünen in Hamburg, noch mehr werden: Sie beteiligen sich an der Gegendemo des Hamburger Bündnisses gegen Rechts – "Montags in Hamburg rechter Hetze entgegentreten".  Die Merkel-Gegner schrien "gegen die Freiheit an, deren zentraler Bestandteil die Vielfalt ist", sagt Anna Galina, Landesvorsitzende der Grünen, und ruft dazu auf, "ein lautes und buntes Zeichen für eine solidarische Gesellschaft zu setzen – das ist so notwendig wie lange nicht".

Schon am Wochenende war es in Hamburgs Innenstadt laut und bunt zugegangen. Nein, wir meinen damit nicht NUR den gestrigen verkaufsoffenen Motto-Sonntag "City in Motion – Sport und Gesundheit" – wem das Einkaufstaschen-Gewichtheben noch nicht gereicht hat, der konnte sich ganz nebenbei auch an diversen Fitnessaktionen in der Innenstadt beteiligen. Am Sonnabend kamen mehr als 100 Menschen bei der weltweiten Aktion "March for Our Lives" gegen die Waffengewalt in den USA zusammen. Rund 950 protestierten unter dem Motto "Afrin ist nicht alleine!" gegen die türkische Militäroffensive in der syrischen Stadt Afrin.

Tschentscher: "Die besten Tage Hamburgs liegen vor uns"

Aufbruch in neue Zeiten: Beim SPD-Parteitag am Sonnabend reichte "König Olaf" Zepter und Reichsapfel weiter, nahm mit einem "Ahoi" Abschied als Bürgermeister, als Landeschef seiner Partei und von Hamburg. Künftig sollen Melanie Leonhard als Chefin der SPD und Peter Tschentscher als Chef im Rathaus die Geschicke in der Stadt lenken. Am Mittwoch soll Tschentscher auch von der Bürgerschaft gewählt werden – von seiner Partei bekam er immerhin 95,2 Prozent der Stimmen. Auch Leonhard hat mit 317 von 335 Stimmen ein gutes Ergebnis eingefahren. Gemeinsam sollen sie der SPD neuen Schub geben. Die Umfrageergebnisse der Partei zuletzt waren miserabel, lagen gerade einmal noch bei 28 Prozent. Ändern soll sich das unter anderem mit "echter Gleichstellung von Frauen und Männern im Alltag", das hat sich Sozialsenatorin Leonhard auf die Fahnen geschrieben. Sie sagte: "Für mich ist eine echte Gleichstellung mehr als Quotenforderung in Aufsichtsräten." Tschentscher, den viele nicht als Scholz-Nachfolger auf dem Zettel hatten, versteckte sich nicht hinter falscher Bescheidenheit und gab eine klare Parole aus: "Die besten Tage Hamburgs liegen vor uns." Der designierte Erste Bürgermeister malte ein Bild Hamburgs, in dem "Kindererziehung und Beruf miteinander vereinbar sind und wo jedem Kind unabhängig von seiner Herkunft und dem Elternhaus alle Bildungswege offenstehen". Andreas Dressel löst Tschentscher als Finanzsenator ab. Und Olaf Scholz gab sich überzeugt: "Ich bin ganz sicher, dass das eine gute Zeit wird." Obschon er nicht ohne Wehmut sein Amt als Bürgermeister aufgebe. "Es war schön mit euch", sagte er. Und wer wird jetzt SPD-Fraktionsvorsitzender?

Mehr Stadtpark!

Yeah! – apropos beste Tage: Der Stadtpark soll wachsen! Dafür muss er noch nicht einmal eine zweite Etage bekommen, es müssten nur ein paar angrenzende Flächen dazukommen. Vor allem rund um den Südring bis zum Goldbekkanal gibt es noch Potenzial, und diesen Bereich hat die rot-grüne Bezirkskoalition jetzt für eine Erweiterung ins Auge gefasst. Ein entsprechender Antrag soll bei der nächsten Bezirksversammlung gestellt werden. Wird es dann endlich Platz für jede Hängematte geben, das Sardinenbüchsenfeeling passé sein? Sieben Hektar mehr könnten es bestenfalls werden, was ein wenig nach Kinkerlitzchen klingt, hat der Park doch bereits jetzt 148 Hektar. "Am Wochenende kommen um die 200.000 Menschen in den Park, da brauchen wir jeden Zentimeter", sagt Thomas Domres von der SPD-Fraktion, dem auch klar ist, dass mit dem Mehr an Fläche nicht jedes Problem behoben werden kann. Aber was an Potenzial da ist, und das ist in Winterhude nicht mehr viel (es sei denn, man beginnt Häuser abzureißen ...), soll in die Prüfung aufgenommen werden – schließlich leben auch immer mehr Menschen in dem Gebiet. Anders hatte es ein vorsichtiger CDU-Vorschlag mit 3,7 Hektar Fläche zum gleichen Thema vorgesehen. "Wenn wir schon vorher mit der Schere im Kopf rangehen, kommt am Ende gar nichts dabei raus", meint Domres dazu. Auf Teilen des anvisierten Areals gibt es Kleingartenflächen. Würden die dem Stadtpark zugesprochen werden, müssten die Pächter zugunsten der Öffentlichkeit verzichten. Aber das ist bislang – ebenso wie eine Fläche für Inline-Skater oder ein Zugang zum Goldbekkanal – noch graue Theorie der grünen Idylle. "Wir geben den Anstoß zum Nachdenken, für eine öffentliche Diskussion", sagt Christoph Reiffert von der Grünen-Fraktion, "dass da vor 2019 was passiert, ist aber unwahrscheinlich." Hm, schade.

"Einmal im Jahr machen wir eine Kneipentour und singen in Bars"

Bier trinken und singen – zwei Dinge, die sich hervorragend kombinieren lassen, dachte sich Hilke Cordes und gründete vor fünf Jahren den Hamburger Kneipenchor. Am Donnerstag feiert die Sängertruppe ihr Jubiläum im ausverkauften Knust. Wir sprachen mit der Chorgründerin.

Elbvertiefung: Frau Cordes, was unterscheidet den Kneipenchor von anderen Chören?

Hilke Cordes: Uns geht es nicht in erster Linie um den perfekten Klang, sondern darum, Spaß am Singen zu haben. Wir singen auch nicht die typischen Chorstücke, sondern Indierocksongs und Klassiker wie "Don’t stop me now" von Queen. Unser Chorleiter schreibt dafür vierstimmige Arrangements.

EV: Ganz ohne Proben geht das aber trotzdem nicht, oder?

Cordes: Nein, natürlich nicht. In der Hinsicht sind wir auch ein ganz normaler Chor. Wir treffen uns einmal die Woche mit Einsingen, Noten und allem Drum und Dran. Nur unser Probenlokal ist etwas ungewöhnlich: Wir sind im Clubheim an der Sternschanze, das gehört zu dem Fußballplatz da. Vor der Probe holen sich die meisten ein Bier an der Theke, und zwischendurch gibt es eine Pause für neue Getränke und zum Anstoßen. Am Ende kommt es schon mal vor, dass wir zu den letzten Liedern tanzen – und dann gut gelaunt nach Hause gehen.

EV: Wie sind Sie denn auf die Idee gekommen, einen Kneipenchor zu gründen?

Cordes: So etwas in der Art gab es damals schon in Berlin. Davon habe ich gelesen und war total begeistert, weil ich in Hamburg zu der Zeit auf der Suche nach einem Chor war und keinen passenden fand. Ich habe allen in meinem Umfeld vorgejammert, und die sagten: "Mach das doch selbst!" Ich habe dann in meinem Freundeskreis rumgefragt und einen Facebook-Aufruf gestartet. Zur ersten Probe kamen schon weit über 20 Leute. Heute sind wir 42, mehr als die Hälfte davon ist von Anfang an dabei. Das Durchschnittsalter liegt bei 33 Jahren.

EV: Wie reagiert das Publikum auf diese Form des Chorgesangs?

Cordes: Mit Freude und Begeisterung. Wir gucken in viele lachende Gesichter, während wir singen. Ich glaube, unsere Ungezwungenheit und das Unverkopfte stecken einfach an. So etwas findet man nicht mehr so oft in der Kulturwelt.

EV: Ihr Konzert zum fünfjährigen Bestehen im Knust am Donnerstag ist ausverkauft. Wo kann man Sie sonst hören?

Cordes: Wir treten in Musikclubs und bei Festivals auf. Einmal im Jahr machen wir außerdem eine Kneipentour, dann ziehen wir einen Abend lang durch Bars. Das ist auch für diesen Sommer geplant!

"Staring Girl" machen obdachlose Kunstmalerin zum Star im Musikvideo

Eine elegante Frau mit Pelzkragen und Rollkoffer spaziert entlang der Binnenalster, füttert Vögel, sitzt im Café. Abends legt sie sich zum Schlafen in einen Hänger, denn Nicole Förster, 59, ist obdachlos. Zwei Ansichten, die auf den ersten Blick nicht zusammenpassen. Ihre Geschichte hatte Nicole Förster in der Januar-Ausgabe von "Hinz und Kunzt" aufgeschrieben. "Ich schäme mich nicht, ich bin eher stolz auf mich, denn ich kann auch ohne Wohnung und Geld glänzen", schreibt sie darin von ihrem neuen Leben, das sie als "Abenteuer mit Herausforderung der besonderen Art" begreift. "Sie ist eine spannende Persönlichkeit, ihre Geschichte hat etwas sehr Würdevolles und transportiert eine Schönheit – trotz der prekären Situation", sagt Steffen Nibbes, Sänger der Hamburger Band Staring Girl. Für das Musikvideo zu ihrem Lied "Diebe, Halunken und Leute" hat die Band Nicole Förster jetzt vor die Kamera geholt und einen Tag in ihrem Leben dokumentiert. Eine politische Botschaft wollen die Musiker damit nach eigenem Bekunden nicht in die Welt schicken. "Wir wollten jetzt nicht die großen Kekse backen, es sollte zurückhaltend und subtil sein", sagt Nibbes über die Arbeit von Liv Thamsen, die das Video umgesetzt hat. Das Video sei kein Hilfsprojekt, sondern mehr eine künstlerische Kooperation gewesen – Förster hat früher ihr Geld als Kunstmalerin verdient –, und, so Nibbes: "Der Liedtext passt zu ihrer Lebensgeschichte." Und wieso braucht niemand mehr eine Kunstmalerin?

Bei der letzten Zählung von wohnungslosen Menschen in der Stadt im Jahr 2009 wurden 1029 Obdachlose erfasst. Seitdem, so schätzen Sozialbehörde wie Sozialverbände, ist die Zahl dramatisch gestiegen. Mittlerweile wird von mindestens 2000, vielleicht sogar 2500 Menschen ohne Heim ausgegangen. Darunter sollen auch immer mehr junge Menschen, Frauen und Ausländer sein. Eine Zählung der Hamburger Sozialbehörde, die gestern abgeschlossen wurde, soll Klarheit bringen. Aktuelle Zahlen sollen – im Sommer bekannt gegeben werden.

Mittagstisch

Verwirrt in Fuhlsbüttel

Manchmal hat man beim Betreten eines Restaurants das Gefühl, man habe sich in einen Privatraum verirrt. So geschehen im Kaffeehaus in Fuhlsbüttel. In der Theke gleich neben dem Eingang erwarten den Gast Kuchen und Torten, es gibt auch einen Mittagstisch. Platz genommen wird auf hübschem Holzmobiliar im hinteren Raum. Leider wird aber die Distanz, die man sich als Gast erhofft, hier auf vielerlei Art aufgelöst. Die laute Diskussion der Angestellten über den Tierarztbesuch mit dem Hund spielt dabei ebenso eine Rolle wie die mit großer Freude eingeschobene Michael-Jackson-CD, die dann auch konsequent gehört wird, oder die schier unfassliche Auswahl an Deko-Artikeln und anderem Schnickschnack, die diese Räume bevölkern. Wäre das Bauernfrühstück (8,50 Euro) überzeugend gewesen und nicht als Kartoffeln mit gestocktem Ei dahergekommen und hätte die "Salatbeilage" nicht nur aus jeweils drei Schnitzen Gurke, Paprika und Tomate bestanden, man hätte sich vielleicht einnehmen lassen. So aber ergänzt sich alles zu einem Bild, in dem der Gast nicht viel Platz hat.

Das Kaffeehaus; Fuhlsbüttel, Woermannsweg 20, Mittagstisch Mo–Fr 9–15 Uhr

Elisabeth Knoblauch

Verlosung

Wer einen Podcast machen will, muss Moderator, Produzent, Redakteur und PR-Stratege sein. Klingt unmöglich, ist es natürlich nicht. Was man alles bei der Themenfindung und der Ansprache der Zielgruppe über die Wahl des richtigen Formats bis hin zu Interviewtechniken bedenken muss, erklärt Diane Hielscher in der ZEIT Meisterklasse "Machen Sie Ihren eigenen Podcast!" Diane Hielscher ist Moderatorin, Redakteurin, Journalistin und Podcasterin. Für die Kollegen von ZEIT ONLINE hat sie den Podcast "Was jetzt?" mitentwickelt. Wir verlosen zwei Karten für die ZEIT Meisterklasse am Donnerstag, 26. April, ab 18.30 Uhr im Helmut-Schmidt-Haus. Senden Sie uns bis zum morgigen Dienstag, 12 Uhr, eine E-Mail an elbvertiefung@zeit.de, Betreff "Meisterklasse: Podcast". Viel Glück!

Was geht

Sonnige Uhr: Wie müsste eine Uhr beschaffen sein, um die Bahnen der Sonne naturgetreu nachzuzeichnen? Der Stadtparkverein fragt sich das seit 2001, tüftelt unaufhörlich an einem begehbaren Kunstwerk für den Park. Vortrag von Martin Zarth: "Die Sonnengang-Uhr – Von der Idee bis zum 3D-Computermodell".

Sierichsches Forsthaus, Otto-Wels-Straße 3, 18 Uhr, Spenden erbeten, Anmeldung unter vortrag@stadtparkverein.de

Heimat im Buch: Was wissen wir eigentlich über die rund 600.000 Syrer, die seit Beginn des Bürgerkriegs nach Deutschland geflüchtet sind? Wer sind diese Menschen, was denken sie über uns? Für Faisal Hamdo ist Hamburg zur neuen Heimat geworden. Im Buch "Fern von Aleppo" erzählt er von seiner Begeisterung für die fremde Sprache, dem Staunen über die deutsche Liebe zu Haustieren und seiner ersten Begegnung mit dem Humor Loriots.

KörberForum, Kehrwieder 12, heute und morgen, 19 Uhr, Anmeldung online, Restplätze abends am Empfang

Was kommt

Kirchbau in schwerer Zeit: Dass in der Nazi-Zeit viele Kirchen entstanden, stößt heute auf ungläubiges Staunen. Im Hamburger Norden nutzten die Architekten Hopp und Jäger die Möglichkeiten ihrer Zeit, machten sich schon 1935 mit der Fischerkirche in Born auf dem Darß einen Namen. Der "Kirchenspaziergang: Kirchbau in schwerer Zeit?" verfolgt ihr Schaffen bis in die Nachkriegszeit, beginnt an St. Katharinen, führt von den Alstertalkirchen bis nach Hummelsbüttel. Leitung: Jochen Schröder.

Stadtspaziergang, Mi, 10–17.30 Uhr, 35 Euro, Anmeldung online

Mozart im Kino: Wer liebt wen im Spiel um Treue und Lust? Die Männer ihre Frauen, obwohl diese durch jede Liebesprobe rasseln? Die Frauen ihre Männer, weil sie deren lachhafte Verführungskünste von Anfang an durchschauen? Opern-Genuss im Kino: "MET – Mozart Così fan tutte".

CinemaxX Hamburg-Wandsbek, Quarree 8, Sa, 19 Uhr, ab 29,90 Euro

Rock-Ei: Der Rausch in Rot, Gelb und Blau harmoniert mit Ostereiern, kommt aber zugleich indierockig daher; "Gengahr" aus London stehen auf Songvideos voller Farbkraft. Auch als Liveband soll das Quartett "cool grooven", ausgestattet mit dem neuen Album "Where Wildness Grows".

Molotow, Nobistor 14, Sa, 19 Uhr, VVK 16 Euro

Hamburger Schnack

In der Musikhalle ist eine lange Schlange vor der Garderobe. Zwei Damen im Durchgang versperren das Ende. Eine Dame fragt: "Warten Sie?" Die Antwort: "Nein, wir denken."

Gehört von Ina Vondey

Meine Stadt

#ungerührtdemregentrotzen ist kein Problem, wenn man im Trockenen steht © Martin Becker

Das war sie wieder, die Elbvertiefung. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Morgen lesen wir uns wieder, wenn Sie mögen!

Ihr Mark Spörrle

 

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