Annika Lasarzik © Melina Mörsdorf

Guten Morgen,

war gestern was …?

Tja. Reden wir nicht lange drumherum, Sie wissen es ja ohnehin längst: Die deutsche Nationalelf hat es nicht über die WM-Vorrunde hinausgeschafft und im Spiel gegen Südkorea kläglich versagt. Auch im Zeitverlag war die Stimmung gestern dementsprechend, nun ja, gedrückt. Wurde mittags noch auf der Damentoilette gefachsimpelt (gut, wenn man vorher ein paar kluge Sätze aus dem Fußball-Bingo auswendig gelernt hat …), während in Deutschlandtrikots gekleidete Kinder am Büro vorbeidribbelten (ob die jemand engagiert hat …?), herrschte am Nachmittag eine geradezu gespenstische Stille im Haus, durchbrochen nur von einzelnen gequälten "Aaargh"-Rufen, die von irgendwoher durch die Gänge schallten. Nach dem Spiel: lange Gesichter, wütendes Schnauben und wiederum sehr kluge Einwände einzelner Kollegen, die "ja sowieso nicht mehr!" mit einem Sieg gerechnet hätten. Ja, hinterher ist man immer klüger.  

Mehr zum Spiel lesen Sie wie immer weiter unten in unserer WM-Kolumne, der "11vertiefung".

Doch genug vom Fußball, kommen wir zur Politik. In der gestrigen Bürgerschaftssitzung standen schließlich so einige nicht ganz unwesentliche Themen auf der Agenda: debattiert wurde etwa über die Einführung der Kennzeichnungspflicht für Polizisten und über den geplanten Lärmschutzdeckel an der A7. Doch rätselhafterweise schienen einige Abgeordnete nicht so ganz bei der Sache zu sein. Mit fortschreitender Stunde senkten sich jedenfalls verdächtig viele Köpfe nach unten, einige Plätze blieben ganz leer. Ob hier diverse WM-Live-Ticker auf den Smartphones für Ablenkung sorgten, können wir natürlich nicht mit Sicherheit sagen. Allerdings hatten SPD, Grüne und CDU sich vorher gewünscht, die Bürgerschaftssitzung zumindest während der zweiten Halbzeit zu unterbrechen (die anderen Fraktionen waren dagegen).

Dass Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit die Abgeordneten ausgerechnet während der Diskussion über den mutmaßlichen NSU-Mord an dem Gemüsehändler Süleyman Taşköprü ermahnen musste, die Debatte "in Würde zu Ende zu führen",stieß allerdings schon bitter auf. Taşköprü wurde am 27. Juni 2001 im Lebensmittelgeschäft seiner Familie in der Altonaer Schützenstraße erschossen. Auf Antrag von Rot-Grün hat die Bürgerschaft gestern, an seinem 17. Todestag, eine Resolution verabschiedet, in der die Hinterbliebenen des Opfers für die mit einem falschen Verdacht geführten Ermittlungen um Entschuldigung gebeten werden. Denn wie schon bei den NSU-Morden in anderen Bundesländern hatten die Hamburger Ermittler lange nicht erkannt, dass die rechtsradikale Terrorgruppe hinter der Tat steckte. Die Täter wurden im Bereich der organisierten Kriminalität und im Rotlichtmilieu vermutet, rassistische Motive waren ausgeschlossen worden. Und noch heute gibt es offene Fragen; so ist etwa nicht klar, warum und wie ausgerechnet Taşköprü als Opfer ausgewählt wurde – seine Hinterbliebenen wollen diese Fragen in einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss klären, den lehnt der Senat jedoch ab. So bleibt es bei der Entschuldigung.

Wie sich ein rassistisches Verbrechen auch Jahre später noch auf eine Familie auswirken kann, hat Vanessa Vu übrigens am Beispiel des 1980 in Hamburg ermordeten Do Anh Lan für ZEIT ONLINE recherchiert.

Doch nun zu dem, was sonst noch war.

Droht den katholischen Schulen endgültig das Aus?

Es sieht nicht gut aus für die von Schließung bedrohten katholischen Schulen. Die Gremien des Erzbistums haben am Dienstagabend gegen eine Kooperation mit der Schulgenossenschaft gestimmt. "Ausschlaggebend war, dass die Gremien den wirtschaftlichen Sanierungskurs in Gefahr sehen, weil durch die Kooperation mit der Schulgenossenschaft eine hohe zusätzliche finanzielle Belastung auf das Erzbistum zukommen könnte", sagte Bistumssprecher Manfred Nielen. Es sei bisher unklar, ob die Schulgenossenschaft wie angekündigt eine bedeutende Summe für die Weiterführung der vor dem Aus stehenden Schulen beisteuern könnte. Das letzte Wort hat nun Erzbischof Stefan Heße, der seine Entscheidung kommende Woche bekannt geben will. Mit einfließen sollen auch die Stellungnahmen der Hamburger schulischen Gremien wie der Schulleiterkonferenz und der Gesamtelternvertretung, die gestern und vorgestern getagt haben. "Es ist noch nichts endgültig entschieden, aber die Bistumsgremien haben durch ihr deutliches Votum ein Gewicht gesetzt", betont Nielen. Vonseiten der Schulgenossenschaft kamen gestern zurückhaltende Töne: "Wir warten selbstverständlich ab, was der Erzbischof sagt. Er hat das zu vertreten und trifft die Entscheidung", sagte uns Initiativensprecher Nikolas Hill. Kämpferischer gab sich hingegen Pascal Landahl, der der sich für den Erhalt der Schulen einsetzt, einen offenen Brief an den Papst mitinitiiert hat und damit nach Rom gereist ist (wir berichteten): "Die Entscheidung der Gremien war sehr erwartbar und ist trotzdem enttäuschend." Für ihn hat die katholische Kirche in der Stadt so keine Zukunft. Gerade sitzt er an einem "Hamburger Manifest" mit 21 Thesen zur Erneuerung der Kirche, das er noch diese Woche veröffentlichen will – unabhängig davon, wie sich der Erzbischof schlussendlich entscheidet.

G20, ein Jahr später

Brennende Autos am Straßenrand, Rauchschwaden in der Luft und vermummte Gestalten – es sind Bilder, die sich festsetzen im Kopf und auch ein Jahr nach dem G20-Gipfel noch sehr präsent sind. Die Videoaufnahmen von den Ausschreitungen in der Elbchaussee am X. wirkten so, als seien sie in einem Krisengebiet aufgenommen worden. Gestern hat die Polizei vier Verdächtige festgenommen, die an den Krawallen dort beteiligt gewesen sein sollen. In Offenbach und Frankfurt verhaftete sie zwei Jugendliche und zwei junge Männer, außerdem in Köln eine junge Frau, die im Verdacht steht, sich an den Plünderungen im Schanzenviertel beteiligt zu haben. Zudem wurden mehrere Wohnungen durchsucht.

Rund ein Jahr nach dem Gipfel haben sich auch unsere Kollegen der ZEIT:Hamburg erneut mit dem Gipfelgeschehen befasst. In einem siebenseitigen Schwerpunkt blicken sie zurück – und beleuchten verschiedene Perspektiven: Oliver Hollenstein und Sebastian Kempkens rekonstruieren jene Stunden, die den Gipfel eskalieren ließen. Wie die politische Aufarbeitung vorankommt, darüber diskutieren vier Mitglieder des G20-Sonderausschusses. Anwohner, Gastronomen und Aktivisten berichten, wie sie die Protesttage erlebt haben. Dabei wird klar, wie unterschiedlich die Sicht auf den Gipfel auch nach einem Jahr noch ist – nicht nur in der Politik, auch bei den Bürgern. Fiona O. etwa, jene Frau, die auf ein Räumfahrzeug stieg, weil sie ein "Symbol der Verletzlichkeit in all der Gewalt" sein wollte, sagt heute: "Die Tage im Juli haben mich politisiert." Eine Bewohnerin des Schanzenviertels ist noch immer traumatisiert, eine Mitarbeiterin der zerstörten Haspa-Filiale sagt: "Seit G20 sind wir hier noch stärker zusammengewachsen". Den ganzen Schwerpunkt lesen Sie in der aktuellen ZEIT, ab heute am Kiosk oder online hier.

HSV: Kühne ist dann mal weg

Es scheint, als sei der HSV gerade vom Pech verfolgt bei seinen Vorbereitungen für die Zweite Liga. Das Trainingslager in Glücks(!)burg hat der Verein Anfang der Woche nach nur einer Nacht abgebrochen. Der Trainingsplatz war einfach zu schlecht. Jetzt wird bis auf Weiteres wieder am Volkspark gedribbelt. Gestern dann (mal wieder) eine Drohung von Mäzen Klaus-Michael Kühne: "Ich werde den Verein nicht weiter fördern, weil mein Wunsch, meine Anteile langfristig aufstocken zu können, nicht respektiert wird", kündigte der Logistikunternehmer in der "Sport Bild" an. Zum Hintergrund: Kühne hält (vorerst auch weiterhin) 20,57 Prozent der Anteile, ist größter Einzelinvestor der HSV Fußball AG. Seit 2010 hat er rund 100 Millionen Euro in den Verein gesteckt. Er wünschte sich nun eine zehnprozentige Aufstockung seiner Beteiligung, die er nicht durchbekommen hat. Mit 25 Prozent hätte er eine Sperrminorität und könnte wichtige Entscheidungen des Vereins blockieren. Kühnes Konsequenz: "Im Augenblick bin ich mal weg und nur noch Fan – das wird sich auch nicht kurzfristig ändern. Dieser Entschluss ist nachhaltig." Für die aktuelle Transferpolitik des HSV hat die Entscheidung erst einmal keine direkten Folgen, weil es nur um neue Investitionen geht (und das viele Geld hat bislang ja auch nicht viel gebracht). Der jüngste Wechsel klingt zumindest eher nach kleinen Brötchen: Von der SpVgg Greuther Fürth kommt Khaled Narey, der als Verteidiger und im Mittelfeld eingesetzt werden kann. Dafür verlässt der Brasilianer Walace den HSV in Richtung Hannover 96. Er war nur ein gutes Jahr da. Angebliche Kosten damals: neun Millionen Euro. Angebliche Ablöse jetzt: sechs Millionen Euro. Gute Geschäfte sehen anders aus. Hoffentlich solche Deals beim HSV nun passé sind? Weniger Geld kann auch eine Chance sein!

LNG: Gut für die Luft, schlecht fürs Klima?

Vor wenigen Wochen erst hat sich die internationale Schifffahrtsbranche zu klar festgelegten Klimaschutzzielen verpflichtet: Bis 2050 soll die weltweite Flotte ihren CO2-Ausstoß um die Hälfte verringern. Und Flüssiggas, sogenanntes Liquefied Natural Gas (LNG) spielt bei diesen Überlegungen eine zentrale Rolle: Im Gegensatz zu Schweröl und Diesel gilt es als umweltfreundlicher Kraftstoff, sein Einsatz wird europaweit mit etwa 20 Milliarden Euro gefördert. In Hamburg arbeitet die Hamburg Port Authority an einer LNG-Infrastruktur im Hafen, weil sie davon ausgeht, dass immer mehr Schiffe entsprechend umgerüstet werden. Nun aber kommt eine Studie der britischen Beratungsfirma "University Maritime Advisory Services" zu dem Schluss, dass sich der CO2-Ausstoß der mit LNG betriebenen Schiffe – anders als bisher gedacht –kaum verringert, der Methanausstoß wäre demnach sogar noch höher als bei herkömmlichem Treibstoff. Die Forscher warnen vor weiteren Investitionen in die Technologie. Doch was heißt das für Hamburg? Der hohe CO2-Ausstoß ist schließlich nur ein Problem der Schifffahrtsindustrie, ein anderes die Luftverschmutzung – gerade in einer Hafenstadt tragen die Schiffe erheblich dazu bei. "LNG ist nach dem heutigen technischen Stand die erste Wahl, wenn es darum geht, etwas gegen Schwefel, Stickoxide und Partikel zu tun", sagte uns Christian Füldner, Sprecher der Verkehrsbehörde. Zwar sei es richtig, dass Methan entweiche, doch trotz dieses sogenannten "Methanschlupfs", der je nach Motor und Betriebsart variiere, würde immer noch zehn bis 20 Prozent weniger CO2ausgestoßen. "Die Klimabilanz in Sachen Luftreinhaltung ist positiv für uns", so Füldner, noch besser wären allerdings synthetische Treibstoffe, dafür fehle aber noch die Technologie. "Zwar ist LNG derzeit eine Übergangslösung, aber aus heutiger Sicht der richtige Weg."

Streik: Bier-Ebbe in der Holsten-Brauerei

Biertrinker müssen jetzt ganz, ganz stark sein. Denn seit gestern Abend sitzt Hamburg auf dem Trockenen! Na gut, ganz so dramatisch wird sich der Produktionsstillstand in der Holsten-Brauerei wohl nicht auf die Stadt auswirken. Doch immerhin ganze 48 Stunden lang soll die "Bier-Ebbe" andauern, mit der die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) zum Aufstand aufgerufen hat. Anlass für den Streik ist der geplante Umzug der Brauerei von Altona nach Hausbruch und das damit verbundene drohende Aus für 70 Arbeitsplätze. "Das ist jeder dritte Job in Produktion, Technik und Logistik", sagte uns Silke Kettner von der Gewerkschaft, die zudem beklagt, dass die Carlsberg-Gruppe die Verhandlungen ins Leere laufen lasse: "Die schalten völlig auf stur!" Beim Brauereikonzern sieht man die Lage selbstverständlich ganz anders. Es liege sehr wohl ein Angebot vor, es habe Gespräche gegeben, eigentlich sei man auf einem guten Weg, so Sprecherin Linda Hasselmann: "Wir können den Streik nicht verstehen. Die Nachfrage ist gerade sehr hoch. Es ist WM, das Wetter ist gut, da gibt es sowieso schon Lieferengpässe." (Könnte es sein, dass gerade deswegen eben jetzt gestreikt wird? Nur so eine Idee.) "Produktionsausfälle zeigen immer Wirkung", betont NGG-Streikleiterin Kettner, jeder Streik koste die Produktion von mindestens 500.000 Litern Bier. Rechnen wir das doch mal durch: Während der geplanten zwei Tage wären das also zwei Millionen 0,5-Liter-Flaschen Bier und damit 100.000 Kisten weniger. Die Konsumenten sollen laut Carlsberg davon trotzdem so wenig wie möglich betroffen sein. Na dann.

11vertiefung

Eine WM-Kolumne von Tina Pokern

Tina Pokern © privat

"Ich könnte auf das Pony der Missgunst aufspringen, das gestern ab Minute eins durch die Public-Viewing-Bar trabte und die deutsche Mannschaft  auswieherte. Ich werde es aber nicht tun. Ich stehe weiter hinter den Jungs, wenn auch mit Frust im Bauch. Und das gerade, weil ich in der Menge gestern erleben musste, dass Toni Kroos recht hatte, als er nach dem letzten Spiel sagte: ›Viele Deutsche hätten sich gefreut, wenn wir ausgeschieden wären.‹ Schade, Leute. Jetzt sind wir raus. In der Vorrunde. Als Gruppenletzter. Das ist Deutschland so noch nie passiert. Und das ist nichts, was mich, im Gegensatz zu vielen anderen, die bereits beim ersten südkoreanischen Tor jubelten, in verzückte Ekstase versetzen kann. Danke, aber nein danke. ›Ganz, ganz bitterer Abend‹, sagte Mats Hummels. Und das wars. Nach Italien 2010 und Spanien 2014 hat es auch der deutsche Titelverteidiger nicht durch die Vorrunde geschafft. Der Wurm hatte sich schon länger im deutschen Spiel breitgemacht – jetzt hat er sich richtig sattgefressen. Und ich, ich bin auch bedient."

Spielergebnisse

Mexiko 0 : 3 Schweden
Südkorea 2 : 0 Deutschland
Serbien 0 : 2 Brasilien
Schweiz 2 : 2 Costa Rica

Tippspielergebnisse

Tabelle: Beste Spieler

Platz Spieler Punkte Team
1 hgsa
51
2 PauliKöln 51
3 opossum8 50

Tabelle: Beste Teams

Platz Spieler Punkte
1 GofortheCup 45.50
2 5. Stern 43.00
3 mickysteam 41.00

Mittagstisch

Gut und professionell

Chillout-Musik, die Einrichtung in warmen, hellen Brauntönen – in dieser Stimmung lässt sich die Mittagspause angenehm verbringen. Im erst vor wenigen Monaten eröffneten Riedel’s gibt es obendrein noch einen gemütlichen Biergarten, in dem jetzt, zur Fußball-WM, eine riesige Deutschlandfahne über den Köpfen im Wind weht. Auf der Mittagstischkarte stehen fünf Gerichte, darunter Rigatoni mit Gemüse (7,60 Euro), Burger nach Wahl (plus Getränk 9,90 Euro), Lauchquiche mit Schmand (8,40 Euro) und Backfisch mit Gurken-Kartoffel-Salat und Limonen-Dip (9,60 Euro). Letzterer wird bestellt. Der Fisch hat eine fantastische locker-knusprige Panade, der Salat ist fein abgeschmeckt, und auch der Dip fügt sich harmonisch ein. Leider hat der Koch unter der Panade zu viel Salz verteilt. Aber nachdem man ihn darauf hingewiesen hat – er wollte es wirklich wissen! –, zeigt er sich nicht etwa beleidigt, sondern verspricht Besserung und bedankt sich sogar für die Kritik. Eine lobenswerte, professionelle Haltung!

Riedel’s; Ottensen, Bahrenfelder Straße 53, Mittagstisch 12–15 Uhr

Thomas Worthmann

Was geht

Leinwand ohne Heimat: Wegen des Bürgerkriegs in Somalia hat sich die Familie Shaash auf der ganzen Welt verteilt. Plötzlich muss die Älteste ihr Exil in Äthiopien verlassen. Wohin soll die 88-Jährige gehen – wohin darf sie gehen? Im Film "Global Family" entspinnt sich ein transnationales Drama. Premiere und Filmgespräch mit dem Regieteam.

Kino 3001, Schanzenstraße 75, 20.30 Uhr

Was bleibt

Theater-Campus: Was macht eigentlich ein Dramaturg? Wie arbeitet die Kostümabteilung? Und was bedeutet es, Regie zu führen? Bei den Theatertagen für Studierende vermitteln Experten des Thalia Theaters praxisnahe Eindrücke rund um Kostüm, Video, Fotografie, Dramaturgie, Regie und Schauspiel.

Thalia Theater, Alstertor und Gaußstraße, heute bis Sa, Karten für Workshops im VVK, 5 Euro

Tipps für Kids

Mini: Du stehst vor dem Spiegel, siehst dich an. Was gehört zu dir? Mit Wachskreiden und Pinsel malst du dich. Weiche Formen aus Filz ergänzen Nase und Ohren. Atelierkurs "Hand und Fuß" für Kids zwischen drei und sechs Jahren.

Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2, Sa, 15–16.30 Uhr, 12 Euro

Medi: Wer will noch shoppen, wenn es doch 3-D-Drucker gibt? Die cleveren Maschinen spucken allerhand Nützliches aus, vom Duschkopf bis zum Schraubenschlüssel. Beim Workshop "3D-Drucker in Aktion" lernen Kids ab acht Jahren die neuen Menschenfreunde kennen.

Bücherhalle Neugraben, Neugrabener Markt 7, Fr, 16.30–18 Uhr, Eintritt frei

MiniMediMaxi: Die Biene ist eines der bedeutendsten Insekten für uns Menschen. Ohne sie gäbe es die meisten Obst- und viele Gemüsesorten nicht. Wieso ist das Tierchen außerdem so wichtig für unser Ökosystem – und "Wo kommt der Honig her?". Film und Gespräch für Kids jeden Alters.

Zentralbibliothek, Hühnerposten 1, Sa, 13 Uhr, Eintritt frei

Hamburger Schnack

Eine Freundin bekommt eine neue Couch. Der junge Lieferant ruft beim Betreten des farbenfroh-kreativ gestalteten Wohnzimmers: "Mensch, das ist ja mal ’ne richtige Hippie-Bude hier!"

Gehört von Maren Wendt

Meine Stadt

»Dies ist meine Sammlung von kleinen, trockenen Reisern, alle auf meiner Terrasse abgelegt von einer Ringeltaube. Ihr Dankeschön für die Haferflocken, die sie bei mir bekommt?« © Gerti Driesen

Das war sie wieder, die Elbvertiefung. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Und morgen begrüßt Sie an dieser Stelle wieder Mark Spörrle.

Ihre Annika Lasarzik

 

PS: Gefällt Ihnen unser Letter, leiten Sie ihn gern weiter. Haben Sie ihn weitergeleitet bekommen, melden Sie sich ganz einfach und unverbindlich an unter www.zeit.de/serie/elbvertiefung. Dann schicken wir Ihnen die neue Elbvertiefung, solange Sie wollen, immer montags bis freitags ab 6 Uhr.