Mark Spörrle © Vera Tammen

Guten Morgen,

gestern war der letzte Schultag, und es war wie immer. Vor den Schulen umarmten Eltern einander schluchzend, Mütter fielen Lehrern um den Hals, Väter verloren die Beherrschung ("Los, erzähl: Wie viele Fünfen?!?!"). In Restaurants rätselten Großfamilien, was ein intelligentes Kind mit sonst sehr guten Noten Furchtbares (gar Blasphemisches?) anstellen muss, um im Vierte-Klasse-Zeugnis ausgerechnet in Religion eine Drei zu bekommen. Am Nachmittag rasten schon die Ersten gen Autobahn oder zum Flughafen – hier wie dort wird es in den nächsten Tagen fürchterlich voll werden (der Airport empfiehlt, zwei Stunden vor Abflug da zu sein und mit Öffentlichen zu kommen, für die Autobahn wird auch das nichts nützen). Andere Hamburger – haben wir da einen Gegentrend? – freuen sich, dass bald nun endlich mehr Platz in der Stadt ist. Für sie. Und beispielsweise ihr Fahrrad.

Apropos: Leserin G. Z. hat gefragt, was ich eigentlich gegen Radfahrer hätte. "Kaum ein Newsletter ohne Ihren Lieblingsfeind", schreibt Frau Z. "Denken Sie denn gar nicht an die Umwelt? Gehen Sie doch mal zu einem Treffen begeisterter RadfahrerInnen, um die Vorzüge genauer erläutert zu bekommen – gut für die Gesundheit, gut gegen Umweltverschmutzung, gut für eine lebenswerte Stadt. Fahren Sie doch selbst mal Rad! Aber vielleicht würden Sie dann von den rücksichtslosen AutofahrerInnen gestresst, die keinerlei Verkehrsregeln beachten …"

Liebe Frau Z., um ganz offen zu sein: Ich fahre auch selbst Rad. Und ich habe gar nichts gegen RadfahrerInnen im Allgemeinen, sondern nur gegen solche, die selbstverständlich glauben, sie müssten, weil Radfahren doch so umweltfreundlich und gesund ist, sich deshalb weniger an Regeln halten und weniger Rücksicht auf andere nehmen.

Weg vom Rad, hin zu Musiktitan Udo Lindenberg. Der ist weg. Zumindest in Gronau, seinem Geburtsort. Dort wurde seine Statue gestohlen. Die Lindenberg-Plastik war erst im vergangenen Frühjahr aufgestellt worden, um eine andere, erst vor drei Jahren installierte Statue zu ersetzen, die Lindenberg breitbeinig und mit hochgerecktem Mikro zeigt, aber bereits nach kurzer Zeit "reparaturbedürftig" war. Es ist nicht so leicht mit der Musikheldenverehrung.

Bei den Eishelden ist es in dem Fall schon leichter. Unten stellen wir den Sieger unseres Eisbattles in den Kategorien beste Eisdielenpräsentation und bester Informationsgehalt vor: Die Klasse 4a der Grundschule Tonndorf!

Mietpreisbremse: Noch mal auf Anfang

Sie sei ein "zahnloser Tiger", ein "Rohrkrepierer", "völlig wirkungslos": Seit Jahren schimpft die Opposition auf die Mietpreisbremse, die in Hamburg seit 2015 gilt. Gestern erließ der Senat die Mietpreisbremse erneut. Also alles auf Anfang? Iwo, Rot-Grün musste notgedrungen einen Formfehler wieder ausbügeln: Mit der Neufassung geht künftig auch eine Begründung ins Hamburgische Gesetz- und Verordnungsblatt ein. Dass beides laut Bundesgesetz zusammengehört, hatte der Senat falsch verstanden – er dachte, es reicht, die Begründung auf Anfrage herauszugeben. Ups. Den Anstoß gab der Fall eines Mieters, der im September 2015 eine Wohnung in der Ottenser Bleickenallee angemietet hatte und 14,01 Euro Miete zahlen sollte, also mehr als die ortsübliche Vergleichsmiete von 8,75 Euro (laut Mietpreisbremse wäre nur ein Aufschlag von zehn Prozent erlaubt). Doch weil die Begründung fehlte, galt die Bremse nicht – urteilte das Amtsgericht Altona und später das Landgericht. Der neue Erlass solle nun Rechtssicherheit schaffen, sagte Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt. Was heißt das für die Mieter? Siegmund Chychla, Vorsitzender des Mietervereins zu Hamburg, klärt auf: Wer vor September 2017 einen Mietvertrag unterzeichnet habe, könne sich nicht auf die Mietpreisbremse berufen, weil der Senat die Begründung erst dann nachlieferte. Was wohl heißt: Für diese Glücklosen ist die Mietpreisbremse wirklich ein "zahnloser Tiger". Unklar ist die Rechtslage für all jene, die ab September 2017 bis jetzt eine Wohnung angemietet haben: "Da die Begründung öffentlich einsehbar war, gilt die Mietpreisbremse wahrscheinlich, aber nicht sicher", so Chychla. Er rät Betroffenen zu einer außergerichtlichen Einigung mit dem Vermieter.

Kann eine Sendung wirklich helfen, Morde aufzuklären?

Gleich zwei Mordfälle aus Hamburg waren gestern Abend bei der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY… ungelöst" Thema. Zum einen ging es um den Mord an einem 16-Jährigen, der im Oktober 2016 unter der Kennedybrücke von einem Unbekannten mit einem Messer erstochen wurde, zum anderen um einen Raubmord aus dem Jahr 2009. Damals war eine 79-Jährige in ihrem Haus in Wilhelmsburg erstickt worden. Was sich die Polizei davon verspricht? Bei den beiden Beispielen habe sich das LKA an die Redaktion der Sendung gewandt, weil es sich neue Erkenntnisse erhoffe, sagt Kay Metzke von der Polizeipressestelle. Bei dem Raubmord gab es im März dieses Jahres einen vielversprechenden Hinweis von einer unbekannten Zeugin, die die Polizei auf diesem Weg finden will. An den gesuchten Messerstecher von der Alster versucht die Polizei über dessen Umfeld zu gelangen. Die Hypothese: Der Täter hat sich vermutlich durch die Tat verändert – oder auch schon davor. Und vielleicht ist das irgendjemandem aufgefallen. Erfahrungsgemäß gehen nach der Ausstrahlung von "Aktenzeichen XY" vermehrt Hinweise zu den gezeigten Fällen ein. Aber können sich die Leute denn nach so vielen Jahren überhaupt noch richtig erinnern? "Manchmal weckt so ein Beitrag eine Erinnerung, die man vielleicht damals auch nicht als so wichtig bewertet hat. Wenn so jemand anruft, kann uns das aber weiterhelfen", sagt Metzke und erinnert an einen Fall in Steilshoop, den die Spezialeinheit Cold Cases im Februar nach 37 Jahren durch einen Hinweis aufklären konnte – sogar ohne Fernsehsendung.

G20: Unpolitischer Karneval – oder strategische Gewalt?

Kurz vor der Sommerpause kam gestern wieder der G20-Sonderaussschuss zusammen. Diesmal wurde über die Rolle der linksextremen Szene diskutiert – und es galt viele Fragen zu klären, etwa: Wie groß ist "die Szene" überhaupt? Und wie gewaltbereit? Wenn im Laufe der Sitzung etwas deutlich wurde, dann wohl wieder einmal das: Einfache Antworten gibt es nicht, die Einschätzungen lagen zum Teil weit auseinander. Dass die europäischen Linksextremen zunehmend zur Gewalt neigen, glaubt der Extremismusforscher Rudolf van Hüllen: Inzwischen werde in Kauf genommen, dass Unbeteiligte bei Protestaktionen wie Hausbesetzungen zu Schaden kommen könnten. Noch vor wenigen Jahren hätten die Aktivisten hier eine rote Linie gezogen, heute gingen sie rücksichtsloser und zugleich "professioneller" vor. Hüllen berief sich dabei auf Informationen des BKA. Dass gerade die G20-Proteste derart eskalierten, führten die Kriminologen Dirk Enzmann und Nils Zurawski indes auf die "sehr spezielle, aufgeladene Situation" mit Tausenden Gästen, Demonstranten und Polizeikräften in der Stadt und eine "verbale Aufrüstung auf beiden Seiten" zurück, wodurch sich eine "Eskalationsdynamik" entwickelt habe. Die meisten der oft sehr jungen Beteiligten seien nicht politisch gewesen, auf diese hätte der Gipfel "ein bisschen wie Karneval" gewirkt. Die Liveberichterstattung im Fernsehen hätte den Eventcharakter des Gipfels verstärkt. Polizeipräsident Ralf Martin Meyer betonte dagegen den hohen Organisationsgrad einiger linksextremer Gruppen wie des Roten Aufbaus und der Interventionistischen Linken: "Die sind sehr planvoll vorgegangen und haben nichts dem Zufall überlassen." Auch Innensenator Andy Grote verwies mehrmals auf die "massive Mobilisierung" im Netz und bei den Aktionskonferenzen vor dem Gipfel. Laut Verfassungsschutz seien etwa 3700 Menschen aus ganz Deutschland zu den Protesten angereist, außerdem 1700 aus dem europäischen Ausland, vor allem aus Skandinavien, Italien und Frankreich.

Ein weiteres Thema im Ausschuss: der vielfach erhobene Vorwurf der Polizeigewalt. Zuvor hatte Bürgermeister Peter Tschentscher den Beamten Rückendeckung gegeben: Er sei "nicht der Meinung, dass wir ein Problem mit dem Polizeieinsatz haben". Die Zehntausenden Polizeibeamten hätten "einen ganz verantwortungsvollen, guten und harten Job gemacht".

Kraftstoff für Schiffe: Ist paraffinischer Diesel eine Alternative zu LNG?

Ist das flüssige Erdgas LNG in der klimafreundlichen Schifffahrt wirklich so alternativlos (um es im Politikersprech zu sagen), wie einem die Befürworter weismachen wollen? Nach unserem Bericht gestern über das Treffen der Initiative Maritime LNG Plattform, bei dem unter anderem der ehemalige Bürgermeister und Gründer der Initiative Ole von Beust die positiven Seiten von LNG hervorhob, meldete zumindest Leser D. H. seine Zweifel an: "Sie können Herrn Beust gerne den Hinweis geben, dass es in Hamburg eine Firma gibt, die heute schon vollsynthetischen Diesel herstellt." Genauer handele es sich um C.A.R.E. Diesel von der Firma Tool-Fuel, überwiegend aus Rest- und Abfallstoffen der Ölproduktion hergestellt. Unternehmenssprecher Wolfgang Kröger weiß – selbstverständlich – noch mehr Gutes über den Kraftstoff zu berichten: "Das ist paraffinischer Diesel, der keinen Geruch und deutlich weniger Ruß erzeugt. Bei Tests mit Autos wurde der CO2-Ausstoß um fünf Prozent verringert – trotz moderner Katalysatoren. Untersuchungen bei Schiffen gibt es nicht, aber da sollte der Ausstoß noch mal signifikant reduziert sein im Vergleich zum Betrieb mit Schweröl." In der Sportschifffahrt werde der Diesel auch seit drei Jahren eingesetzt. Wäre das nicht auch etwas für die großen Pötte? "Doch", sagt Kröger, aber das scheitere am Preis, 30 bis 40 Cent mehr pro Liter. Dietmar Oeliger, der beim Nabu den Bereich Verkehrspolitik leitet, steht LNG kritisch gegenüber, sieht aber auch Kraftstoff aus Rest- und Abfallstoffen nicht uneingeschränkt positiv: "Pauschal kann man leider nicht sagen, dass das eine gute Sache ist." Er verweist auf das Problem von Biomasse generell, die oft neue Flächen koste, da würden Wälder abgeholzt und Moore trockengelegt. Klar sei aber auch, so Oeliger, "dass wir mit fossilen Brennstoffen nicht weiterkommen." Die Suche nach der perfekten Alternative in der Schifffahrt geht weiter.

Umweltschutz? Ausgezeichnet!

Gemüsebeete, Streuobstwiesen, ein Totholzhaufen und dazwischen Schafe, Schweine, Hühner und Bienen: Das Gelände des Vereins "Durch Erleben lernen" in Volksdorf soll ein Bildungs- und Erlebnisort für den Nachwuchs sein. Vor drei Jahren haben Alexandra Warnke und ihr Mann Lars, beide gelernte Erzieher, dafür eine ehemalige Gärtnerei gepachtet. "Wir wollen, dass die Kinder und Jugendlichen hier etwas Sinnhaftes tun und dadurch Dinge verstehen", sagt Alexandra Warnke. Die Schüler der nahe gelegenen Stadtteilschule Walddörfer pflanzen Gemüse an, versorgen die Tiere und helfen, wenn der Hühnerstall erweitert wird. Rund 75 Acht- bis Zehntklässler verbringen drei Jahre lang einen Tag pro Woche auf dem Gelände, andere Klassen kommen nur mal für ein paar Stunden vorbei, zum Beispiel um die Schlangensammlung anzuschauen. "Mit den Älteren haben wir auch schon die Schweine zum Schlachthof gefahren. Das gehört dazu", sagt Warnke. Abschreckend scheint das nicht zu sein, ganz im Gegenteil. Einige Schüler hätten beim Abschied ihre Gummistiefel dagelassen, um weiterhin helfen zu kommen. Mit seiner Arbeit sicherte sich der Verein vergangenes Jahr den ersten Platz und 3000 Euro beim Hanse-Umweltpreis. Jetzt sucht der Nabu mit Schirmherrin Dagmar Berghoff erneut nach preisträchtigen Projekten im Natur- und Klimaschutz – von Schutzmaßnahmen für einzelne Tierarten über praktische Energiesparideen bis hin zur Gestaltung von Naturgärten. Bewerben können sich bis 30. September Hamburger Initiativen, Schulklassen, Vereine, Einzelpersonen und Unternehmen. Alle weiteren Informationen stehen hier.

11vertiefung

Kathrin Fromm © privat

Eine WM-Kolumne von Kathrin Fromm

"Was macht eine WM-Kolumnistin an einem spielfreien Tag? Fußball gucken, klar! Weil ich vorgestern Chorprobe hatte, konnte ich das Spiel Kolumbien gegen England nur nebenbei per Liveticker in der App verfolgen. Das jetzt schon legendäre Elfmeterschießen habe ich verpasst. Noch nie zuvor konnte ein Team von der Insel bei einer WM eine Partie nach der Verlängerung für sich entscheiden! Ich habe Geschichte studiert, historische Momente interessieren mich und Elfmeter mag ich sowieso. Diese Mann-gegen-Mann-Situation. Diese Anspannung vor dem Schuss. Dieses Gepose. Dieses Drama. Peilt der Spieler die richtige Ecke an oder kommt der Torwart im letzten Moment doch noch an den Ball? Nach vier Runden hat jedes Team drei Treffer versenkt. Der Kolumbianer Carlos Bacca schießt, aber der englische Torwart Jordan Pickford ist dran. Dann geht Eric Dier zum Punkt. Ich bin aufgeregt, obwohl ich weiß, wie es ausgeht. Der Ball ist drin – ja! – die Three Lions sind im Viertelfinale. Wow, kann die Vergangenheit spannend sein! Wie gut, dass die Mediathek voll davon ist."

Tippspielergebnisse

Tabelle: Beste Spieler

Platz Spieler Punkte Team
1 FlyingElsman 69
2 MehrGlückalsVerstand 69 Mensch ist der United
3 micky2 67 mickysteam

Tabelle: Beste Teams

Platz Team Punkte
1 GofortheCup 96.50
2 5. Stern 91.00
3 mickyteam 89.00

Die Gewinner des Eisbattles

"Unser Lieblingseisladen" (3)

Preis für die beste Eisdielenpräsentation und den besten Informationsgehalt: Die Klasse 4a der Grundschule Tonndorf präsentiert das Eiscafé Röhling zum Clip bitte hier entlang.

Eiscafé Röhling, Tonndorf

 

Beim Besuch in manch schniekem neuen Eisladen mit Sorten wie Gurke oder Riesling könnte man auf den Gedanken kommen, Eisessen sei erst seit ein paar Jahren so richtig hip geworden. Der Besuch in einem klassischen Laden wie dem Eiscafé Röhling in Tonndorf erinnert daran, dass es auch alte Eistraditionen in Hamburg gibt, die überhaupt nicht verstaubt sein müssen. Auch wenn es im Inneren eher funktional aussieht, überzeugt nicht nur die Auswahl von täglich 24 Sorten, sondern auch das Eis selbst – frisch und nicht zu schwer und nicht zu süß –, und man kann zu der Überzeugung gelangen, dass sich mehr als 35 Jahre Erfahrung doch bemerkbar machen. Vor vier Jahren hat das Ehepaar Hobe übernommen, davor betrieb das Ehepaar Röhling das Café mehr als 30 Jahre lang. Auch spannende Sorten sind im Angebot, etwa das aromatische Irish-Coffee-Eis oder Waldmeister. Die riesige Kugel gibt’s zu 1,10 Euro, dazu eine Auswahl von sechs Sorten Streuseln zu 20 Cent, frische, sehr gute Sahne und große Eisbecher. Nur die Waffel könnte gerne noch ein bisschen knackiger und schmackhafter sein.

 

Tonndorf, Eiscafé Röhling, Tonndorfer Hauptstr. 170a, täglich 12–21 Uhr

 

Elisabeth Knoblauch

 

Was geht

Flugblatt-Film: Nach dem Zusammenbruch kommunistischer Systeme galten Utopien lange als tot. Dennoch übt "der politisch-ästhetische Werkzeugkasten von 1968 noch immer eine große Anziehungskraft aus", erklärt die Universität Hamburg. Die Ringvorlesung "Von künstlerischen Praktiken und vertrackten Utopien" stellt heute "Ciné-Tracts" in den Mittelpunkt: "Geschichte und Ästhetik von Flugblattfilmen".

Universität Hamburg, Flügel West, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, 18–20 Uhr, Eintritt frei

Bild statt Ball: In Zeiten der WM wagt das Stadion des FC St. Pauli Ungewöhnliches – es wird zum Schauplatz eines internationalen Kunst-, Musik- und Kulturfestivals. Im Fokus der "IdentiKey" stehen Fragen: "Was ist der Schlüssel zu unserer Identität, und ist unsere Identität ein Schlüssel? Wer braucht Schlösser, wenn wir uns gemeinsame Luftschlösser bauen können?" Die Gewinne des Happenings fließen in die Arbeit von Viva con Agua.

Millerntor Stadion, Harald-Stender-Platz 1, Vernissage heute, 18–24 Uhr, Ausstellung Fr, 14–24 Uhr, Sa, 12–24 Uhr, So, 12–19 Uhr

Tipps für Kids: 3, 2, 1, Sommerferien!

MiniMediMaxi: Heute startet Hamburg in die Schulferien, der Nabu bietet bis zum 15. August ein fröhliches Urlaubsprogramm. Kinder zwischen sechs und zwölf Jahren erforschen zum Beispiel mit Kescher, Lupe und Mikroskop Gewässer ("Wir entdecken Wassermonster"). Ein Highlight ist auch die "Zeitreise in die Steinzeit", bei der Kids zwischen acht und zwölf Jahren ein ganzes Steinzeitdorf aufbauen.

Nabu-Ferienprogramm, 6.7.–12.8., ganzes Programm online;

"Wassermonster": 13.7., 11 Uhr, 4 Euro, mit Ferienpass 2 Euro, Anmeldung bis 11.7. unter 040/69 70 89 0; "Steinzeitdorf": 25.7., 11 Uhr, 6 Euro, mit Ferienpass 3 Euro, Anmeldung bis 23.7. unter 040/69 70 89 0

MiniMediMaxi: Familien kosten im Alten Land frischen Apfelsaft. Wie bestäuben Insekten die Blüte, wann läuft die beste Apfelernte, und was ist ein Apfelschlaf? Obsthofführung: "Ut Ole Tieden – aus alten Zeiten". Auch die Altländer Kirschenwoche setzt auf süßen Genuss, lädt außerdem ein zu Konzerten, Hoffesten und Bimmelbahnfahrten.

Obsthofführung, Obsthof Bey, 5 Euro, Kinder bis 16 Jahre kostenfrei, Anmeldung online

Kirschenwoche, bis Sonntag, Bahnfahrt So, 11/14 Uhr, 15 Euro, Kinder bis 3 Jahre kostenfrei, Anmeldung unter info@erlebnis-altesland.de

MiniMediMaxi: Bei "53 Grad", dem Ferienprogramm der Bücherhallen, dreht sich dieses Jahr alles um "Freundschaft". Bücherbusse kurven durch die Straßen, laden ein zum Schmökern, Selfiesknipsen und Basteln. Mit Club-Armband und Logbuch ausgestattet, können Ferienkinder 100 brandneue Bücher, Games, Filme und Hörbücher ausleihen.

53 Grad, Eintritt frei, Anmeldung in einer der Bücherhallen

MediMaxi: Das "Airtrack Special Feriencamp" lockt Kids von acht bis 13 Jahren auf ein riesiges Luftkissen. In ungeahnten Höhen erlernen sie spektakuläre Akrobatik, während bei "Parkour Feriencamps" Springen, Balancieren und Klettern im Fokus stehen.

Die Halle, Lokstedter Steindamm 52, fünftägiges Parkour-Camp: jede Woche buchbar, täglich 9–14 Uhr, 179 Euro inkl. Lunch; Airtrack-Camp: 13.–15.8., 89 Euro; Anmeldung online

Hamburger Schnack

U-Bahn-Station Alsterdorf: Fünf Kinder, etwa zwölf Jahre alt, spielen mit ihren Smartphones. Kommen zwei etwa 20-Jährige vorbei, sagt der eine zum anderen: "Junge, Junge, Junge. Die Jugend von heute, Digga! Sind gerade mal zwölf und spielen die ganze Zeit mit dem Handy. Früher habe ich am Bahnsteig ›Ich sehe was, was du nicht siehst‹ gespielt."

 

Gehört von Marcel Nobis

 

Meine Stadt

Das Foto stammt von »Fischfeinkost Delikatessen des Meeres« in den Colonnaden 104. Dieses kleine, feine Restaurant haben wir vor einiger Zeit mit lobenden Worten in der Rubrik »Mittagstisch« vorgestellt. Und diese Vorstellung hängt nun als Werbung am Schaufenster. Das wird wiederum in unserem Newsletter gezeigt. Elbverschachtelung.

Das war sie wieder, die Elbvertiefung. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Morgen lesen wir uns wieder, wenn Sie mögen.

Ihr Mark Spörrle

 

PS: Gefällt Ihnen unser Letter, leiten Sie ihn gern weiter. Haben Sie ihn weitergeleitet bekommen, melden Sie sich ganz einfach und unverbindlich an unter www.zeit.de/elbvertiefung. Dann schicken wir Ihnen die neue Elbvertiefung, solange Sie wollen, immer montags bis freitags ab 6 Uhr.