Mark Spörrle © Vera Tammen

Guten Morgen,

ich weiß jetzt nicht, wie ich Ihnen diese Nachricht nahebringen soll, wenn Sie Alkohol und Kneipen nicht mögen: Beides, sagen nämlich Evolutionspsychologen, ist nicht nur der Schlüssel zu einem erfolgreichen und zufriedenen Leben, sondern hilft auch, das Überleben unserer Spezies zu sichern. Und zwar nicht das Trinken im heimischen Keller, sondern das gemeinsame Bier oder Glas Wein in einem Lokal. Wieso das? Robin Dunbar, Professor in Oxford, hat für die "Financial Times" eine ganze Reihe von Gründen aufgelistet. Die Kurzfassung: Alkohol enthemmt, also macht geselliger, hilft dabei, Freunde zu gewinnen – und diese wiederum sind immens wichtig, nicht nur für die Psyche, sondern auch für das Fort- und Vorankommen; nicht nur das eigene, sondern letztlich das der gesamten Menschheit. "Wenn Sie das Geheimnis eines langen und glücklichen Lebens wissen wollen", so Dunbar, "ist Geld nicht die richtige Antwort." Für Gesundheit, Glück und Wohlbefinden gebe es nichts Besseres, als den Abend bei Bier oder Wein zu verbringen. Bevor Sie nun Facebook und Xing sausen lassen und Ihr Profil in der nächsten Kneipe anlegen – oder uns wutentbrannt schreiben: Selbstverständlich ist maßvoller Alkoholkonsum gemeint. Man soll sich schließlich noch unterhalten können. 

Mit Keksen hingegen ist nicht zu spaßen, sie können hochgefährlich sein, wenn man sie verschluckt. Glück hatte gestern eine Familie, deren Kind beim Verzehr eines Kekses auf der Autobahn A7 bei Warder zu ersticken drohte und das Bewusstsein verlor. Es konnte wiederbelebt werden, die Autobahn wurde gesperrt, ein Rettungshubschrauber landete und brachte das Kleine in die Klinik. Selten war ein Stau so sinnvoll.

Den Sinn der Sache sahen gestern allerdings etliche Wandsbeker nicht. In der Nähe des Einkaufszentrums Wandsbek Quarree war bei Bauarbeiten eine fast 500 Kilogramm schwere Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden, die am Abend entschärft wurde. Straßen wurden gesperrt, S- und U-Bahn waren betroffen, Anwohner mussten ihre Wohnungen verlassen, der Feierabendverkehr brach zusammen. Dann wurde die Höllenmaschine unschädlich gemacht. Zwei Stunden später als geplant, auch weil sich, so die Polizei, einige Menschen geweigert hatten, den Sperrbereich zu verlassen.

Bleibt der Bahnhof Altona in Altona?

Zumindest ist die Verlegung des Bahnhofs nach Diebsteich vorerst gestoppt. Das Oberverwaltungsgericht Hamburg hat gestern einem Eilantrag des Verkehrsclubs Deutschland (VCD) und der Bürgerinitiative Prellbock stattgegeben. Der Grund: die ungeklärte Zukunft der Autoverladestation. "Der Planfeststellungsbeschluss sieht keinen gleichwertigen Ersatz vor und stellt einen rechtzeitigen Ersatz auch weder zeitlich noch inhaltlich sicher", erklärte das Gericht. Die bloße Verpflichtung, eine solche Einrichtung zu planen, genüge nicht. Für Rainer Schneider, Vorstandsmitglied beim VCD Nord, ist dieses Urteil ein "großer Erfolg". Weitere Fragen zur Rechtmäßigkeit der Planungen will das Gericht im Hauptsacheverfahren prüfen, das frühestens nächstes Jahr stattfinden wird. Dann werden wohl auch die Auswirkungen für die Umwelt und die Fahrgäste Thema sein: "Wir gehen davon aus, dass es durch eine Verlegung des Bahnhofs mehr Verlierer als Gewinner gibt. Eine entsprechende Untersuchung fehlt aber", betont Schneider. Überhaupt bemängeln die Kläger fehlende Zahlen, Fakten und Bewertungen. VCD und die Initiative Prellbock fordern eine fachlich fundierte Neuplanung und einen Erhalt des Bahnhofs Altona am jetzigen Standort. Was auf jeden Fall schon feststeht: Das ganze Vorhaben wird sich in die Länge ziehen (eigentlich sollte der Umzug bis 2023 durch sein) und aller Voraussicht nach auch teurer werden. "In der Regel gehen Verzögerungen in Planung und Umsetzung von Bauprojekten mit Kostensteigerungen einher. Der heutige Beschluss des Oberverwaltungsgerichts stellt den denkbar schlechtesten Start für dieses Mammutprojekt dar", meinte deshalb auch der Bund der Steuerzahler.

Untervermieten? Ab Januar kommt die Wohnraumschutznummer

Wohnraumschutz: Klingt erst einmal gut. Aber was steckt hinter dem geplanten Gesetz, das der Senat am Dienstag vorgestellt hat? Wir gehen den wichtigsten Fragen nach:

Was ändert sich mit dem neuen Wohnraumschutzgesetz?
Ohne Genehmigung darf man seine Wohnung künftig nur noch zwei statt wie bislang sechs Monate im Jahr untervermieten. Außerdem braucht jeder, der seine Wohnung oder auch nur einzelne Zimmer untervermieten will, ab Januar eine Wohnraumschutznummer, die auch auf Portalen wie Airbnb angegeben werden muss. Außerdem erhöht sich das maximale Bußgeld von bislang 50.000 auf 500.000 Euro (ja, richtig, eine halbe Million!).

Wo gibt es diese Wohnraumschutznummer?
Im Internet. Die kostenlose Registrierung und die anschließende Meldung der Übernachtungen sollen unbürokratisch über eine eigene Benutzeroberfläche möglich sein, verspricht der Senat. Die Vergabe der Nummer erfolge automatisch unmittelbar im Anschluss an die Registrierung.

Was ist, wenn man seine Wohnung mal länger als zwei Monate untervermieten will?
Dann braucht man dafür eine Genehmigung von der zuständigen Bezirksbehörde. Wie das geht und ob das auch im Internet möglich sein wird, ist derzeit noch nicht klar. Letztendlich müsse von Fall zu Fall entschieden werden, heißt es aus der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen: "Dass Studenten, die ein Semester im Ausland verbringen, ihre WG-Zimmer ein halbes Jahr untervermieten, da hat keiner was dagegen. Wir wollen die rausfischen, die das professionell betreiben", betont Sprecherin Barbara Ketelhut.

Wie werden Verstöße überhaupt kontrolliert?

Dazu gibt es die Abteilung für Wohnraumschutz in den Bezirksämtern (wie die arbeiten, haben wir hier aufgeschrieben). Bislang sind dafür 22 Mitarbeiter zuständig, künftig sollen es acht mehr sein.

Und was ist eigentlich mit der Bettensteuer?

Die gibt es in Hamburg schon seit 2013 für private Übernachtungen (Geschäftsreisende sind ausgenommen). Eigentlich gilt die Steuer auch für Zimmer, die über Airbnb vermietet werden. Für einen Übernachtungsgast, der 50 Euro zahlt, wäre demnach ein Euro fällig. Nur bislang hat sich niemand groß darum gekümmert, wenn das Geld nicht gezahlt wurde. Auch das wird sich wohl mit der Registrierung ändern, weil dadurch jede Übernachtung gemeldet werden muss. Weitere Infos zur Bettensteuer stehen hier.

Flüssiggas am Liegeplatz

Wenn schon nicht am Kreuzfahrtterminal, dann soll nun zumindest an Hamburgs Containerterminals weniger dicke Luft herrschen. Eine neue Art der Stromversorgung kommt nun auf den Decks der Containerriesen von Hapag-Lloyd zum Einsatz: Mit Flüssiggas betriebene Generatoren werden an Bord gehievt und produzieren Strom für das Schiff, solange es am Kai liegt. Die Branche zeige sich interessiert, teilt die Firma Becker Marine Systems mit, die die sogenannten Powerpacs bereitstellt. Sogar aus dem Ausland gebe es schon Anfragen. Auch wenn sich Wissenschaftler noch nicht ganz einig sind, ob sich das einst als klimaschonend gefeierte Flüssiggas, auch LNG genannt, wirklich so positiv auf die Umwelt auswirkt – wer weiß, vielleicht ziehen ja auch die Kreuzfahrtanbieter nach, ohne dass man sie mit drastischen Mitteln dazu verdonnern muss? Eine LNG-Barge gibt es im Hamburger Hafen bereits, doch selbst die vorbildliche (und bislang einzige) Nutzerin "Aida Nova" dürfte zurzeit Schwierigkeiten haben, sie anzuzapfen: Solange der Terminal am Grasbrook noch gebaut wird, hat die Barge keinen Liegeplatz.

Schiff oder Auto: Wer ist der größere Schadstoffsünder?

Immerhin können wir heute bei einem weitverbreiteten Missverständnis Klarheit schaffen, das womöglich auch Ihnen morgendliche Hustenanfälle beschert hat: Die viel zitierte These, die zwölf größten Containerschiffe stießen ebenso viel Abgase aus wie sämtliche Autos der Welt, war neulich auch bei uns zu lesen. Hat Sie das verwundert? Zu Recht. Denn so ganz kommt das nicht hin. Wie ZEIT-Kollege Dirk Asendorpf bereits feststellte (und wie uns Leser D. P. dankenswerterweise erinnerte), sind im Zuge der Erzählung einige Fakten verwechselt worden. Nicht nur geht die ursprüngliche These, die der Nabu dereinst in die Welt setzte, von einer falschen Zahl von Autos aus. 760 Millionen? Schön wär’s! Der Weltverband der Autohersteller zählte bereits 2015 an die 1,3 Milliarden Vehikel weltweit. Zudem sprach der Nabu erst einmal nur von Schwefeloxiden, was sich im Laufe der Legendenbildung dann zu Schadstoffen oder gar zu CO2 verwusch. Das mag auch daran liegen, dass Schwefeloxide in der aktuellen Debatte kaum noch eine Rolle spielen; der Sprit an der Tankstelle enthält vielerorts gar keinen Schwefel mehr. Was hingegen die Autoabgase wirklich an Schadstoffen beinhalten – wer wagt darüber heute noch eine Aussage, die Tatsachenqualität beansprucht? Insofern ist wohl auch bei der nicht minder schmissigen These, ein Kreuzfahrtschiff verursache auf einer Reise so viel Schadstoffe wie fünf Millionen Pkw auf gleicher Strecke, skeptisches Augenbrauenheben angebracht. Sicher ist indes eins: Schiffe überschreiten die für den Autoverkehr zulässigen Grenzwerte an Feinstaub und Stickoxiden regelmäßig bei Weitem.

Wenn Sie wissen wollen, wer der fiesere Umweltschuft ist – Sie als Kreuzfahrtfan (aber Vegetarier!) oder Ihr Fahrrad fahrender, aber den Müll nicht trennender Nachbar ­– dann schauen Sie doch mal hier. Es könnte allerdings etwas komplizierter werden.

Streit um die Zukunft des Wildgeheges Klövensteen

Wie soll es weitergehen mit dem Wildgehege Klövensteen? Um diese Frage streiten sich seit einiger Zeit in Rissen der Förderverein Klövensteen und die Initiative "Klövensteen soll leben". Anlass ist der "Masterplan Naturwildpark Klövensteen", den der Förderverein zusammen mit dem Bezirksamt Altona vergangenen Dezember vorgelegt hat. Darin, so sieht es Jens Sturzenbecher vom Vorstand des Fördervereins, ein "bunter Strauß an Ideen"; unter anderem sind ein Wolfsgehege, ein Baumwipfelpfad und eine Waldbühne etwa für Tierpräsentationen angedacht. Aber kostenlos soll alles bleiben und in städtischer Hand. "Vielleicht waren wir mit unserem Konzept zu euphorisch, und eventuell war auch der Titel Masterplan falsch gewählt", gibt sich Sturzenbecher selbstkritisch. Jedenfalls gründete sich eine Anwohnerinitiative, die sich gegen die Pläne stellt. Eigentlich versuchten alle Parteien seit Mai gemeinsame Leitlinien zu erarbeiten und setzten sich dafür unter der Moderation des Bürgervereins Rissen zusammen. Aber jetzt nach den Sommerferien sei die Initiative nicht zu den Verhandlungen zurückgekehrt, so sagt der Förderverein, und habe stattdessen beim Bezirksamt Altona ein Bürgerbegehren gegen den Masterplan eingereicht. Von der Initiative war gestern keine Stellungnahme zu bekommen, die Politik hat sich offenbar von der Umgestaltung des Wildgeheges abgewandt. Laut NDR-Bericht sei der Masterplan "politisch vom Tisch", so die SPD. Altonas Grüne lehnten demnach das Konzept schon länger ab: Es klinge zu sehr nach Freizeitpark. Vermutlich wird sich die Bezirksversammlung kommende Woche mit dem Thema beschäftigen. Alles beim Alten kann im Wildgehege nämlich trotzdem nicht bleiben. Sowohl Förderverein als auch Bezirksamt verweisen auf dringend nötige Arbeiten. Die Anlage sei in die Jahre gekommen, der Bedarf an Naturbildung groß. Nur wie die Zukunft aussehen soll, bleibt erst einmal unklar.

Landmark Tower in Finkenwerder: Leuchtturmprojekt oder Luftschloss?

Es soll das höchste Gebäude am südlichen Elbufer werden, der Blick auf die Stadt: spektakulär. Klotzen statt kleckern ist die Devise, die der Immobilieninvestor Magna Real Estate für seinen "Magna Landmark Tower" in Finkenwerder ausruft – rund 50 Meter hoch, unterteilt in 15 Stockwerke, mit mehr als 20.000 Quadratmeter Bruttogeschossfläche, Investitionsvolumen 92 Millionen Euro. Bis 2022 soll der Neubau stehen – so stellt es sich der Projektentwickler vor. Auch wie der "Magna Landmark Tower" aussehen soll, ist bereits kommuniziert: Die Visualisierung zeigt einen futuristisch anmutenden, asymmetrischen Klotz mit teils offenen Flanken, durch die das Abendrot scheint. Ein Ehrfurcht gebietendes Bauwerk, bei dessen Anblick es jedem nach Hamburg einlaufenden Kreuzfahrttouristen die Kinnlade herunterreißen dürfte; wie sagt der Planer: "Ein echtes Leuchtturmprojekt." Nur wozu es dienen soll, ist fraglich. Der Investor kann sich alles Mögliche vorstellen: Büros, Hotel, Boarding-House, Wohnungen … "Das ist noch nicht ganz entschieden", erklärt Projektsprecher Sascha Lindemann. Gespannt ist auch Ralf Neubauer, Vorsitzender des Regionalausschusses Finkenwerder. Planen könne man ja vieles, aber nicht ohne Baugenehmigung – und davon sei der geplante Prestigebau "noch weit entfernt". Der Bebauungsplan für das Gebiet lasse Wohnungen zum Beispiel nur in Ausnahmefällen zu. Erster Eindruck Neubauers ansonsten: "Das wirkt recht überdimensioniert. Ich bin da äußerst skeptisch." Mehr könne er derzeit nicht sagen, er habe selbst eher zufällig über Presseanfragen von dem Projekt erfahren. Auch für das Bezirksamt kam die Kunde vom neuen Leuchtturmprojekt offenbar überraschend. "Es ist ungewöhnlich, dass ein Investor auf diese Art mit der Stadt kommuniziert", sagt Neubauer.

Mittagstisch

Köstliche japanische Suppen

Selten wurde man so persönlich, freundlich und individuell beraten. Das beginnt schon mit der Auswahl der Basissuppe (Shoyu, Miso oder Tantanmen), setzt sich fort über die Vorstellung der möglichen Zutaten und endet in einer Diskussion über die verschiedenen Arten von Schärfe. Seit einigen Monaten hat das Momo Ramen, in einer ruhigen Seitenstraße nicht weit von der Sternschanze gelegen, geöffnet, nun wird auch ein Mittagstisch angeboten. Alle zur Auswahl stehenden Suppen kosten 9 Euro, für einen Aufpreis von 2 Euro kommt eine Hauslimonade oder ein Homemade Icetea hinzu. Monatelang konnte man den Betreibern über die sozialen Netzwerke beim Tüfteln an Rezepten und Arbeiten an der Einrichtung zusehen. Die Liebe zum Detail zeigt sich nicht nur in der Auswahl der Lampen, der Wandfarbe und -bemalung, sondern vor allem in den Ramen: Die Tantanmen mit Szechuan-Pfeffer, Koriander, Erdnüssen, pikantem Chicken-Hack und Frühlauch begeistert mit ihrem Zusammenspiel verschiedener Aromen – die langen Nudeln laden zum Schlürfen ein. Klasse!

Momo Ramen; Eimsbüttel, Margaretenstraße 58, Mittagstisch Mo–Fr 12–15 Uhr

Elisabeth Knoblauch

Was geht

Seenot-Lagebericht: Über die aktuelle Situation der Menschen in Libyen und die Einsätze von zivilen Seenotrettern auf dem Mittelmeer spricht Hansjürgen Menzel-Prachner, Schifffahrtskaufmann und Vorsitzender des Ida-Ehre-Kulturvereins, mit Ingo Werth, Kapitän und Gründungsmitglied von Sea-Watch und ResqShip. Ihr Appell: "Zusammen gegen das Sterben im Mittelmeer!"

WillkommensKulturHaus, Bernadottestr. 7, 18 Uhr, Eintritt frei, Spenden gern gesehen

Was bleibt

St. Paulis Perlen: Wenn Hauke Ströh zur Eröffnung in die Tasten haut, versprüht sein Piano New Yorker Flair. Dazu allerdings gibt es beim "St. Pauli Winzerfest" keinen Cosmopolitan, sondern deutsche Tropfen aus eigener Herstellung. Prosit!

St. Pauli, Spielbudenplatz, heute ab 16 Uhr, täglich bis Sonntag

Verbranntes Kino: Die Wälder sind verkohlt, die Straßen verlassen, das Vieh ist verendet. Drei Überlebende irren auf der Suche nach Wasser umher. Als sie Jägern in die Falle gehen, sehen sie sich mit der entfesselten menschlichen Natur konfrontiert. "Hell", Klimakatastrophenthriller mit Hannah Herzsprung und Lars Eidinger.

Metropolis, Kleine Theaterstraße 10, heute, 17 Uhr, morgen, 21.15 Uhr, Sa, 19 Uhr

Tipps für Kids

MediMaxi I: Schmuck macht Menschen besonders, drückt ihr Selbstverständnis aus, symbolisiert auch die Zugehörigkeit zu einer Gruppe. Bei sächsischen Frauen des Frühmittelalters etwa waren Gewandspangen, Ringe und Glasperlen besonders beliebt. Nach ihrem Vorbild fertigen Kids ab acht Jahren Perlen aus Fimo. Führung undMitmach-Aktion: "Spurensuche - Kunterbunte Perlen".

Archäologisches Museum, Harburger Rathausplatz 5, Sa, 14–16 Uhr, 3 Euro zzgl. Eintritt, Anmeldung unter 040/42 87 12 497

MediMaxi II: Die beste Erde liefert ein großer Garten – oder eine Wurmkiste. In ihr kompostieren Regenwürmer Küchenabfälle, zugleich dient sie auf Balkonen als Sitzbank, reduziert den Hausmüll, zeigt Kids die Wunder der Natur. Workshop: "Wurmkisten bauen".

Zentralbibliothek, Ebene 1, Hühnerposten 1, Sa, 11–14 Uhr, 30 Euro Materialkosten, Anmeldung unter service@buecherhallen.de oder 040/42 60 60

Hamburger Schnack

Einschulung der neuen Erstklässler. Die Schüler sind gerade zur ersten Stunde in die Klassen verschwunden, die Eltern warten gespannt auf die Rückkehr der Sprösslinge. Ich lobe einen Vater, dass er fürs Rauchen extra das Schulgelände verlassen hat – das ist dort schließlich verboten. Grinsend erwidert er: "Na ja, gerade hier müsste es doch eigentlich erlaubt sein!" Wir standen vor der Loki-Schmidt-Schule …

Gehört von Rolf Otzipka

Meine Stadt

Ein Bobbycar fände hier durchaus noch Platz. Alle anderen müssen wohl weiter nach einer Parklücke suchen. © Monika Wolff

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Ihr
Mark Spörrle

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