Sigrid Neudecker © Gretje Treiber

Guten Morgen,

wer in den vergangenen Tagen Nachrichten gelesen oder gesehen hat, der könnte zu dem Eindruck kommen, dass in Chemnitz derzeit zwei Bevölkerungsgruppen einander bekriegen: die Linken und die Rechten. In der "Tagesschau" ist die Rede von "rechten Gruppierungen", der "rechten Szene" sowie von "linksorientierten Gegendemonstranten".

So. Und jetzt wollen wir einmal die Dinge beim wirklichen Namen nennen: Da marschieren keine rechten Gruppierungen, sondern Nazis, Rassisten und Rechtsextremisten. Und wer mir jetzt wieder mit dem "besorgten Bürger" kommt, der halt leider in der Masse untergehe, aber doch kein Nazi sei, dem kann ich nur sagen: Dann sollte der besorgte Bürger besser auf seinen Umgang achten.

Hingegen stellen sich mir alle Haare auf, wenn Gegendemonstranten als "linksorientiert" bezeichnet werden. Alles, was nicht rassistisch ist, ist automatisch links?

Meine Eltern haben mich nicht zu einem "linken" oder "linksorientierten" Menschen erzogen (auch wenn das sicher einige "Rechtsgerichtete" anders sehen), sondern zu jemandem, der auf Schwächere nicht herabschaut oder gar einprügelt. Zu jemandem, der das Gehirn einschaltet, anstatt dumpfe Parolen nachzugrölen. Und zu jemandem, dem es nie in den Sinn kommen würde, einen anderen Menschen für minderwertig zu halten, nur weil der eine andere Hautfarbe hat.

Ich würde das nicht als links bezeichnen, sondern als anständig.

Deshalb fühle ich mich auch nicht angesprochen, wenn von "linksorientierten Gegendemonstranten" die Rede ist. Und genau das ist das Problem. Gegen das, was derzeit in Chemnitz und anderen Städten geschieht, muss jeder anständige Mensch auf die Straße gehen, nicht nur jeder, der sich als links einordnen würde. Dazu gehören übrigens auch all jene, die sich politisch zum rechten Spektrum zählen, aber eben zum demokratischen rechten Spektrum. Das gibt es nämlich auch. Man kann rechts sein und trotzdem Demokrat. Ein Christian Lindner beispielsweise darf diesem rechten Spektrum zugeordnet werden, trotzdem würde er es sich zu Recht verbitten, unter den Chemnitzer "rechten Gruppierungen" subsumiert zu werden.

Unsere treue Leserin Renate W., Mutter von zwei mittlerweile sehr erwachsenen "Mischlingssöhnen", findet: "Es wird ungemütlich in Deutschland." Sie hege Fluchtgedanken, schreibt sie. "Aber wohin? Innerhalb Europas kommt man doch vom Regen in die Traufe." Ich teile ihren Fluchttrieb. Kanada erscheint mir gerade sehr verlockend. Neuseeland soll auch sehr schön sein, habe ich mir sagen lassen. Gern auch eine kleine Insel irgendwo. Aber dann das Feld den Angstmachern überlassen?

Dann doch lieber auf die Straße gehen, und zwar nicht als "linksorientierte Gruppierungen", sondern als Menschen, die aus der Geschichte gelernt haben. Am Sonntag um 14.30 Uhr an den Landungsbrücken zum Beispiel, auf der Großdemonstration Seebrücke, unterstützt unter anderem von GEW, Caritas und Diakonie.

Lassen Sie uns die Auseinandersetzung umtaufen: die Anständigen gegen die Nazis. Mal schauen, wer am Ende in der Mehrzahl ist.

DB-Sicherheit soll Angreifer filmen dürfen

Die Sicherheitsleute der Deutschen Bahn sollen sich selbst künftig sicherer fühlen. Dazu stattet der Konzern sie mit Körperkameras aus, auch in Hamburg. In akut bedrohlichen Situationen sollen die Wachleute die Kamera einschalten – und nach dem Einsatz wieder abschalten. Die sogenannten Bodycams seien vor allem zur Abschreckung da, sagt der Sprecher der DB-Sicherheit, Holger Bajohra. Was aber, wenn eine aggressive Person rein zufällig – soll ja vorkommen – nicht ganz zurechnungsfähig ist und sich von einer kleinen Kamera wider Erwarten nicht ernüchtern lässt? "Auch diese Leute haben ein Interesse, nicht gefilmt zu werden", glaubt Bajohra. Ein Monitor an der Kamera, in dem die Gefilmten sich selbst sehen könnten, würde bereits viele von Tätlichkeiten abhalten. Falls doch nicht, könnten die Aufnahmen als Beweismaterial dienen: Sie würden in verschlüsselter Form gespeichert und auf Nachfrage der Bundespolizei zur Verfügung gestellt. "Entweder nutzt die Polizei das Material", sagt Bajohra, "oder es wird automatisch gelöscht." Rechtlich also kein Problem? Hamburgs Datenschutzbeauftragter Johannes Caspar sieht das anders. "Die Frage der Datensicherheit ist vollkommen unerheblich, wenn schon die Aufnahme selbst nicht erlaubt ist", sagt er. Denn anders als bei der Polizei, die besondere Hoheitsbefugnisse habe, sei im Fall des DB-Konzerns nicht zweifelsfrei geregelt, ob und wann die Wachleute filmen dürften. "Die DB AG bewegt sich hier in einem rechtlich unsicheren Bereich", sagt Caspar. Über den diskutiert gerade die Berliner Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit mit der DB-Konzernzentrale.

Halb nackte Tänzerinnen beim Hamburger Landesfest in Berlin

Als "Active City" und Musikstadt wollte sich Hamburg am Dienstag beim Fest der Landesvertretung in Berlin präsentieren. Doch nun bleibt ein anderes Bild im Gedächtnis: spärlich bekleidete Damen in Stringtangas und mit Federschmuck, die im Scheinwerferlicht die Allerwertesten kreisen lassen, während im Publikum Männer ihre Handys zücken und filmen. "Völlig unpassend" fanden einige Politikerinnen (und Politiker) den Auftritt der Gruppe The Sinderellas. Eingeladen hatte sie die Senatskanzlei, nun kocht die Sexismusdebatte. "Ich kann verstehen, wenn Frauen sagen: Ich bin hier für eine politische Veranstaltung und möchte nicht erleben, wie meine Mitarbeiter sexuell animiert werden", sagt Marlene von Steenvag, Sprecherin des Hamburg Burlesque Festivals und selbst Künstlerin vom Fach. Die Show der Sinderellas in Berlin habe sie nicht gesehen und wolle sie deshalb nicht bewerten. "Aber wenn sich Frauen daran stören, dann ist die Botschaft des Burlesque nicht rübergekommen." Im Gegensatz zu einer reinen Stripshow gehe es nämlich in ihrem Metier nicht darum, dass Frauen sich als Lustobjekte inszenierten, sagt van Steenvag. "Burlesque verkauft eine andere Illusion: Da ist die Frau Subjekt, mit Namen und Charakter, und sie erzählt eine Geschichte mit Inhalt." Burlesque feiere Emanzipation und selbstbewusst zur Schau gestellte Weiblichkeit, und das nicht zwangsläufig völlig nackt. Wäre es nicht trotzdem – gerade für einen rot-grünen Senat – eine gute Idee gewesen, wenigstens auch einen männlichen Allerwertesten kreisen zu lassen? Olivia Jones bietet für nächstes Jahr jedenfalls ihre Wilden Jungs an, "als ausgleichende Gerechtigkeit", wie sie uns – mit einem Augenzwinkern – sagte.

Ausbaggern der Elbe: Billiger wird’s nicht

Die Hamburg Port Authority (HPA) rutscht weiter in die Miesen. Unterm Strich steht ein Defizit von rund 74 Millionen Euro, wie der NDR berichtet. Hauptkostenfaktor: das Ausbaggern der Elbe. Immer wieder muss der Schlick entfernt werden, um den Hafen für große Schiffe erreichbar zu halten. Also einmal kräftig die Elbe vertiefen, und dann hat sich der Kostenpunkt (erst mal) erledigt? Im Gegenteil, sagen Naturschützer. Der Verein "Rettet die Elbe" vergleicht die Effekte der acht bisherigen "Fahrrinnenanpassungen": "Gräbt man ein Loch in die Elbe, schüttet es die Elbe wieder zu", lautet das Fazit. "Je tiefer das Loch, umso schneller." Heißt das: Nach der geplanten Elbvertiefung müsste noch öfter gebaggert werden als bisher, mit noch mehr Steuergeld? Die Wirtschaftsbehörde geht von anderen Zahlen aus. Was das Ausbaggern in den kommenden Jahren koste, könne man nicht eindeutig sagen, das hänge von "verschiedenen natürlichen Einflussfaktoren" ab. Aber die seien eingerechnet: "Die Fahrrinnenanpassung von Unter- und Außenelbe ist so konzipiert, dass die geplanten strombaulichen Maßnahmen die Auswirkungen minimieren", schreibt die Pressestelle. Es würden sich damit nicht nennenswert mehr Sedimente ablagern als bisher. "Im Ergebnis heißt das: Die Kosten liegen in der mittelfristigen Finanzplanung auf dem Niveau der Vorjahre." Die HPA wird also bessere Methoden finden müssen – oder weiterhin bis zu neunstellige Summen im Schlick versenken.

Wer nicht fragt, bleibt dumm: "Die Sendung mit der Fernwärme"

Blicken Sie auch nicht mehr durch? Fast täglich gibt es neue Meldungen zum Thema "Rückkauf des Fernwärmenetzes". Gestern tagte zum 15. Mal der Energienetzbeirat Hamburg, doch trotz zahlreicher ähnlicher Treffen ist noch immer unklar, ob und unter welchen Umständen der Rückkauf erfolgen soll. Hier kommt der Versuch, die wichtigsten Fragen zu beantworten:

Könnte die Stadt den Volksentscheid überhaupt ignorieren?

Ja, aber das zöge möglicherweise Klagen nach sich. Immerhin hat das Ergebnis des Volksentscheids mittlerweile Verfassungsrang im Sinne der Hamburger Landesverfassung. Zuvor hatte sich ein CDU-Senat 2004 zweimal ohne rechtliche Konsequenzen über das Ergebnis einer solchen Abstimmung hinweggesetzt.

Hamburg scheint in einer Zwickmühle gefangen: Bläst es den Kauf ab, ignoriert es den Volksentscheid. Willigt die Stadt in den Kauf ein, verletzt sie wegen des hohen Kaufpreises die Pflicht zur Wirtschaftlichkeit aus der Landeshaushaltsordnung. Kann sie überhaupt "das Richtige" tun?

Das ist juristisch nicht abschließend geklärt. Es gibt aber zumindest ein vom BUND unterstütztes Gutachten, das besagt, dass der Kaufpreis nicht dem Prinzip der Wirtschaftlichkeit entgegensteht. Aktuell prüft die Behörde für Umwelt und Energie dem BUND zufolge die Frage in einem weiteren Gutachten. Das Ergebnis soll in spätestens zwei Wochen vorliegen.

Vattenfall hat kürzlich ein Angebot vorgelegt (wir berichteten), bei dem es auf den Anschluss des Kohlekraftwerks Moorburg ans Fernwärmenetz verzichtet. Was hat Moorburg mit dem Rückkauf zu tun?

In Sachen Fernwärme war immer klar, dass ein Nachfolgewerk für das Kraftwerk Wedel hermuss. Es ist stark veraltet, versorgt aber mehrere Hunderttausend Haushalte in Hamburg mit Wärme. 2021 soll es abgeschaltet werden. Vattenfall sagt: Eine Einbindung Moorburgs, das derzeit separat an Unternehmen liefert, sei wirtschaftlicher, als neue Anlagen zu bauen. Tatsächlich ist das Werk erst wenige Jahre alt. Die Stadt sagt: Ein Ersatz für das Kohlekraftwerk Wedel müsse ausschließlich auf kohlefreie Anlagen zurückgreifen. Moorburg aufzunehmen wäre daher langfristig katastrophal für die Klimaschutzziele.

Warum redet Vattenfall bei der Frage mit, ob Moorburg angeschlossen wird? Ist das nach dem Rückkauf nicht Sache der Stadt?

Ja, aber Hamburg versucht, den mit Vattenfall 2014 ausgehandelten Kaufpreis in Verhandlungen zu senken. Deshalb ist der Energiekonzern aktuell in der Lage, Bedingungen zu stellen.

Aber Moorburg läuft dann trotzdem weiter und verbrennt Kohle?

Ja, aber ans Fernwärmenetz angeschlossen, hätte Vattenfall eine Art Garantie, dass Moorburg ewig läuft und nicht von den Sanktionen gegen Kohle betroffen wäre.

Ein Jahr Ombudsstelle Flüchtlingsarbeit

Seit gut einem Jahr gibt es in Hamburg die unabhängige "Ombudsstelle in der Flüchtlingsarbeit". Sie nimmt Beschwerden von Geflüchteten, Ehrenamtlichen und Bürgern entgegen und löst Konflikte, indem sie schlichtet. Dabei fungiert sie oft als letzte Hoffnung der Betroffenen: Das Büro wird nur dann tätig, wenn andere Stellen Probleme nicht lösen konnten. Die Leiterin der Ombudsstelle, die frühere Landespastorin Annegrethe Stoltenberg, zog gestern in ihrem Jahresbericht eine positive Bilanz: "Wir sind in Hamburg auf einem guten Weg." Sowohl die Menschen als auch die Behörden, mit denen sie zu tun habe, begegneten der Ombudsstelle offen und hilfsbereit. Darauf ist Stoltenberg angewiesen. "Ich musste erst lernen, dass wir nicht selbst handeln können." Vielmehr kämen die Menschen mit Problemen auf sie zu, für die ihre zwei Kollegen und sie dann "das Ohr derjenigen suchen", die aktiv werden können. In rund 170 Anfragen der vergangenen zwölf Monate ging es überwiegend um Geflüchtete und Wohnraum. Noch 2017 erlebten viele in den Erstaufnahmestellen bedrängte Verhältnisse und mussten lange ohne Privatsphäre auskommen. Vor allem geflüchtete Frauen trieb das immer wieder zur ehemaligen Landespastorin. Mittlerweile hätten die Probleme ein "anderes existenzielles Niveau" erreicht. Jetzt kämen zum Beispiel Auszubildende, deren Arbeitsplatz zu weit von der Folgeunterkunft entfernt liege und die deshalb eine neue Bleibe suchten. Hatte sie in Hamburg noch nie mit der Hässlichkeit des Rassismus zu tun? "Bei uns", sagt Stoltenberg, "ist noch kein einziger Fall mit diesem Problem angekommen."

Lesevertiefung

Drei Buchempfehlungen fürs Wochenende

 

Roman Greer Kadetsky ist noch nicht lange auf dem College, als sie Faith Frank, eine Schlüsselfigur und Kämpferin in der Frauenbewegung, begegnet. Ein Treffen, welches das Leben der schüchterne Greer für immer verändert und prägt. Meg Wolitzer erzählt von Macht in all ihren Facetten, von Feminismus, Liebe und Loyalität.

Meg Wolitzer: Das weibliche Prinzip (aus dem Amerikanischen von Henning Ahrens), Dumont, 24 Euro

 

Sachbuch Nora Krug lebt seit vielen Jahren als Illustratorin in New York, aber die Frage, ob ihre Familie während des Zweiten Weltkriegs Schuld auf sich geladen hat, lässt sie nicht los und wird zum Ausgang eines großen Rechercheprojekts. Das Ergebnis ist eine beeindruckende Chronik, die schonungslos die Geschichte einer ganz normalen deutschen Familie in den Jahren zwischen 1933 und 1945 aufdeckt.

Nora Krug: Heimat. Ein deutsches Familienalbum, Penguin, 28 Euro

 

Kinderbuch Monsta hat sich ein Kind ausgesucht, um es zu erschrecken, doch das Kind schläft selig. Enttäuscht und wütend schreibt Monsta (eigentlich Harald!) das bezauberndste und lustigste Kündigungsschreiben der Welt. Eine wunderbar tragische Monstergeschichte.

Mateo Dineen & Dita Zipfel: Monsta, Tulipan, 15 Euro, für 4–6 Jahre

 

… ausgewählt von Daniela Dobernigg, cohen+dobernigg Buchhandel, Karolinenviertel

Was geht

Atemlos durch das Zelt: Zirkus ist zeitlos. Wenn Akrobaten in großer Höhe wirbeln oder sich am Boden wie Schlangen winden, hält Mensch intuitiv die Luft an. Das weiß das Team des Zirkusfestivals "Lurupina", setzt betont auf klassische und doch neue Ideen, versammelt herausragende Künstler aus ganz Europa.

Böverstpark, Böverstland 38; Gala, heute, 19.30 Uhr, 5 Euro; Shows, Sa, 15–22 Uhr, Eintritt frei; Workshops, So, 10–13 Uhr, 15 Euro

Live-Leinwand: Sie können sich nicht entscheiden – Konzert oder Kino? Das Open-Air-Kino Norderstedt nimmt Ihnen die Auswahl ab und bietet neben Leinwandflimmern Live-Musik. Den Auftakt macht Jan Salander mit chilligen Songwriter-Klängen, gefolgt vom "Männerhort". Darin gammeln drei Männer im Heizungskeller ab, um in frauenfreier Atmosphäre endlich mal durchzuschnaufen. Morgen erklingt die Six String Story und stimmt ein auf "Willkommen bei den Hartmanns".

Rathausplatz Norderstedt, Rathausallee 50, heute und morgen, 18–22.30 Uhr, Eintritt frei

Was kommt

Literatur im Staub: Jonas Blaum lebt als Kind in Saudi-Arabien, sein Vater untersucht dort eigenwillige medizinische Heilmethoden. Als Jonas’ Geschwisterchen plötzlich verschwindet und wenig später verstört wieder auftaucht, kehrt die Familie überstürzt nach Deutschland zurück. Hat das Geschehen mit der Forschung des Vaters zu tun? "Staub", Lesung von Svenja Leiber im Rahmen der "Langen Nacht der Literatur".

Rudolf Steiner Buchhandlung, Rothenbaumchaussee 103, 18 Uhr, 8 Euro

Orgelkunst: Jakob Lorentzen gilt als Ikone der Orgelmusik; der preisgekrönte Dirigent und Organist musiziert in der Schlosskirche Christiansborg und lehrt am Musikkonservatorium Kopenhagen. Im Rahmen des Hamburger Orgelsommers spielt er in St. Marien Bach, Gade und Franck.

St. Marien, Am Mariendom 7, Sa, 20 Uhr, 10 Euro

Öjendorf mittelalt: Der Henker schwingt sein Beil, eine Magd schreit auf – in Öjendorf ist das Mittelalter los. Beim "Spectaculum" verwandelt sich der Volkspark in ein Heerlager. Gaukler, Marktschreier und Musiker feiern lange vergangene Zeiten, Ritter messen sich bei Turnieren und im Fechtkampf.

Volkspark Öjendorf, Sa, 11–0.30 Uhr, Tageskarte Kinder ab 6 Jahren 20 Euro, Erwachsene 50 Euro; So, 11–20 Uhr, Tageskarte Kinder bis 16 Jahren frei, Erwachsene 20 Euro

Hamburger Schnack

Heute Morgen, als ich unsere Tochter mit dem Fahrrad (!) zur Schule brachte, trafen wir vorm Schultor drei ihrer Mitschüler: zwei Zwillingsjungs und ein Mädchen. Nachdem sich die beiden Mädels begrüßt hatten, meinte der eine Zwilling zum anderen: "Die Mädchen sehen sich alle so ähnlich!"

 

Gehört von Sonja Trentmann

Meine Stadt

Besser rechtzeitig schon mal ans Heizen denken. Wie das Leihgut nach dem Brennen zurückgegeben werden kann, bleibt rätselhaft. © Wolf Heering

Das war sie wieder, die Elbvertiefung. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag. Am Montag begrüßt Sie hier wieder Mark Spörrle.

Ihre

Sigrid Neudecker

 

PS: Gefällt Ihnen unser Letter, leiten Sie ihn gern weiter. Haben Sie ihn weitergeleitet bekommen, melden Sie sich ganz einfach und unverbindlich an unter www.zeit.de/elbvertiefung. Dann schicken wir Ihnen die neue Elbvertiefung, solange Sie wollen, immer montags bis freitags ab 6 Uhr.