Mark Spörrle © Vera Tammen

Guten Morgen,

erinnern Sie sich noch an den anschwellenden Klagegesang der Arbeitgeber, bevor der Reformationstag im Norden gesetzlicher Feiertag wurde? An die Bestrebungen, den zusätzlichen arbeitsfreien Tag irgendwie gegenzurechnen, zumindest durch eine Erhöhung der Sozialbeiträge? Man hätte meinen können, die Wirtschaftskraft dieser Gegend läge augenblicklich darnieder, wenn die Werktätigen nur ein paar Stunden weniger am Fließband oder in der Kohlengrube stünden – Sie haben recht, die meisten sitzen heute eher am Schreibtisch, im Konferenzraum oder im Auto. Aber offenbar sind immer noch genug Firmenchefs der Ansicht, dass sich der Leistungsoutput von Angestellten mit der simplen Formel "Arsch mal Anwesenheit" errechnen lässt. Und dass Ideen, Inspiration, Geistesblitze, all das Zeug, das in modernen Unternehmen so bitter notwendig ist, natürlich niemals in der Freizeit entstehen ...

Doch nicht alle Bosse im Norden gönnen ihren Leuten den Feiertag nicht. Leuchtendes Gegenbeispiel ist die Agentur MSM.Digital. Die führt für ihre 60 Mitarbeiter in Hamburg, Berlin und Lübeck nun den bayerischen Feiertagskalender ein. Die Agenturleute haben, wie ihre Kollegen in Nürnberg längst, fortan vier zusätzliche Feiertage, nämlich Heilige Drei Könige, Fronleichnam, Mariä Himmelfahrt und Allerheiligen. Warum das? Einer der zwei Geschäftsführer stammt aus Bayern. Und der andere sagte der "Mopo": "Es ist Zeit für Gleichberechtigung bei den Feiertagen." So, jetzt wollen wir doch mal sehen, ob der Firmenumsatz zwangsläufig in den Keller stürzt – oder im Gegenteil zum Höhenflug ansetzt.

Nicht alles allerdings, was aus Bayern stammt, sollte man vorbehaltlos importieren. Man denke nur an den deutschen Innenminister, und auch das Oktoberfest ist nicht empfehlenswert. Zumindest, wenn es um den Schadstoffausstoß geht. Forscher und Forscherinnen der Technischen Universität München fanden nämlich heraus, dass zur Wiesn-Zeit in München nicht nur der Bierausstoß und der Reinigungsbedarf der Innenstadt stark ansteigt – es werden auch deutlich größere Mengen von Methan freigesetzt: Während der Wiesn sei die Konzentration des Klimagases in München teils fünfmal so hoch wie sonst; verantwortlich dafür seien die Abwässer aus den Toiletten und der Gastronomie, die Gasgrills in den Wiesn-Festzelten und -Buden und die gasbetriebenen Heizstrahler dort, sagte Jia Chen, Professorin für Umweltsensorik, dem ORF. Falls Sie eigentlich noch an etwas anderes gedacht haben: Die Blähungen der mit Bier und Bierzeltkost abgefüllten sechs Millionen Oktoberfestbesucher, so die Forscherin, fielen bei der Methanproduktion prozentual nicht groß ins Gewicht. Und gottlob: Der Methangehalt in der Münchner Luft sei bei Weitem nicht so hoch, dass etwa Explosionsgefahr bestehe.

Immer mehr verspätete Flugzeuge – aber Hamburg Airport ist fast nie schuld!

Die Zahl derverspäteten Flugzeuge, die zwischen 23 Uhr und Mitternacht auf dem Hamburg Airport landen, steuert in diesem Jahr auf einen neuen Rekord zu. Keine große Neuigkeit für alle, die das laute Treiben am Himmel und auf den Landebahnen seit längerer Zeit verfolgen. Aber jetzt wird es interessant: Wie Flughafenchef Michael Eggenschwiler nun über verschiedene Medien kundtat, entstehen nur vier bis fünf Prozent der Verspätungen am Hamburg Airport. "Das sind vor allem Gründe, die die Abfertigung vor Ort betreffen. Zum Beispiel ein Klassiker, wenn es mit der Verladung der Koffer hakt", erklärte uns Flughafensprecherin Janet Niemeyer. Und was ist mit den restlichen 95 Prozent? Weil die Airlines die Gründe einer "unvermeidbaren Verspätung" nach 23 Uhr angeben müssen, ist das alles gut dokumentiert. Von Januar bis August dieses Jahres lauteten die Top 3: Flugsicherung, Umlaufverspätung und Wetter. Es liegt also an der allgemeinen Überlastung des europäischen Flugraums (Stichwort: Flugsicherung), an den kleinen Verspätungen, die sich über den Tag so ansammeln und bei mehreren Flügen einer Maschine hintereinander summieren (Stichwort: Umlaufverspätung), und, für uns keine Überraschung, am Meteorologen (jedenfalls im weitesten Sinne; Stichwort: Wetter). Eine Lösung soll ja schon länger her, nun soll die ein Luftfahrtgipfel bringen. Anfang Oktober treffen in Hamburg der Bundesverkehrsminister und andere Politiker auf Vertreter der Airlines, der Flughäfen sowie der Deutschen Flugsicherung. "Wir begrüßen es, dass endlich alle an einem Tisch zusammenkommen und dass die Politik die Bedeutung des Themas erkannt hat", sagt Sprecherin Niemeyer. Und wir? Sind gespannt auf die Ergebnisse.

Rückkauf der Fernwärme: Menschenkette soll Stadt unter Druck setzen

Fünf Jahre sind vergangen, seit Hamburgs Bürger per Volksentscheid für den Rückkauf der Fernwärme votierten. Womöglich hofft mancher Politiker, die Menschen mögen ihre Abstimmung damals vergessen haben. Das zumindest vermutet Wiebke Hansen, ehemalige Kampagnenleiterin von "Unser Hamburg – unser Netz". Sie ruft dazu auf, bei der heutigen "Menschenkette für den Rückkauf der Fernwärme" den Protest auf die Straße zu tragen. 2013 sammelte Hansen mit Mitstreitern 444.352 Stimmen für den Volksentscheid, die öffentliche Meinung stand klar hinter ihrem Anliegen. Doch wie viele Menschen lassen sich Jahre danach noch mobilisieren? Immerhin soll die Kette von Vattenfalls Kundenzentrum bis zum Rathaus reichen, ein paar Hundert Hamburger müssten da schon mitmachen. "Wir wollen mit der Strecke symbolisch die Konzession von Vattenfall an das Rathaus übergeben", erklärt Hansen. Viel wichtiger aber sei es, zu zeigen, "dass wir Hamburger nach wie vor Wert darauf legen, dass unser Wille umgesetzt wird". Bis zum 30. November müssen Senat und Bürgerschaft eine Entscheidung treffen, müssten alles dafür tun, den Volksentscheid durchzusetzen, sagt Hansen. "Stattdessen sucht die SPD permanent nach Ausflüchten – das ist doch unglaublich!" Die Menschenkette ist wie eine Art Spaziergang geplant: "Alle schlendern gemeinsam los und reihen sich aneinander, bis das Ziel erreicht ist", erklärt Hansen. Sie hat damit bereits Erfahrung: 2010 war sie an der Organisation der "Menschenkette gegen Atomkraft" beteiligt. Diese erstreckte sich auf 120 Kilometern von Krümmel nach Brunsbüttel und mobilisierte mehr als 120.000 Menschen.

Menschenkette von Vattenfall bis zum Rathaus, Treffpunkt Glockengießerwall bei der Kunsthalle, heute, 16 Uhr

Schulbehörde und GEW lehnen AfD-Plattform ab

Mit einem Online-Portal will die AfD-Fraktion der Bürgerschaft gegen die politische Indoktrination an Schulen vorgehen – oder genauer gesagt: gegen die "linken Ideologieprogramme", die es dort seit Jahren gebe, wie es in der Pressemitteilung dazu heißt. Auf einer Website bietet die Partei seit gestern im Rahmen der Aktion "Neutrale Schulen Hamburg" Schülern und Eltern Hilfe bei Verstößen gegen das politische Neutralitätsgebot an. Was die Schulbehörde davon hält? "Die neue Internetplattform lehnen wir ab!", teilt Schulsenator Ties Rabe von der SPD mit. Eventuelle Verstöße gegen das Neutralitätsgebot an Schulen könnten schon jetzt direkt an die Schulbehörde oder die zuständige Schulaufsicht gemeldet werden. Rabe warnt: "Hier werden Kinder zu Denunzianten gemacht und einseitig für Anliegen der AfD instrumentalisiert." Unabhängig davon prüfe die Schulbehörde gerade, ob es rechtlich überhaupt zulässig sei, wenn Schüler, Eltern oder Lehrer auf dem neuen Portal schulische Vorfälle meldeten. Auch die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) sieht die Aktion als "falsches und gefährliches Signal, vor dem die Lehrkräfte geschützt werden müssen". Die AfD offenbare in vielen Fällen ein falsches Verständnis von politischer Neutralität. Neutralität heiße nicht Gleichgültigkeit, sondern fordere einen demokratischen Meinungsstreit und die Auseinandersetzung verschiedener Positionen ein. "Verbieten will die AfD, was ihr nicht gefällt, und beruft sich fälschlicherweise auf Grundsätze der politischen Bildung an Schulen", betont Fredrik Dehnerdt, stellvertretender Vorsitzender der GEW in Hamburg.

Großes Theater für den Nachwuchs in Barmbek

Ein neues kulturelles Zentrum soll in Barmbek am Wiesendamm entstehen. Vergangene Woche wurden die Pläne vorgestellt: In den Hallen einer ehemaligen Werkzeugmaschinenfabrik von 1917 wird es auf rund 9000 Quadratmetern Räume für Aufführungen, Proben, Lehre und Forschung geben. Neben dem Jungen Schauspielhaus mit seinem Programm für Kinder und Jugendliche wollen hier die Theaterakademie als Ausbildungsstätte für Regie, Schauspiel, Operngesang und Dramaturgie sowie das Institut für Kultur- und Medienmanagement der Hochschule für Musik und Theater einziehen. Das Gebäude bleibt im Eigentum der städtischen Sprinkenhof GmbH, die die Hallen für mehr als 36 Millionen Euro umbaut. Bis Ende 2019 sollen die Räume so weit fertig sein, anschließend können die Mieter mit ihren Einbauten beginnen. Für das Junge Schauspielhaus geht dann eine Odyssee zu Ende. Nachdem vergangenes Frühjahr der Mietvertrag in der Gaußstraße, wo auch die Theaterakademie saß, kurzfristig gekündigt wurde, folgten ein halbes Jahr lang Gastspiele auf verschiedenen Bühnen der Stadt. "Das war spannend, aber auch anstrengend, weil der Organisationsaufwand groß war", sagte uns Klaus Schumacher, der künstlerische Leiter des Jungen Schauspielhauses. Inzwischen ist man vorübergehend auf der großen Probebühne im Haupthaus untergekommen. Auf das neue Zentrum in Barmbek freut sich Schumacher schon: "Das ist ein aufstrebender, junger Stadtteil mit vielen Familien und Schulen." Dass neben der Theaterakademie auch noch in der Nachbarschaft das Freie Theaterzentrum Wiese seine Räumlichkeiten haben soll, findet Schumacher besonders interessant: "Bei so einem Umfeld kommen gleich neue Ideen auf. Das wird ein inspirierender Ort!"  

40 Jahre TUHH: Wie studierte es sich mit Matrikelnummer 1?

Einen Campus gab es nicht, und die Mensa war die benachbarte Kantine der Steuerbehörde: Die ersten fünf Studierenden der Technischen Universität Hamburg (TUHH) starteten vor nunmehr 40 Jahren in ihr Studium. Zum Jubiläum der Hochschule erinnert sich Lothar Behlau, einst Träger der Matrikelnummer 1, an seinen Anfang im Lehrfach Verfahrenstechnik. "1982 fühlten wir uns als ein exotisches Grüppchen", erzählt er. Zu "99,7 Prozent" habe man an der Institution damals immerhin nicht ausgebildet, sondern geforscht. Ein typisches Studentenleben mit Partys, überfüllten Hörsälen und politischen Aktionen gab es nicht. Raum für Studierende war nur im Hauptgebäude an der Eißendorfer Straße und in "einer alten Wäscherei, von der die oberen Räume für ein paar Doktoranden angemietet wurden", so Behlau. Zu den Vorlesungen trafen sich die jungen Leute in einem kleinen Besprechungsraum, ausgestattet mit einem Telefon. "Da das Telefonieren früher noch teuer war, haben wir das in den Pausen auch manchmal privat genutzt – bis einer meiner Kommilitonen während einer Vorlesung zurückgerufen wurde", berichtet der heutige Abteilungsleiter der Fraunhofer-Gesellschaft. "Danach war das Telefon weg." Behlau erinnert sich gern an die Zeit in Harburg, schätzt die "damalige hohe Intensität der Betreuung". Innerhalb der vergangenen 40 Jahre hat sich die TUHH dann von fünf auf 7800 Studierende gesteigert, rund 100 Professoren unterrichten in 42 Bachelor- und Masterstudiengängen. Damit zählt die Hochschule heute zu den größten ihrer Art in Deutschland.

Lesevertiefung

Drei Buchempfehlungen fürs Wochenende ...

 

Roman Die Hirschs: Eine jüdische Familie aus Südbaden, die über Europa verstreut lebt und deren Mitglieder sich nach Kriegsende als überzeugte Kommunisten für den Aufbau der DDR engagieren. Leidenschaftlich, zornig und bitter rechnet die 1951 geborene Tamara Hirsch mit ihrer Familie – Großvater, Mutter und Vater – ab. Ein großartiger deutscher Generationenroman!

Franziska Hauser: Die Gewitterschwimmerin, Eichborn, 22 Euro

 

Kinder Die namenlose Ziege lebt auf dem Mond – und jeden Tag landen dort Dinge, denen die Ziege einen Namen geben muss. Eines Tages landet dort etwas ganz Besonderes ... Für alle, die den »Kleinen Prinzen« zu ihren Herzensbüchern zählen.

Stefan Beuse/Sophie Greve: Die Ziege auf dem Mond, Carl Hanser Verlag, 14 Euro

 

Sachbuch Wer kennt das nicht? Das jähe Erkennen, dass gerade ein »Schutzengel« über uns gewacht hat, dass sich unser Leben innerhalb von Millisekunden völlig verändern könnte. Maggie O’Farrell erzählt anhand von »17 Berührungen mit dem Tod« vom Leben – kraftvoll, klar und frei von Pathos.

Maggie O’Farrell: Ich bin Ich bin Ich bin, aus dem Englischen von Sabine Roth, Piper, 22 Euro


… ausgewählt von Annerose Beurich; Stories! Die Buchhandlung, Eppendorf & Mitte

Zugriff

Hunger nach Mucke: Nicht nur ihr Name, auch ihr Leben klingt nach Power-Kohldampf; Sophie Hunger alias Emilie Jeanne-Sophie Welti erregte Aufsehen mit Kolumnen in der ZEIT, provozierte in Talkshows, bespielt die großen Bühnen der Welt. Mit ihrem neuen Album "Molecules" setzt die Schweizerin auf minimalistisch elektronischen Sound. Für die "Sophie Hunger Festspiele" gibt die 35-Jährige je Stadt mehrere Konzerte in verschiedenen Locations. Der Gig im Mojo Club ist ausverkauft, für die Termine im Übel & Gefährlich sowie im Gruenspan gibt es aber noch Tickets!

Übel & Gefährlich, Ballsaal, Feldstraße 66, So, 30.9., 20 Uhr, 35 Euro;Gruenspan, Große Freiheit 58, Di, 2.10., 20 Uhr, 35 Euro

Was geht

Benefiz für John: John Grube starb 2017 an der Autoimmunkrankheit "Granulomatose mit Polyangiitis", nur wenige Tage vor seiner Abiturprüfung. Mitschüler und Familienmitglieder gründeten daraufhin die "John Grube Foundation"; sie soll Betroffene über die Krankheit informieren, die Forschung fördern. Das will auch die Bigband "Westend Jazz": Die Einnahmen ihres Benefizkonzerts fließen zu 100 Prozent in die Stiftung.

Gymnasium Blankenese, Aula, Oesterleystraße 27, 20 Uhr, 10 Euro

Was bleibt

Kunststadt: Erinnerungen an Vergangenes und Gegenwärtiges treten in einen Diskurs, so beschreibt es die Künstlerin Zhu Xu. Für ihr Projekt "Qingdao – Neue Acht Szenerien einer Stadt" überträgt sie Fotos in Ausschnitten und perspektivischen Verfremdungen auf eine Holzoberfläche, schneidet daraus Motive. So entstehen Abreibungen auf Reispapier in schwarzer Tusche.

Zentralbibliothek, Hühnerposten 1, Ausstellung bis morgen, Eintritt frei

Was kommt

Dada-Jazz: Bei seinem letzten Hamburger Konzert sollen "gestandene Männer und furchtlose Frauen" vor Glück geweint haben. Ob Ted Milton das wiederholen kann? Der einzige norddeutsche Auftritt des Jazz-Punks und seiner Band "Blurt" verspricht einen unverwechselbaren Mix aus expressivem Saxofonspiel, dadaistischen Texten und harten, schnellen Drums.

Westwerk, Admiralitätstraße 74, Sa, 21 Uhr, 14 Euro

Öko bis vegan: #ZeroWaste, #Upcycling, #Fairtrade; so lauten die Schlagwörter, die grüne Hanseaten zu "Veggienale" und "FairGoods" ziehen. Die Messen bieten vegane Kochshows, Vorträge zu "Pflanzenpower im Leistungssport", Infos über Tierschutz. Darüber hinaus beglücken sie faire Shopper mit 90 Ständen rund um "ethisch korrekte Herbstmode, Solarladegeräte für die Hosentasche und bio-vegane Schokolade".

Sporthalle Hamburg, Krochmannstraße 55, Sa/So, 11–18 Uhr, ab 5 Euro

Die Elbe feiert: Wo sich heute moderne Architektur entlang des Wassers reiht, gründeten Hanseaten vor über 150 Jahren den Sandtorhafen. Das "Elbfest Hamburg" will diese Geschichte erlebbar machen: Alte Segler, Schoner, Dampfer und Ewer schippern etwa bei der "Parade der Traditionsschiffe" über die Elbe, "Die Klabauter vom Pusdorper Leuchtturm" laden zum Mitsingen von Shantys ein. Außerdem zeigt der Hafentaucher, wie sein Job noch in den 1980er-Jahren ablief: mithilfe eines Kupferhelmtauchgeräts von satten 60 Kilogramm Gewicht.

Programm Elbfest, verschiedene Orte, Sa/So;

Shanty, Sandtorhafen HafenCity, Magellan-Terrassen, Sa, 13 Uhr;

Taucher, Hafenmuseum, Sa;

Mitfahrt Parade, Hansahafen, So, 15 Uhr, 39 Euro

Ballett-Flimmern: Der arrogante, lebensmüde Aristokrat "Onegin" weist die Liebe des Landmädchens Tatiana zurück. Natürlich soll er das später bereuen. Das Stuttgarter Ballett tanzt die Choreografie des abendfüllenden Balletts von John Cranko mit "niemand anderem als der wundervollen Marcia Haydée als Krankenschwester". Sonderveranstaltung auf Leinwand.

Passage Kino, Mönckebergstraße 17, So, 17 Uhr, 15 Euro

Hamburger Schnack

Sonntagnachmittag, Elbwanderweg zwischen Övelgönne und Teufelsbrück. Ich gehe an einem nicht mehr jungen Ehepaar vorbei, als etwas von einem der vielen Bäume fällt. Sie: »Oh, eine Kastanie!« – Er: »Nee, eine Muschel!«

 

Gehört von Christiane Leiska

Meine Stadt

Es gibt sicherlich weitaus schlechtere Investments. So gesehen im Eppendorfer Weg 156. © Gert Runde

Das war sie wieder, die Elbvertiefung. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende! Am Montag lesen Sie uns wieder, wenn Sie mögen!

Ihr
Mark Spörrle


PS: Gefällt Ihnen unser Letter, leiten Sie ihn gern weiter. Haben Sie ihn weitergeleitet bekommen, melden Sie sich ganz einfach und unverbindlich an unter www.zeit.de/elbvertiefung. Dann schicken wir Ihnen die neue Elbvertiefung, solange Sie wollen, immer montags bis freitags ab 6 Uhr.