Mark Spörrle © Vera Tammen

Guten Morgen,

ich habe Ihnen versprochen, in dieser letzten Ausgabe der Elbvertiefung für 2018 zu verraten, was das nächste Jahr bei uns Neues bringt. Um es kurz zu machen – jede Menge:

Der Hamburg-Teil der ZEIT erscheint dann nicht mehr wöchentlich mit acht Seiten, sondern einmal im Monat mit einem Umfang von 20 bis 24 Seiten und wird damit das umfangreichste Ressort der ZEIT – mit jeder Menge Platz für tiefer gehende Recherchen und Analysen (denn davon, ergaben Befragungen, wünschen Sie sich noch mehr). Die erste der neuen Hamburg-Ausgaben finden Sie am 31. Januar in der ZEIT.

Das ist noch lange hin, stimmt.

Aber es gibt ja noch diesen Letter. Vom 7. Januar an wird Sie hier an meiner Stelle Oliver Hollenstein, Gründungsredakteur des Hamburg-Ressorts, Tag für Tag mit einer weiterentwickelten ZEIT:Hamburg Elbvertiefung begrüßen. Für die werden, neben den Mitgliedern des Teams der Elbvertiefung (deren Namen Sie übrigens unten im Impressum finden), dann auch die Print-Redakteure der ZEIT:Hamburg arbeiten. Denn alle, die bei uns über Hamburg schreiben, egal an welcher Stelle, sind von nun an ein einziges, integriertes Ressort.

Deshalb – noch eine Neuerung – werden Sie ab dem 7. Januar aktuelle Berichte, Interviews und Einordnungen zu Ereignissen in Hamburg deutlich häufiger als bisher auf unserer Internetseite www.zeit.debeziehungsweise der Hamburg-Seite www.zeit.de/hamburg finden. Passiert in der Stadt etwas Wichtiges, kann die vergrößerte Redaktion online schnell reagieren. Daneben gibt es noch das ZEITmagazin Hamburg.

Alles zusammen, das glauben wir fest, wird eine Win-win-Situation für uns alle, natürlich vor allem für Sie als Leserinnen und Leser. In den neuen ZEIT-Produkten für Hamburg werden Sie noch mehr Gelegenheit haben, zu Wort zu kommen und sich mit der Redaktion auszutauschen.

Und wir legen noch eins drauf: Im Jahr 2019 starten wir in Kooperation mit der Körber-Stiftung und Unterstützern ein großes Projekt für Hamburg. Dieses wird in den ersten sechs Monaten an vielen Orten in der Stadt stattfinden, und es geht, so viel können wir schon verraten, um die Frage, wie wir Hamburg besser machen können. Sie können dabei sein. Wie, das erfahren Sie Ende Januar in der ZEIT:Hamburg.

Sie sehen, wir haben uns eine Menge vorgenommen. Und hoffen, dass Sie uns dabei begleiten. Mehr zu alledem, nebst einem unverfrorenen Foto der integrierten Redaktion, finden Sie in der neuen Ausgabe der ZEIT oder digital hier.

Ich wünsche Ihnen nun schöne Feiertage und danke Ihnen für all Ihre Mails, für Ihre Anregungen, Kommentare und guten Wünsche. Kommen Sie gut ins neue Jahr, und bleiben Sie uns gewogen!

Am 7. Januar geht es hier weiter mit Oliver Hollenstein.

24 Maßnahmen gegen das Baustellenchaos

Das mit der hanseatischen Zurückhaltung ist – erfreulicherweise – nicht so das Ding des neuen Wirtschaftssenators Michael Westhagemann (parteilos). Als er kurz nach seinem Amtsantritt den Zuständigen für die Koordination der Baustellen auf Hamburgs Straßen gesucht habe, hätten sich alle erst einmal "weggeduckt", erzählte er gestern bei einer Pressekonferenz. "Den richtigen Verantwortlichen konnte ich nicht identifizieren." Doch wie wir am Montag bereits berichteten, soll jetzt alles besser werden. Bis Mai will Westhagemann dank besserer Koordination und "klaren Zuständigkeiten" die Staufallen entschärfen. Ein entsprechendes Maßnahmenpaket habe der Senat nun beschlossen. Hamburg Wasser, Strom- und Gasnetz Hamburg, die Hochbahn, die Hafenbehörde HPA und die Polizei sollen alle Baumaßnahmen, Sondernutzungen und Veranstaltungen frühzeitig melden. Sogar die Stadtreinigung soll nun prüfen, ob sie durch eine Änderung der Müllabfuhrpläne ihr Scherflein beitragen kann. Der Opposition ist dies wie immer nicht konsequent genug. Einen "Aufguss alter Ideen" nennt Ewald Aukes von der FDP-Bürgerschaftsfraktion den 24 Punkte umfassenden Plan. Viele Vorschläge seien auch "nicht gänzlich umsetzbar". Aukes wünscht sich stattdessen ein Bonus-Malus-System für Baustellen sowie "eine zeitgemäße technische Infrastruktur – wie beispielsweise adaptive Ampelschaltungen". Wir Optimisten warten jetzt einfach mal auf den Mai.

Prozessbeginn: G20-Randale an der Elbchaussee

Dunkle Gestalten ziehen die Elbchaussee entlang, werfen Böller, Rauchschwaden ziehen auf. Denken wir an G20 zurück, so hat sich besonders dieses Bild ins Gedächtnis eingebrannt. Gestern begann der Prozess gegen fünf mutmaßliche Täter, die unter den 220 schwarz Vermummten gewesen sein sollen, die am Morgen des 7. Juli 2017 eine Spur der Verwüstung hinterließen. Die Staatsanwaltschaft wirft den vier jungen Männern aus Hessen und einem Franzosen mehrere Straftaten vor – darunter Brandstiftung, gefährliche Körperverletzung und Landfriedensbruch. Laut Anklage ist ein Schaden von mindestens einer Million Euro entstanden, 19 Autos wurden zerstört und 19 weitere beschädigt. Acht Menschen erlitten an dem Morgen einen Schock oder wurden verletzt, rund 100 Notrufe gingen bei der Polizei ein, die nach eigenen Angaben "völlig überrascht" wurde – und nicht einschreiten konnte, weil die Kräfte fehlten. Die Argumentation der Verteidigung: Das Ganze sei eine Demonstration gewesen. Die Polizei hätte folglich einschreiten müssen, um ihren Mandanten und anderen friedlichen Teilnehmern das Demonstrationsrecht zu sichern. Weil das Demonstrationsrecht nicht angewendet worden sei, sei die gesamte Anklage nun verfassungswidrig. Ohne Proteste lief der erste Verhandlungstag indes nicht ab: Unterstützer versammelten sich vor Gericht, begrüßten und verabschiedeten die Angeklagten mit Applaus. Schon am Vorabend waren 350 Menschen vom Schanzenviertel in die Innenstadt gezogen, aus Solidarität mit den fünf Männern.

G20 II: Streit um Datenschutz eskaliert

Wieder geht es um die G20-Strafverfolgung, doch diesmal um eine Frage, die den Datenschutz berührt: Ist es rechtens, Tausende biometrische Fotos, sogenannte "Gesichtsabdrücke", in eine Software einzuspeisen – mit dem Ziel, G20-Randalierer zu überführen? Johannes Caspar, Hamburgs Datenschutzbeauftragter, sagt: Nein. Er ordnete gestern die Löschung der biometrischen Referenzdatenbank an, in der die Polizei Tausende Bürger erfasst hatte. "Es gibt kein Gesetz, das Strafverfolgungsbehörden erlaubt, Massen von Video- und Bildsequenzen aus unterschiedlichen zeitlichen und örtlichen Bezügen zu sammeln und biometrische Gesichts-IDs von abgebildeten Personen ohne Tatverdacht zu erstellen, für unbestimmte Zeit zu speichern und wiederholt mit Gesichtern von einzelnen Tatverdächtigen abzugleichen", sagte Caspar. Bereits im August hatte Caspar angemerkt, dass die Rechtsgrundlage für die Speicherung der Daten fehle. Innensenator Andy Grote hatte den Einwand daraufhin zurückgewiesen. Und nun? Der Streit dürfte ein Nachspiel haben, er wird wohl vor dem Verwaltungsgericht weiter ausgefochten werden. Die Innenbehörde will die Anordnung erst einmal prüfen, sagte ein Sprecher gestern. "Sollten sich darin aber keine Argumente finden, die in den bisherigen Rechtsgutachten noch nicht berücksichtigt wurden, werden wir Rechtsmittel einlegen." Die Polizei hatte die Software "Video 360" 2017 angeschafft. Seit März wurden Videos und Fotos, etwa aus Überwachungskameras auf S-Bahnhöfen, Medienberichten und von Zeugen, auf dem G20-Hinweisportal hochgeladen und ausgewertet. Bis August waren das rund 32.000 Video- und Bilddateien.

Der Kältebus kommt doch – am Steuer sitzen Ehrenamtliche

Vier Obdachlose sind in diesem Winter mutmaßlich erfroren, am Donnerstag sprach sich der Bezirk Eimsbüttel für einen Kältebus aus, jetzt schafft Alimaus, eine Tagesstätte für Obdachlose aus Altona, Tatsachen: Sie wolle "so bald wie möglich" einen Bus losschicken, sagte uns Christiane Hartkopf, Leiterin der Alimaus. "Wir versorgen täglich 300 Obdachlose und sehen ja, wie durchgefroren die Leute sind, wenn wir morgens die Tür aufmachen." Anders als der Mitternachtsbus der Diakonie, der Essen und Kleidung austeilt, soll der neue Bus keine feste Route abfahren, sondern dort halten, "wo gerade Platte gemacht wird". Unter einer Telefonnummer, die bald eingerichtet wird, sollen Bürger Hinweise abgeben. Die Versorgung stehe dabei nicht im Vordergrund, ehrenamtliche Helfer sollen Menschen, die womöglich Hilfe brauchen, ansprechen und in die Notunterkünfte bringen. "Wir begrüßen das Engagement von privaten Initiativen sehr", sagte uns Oliver Kleßmann von der Sozialbehörde. Allerdings sei die Situation in Hamburg eine andere als in Berlin, wo es seit Jahren einen Kältebus gibt. Dort seien viele Einrichtungen über die Stadt verteilt, "da stellt sich eher die Frage des Transports", sagt Kleßmann. Unter einer Bürgerhotline (die finden Sie hier) könne man bereits jetzt Sozialarbeiter alarmieren. Erreichbar ist diese Hotline aber nicht nachts, sondern zwischen 8 und 16 Uhr. Und: Im Hamburger Winternotprogramm seien ja noch 300 Plätze frei. Braucht es also gar keinen Kältebus? "Es mag sein, dass die Plätze ausreichen", sagt Hartkopf, "doch manche Obdachlosen haben nun einmal andere Probleme, sind alkoholabhängig, verpennen es auch mal, in die Unterkünfte zu gehen. Wir sagen nicht: Selbst schuld. Auch diese Menschen wollen wir vorm Erfrieren bewahren."

Hamburg sucht den Superclub

Die nächsten Bürgerschaftswahlen sind zwar erst in mehr als einem Jahr. Wer trotzdem jetzt schon seine demokratische Ader ausleben will, kann das bei den Club Awards tun, mit denen die Leistungen von Hamburgs Konzertbühnen-Betreibern gewürdigt werden. 126 Clubs stehen dort für den Publikumspreis zur Wahl, dotiert mit immerhin 2000 Euro und gestiftet passenderweise von der Firma Bacardi. "Vergangenes Jahr haben rund 4000 Menschen abgestimmt", sagt Lucas Paradies vom Clubkombinat, das die Preisverleihung bereits zum neunten Mal veranstaltet. "Es kommt auch immer drauf an, wie viel Werbung die Clubs selbst machen." Die meisten Kandidaten sind Mitglied beim Clubkombinat, "aber wir entdecken jedes Jahr noch Clubs, die wir nicht auf dem Zettel hatten", sagt Paradies. So bewirbt sich erstmals das Chattahoochee in Rahlstedt, und mit der Hebebühne in Altona, dem White Cube in Bergedorf und der Fischhalle in Harburg sind auch ein paar Neugründungen dabei. Neben dem Publikums-Award werden noch zehn weitere Preise vergeben, sieben davon sind von der Kulturbehörde gestiftet. Wer hier die Preisgelder zwischen 1000 und 2000 Euro bekommt, entscheidet eine 150 Personen starke Jury, "unser Prinzip der Schwarmintelligenz", wie Lucas Paradies das nennt. Zum ersten Mal wird auch ein Green Club des Jahres gekürt, der die größten Ambitionen im Bereich Nachhaltigkeit gezeigt hat. Und: Der Vorjahressieger jeder Kategorie darf nicht gleich wieder gewinnen. Auf Deutsch: Es soll beim Publikumspreis auch einmal ein anderer Club als das Moloch drankommen. Abgestimmt werden kann noch bis zum 20. Januar.

Mittagstisch

Feine Küche in der HafenCity

 

Ah, dieser Luxus. Warm kann er sein, elegant und anschmiegsam, wie hier im Strauchs Falco. Die bodentiefen Fenster geben den Blick auf einen Elbkanal frei, die Einrichtung ist pastellig-gülden-vornehm, die Sessel sind überaus gemütlich, eine Vielzahl von freundlichen Kellnerinnen und Kellnern in weißen Hemden und langen Schürzen umsorgt den Gast. Bringt die Jacke zur Garderobe, die Speisekarte an den Tisch, fragt nach, ob es noch an etwas mangelt. Die Gäste sehen allesamt so aus, als seien sie gecastet worden – Eleganz, gepaart mit Weltgewandtheit und perfekt geschminkten Gesichtern. Elegant ist auch die rasant servierte Süßkartoffelsuppe von der Mittagskarte für 7,50 Euro. Perfekte Konsistenz, Schärfe und Aroma, die Croutons dazu sind knusprig und herrlich buttrig. Satt wird man davon nicht, aber vielleicht ist dies auch der falsche Ort, um satt zu werden. In jedem Fall bleibt noch Platz für den Nachtisch in Form einer weißen Mousse au Chocolat mit Beeren (3,90 Euro). Petit und fein!

 

HafenCity, StrauchsFalco, Koreastraße 2, Mittagstisch Mo–Fr 12–15 Uhr, Sa/So 12.30–16 Uhr

 

Elisabeth Knoblauch

Was geht

Wildes Flimmern: Für den Wirbel rund um 1968 waren in Westdeutschland pädagogische Fragen besonders wichtig. Antiautoritär musste es sein. Wie hingen solche Prämissen damals mit der Erziehung und der Gesellschaft zusammen? Filmabend: "1968 – Aufbruch in den Universitäten".

Universität Hamburg, Von-Melle-Park 8, Raum 05, 18–19.30 Uhr

Trompetengesang: "Alt’ und Junge sollen nun von der Jagd des Lebens einmal ruhn", forderte schon Theodor Storm zur kalten Jahreszeit. Unter diesem Motto stößt das Hamburger Konservatorium in Trompete und Horn. Bei weihnachtlicher Bläsermusik gibt es Punsch und Lebkuchen unterm Tannenbaum. Mitsing-Konzert: "It’s a Wonderful Christmas".

Goßlerhaus, Goßlers Park 1, 18.30–19.30 Uhr

Akustik on Tour: Mit Mister Me wandeln "stumme Poeten auf verschlungenen Wegen". So rappt und singt es der Musiker auf seinem aktuellen Album "Zeit bleibt Zeit". Auf seiner Winter-Tournee bringt er eine Melange des bisherigen Schaffens auf die Bühne, erweckt mit Akustik-Versionen und Cellospiel vergangene Sounds zum Leben.

Prinzenbar, Kastanienallee 20, 19 Uhr, VVK 17,70 Euro

Was kommt

Advent zwischen Büchern: Hektik und Konsum gehen oft mit der Weihnachtszeit einher. Dem will der Lebendige ökumenische Adventskalender entgegentreten: Er bietet lustige und besinnliche Geschichten, gemeinsames Singen und Abschalten.

Bücherhalle Bramfeld, Herthastraße 18, 17–17.30 Uhr, Eintritt frei

Santa Pop: Gegen Weihnachtslieder ist nichts einzuwenden – wenn sie doch bloß etwas fetziger wären. Dieser Herausforderung stellt sich "Erdmöbel": Zur Tradition der Gruppe zählt ein Jahresendlied, das mit Videoclip eine ganz eigene Reaktion auf die Weihnachtszeit bietet. Kritiker feiern sie dafür als "deutsche Antwort auf die britische Christmas-Pop-Kultur".

Knust, Neuer Kamp 30, 21 Uhr, VVK 24,10 Euro

Was fehlt

Tangstedt und die Pferdesteuer; warum sollten die auch vorkommen?

Tipps für Kids

Mini: "Weihnachten ist, wenn alle mir ein Geschenk bringen", erklärt die Eule dem Hasen – und der erzählt es genau so weiter. Bald basteln alle Tiere Geschenke für die Eule. Geht das gut? Bilderbuchkino: "Wie weihnachtelt man?", eine witzige Geschichte über den Sinn des Schenkens für Kids ab vier Jahren.

Bücherhalle Hohenhorst, Berliner Platz 1, Fr, 15.30–16 Uhr, Eintritt frei

Medi: Das Sams ist echt frech. Herrn Taschenbier ist das anfangs furchtbar peinlich. Aber je länger das Wesen bei ihm bleibt, desto lieber gewinnt er es, verändert sich gar selbst: Aus dem ängstlichen Mann wird ein selbstbewusster Mensch. Kindertheater: "Eine Woche voller Samstage".

Zinnschmelze, Theaterdeck, Maurienstraße 19, 20.–23.12., Kinder 9 Euro, Erwachsene 12 Euro

MiniMediMaxi: Schon im 10. Jahrhundert führten zu Weihnachten Kinder das Krippenspiel auf. Daraus entstand die Tradition vor dem Altar, die von Maria, Josef und dem Christuskind erzählt. Ein festlicher Höhepunkt für die ganze Familie: Christvesper mit Krippenspiel der Kindergottesdienstkinder.

Kirche "Der Gute Hirte", Rodigallee 205, 24.12., 15 Uhr

Weihnachten –Silvester – Prosit!

Krippe für Steinmeier: Wie spielt man das Krippenspiel integrativ? Dürfen Ochs und Esel noch teilnehmen, oder ist das nicht mehr artgerecht? Beim "Krippenspiel mit Sex-Appeal" versuchen die Darsteller niemand Geringeren zu beeindrucken als den Bundespräsidenten. Letzte Kabarett-Vorstellung des Jahres.

Das Schiff, Holzbrücke 2, Nikolaifleet, 26.12., 19.30 Uhr, ab 27 Euro

Beschwipstes Musical: Bei diesem "Dinner for One" stolpert James zwar wie immer über den Tigerkopf, tanzt und trällert dabei aber gar fröhlich. Die Produktion des First Stage Theaters ergänzt den Klassiker außerdem um Eifersucht, Pirouetten und eine Fischvergiftung.

First Stage Theater, Thedestraße 15, 28.–31.12., 19.30 Uhr, ab 19 Euro

Silvester klassisch: Beethoven lässt das Jahr dramatisch ausklingen. Die Hamburger Camerata spielt beim Silvesterkonzert seine Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92 und das Violinkonzert D-Dur op. 61.

St. Nikolai, Harvestehuder Weg 118, 31.12., ab 11 Euro

Neujahrs-Soul: Entertainerin, Broadway-Stern, Soul-Diva – Love Newkirk schüttet zum Jahresbeginn "The Spirit of Love" über Altona aus. Das Neujahrskonzert mit Gästen wie Gospel-Star Randell Hutchins gibt den Beat für 2019 vor, flutet den Saal mit Halleluja, Soul und Jazz.

Altonaer Theater, Museumstraße 17, 1.1., 18 Uhr, 27 Euro

Hamburger Schnack

Am Sonnabend am S-Bahnhof Jungfernstieg: Der Zug fährt ein, hält an, die Wagentüren öffnen sich. Aus den vollen Waggons strömen Fahrgäste, vor den Türen warten Menschentrauben, um einsteigen zu können. Aus dem Lautsprecher kommt der Hinweis: »Einsteigen bitte, dies ist kein Adventskalender!«

 

Gehört von Uwe-Carsten Edeler

Meine Stadt

Da bleibt nur zu sagen: Frohes Fest! © Norbert Fliether

Das war sie also, die letzte Elbvertiefung dieses Jahres – und meine letzte überhaupt. Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Schreiben Sie uns: elbvertiefung@zeit.de

Alles Gute für Sie!

Ihr

Mark Spörrle


PS: Gefällt Ihnen unser Letter, leiten Sie ihn gern weiter. Haben Sie ihn weitergeleitet bekommen, melden Sie sich ganz einfach und unverbindlich an unter www.zeit.de/elbvertiefung. Dann schicken wir Ihnen die neue Elbvertiefung, solange Sie wollen, immer montags bis freitags ab 6 Uhr.