Oliver Hollenstein © Maria Feck

Guten Morgen,

bitte nicht erschrecken, dies hier ist nach wie vor Ihre "Elbvertiefung"! Wie Sie sehen, haben wir sie zum Jahreswechsel renoviert. Aber am besten stelle ich mich erst einmal vor. Mein Name ist Oliver Hollenstein, ich darf Sie ab sofort an dieser Stelle begrüßen und Ihnen zunächst einmal ein gesundes neues Jahr wünschen. Falls Sie sich als treuer Leser nun fragen: Ist bei meinem Lieblings-Newsletter nun alles anders?, kann ich antworten: Keine Sorge! Die "Elbvertiefung" war schon immer Teamarbeit, das Team ist nun allerdings größer geworden. Wir wollen Sie als Hamburg-Redaktion der ZEIT noch fundierter und aktueller darüber informieren, was in der Stadt passiert. Deswegen arbeiten wir jetzt auf all unseren Kanälen enger zusammen. Die Kollegen, die künftig einmal im Monat in der Zeitung, täglich im Newsletter und immer aktuell auf ZEIT ONLINE für Sie berichten, stellen wir Ihnen weiter unten vor. Auf ZEIT ONLINE erfahren außerdem alle, die es genauer wissen wollen, was wir uns beim neuen Design des Newsletters gedacht haben und was es mit den Änderungen in der Redaktion auf sich hat. All unsere Stammleser können wir unterdessen beruhigen. Den Mittagstisch, "Meine Stadt" und den Hamburger Schnack finden Sie hier nach wie vor. Dazu kommen neue Rubriken, die wir Ihnen im Laufe der kommenden Tage vorstellen werden. Und weiterhin gilt natürlich: Uns interessiert Ihre Meinung! Was also halten Sie von den Änderungen?

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag und viel Spaß beim Entdecken!
Ihr Oliver Hollenstein Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Dann schreiben Sie uns: hamburg@zeit.de.

Aktuelles

© Axel Heimken/dpa

Goldene Zeiten währen kurz

Was für eine Geschichte zum Jahresanfang: Unbekannte haben in den ersten Januartagen Hamburgs größten Findling (Spitzname "Alter Schwede") am Strand von Oevelgönne mit goldener Farbe besprüht. Das "Hamburger Abendblatt" forderte umgehend, der goldene Stein möge doch bitte zur Kunst erklärt werden, die "Bild" und die "Mopo" überlegten, welche Hamburger Sehenswürdigkeiten man außerdem dringend vergolden sollte. Pech: Die Hafenverwaltung HPA hat den Findling, der 1999 in der Elbe gefunden wurde, mit einer Spezialversiegelung gegen Graffiti überzogen. Die Farbe hält nicht. Der Hamburger Regen macht aus Gold wieder Grau.

Bürgerschaftsabgeordnete sollen 1000 Euro mehr verdienen

2907 Euro erhält ein Abgeordneter der Hamburgischen Bürgerschaft im Monat. Kein anderes Bundesland ist so knauserig bei der Bezahlung seiner Parlamentarier. Eigentlich ist das Stadtparlament nur ein Nebenjob, doch die engagierteren Politiker arbeiten insgesamt 60 bis 80 Stunden pro Woche. Für viele ist der Spagat zwischen Familie, Job und Parlament nicht zu leisten. Seit im Oktober die Grünen-Schulpolitikerin Stefanie von Berg ihr Mandat niedergelegt hat, diskutiert die Bürgerschaft über ihre eigene Bezahlung. Eine Kommission hat nun einen Vorschlag gemacht: 1000 Euro mehr sollen die Abgeordneten künftig im Monat erhalten. Ob das angemessen ist, darüber hat sich unser Politikredakteur Marc Widmann auf ZEIT ONLINE Gedanken gemacht.

Hochbahn will nicht für Auschwitz-Gedenken werben

Die Hochbahn hat sich Ärger mit der Holocaust-Überlebenden Esther Bejarano eingehandelt. Die 94-jährige Bejarano hat sich in einem Brief an Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) beschwert, dass die Hochbahn sich weigere, für eine Podiumsdiskussion zum Jahrestag der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz zu werben. Das von Bejarano und anderen Holocaust-Überlebenden gegründete Auschwitz-Komitee hatte für die Veranstaltung neben Bejarano auch den Leiter der KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Detlef Garbe, eingeladen. Die Hochbahn verteidigt sich: Sie habe nichts gegen die Veranstaltung, sondern nur gegen das geplante Motiv der Anzeige. Das Plakat sei keinesfalls politisch neutral. Darauf steht "Gemeinsam gegen den Hass", auf einem Foto von einer Demonstration ist außerdem ein Transparent "Hamburg zum sicheren Hafen! Schluss mit dem Sterben im Mittelmeer – für sichere Fluchtwege" zu lesen. Die Hochbahn stört sich außerdem daran, dass einer von sieben Podiumsteilnehmern ein anonymer Antifa-Aktivist ist. Man müsse die bezahlte Werbung ablehnen, weil das Unternehmen politisch zu Neutralität verpflichtet sei.

In einem Satz

Hacker haben persönliche Daten von Hunderten Politikern veröffentlicht, in Hamburg sind davon neben Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) zahlreiche Bürgerschaftsabgeordnete betroffen +++ Wegen Sanierungsarbeiten an der U-Bahnstation Landungsbrücken will die Stadt den Weinberg am Stintfang roden +++ Skandal-Rapper Gzuz hat an Silvester ein Video auf Instagram gestellt, in dem er eine Pistole abfeuert, nun ermittelt die Polizei gegen ihn, zum wiederholten Male, berichtet "Bild" +++ Auf der A1 im Stadtgebiet hat die Polizei einen 33-Jährigen in seinem Mercedes S-Klasse mit 224 Stundenkilometern erwischt, erlaubt waren 120 Stundenkilometer

Was heute auf der Agenda steht

Die Stadtreinigung beginnt mit dem Einsammeln alter Weihnachtsbäume +++ Der Verband der Güterwagenhalter in Deutschland, die Hamburger Volksbank und das "Hamburger Abendblatt" laden jeweils zu Neujahrsempfängen +++ Bürgermeister Peter Tschentscher und Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (beide SPD) begrüßen im Rathaus die Sternsinger +++ Innensenator Andy Grote (SPD) verleiht 46 Angehörigen von Bundeswehr, Polizei und Feuerwehr die Auslandsverwendungsmedaille

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Alltagsreporter: Der Rohrreiniger

"Neulich rief mich eine alte Dame zu Hilfe, ihr Badewannenablauf war verstopft. Das gute Stück stammte noch aus der Gründerzeit, stand auf vier Füßen, echt antik. Es war ziemlich schwierig, da an den Ablauf zu kommen. Dafür gab es nach erfolgreicher Arbeit Kaffee und Kuchen. Das machen Witwen generell gerne, junge Männer wie mich mit Käffchen und Geschichten an die Wohnung zu fesseln. Die Frau war schon so alt, dass sie ihr Heim kaum noch verlassen konnte. Es stellte sich heraus, dass sie schon beide Weltkriege in dem Gebäude erlebt hat, teilweise sogar ohne Dach. Als Trinkgeld drückte mir die Dame 50 Cent in die Hand – davon sollte ich mir eine Tafel Schokolade kaufen."

An dieser Stelle finden Sie nun täglich unsere Alltagsreporter. Hier schreiben Hamburger, die wir gebeten haben, uns regelmäßig zu berichten, was sie in ihren Jobs erleben. Sie bleiben anonym, damit ihnen beruflich keine Konsequenzen drohen.

"Ich war zwei Stunden unterwegs und habe keine einzige Amsel gesehen"

© Patrick Pleul/dpa

Bei der "Stunde der Wintervögel" sollten die Deutschen Vögel in ihren Gärten zählen. Wir haben Marco Sommerfeld, den Vogelexperten des Nabu Hamburg, nach den ersten Ergebnissen gefragt.

Elbvertiefung: Bis Sonntagabend sollten die Deutschen Wintervögel zählen. Haben Sie schon erste Hochrechnungen, Herr Sommerfeld?

Marco Sommerfeld: Bis zum Abend sind Meldungen zu mehr als 48.000 Gärten in ganz Deutschland eingetroffen. Aber da kommt bis zum 15. Januar sicher noch einiges nach. Der Haussperling ist wieder auf dem ersten Platz, den wird er auch behaupten. Von ihm wurden deutschlandweit 17 Prozent mehr gezählt, der hat als Steppenvogel sicher vom warmen Frühjahr profitiert. Die Kohlmeise liegt auf Platz zwei, die Blaumeise auf Platz drei, die sind ungefähr gleich geblieben.

EV: Wir hatten ja vor wenigen Wochen bereits über die Auswirkungen des Usutu-Virus auf den Amsel-Bestand gesprochen. Haben sich Ihre Befürchtungen bestätigt?

Sommerfeld: Im gesamten Bundesgebiet wurden bis jetzt elf Prozent weniger Amseln gesichtet. In den einzelnen Bundesländern waren die Zahlen aber auch für mich ein bisschen überraschend. Hamburg meldet minus 38 Prozent, da sind wir auf dem Spitzenplatz. Aber das Saarland mit minus 32 Prozent und Hessen mit minus 28 Prozent verzeichnet ebenfalls relativ starke Rückgänge. Die Hälfte aller Bundesländer meldet Rückgänge von mehr als 15 Prozent.

EV: Haben Sie dieses Ausmaß erwartet?

Sommerfeld: Hier in Hamburg habe ich schon mit ungefähr 50 Prozent gerechnet. Ich war vorhin noch zwei Stunden lang unterwegs und habe keine einzige Amsel gesehen. Es gibt ja auch Menschen, die bei uns anrufen und sagen: "Früher hatten wir zehn Amseln, jetzt nur eine." Da das Virus auch in Schleswig-Holstein, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen stark verbreitet war, hat mich überrascht, dass es in NRW nur minus sieben Prozent waren und der Bestand in Schleswig-Holstein quasi gleich geblieben ist. Das dürfte nur rund um Hamburg ein lokales Ereignis gewesen sein. Bremen meldet allerdings auch minus 28 Prozent.

Wie problematisch das Amselsterben für den Bestand ist und welche weiteren Erkenntnisse Marco Sommerfeld aus den ersten Zahlen zieht, lesen Sie hier.

Hier ist doch auch alles erfunden

Zwei Männer stehen auf der Bühne, und die Geschichte, die sie erzählen, hielt schon Autor Friedrich Schiller für keinen allzu großen Wurf. Sie hat nicht viel mehr als eine interessante Hauptfigur, einen vielfach überforderten Prinzen, dazu ein paar originelle Knicke im Zusammenspiel von Zeit und Raum, aber vor allem hat sie eines nicht: ein gelungenes Ende. Am Thalia Theater hat man sich trotzdem an Schillers "Geisterseher" versucht – durchaus mit Erfolg. Unser Kulturredakteur Florian Zinnecker war da und hat eine Rezension für uns geschrieben.

Im Maßstab: Wissenschaftsstadt Hamburg

Die Wissenschaft hatte es nicht immer leicht in Hamburg. Jahrzehntelang kämpften einige Bürgerinnen und Bürger, bis die Bürgerschaft 1919 die Gründung einer Universität beschloss. Zum Start des Jubiläumsjahres spricht heute Abend Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) im Universitätshauptgebäude. Der betont gerne und oft, dass ihm Wissenschaft besonders am Herzen liegt. Ob sein Vortrag wohl auch eine Passage enthält, in der er erklärt, warum sich die Ausgaben der Stadt für Hochschulen in seiner Amtszeit als Finanzsenator nicht gerade vorbildlich entwickelt haben?

© ZEIT-Infografik

Was macht Hamburg zu Ihrer Heimat, Michael Stich?

© Carolin Thiersch

"Zunächst einmal ist Hamburg meine Heimat, weil hier meine Frau an meiner Seite ist. Wo die geliebten Menschen sind, dort ist Heimat. Aber ich liebe an Hamburg vor allem auch die Menschen und ihre Geschichten. Ihre offene, ehrliche Art gibt mir ein Gefühl von Vertrauen und Geborgenheit. Dies in Verbindung mit der Schönheit und Einzigartigkeit des Stadtbilds, dem omnipräsenten Wasser und dem typisch norddeutschen Umland macht Hamburg für mich vollends zur schönsten Stadt Deutschlands. Ich habe viel von der Welt gesehen, aber ich möchte nirgendwo anders sein! Und ich finde, wenn man dies aus voller Überzeugung sagen kann, dann ist es Heimat."

Michael Stich, Stifter, Unternehmer, Wimbledonsieger, wurde in Pinneberg geboren und wuchs in Elmshorn auf. Seit 18 Jahren lebt er in Hamburg.

So sah das aus: Rathaus, Juli 1889

© Staatsarchiv Hamburg; mit besonderem Dank an Joachim Frank

Hier entsteht das heutige Hamburger Rathaus. Vorher tagte die Politik an der Trostbrücke, bis zum 6. Mai 1842. Mitten im Großen Brand ließ der Senat seinen Sitz sprengen, in der Hoffnung, der Schutt würde die Flammen eindämmen. Pragmatisch, aber wirkungslos – das Feuer breitete sich trotzdem aus, 20.000 Menschen wurden obdachlos, und der Senat musste fortan im Waisenhaus an der Admiralitätstraße unterkommen. Über das neue Rathaus wurde jahrelang gegrübelt. Mehr als 170 Entwürfe lehnte die Stadt ab, erst 1886 begannen die Bauarbeiten, bezeichnenderweise an der Rückseite der Börse, heute Sitz der Handelskammer, die den Brand überlebt hatte. Als dieses Foto aufgenommen wurde, war die Baustelle bereits drei Jahre in Betrieb. Nicht nur weil es damals noch keine Kräne gab, zog sich der Bau. Erst einmal mussten 4000 Pfähle in den Boden gerammt werden, sonst wäre das neue Rathaus mit seinen 647 Räumen womöglich im Schlamm versunken.

Annabel Trautwein

Wer wir sind

© Maria Feck für DIE ZEIT

Das neue ZEIT:Hamburg-Team (von links): Friederike Lübke, Oliver Hollenstein, Folko Damm, Kilian Trotier, Tina Pokern, Frank Drieschner, Kathrin Fromm, Sebastian Kempkens, Annika Lasarzik, Moritz Herrmann, Bettina Tschaikowski, Florian Zinnecker, Marc Widmann, Christoph Twickel, Anja Martens, Patrik Schwarz, Annabel Trautwein, Xaver von Cranach, Sigrid Neudecker. Nicht im Bild: Michael Allmaier, Mirko Bosse, Hanna Grabbe, Anna Heidelberg-Stein, Elisabeth Knoblauch, Jonna Mitschinski, Gesa Woltjen

Was Sie heute erleben können

Mittagstisch

Köstliche japanische Suppen

"Die Atmosphäre ist so cool", schwärmt eben der Mann am Nebentisch. Und es stimmt: ein dunkles, irgendwie weitläufig asiatisch anmutendes Ambiente mit japanischen Schriftzeichen auf Tüchern und papiernen Lampen an der Wand, der Raum so klein, dass die unterschiedlichen Gäste, von Herren in blauen Anzügen bis hin zu Studenten, recht intim beieinandersitzen. Gemütlich ist es im The Ramen Hamburg, wozu auch der Blick in die Küche beiträgt, die sich kaum abgetrennt in der Mitte des Raumes befindet. Dort arbeitet hoch konzentriert der Koch, und man sieht es aus diversen Töpfen und Gerätschaften dampfen. Seit gut fünf Monaten ist Hamburg um diese Nudelsuppenbar reicher, sieben verschiedene Gerichte auf der Basis von vier Brühen (Miso, Shoyu, Shio und Tonkotsu zwischen 7,50 und 9,50 Euro) stehen hier zur Auswahl. Die Miso Tantanmen mit Sojabohnenpaste, Rindfleisch, knackigen Frühlingszwiebeln, Mais, Sojasprossen und Zuckerschoten ist hocharomatisch und großartig scharf. Nur die hausgemachte Limonade ist recht klein für ihren Preis.

The Ramen Hamburg; Altstadt, Rosenstraße 5, Mo–Fr ab 11.30 Uhr; Sa, So ab 12 Uhr

Elisabeth Knoblauch

Verlosung

Urban string mit grünem Daumen: Kurz vor der nahenden Begrünung des Hochbunkers an der Feldstraße widmet sich das Ensemble Resonanz musikalisch dem "urban gardening". Im Spannungsfeld von Kammermusik und elektronischer Kunst wird am Freitag der Resonanzraum zum Gen- und Pflanzenlabor mit Werken von unter anderem Telemann, Puccini, Debussy und Cage. Sologeiger David-Maria Gramse moderiert im grünen Dickicht, begleitet von Sebastian Reier alias DJ Booty Carrell. Wir verlosen 2x2 Karten für das Konzert "urban gardening". Senden Sie uns bis morgen, 12 Uhr, eine E-Mail an hamburg@zeit.de, Betreff "urban gardening". Viel Glück!

Was bleibt

Räubersohn auf Leinwand: Astrid Lindgren verliebt sich als Praktikantin in ihren viel älteren Chef. Mit 18 Jahren wird sie schwanger, muss Sohn Lasse jedoch einer Pflegemutter anvertrauen. Als die erkrankt, versuchen Mutter und Kind einander wieder näher zu kommen. Verfilmte Biografie, Schwedisch mit Untertiteln: "Astrid".

3001 Kino, Schanzenstraße 75, heute, 18.30 Uhr, Mi, 16.30 Uhr, 9 Euro

Starke Frauen: Im 19. Jahrhundert kämpften viele Frauen für Gleichberechtigung, in Deutschland erhielten sie 1918 endlich das Wahlrecht. Die Wanderausstellung "Starke Frauen – 100 Jahre Frauenstimmrecht" konzentriert sich auf die Protagonistinnen der Bewegung; die meisten obsiegten mithilfe ihrer Sprache, waren Journalistinnen, Lehrerinnen, Juristinnen oder Schauspielerinnen.

Zentralbibliothek, Hühnerposten 1, Ausstellung bis zum 2.2., Eintritt frei

Was kommt

Zum Dahinschmelzen: Käsefondue mag manchen nach unzähligen Silvester-Dinners langweilen. Mitten im Wald und über Lagerfeuer entwickelt es einen neuen Charme: Das Gut Karlshöhe winkt beim "Waldfondue" mit extra langen Gabeln und Schürzen. Darauf einen Schnaps!

Gut Karlshöhe, Karlshöhe 60 d, Sa, 19–22 Uhr, 32 Euro, Anmeldung unter info@waldfondue.de

Tanz im Fährhaus: Ever Montgomery muss für eine Preisverleihung dringend tanzen lernen. Das Problem: Der Professor für Geowissenschaften ist Autist und hasst jede Form von Körperkontakt. Als Nachbarin Senga ihm Tanzstunden geben will, gerät er in Panik. Komödie "Die Tanzstunde".

Winterhuder Fährhaus, Hudtwalckerstraße 13, Premiere Mi ausverkauft, Folgetermine bis zum 17.2., ab 19 Euro

Hamburger Schnack

Im großen Gemüse-Schafskäse-Fladenbrot-Laden an der Eppendorfer Landstraße. Nach mir treten zwei Damen in den Laden, bestes Alter, gediegen gekleidet. "Guten Tag", sagen beide, und eine von ihnen ergänzt: "Das konnte ich auch mal auf Türkisch." – "Und wie heißt das?", fragt die andere. "So ähnlich wie Rhabarber." Alle schmunzeln, der junge türkische Verkäufer sagt: "Merhaba!" Klappt doch, die Völkerverständigung in Eppendorf.

Gehört von Margret Silvester

Meine Stadt

Gesehen beim UKE © Hannelore Dibbern