Oliver Hollenstein © Maria Feck

Liebe Leserin, lieber Leser,

wenn Sie in diesen Tagen in der Redaktion der ZEIT im Helmut-Schmidt-Haus noch Licht brennen sehen, können Sie sich hinter dem Fenster eine Redakteurin oder einen Redakteur des Hamburg-Teils vorstellen. Heute in einer Woche erscheinen erstmals die monatlichen Hamburg-Seiten in der Zeitung. Auch für uns als Redaktion ist der neue Rhythmus eine Umstellung. Wir haben jetzt mehr Zeit, um tief zu recherchieren, unter die Gullydeckel der Stadt zu schauen, wie es sich viele Leser von uns gewünscht haben. Aber 20 Zeitungsseiten sind auch nach der Recherche noch eine Menge Arbeit: schreiben, redigieren, korrigieren, Fotos auswählen, Infografiken erstellen, layouten. Die Entwürfe der ersten Seiten hängen inzwischen in der Redaktion, die ersten Texte sind da. Noch wollen wir nicht zu viel verraten, aber ab heute stellen wir Ihnen weiter unten jeden Tag eine Neuigkeit vor, auf die Sie sich im monatlichen Hamburg-Teil freuen können.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

Ihr Oliver Hollenstein

Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Dann schreiben Sie uns: hamburg@zeit.de.

Aktuelles

© Carsten Rehder/dpa

Verschenkte Stones-Tickets: Auch Yvonne Nische wird angeklagt

Es geht um den größten politischen Skandal in Hamburg seit vielen Jahren: Spitzenbeamte der Stadt, viele mit Parteibuch der regierenden SPD, sollen sich im Herbst 2017 zu Sonderbedingungen teure Eintrittskarten für ein Konzert der Rolling Stones verschafft haben. Nun ist die zweite Anklage fertig: Der ehemals designierten Leiterin des Bezirksamts Nord, Yvonne Nische, wird vorgeworfen, zwei Freikarten für das Open Air im September 2017 angenommen zu haben, die ihr damaliger Vorgesetzter, Bezirksamtsleiter Harald Rösler (SPD), vom Konzertveranstalter verlangt haben soll. Nische war im vergangenen Frühjahr zur Bezirkschefin gewählt worden, ihre Berufung war wegen der Ermittlungen aber ausgesetzt worden. In der vergangenen Woche hatte sie ihren Rückzug von dem Posten bekannt gegeben. Sie ist nach der ebenfalls zurückgetretenen Gesundheitsstaatsrätin Elke Badde (SPD) die Zweite, die in der Affäre angeklagt wird. Was Insider aus der Konzertbranche zu dem Fall sagen und wie er juristisch zu bewerten ist, schreibt Frank Drieschner auf ZEIT ONLINE.

Behörde versucht, wohnungslose Ausländer nach Hause zu schicken

Mehr als 300 Obdachlose aus EU-Staaten hat die Hamburger Ausländerbehörde im vergangenen Jahr zur Ausreise aufgefordert. Das ergab eine Kleine Anfrage der Linken-Bürgerschaftsfraktion. In 312 Fällen stellte die Behörde fest, dass der Grund zur Rechtfertigung der Freizügigkeit, wie zum Beispiel Arbeit, Ausbildung oder Arbeitssuche, entfallen war oder nie bestanden hatte. Dabei handelte es sich in der Regel um Obdachlose, vor allem aus Polen, Rumänien und Bulgarien. Seit März 2017 soll die Behörde die Freizügigkeitsberechtigung bei Obdachlosen in Hamburg verstärkt überprüfen, vor allem wenn jemand länger als drei Monate obdachlos ist.

In einem Satz

Der renommierte Hamburger Herzspezialist Karl-Heinz Kuck darf weiter als Arzt praktizieren, obwohl er wegen Abrechnungsbetrugs verurteilt wurde, hat das Verwaltungsgericht entschieden +++ Der Fraktionschef der Grünen im Bezirk Mitte, Michael Osterburg, hat sich nach einer Schlappe bei der Listenaufstellung via Facebook aus der Bezirkspolitik verabschiedet, die er 20 Jahre lang mitgeprägt hat

Was heute auf der Agenda steht

Die Handelskammer wählt ein neues Präsidium; welche Szenarien wahrscheinlich sind, lesen Sie hier +++ Im Prozess um den Stromschlag-Tod eines Vierjährigen an einer Supermarktkasse in Harburg wird das Urteil erwartet +++ Am Abend werden die 9. Club-Awards vergeben, mit denen Hamburgs Live-Musikclubs und Veranstalter für herausragende Leistungen ausgezeichnet werden

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Alltagsreporter: Der Kioskbesitzer

"Der absolute Verkaufsschlager in meinem Laden ist natürlich die bunte Tüte. Und es sind nicht nur kleine Kinder, die sich die süßen Gummiteile aus den Plastikboxen schaufeln. Oft sind es auch junge Kerle, abends, auf dem Weg zur Freundin, der sie noch schnell ’ne Tüte zusammenstellen wollen, so als Mitbringsel. Oder nebenbei schon am Handy hängen, weil die Dame lieber direkt eine Bestellung aufgibt. "Wie, kein Lakritz? Welche Herzen meinst du denn, Schatzi?", so geht das dann eine ganze Weile. Wenn’s ans Bezahlen geht, gebe ich manchmal noch eine Flasche Bier gratis dazu. So viel Einsatz muss man doch belohnen."

An dieser Stelle finden Sie nun täglich unsere Alltagsreporter. Hier schreiben Hamburger, die wir gebeten haben, uns regelmäßig zu berichten, was sie in ihren Jobs erleben. Sie bleiben anonym, damit ihnen beruflich keine Konsequenzen drohen.

Die neuen Hamburg-Seiten der ZEIT: mehr Geschichte

Die Geschichte der Stadt hat immer schon eine Rolle gespielt auf den Seiten der ZEIT:Hamburg. In den vergangenen Monaten haben wir beispielsweise ein großes Interview über die Rolle Helmut Schmidts während der Sturmflut gedruckt, einen Text über die Operation Gomorrha und einen über die Revolution in Hamburg im Jahr 1918. Die Reaktionen unserer Leserinnen und Leser auf diese Texte waren immer positiv. In unseren Umfragen und Gesprächen wünschten sich viele, dass wir uns noch häufiger mit Hamburger Geschichte auseinandersetzen. Deshalb werden wir dieses Themengebiet stärken und ihm in jeder der zwölf Ausgaben des Jahres eine eigene Seite widmen. Welches Thema wir uns in der ersten Ausgabe behandeln, erfahren Sie in sieben Tagen.

© Christian Charisius/AP/dpa

Reingehorcht: Warum das Sicherheitspersonal am Flughafen streikt

Vergangene Woche legte der Warnstreik des Sicherheitspersonals den Flughafen lahm. Die Gewerkschaft ver.di fordert einen Stundenlohn von 20 Euro für Luftsicherheitsassistenten. Viele Leser schrieben uns: 20 Euro? Eine ziemlich dreiste Forderung, wenn man sieht, was in anderen Berufen verdient wird! Wir haben einen Security-Mitarbeiter gefragt, wieso er die Forderung für gerechtfertigt hält. Er will anonym bleiben.

"Klar, ich kenne die Sprüche. ›20 Euro, was fällt dir ein? Wir machen hier schwere körperliche Arbeit. Und du? Stehst nur rum!‹ Das sagte ein Kollege aus der Gepäckabfertigung nach unserem Streik zu mir. Dabei weiß ich, dass ich noch gut dran bin. Ich verdiene 17 Euro brutto die Stunde und habe einen unbefristeten Vollzeitvertrag. Die meisten meiner Kollegen kommen nur auf 120 Stunden im Monat, über die Hälfte von ihnen ist befristet angestellt.

Ich arbeite seit 20 Jahren bei einer privaten Sicherheitsfirma, die im Auftrag der Bundespolizei die Sicherheitskontrollen am Hamburger Flughafen durchführt. Die meisten Leute wissen nicht, welchem Druck wir bei der Arbeit ausgesetzt sind. An uns wollen alle nun mal nur schnell vorbei: den Kleinkram auspacken, den Rucksack aufs Band legen, durch den Scanner laufen – ab geht's in den Urlaub. Dass der Stress für uns immer größer wird, interessiert keinen. Dass den Job früher gut bezahlte Bundespolizisten gemacht haben, aber am Flughafen viele Aufgaben outgesourct wurden, auch nicht. Wir arbeiten im Schichtdienst, von 3.30 Uhr in der Nacht bis mittags, die zweite Schicht endet um 22.30 Uhr.

Es mag sein, dass wir im Vergleich zu anderen viel fordern. Die Gepäckentlader, die sich so über unseren Streik geärgert haben, bekommen 12 Euro die Stunde. Ich kann den Frust verstehen, aber deswegen höre ich nicht auf, für bessere Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Ich sage dann: ›Wenn ihr auch mehr Lohn wollt, dann macht doch was, tut euch zusammen und kämpft.‹"

Wer von den Fluggästen an der Sicherheitsschleuse am meisten Stau verursacht und welche Passagiere am arrogantesten sind erzählt er auf ZEIT ONLINE.

MS Dockville stellt erste Bands vor

Jeden August pendeln Tausende Musikfans zum MS Dockville nach Wilhelmsburg. In diesem Jahr findet das Festival vom 16. bis 18. August statt. Gestern haben die Veranstalter eine erste Liste mit Bands veröffentlicht. Mit dabei sind die Hamburger Blasmusik-Elektro-Experten Meute, außerdem eine Reihe von Bands, die vor allem Insidern etwas sagen: Billie Eilish, Rin, Aurora, Loyle Carner, Monolink, Depri Disko und einige mehr. Einen Eindruck vermittelt die Spotify-Playlist des Dockville. Tickets gibt es ab 99 Euro.

© Patrik Schwarz

"Das is eine Mütze, die gibt’s gar nicht"

Vergangene Woche war Patrik Schwarz, geschäftsführender Redakteur der ZEIT, an dieser Stelle mit einer Kopfbedeckung zu sehen, die er leichthin als "Prinz-Heinrich-Mütze"‎ bezeichnete. Zahlreiche Elbvertiefungsleser waren jedoch entschieden anderer Meinung. Schwarz macht sich deshalb auf eine Spurensuche beim Inhaber von "Walter Eisenberg Mützenmacher" in der Steinstraße – mit seiner Mütze in der Hand. Das Foto hat er übrigens auch selbst gemacht.

Elbvertiefung: Herr Küntzel, ich hätte mal besser bei Ihnen ins Schaufenster geschaut, ehe ich leichtfertige Behauptungen über meine Mütze in die Welt setzte.

Lars Küntzel: Kann nie schaden.

EV: Wenn das keine Prinz-Heinrich-Mütze ‎ist, was ist es dann?

Küntzel: ‎Keine Ahnung!

EV: ‎Wollen Sie’s mal angucken?

Küntzel: Na klar. (mustert Farbe, Stoff und Form) Die reine Fantasie‎!

EV:‎ Fantasie?

Küntzel: Das is eine Mütze, die gibt’s gar nicht. Hat sich jemand zusammengebaut. Sehen Sie mal! (zieht den Stoffbezug ab)

EV: Oh, plötzlich sind das … zwei Teile.

Küntzel: Wussten Sie bis eben gar nicht?

EV: Bei Ihnen entdeckt man ja Sachen.

Küntzel: Nö, entdeckt man bei Ihnen, nicht bei mir. Das ist das Gestell, und den Bezug können Sie wechseln gegen Weiß, Blau und was weiß ich.

EV: Wenn der Mützenarchäologe sich die anguckt, was können Sie an der ablesen?

Küntzel: Von der Machart ist das ähnlich wie ein ‎Elbsegler, aber mächtig abgewandelt. Die Kordel haben Sie selber drangemacht, denke ich mal, diese hellgelb-beige …

EV: Nee, ich nicht – aber nennen wir’s ruhig Gold, bitte!

Küntzel: Na gut, dann eben Gold. Das gehört da jedenfalls nicht hin. Das hat jemand selber gebaut.

EV: Ich hab die als kleiner Junge in den Achtzigerjahren gekauft, auf einem Requisitenflohmarkt der Bavaria Film in München. Hat angeblich in "Das Boot" mitgespielt, die Mütze.

Küntzel: Dann haben wir’s ja: Die hat wohl ein Kostümbildner zusammengeschraubt. Das erklärt manches: Ihre Mütze ist ‎ein Münchner.

EV: Und zeigen Sie mir zum Schluss noch ein Original?

Küntzel: Das wäre jetzt eine echte Prinz-Heinrich-Mütze.

EV: Die schaut aber militärisch aus.

Küntzel: Kommt ja auch aus der Zeit, Kaiser und so. Und dann gibt es – hier, bitte schön – eben den Elblotsen, der oft fälschlicherweise als Prinz Heinrich bezeichnet wird.

EV: Ich bin also mit meinem Irrtum nicht alleine?

Küntzel: Wenn Sie so wollen. Irgendwann hat die Industrie sogar reingeschrieben: Original Prinz Heinrich. Dabei hat das mit dem Original wenig zu tun. Der Elblotse ist halt die klassische Helmut-Schmidt-Mütze.

WAS SIE HEUTE ERLEBEN KÖNNEN

Mittagstisch:

Köstliche Suppen und Smoothies

 

Acht Wochen sind keine lange Zeit, um ein perfekt funktionierendes Lokal zu etablieren. Und so knirscht es im Alma & August noch an manchen Stellen. Von den fünf wöchentlich wechselnden Suppen (klein 4,50, groß 6,50 Euro) ist die einzige nicht vegane (Rinderbouillon) schon ausverkauft, da ist es gerade einmal halb eins. Die bestellte Linsen-Kokos-Kreuzkümmel-Suppe ist höchst köstlich und sättigend. Aus den zehn zur Verfügung stehenden Toppings hat man sie noch mit Sour Cream und Schnittlauch ergänzt. Sitzen kann man in dem kleinen Eckladen eigentlich nicht, was nichts macht: Die Besitzer haben einen kompostierbaren Becher mit Schnabeldeckel entwickelt, aus dem man Suppe und Smoothie auch im Gehen essen oder trinken kann. One Hand Food nennen sie das. Sobald ein Smoothie bestellt wird, gerät die Eine-Frau-Show aus dem Takt, die Schlange der Mittagshungrigen wächst rasch. Der als Mango-Wunder angepriesene Smoothie (3,90 Euro) wird dann von Kiwi dominiert, schon die Farbe ist recht grün. Erfrischend ist er trotzdem. Und im Sommer gibt es ja vielleicht doch ein paar Bänke vor der Tür zum Sitzen.

 

Neustadt, Alma & August, Wexstraße 23, Mo–Fr 11–14.30 Uhr

 

Elisabeth Knoblauch

Was geht

Behinderung ohne Behinderte: "Disability Studies" gehen davon aus, dass Behinderung ausschließlich gesellschaftlich verursacht wird. Demnach treten in allen Lebensbereichen Barrieren auf, welche die gleichberechtigte Teilhabe am Leben erschweren. Professorin Iman Attia (Alice Salomon Hochschule Berlin) spricht in der öffentlichen Vorlesung "Der schreckliche Traum vom ›vollkommenen‹ Menschen" über "Behinderung ohne Behinderte!?".

Universität Hamburg, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, 16–18 Uhr

Sanfte Riesen der Antarktis: Helena Herr vom Hamburger Centrum für Naturkunde gilt als Expertin für Bartenwale. Hat sich ihre Population vom Walfang erholt? Und wie erleben die Tiere den Klimawandel? Vortrag: "Die Rückkehr der Finnwale in die Antarktis".

Zoologisches Museum, Centrum für Naturkunde, Bundesstraße 52, 18–20 Uhr, Eintritt frei

Tipps für Kids

Mini: Winterzeit ist Bastelzeit. Beim Mitmachangebot "KreativKids" falten Deerns und Jungs ab vier Jahren Origami, knüpfen Freundschaftsarmbänder und häkeln Bookies.

Kinderbibliothek, Hühnerposten 1, Sa, 14–17 Uhr, Eintritt frei

Medi: Vor 5000 Jahren entstand "Margiana – Ein Königreich der Bronzezeit in Turkmenistan". Am Familientag lädt das Archäologische Museum ein zu Kinderführungen durch die Ausstellung, Workshops und Rallyes. In der Schmuckwerkstatt etwa fertigen Handwerker ab acht Jahren aus Kupferdraht Ringe, bei der Rallye "Ab durch die Bronzezeit" gehen Jung und Alt auf Entdeckungsreise durch das ganze Haus.

Archäologisches Museum, Museumsplatz 2, Sa, 12–17 Uhr; Werkstatt 12–16.30 Uhr; Führung "Kommt mit nach Margiana" 12/14/16 Uhr; Führung "Zurück in die Bronzezeit" 13/15 Uhr, Rallye 12/17 Uhr; Museumseintritt

Maxi: Welche Jobs machen Menschen eigentlich noch, wenn Roboter und künstliche Intelligenz alles übernehmen? Beim "YOJO Talent Day – Finde Deine Perspektive" entdecken junge Hamburger ihren Berufsweg in die Zukunft. Nachmittags stehen Vertreter von 24 Unternehmen verschiedener Branchen zum Gespräch bereit: "Talents meet Professionals".

Museum der Arbeit, Wiesendamm 3, Fr, 9.30–19 Uhr; 14 Uhr Impulsvortrag "Out of Office – Veränderung der Arbeit durch neue Technologien", 15–18 Uhr "Talents meet Professionals"; Eintritt frei

Hamburger Schnack

Mittagstisch im Bistro. Zwei junge Mütter mit ihren Säuglingen sitzen ein paar Tische entfernt. Eine der beiden erzählt schon einige Minuten lang mit hörbarer Begeisterung von den mehr und auch minder romantischen Umständen des Heiratsantrags ihres Liebsten. Irgendwann fragt die andere: »Und wann war das?« Reaktion: erst Schweigen, dann: »Oh, das weiß ich gar nicht mehr so genau. Da muss ich erst in den Kalender gucken.«

  

Gehört von Klaus Struve

Meine Stadt

Gut koordiniert © Gabriele Hasler

Die heutige Ausgabe zum vertieften Lesen

Was Insider aus der Konzertbranche zur Rolling-Stones-Ticketaffäre sagen und wie der Fall juristisch zu bewerten ist

Was sind die wahrscheinlichsten Szenarien nach der Handelskammer-Wahl?

Ein Mitarbeiter der Flughafensicherheit erzählt, wer von den Fluggästen an der Sicherheitsschleuse am meisten Stau verursacht und welche Passagiere am arrogantesten sind