Oliver Hollenstein © Maria Feck

Liebe Leserin, lieber Leser,

an einem durchschnittlichen Tag kommen in Hamburger Krankenhäusern 70 Kinder zur Welt. Politiker freuen sich über den Babyboom. Werdende Eltern sitzen dagegen mit langen Listen am Telefon und versuchen, eine Hebamme zu finden. Der Albtraum jeder werdenden Mutter ist allerdings das, was am Wochenende in Harburg passiert ist. Die Helios Mariahilf Klinik musste ihren Kreißsaal schließen, mehrere Frauen wurden abgewiesen. Der Grund: Personalmangel. Vor Kurzem haben dort in der Geburtshilfe vier von sieben Oberärztinnen gekündigt – und dazu die zuständige Chefärztin Maike Manz. Meine Kollegin Hanna Grabbe hat mit ihr gesprochen und sich erklären lassen, was nicht nur in Harburg, sondern überall in den Geburtskliniken schiefläuft. Aber stopp! Wir wollen nicht nur die negativen Entwicklungen beleuchten, sondern auch die positiven. Deswegen sei hier außerdem die Geschichte von Hanna Grabbe aus der aktuellen Hamburg-Ausgabe empfohlen: wie Altonaer Hebammen es geschafft haben, ihre Arbeitssituation und die Versorgung der Mütter zu verbessern.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

Ihr Oliver Hollenstein

Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Dann schreiben Sie uns: hamburg@zeit.de.

Aktuelles

© Axel Heimken/dpa

Streik legt Flughafen schon wieder weitgehend lahm

350 Mitarbeiter haben gestreikt, 50.000 Passagiere mussten lange warten oder ihre Reise umplanen: Der kurzfristig am Sonntagabend angekündigte Streik der Bodenverkehrsdienste am Flughafen hat gestern den Flugbetrieb in Hamburg weitgehend lahmgelegt. Am Nachmittag sagte der Flughafen alle geplanten Landungen ab, die Abfertigung der Flüge könne mit den verbliebenen Beschäftigten nicht mehr gewährleistet werden. Insgesamt wurden mehr als die Hälfte aller Flüge gestrichen. Am Flughafen bildeten sich lange Schlangen gestrandeter Reisender. Die Gewerkschaft ver.di fordert für die 1000 Angestellten in der Flugzeug- und Gepäckabfertigung sowie dem Busverkehr monatlich 275 Euro mehr.

CDU setzt auf Klassiker

Die Hamburger CDU hat zwar immer noch keinen Spitzenkandidaten, aber nun immerhin ein Positionspapier zu einem ihrer Klassikerthemen: der Wirtschaftspolitik. Fraktionschef André Trepoll hat das 34-seitige Papier mit dem Titel "CDU-Wirtschaftsoffensive für Hamburg" gestern vorgestellt. Die Partei analysiert darin zutreffend, dass sich die Stadt in den vergangenen Jahren wirtschaftlich deutlich schlechter entwickelt hat als andere Regionen. (Das Thema haben wir hier auch einmal intensiv betrachtet.) Angesichts einer sich eintrübenden Konjunktur müsse die Politik nun wieder stärker schauen, woher das Geld kommen soll, das man ausgibt. Als Lösungen schlägt die Partei in dem mit Wirtschaftsverbänden abgestimmten Papier eine Reihe von Maßnahmen vor; unter anderem sollen Wissenschaft und Wirtschaft stärker verzahnt, die Kooperation mit dem Umland gestärkt und die Durchsetzung umweltfreundlicher Technologien durch kluge marktwirtschaftliche Mechanismen unterstützt werden.

Grüne setzen ebenfalls auf Klassiker

Was die CDU kann, das können natürlich auch die Grünen. Auf ihrem kleinen Parteitag heute wollen Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank, Umweltsenator Jens Kerstan und Fraktionschef Anjes Tjarks ihre Parteifreunde von ihrer Vision überzeugen. "Bis 2050 soll Hamburg klimaneutrale Stadt werden", schreiben sie in einem Strategiepapier. Sie seien überzeugt, dass niemand diese Veränderungen fürchten müsse und dass nur konsequenter Klimaschutz langfristig den Wohlstand sichere. Unter anderem schlagen die Grünen deswegen vor, Wissenschaft und Wirtschaft stärker zu verzahnen, die Kooperation mit dem Umland zu stärken und die Durchsetzung umweltfreundlicher Technologien durch kluge marktwirtschaftliche Mechanismen zu unterstützen.

In einem Satz

Nach dem Messerangriff bei Ikea hat die Polizei einen 26-jährigen Mann festgenommen +++ Nach der Privatisierung führt die HSH Nordbank nun den Namen Hamburg Commercial Bank, um sich von der unrühmlichen Vergangenheit zu lösen +++ Bei der Verfolgung eines mutmaßlichen Drogenhändlers hat die Polizei in Altona auf dessen Fluchtwagen geschossen +++ Im Bayerischen Wald hat sich ein Hamburger Rentnerpaar bei eisigen Temperaturen verlaufen und musste von der Bergwacht gerettet werden +++ Durch einen Elfmeter in der 94. Minute hat der FC St. Pauli gegen Union Berlin 3:2 gewonnen und zumindest kurzfristig den zweiten Platz hinter dem HSV ergattert

Was heute auf der Agenda steht

Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) besucht den Flughafen, später spricht er vor dem Übersee-Club über das Thema "Zukunftsstadt Hamburg. Chancen des technologischen Fortschritts" +++ Bei einem kleinen Parteitag wollen die Grünen unter anderem über ihre Haltung zu einem Parité-Gesetz abstimmen +++ Der HSV empfängt im DFB-Pokal den 1. FC Nürnberg

Was Sie interessieren könnte

Alltagsreporter: Die Studentin

Vor ein paar Tagen habe ich mich mit meiner VWL-Lerngruppe getroffen, um über internationalen Handel zu diskutieren. Es ging um Wechselkursregime, Entwicklungstheorien, die Klassiker Smith, Ricardo und Keynes und nicht zuletzt um Kapitalismuskritik. Während einer Lerneinheit fragte mich ein Kumpel, was ich gerade mache. Ich antwortete, dass ich noch bis 17 Uhr beim Gruppentreffen sei, doch die Autokorrektur meines Handys machte aus "Gruppentreffen" "Gruppentherapie". Ich erzählte es meinen Kommilitoninnen, wir mussten ordentlich lachen – und beschlossen, uns künftig "Anonyme VWLer" zu nennen. Lena meldete sich scherzhaft und sagte: "Hallo, ich bin Lena, und ich weiß nicht, was der Wechselkurs ist!" Ein anderer Kommilitone warf ein: "Ich heiße Bo, und ich denke nur in Märkten." Wir waren zwar weniger produktiv als sonst – aber Spaß hatten wir allemal.

An dieser Stelle finden Sie täglich unsere Alltagsreporter. Hier schreiben Hamburger, die wir gebeten haben, uns regelmäßig zu berichten, was sie in ihren Jobs erleben. Sie bleiben anonym, damit ihnen beruflich keine Konsequenzen drohen.

© Paula Markert

Geglückte Geburt

Die Geschichte klingt fast zu schön, um wahr zu sein: Während andernorts Hebammen fehlen, haben sich in Altona 37 Hebammen selbst aus der Asklepios Klinik outgesourct. Nachdem es jahrelang immer wieder Probleme auf der Geburtenstation gab, sind nun alle zufrieden: die Mütter, die Hebammen und sogar die Klinikleitung. Warum die Idee aus Altona so gut ist und ob sie sich auch für andere Kliniken eignet, lesen Sie in der aktuellen Ausgabe des Hamburgteils oder als Digitalabonnent direkt hier.

© Klaus Becker

"Wenn ein Kaiserschnitt mehr Geld bringt als eine stundenlange Geburt, stimmt etwas nicht"

Hochschwangere Frauen werden vor einer Klinik abgewiesen, weil Personal fehlt – wie kann so etwas passieren? Am 12. Februar soll die Geschäftsführung der Harburger Helios Mariahilf Klinik dazu im Gesundheitsausschuss der Bürgerschaft Auskunft geben. Hier spricht eine Ärztin aus dem Harburger Krankenhaus zum ersten Mal darüber, was in der Geburtshilfe in Deutschland schiefläuft.

Elbvertiefung: Frau Dr. Manz, Sie haben Ihren Posten als Chefärztin für Geburtshilfe und Pränatalmedizin an der Hamburger Helios Mariahilf Klinik gekündigt. Mit Ihnen verlassen vier von sieben Oberärztinnen ebenfalls die Abteilung. Warum?

Maike Manz: Die Entscheidung ist nicht abrupt gefallen, und sie richtet sich nicht gegen die Kolleginnen und Kollegen unserer Abteilung oder andere ärztliche oder pflegerische Mitarbeiter im Haus. Aber wir haben in zahlreichen Situationen und in vielen, vielen Gesprächen mit der Geschäftsführung erkennen müssen, dass wir unter den derzeitigen Bedingungen unseren Ansprüchen an die medizinische Versorgung, eine patientenfreundliche Organisation und den Umgang mit Mitarbeitern nicht mehr gerecht werden können.

EV: Bedeutet das: Die Station war total überlastet, worunter nicht nur Ärzte, Hebammen und Pfleger, sondern auch Schwangere und ihre Familien gelitten haben?

Manz: Wir alle haben in unseren Verträgen Verschwiegenheitsklauseln, die wir selbstverständlich achten müssen und werden. Ich persönlich glaube aber, dass sich die Schwierigkeiten längst in vielen, wenn nicht allen geburtshilflichen Abteilungen in Hamburg und ganz Deutschland wiederfinden – ganz unabhängig davon, ob es sich um einen öffentlichen, kirchlichen oder privaten Träger handelt. Das Ganze hat System.

EV: Was meinen Sie damit?

Manz: Krankenhausleistungen werden in Deutschland nach dem sogenannten G-DRG System bezahlt, den German Diagnosis Related Groups. Diese Vergütungsweise belohnt beziehungsweise bezahlt überwiegend medizinische Eingriffe. Versucht man diese zu vermeiden, was sich ja gerade bei der Geburt die meisten Frauen wünschen, gibt es weniger Geld. Präsent und aufmerksam zu sein, was letztlich die hohe Kunst in Geburtshilfe ist, wird finanziell bestraft. Ein Beispiel: Eine ganz normale Geburt einer gesunden Mutter, die ein gesundes Kind am Termin zu Welt bringt, wird mit ungefähr 2000 Euro bezahlt. Ein ganz normaler Kaiserschnitt bringt dagegen knapp 3000 Euro.

EV: Das klingt logisch, schließlich braucht man für einen Kaiserschnitt ja auch Narkoseärzte, OP-Personal und entsprechendes Material.

Manz: Stimmt. Aber in vielen Kliniken hat sich die Herangehensweise gänzlich umgedreht. Da wird der Personalschlüssel einer Abteilung daraus berechnet, wie viel ein Arzt erwirtschaften muss, um seine Stelle zu rechtfertigen. Da stimmt etwas nicht, wenn ein Kaiserschnitt, der höchstens eine halbe Stunde dauert, mehr einbringt als eine vielleicht 15 Stunden dauernde Geburt, bei der zwar nicht ununterbrochen ein Arzt neben der Gebärenden sitzen, aber jeden Moment verfügbar sein muss, falls Risiken auftreten. Da geht es binnen Minuten um alles: Nach zehn Minuten Sauerstoffunterversorgung kann das Baby irreversible Schäden haben. So schnell schafft es kein Arzt vom Rufdienst zu Hause in die Klinik. Um seriöse Geburtshilfe zu betreiben, muss immer ein Oberarzt im Haus sein. Das sind aber enorme Personalvorhaltekosten, die im Vergütungssystem nicht einkalkuliert sind.

Warum zahlen die Kassen so wenig für Geburtshilfe, was sollten die Kliniken ändern? Im Gespräch mit Hanna Grabbe lässt Frau Dr. Manz tief ins Krankenhaussystem blicken – und erklärt, warum Geburtszentren eine Lösung sein könnten. Lesen Sie mehr im ausführlichen Interview bei ZEIT ONLINE.

© Staatsarchiv Hamburg; mit besonderem Dank an Joachim Frank

So sah das aus:

Hauptbahnhof, etwa 1905

Ärger mit der Bahn, das kannten Zugreisende in Hamburg schon früher. Wer von Altona nach Berlin wollte, schleppte sein Gepäck einen guten halben Kilometer vom Kopfbahnhof Klosterthor zum Berliner Bahnhof, wo heute die Deichtorhallen stehen. Auch der Lübecker und der Hannoversche Bahnhof lagen gerade zu weit, um bequem umsteigen zu können. Abhilfe sollte der neue Zentralbahnhof schaffen, der alle Trassen bündelte. Der erste Entwurf im Jugendstil fiel bei Kaiser Wilhelm II. durch ("einfach scheußlich"), also entwarfen die Architekten einen pompösen Neorenaissance-Bau, ganz nach Gusto seiner Majestät. Die Eisenkonstruktion der Bahnhofshalle mit ihren 73 Metern Spannweite wirkte trotzdem modern, griff sie doch stilprägende Vorbilder der Pariser Weltausstellung von 1889 auf. Ende 1906 wurde der Hauptbahnhof eröffnet, im ersten Jahr standen 218 Nah- und Fernzüge pro Tag auf dem Plan. Wer konnte damals ahnen, dass es heute 800 sein würden?

                                                                                             Annabel Trautwein

WER WIR SIND

© Michael Heck

Mein Name ist Hanna Grabbe, seit Gründung der ZEIT:Hamburg bin ich im Team für Wirtschaft zuständig. Ich schreibe über Unternehmer, Start-ups und Konzerne. Außerdem beschäftigen mich der Hafen, die Handelskammer und die Frage, wie Hamburg auch in Zukunft eine lebenswerte Stadt bleiben kann. Für alle hier. Geboren und aufgewachsen bin ich in Nürnberg, und ich esse tatsächlich gerne Lebkuchen und Bratwürste. Gearbeitet habe ich zuerst für die "Nürnberger Nachrichten" und den Bayerischen Rundfunk, nebenbei habe ich studiert: Medienwissenschaft, Politik und Spanisch in Erlangen und Uruguay. Seitdem trinke ich Matetee aus halben Kürbissen. Zur Wirtschaft – und nach Hamburg – fand ich 2008 als Redakteurin für Gesundheitswirtschaft bei der "Financial Times Deutschland". Bevor ich ins Gründungsteam der ZEIT:Hamburg gewechselt bin, habe ich für die Wirtschaftsmagazine "Capital" und "Impulse" geschrieben. Nach fast zehn Jahren in Altona bin ich inzwischen nach St. Georg gezogen. Man trifft mich in der Alsterschwimmhalle, beim indischen Imbiss und im Lohmühlenpark.

WAS SIE HEUTE ERLEBEN KÖNNEN

Kaffeepause

Das einfache Café

»Kuchenstücke unter 300 Gramm sind Kekse«, steht neben einigen anderen Sprüchen auf einer kleinen Tafel, die an der Wand des Café Keks hängt. Ein Zufall hat den Gast hierhergetrieben, jetzt fragt man sich, was man hier soll, zwischen recht zusammengewürfeltem Interieur, dem Bildschirm, auf dem ein Billardspiel gezeigt wird, auf der Bank, die wackelt, unter einem Lampensammelsurium, das keiner Idee zu folgen scheint. Ein Radio läuft. Vielleicht geht es in manchen Cafés nicht um Style und Schönheit, liegt der Zweck ihres Seins vielmehr ganz profan darin, ein Ort zu sein, an dem sich Menschen treffen und austauschen können. Diesen Zweck erfüllt das Café zweifellos. Und wenn der Karottenkuchen auch mehr an einen Rührkuchen erinnert, da es ihm doch recht deutlich an Karotten mangelt, und auch der Zitronenguss sich über mehr Zitronengeschmack gefreut hätte, so schmecken die hausgemachten Quarkkuchen mit Mohn-Kirsch-Füllung und Mandarine-Streuseln doch gut. Ein wahres Gedicht ist das hochpreisige Mandelhörnchen (3 Euro) – außen knusprig und innen weich. Und auch der Cappuccino (Illy, 3 Euro), der mit einem Milchschaumberg kommt, ist ordentlich.

Eilbek, Café Keks (keine Webpräsenz)

Marienthaler Str. 15, täglich ab 8.30 Uhr geöffnet

 

Elisabeth Knoblauch

Was geht

Kultur aushalten: Nur ein Drittel der Weltbevölkerung teilt die westliche Sicht- und Lebensweise. Im Vortrag erklärt Neurowissenschaftler Joachim Bauer, dass ein gutes Zusammenleben bei großen Migrationsbewegungen nur funktioniert, wenn Menschen andere Kulturen erkunden, verstehen, aushalten. "In einer Welt der Migration zusammenfinden – Empathie und Friedensfähigkeit aus neurowissenschaftlicher Sicht".

Universität Hamburg, Anna-Siemsen-Hörsaal, Von-Melle-Park 8, 18–20 Uhr, Eintritt frei

Kirchenkino: Ari Folman war 1982 als israelischer Soldat im Libanon stationiert. Heute erzählt er als Regisseur von seinem Leben; der dokumentarische Trickfilm "Waltz with Bashir" basiert auf realen Interviews und Ereignissen. Filmseminar "Cinema Jacobi" mit anschließender Diskussion.

Hauptkirche St. Jacobi, Gemeindesaal, Jakobikirchhof 22, 18–21 Uhr, Eintritt frei

Peter-Pop: Natürlich kann man Peter Piers Electronic-Art-Pop-Songs lauschen, ohne die dazugehörigen Musikvideos zu kennen. Vorher reinluschern aber lohnt sich, um das Gesamtwerk des Leipziger Künstlers zu erahnen: Neben Mucke macht der Mann Bücher, Collagen, Filme. Pop’s alive!

Astra Stube, Max-Brauer-Allee 200, 20 Uhr, VVK 11,50 Euro

Hamburger Schnack

Ecke Martinistraße/Eppendorfer Markt: Die zwei Männer neben mir an der roten Ampel unterhalten sich über den Neubau gegenüber.

»Guck mal, oben sind schon welche eingezogen. Unten soll ja wieder ’n Italiener reinkommen.«

»Dabei ist doch gegenüber auch schon einer.«

»Ja, und an der Eppendorfer Landstraße auch noch einer.«

»Mann, so viel Nudeln kannst ja gar nicht essen.«

 

Gehört von Heidi Schaffrath

Meine Stadt

Litfaß-Purismus © Julia Kommerell-Bu\u0308chsenmann

Die heutige Ausgabe zum vertieften Lesen

Das System der Geburtshilfe muss sich ändern. Eine Hamburger Klinik weist Schwangere ab, weil Personal im Kreißsaal fehlt. Wie kann das sein? Eine Ärztin erklärt, was auf deutschen Entbindungsstationen falsch läuft.

Geglückte Geburt. Vielerorts fehlen Hebammen. In einer Altonaer Klinik haben 37 Frauen daraus das Beste gemacht: Ihre eigene Firma