Oliver Hollenstein © Maria Feck

Liebe Leserin, lieber Leser,

Hamburg ist eine schöne Stadt, die schönste Stadt der Welt, behauptet mancher. Aber auch in der wunderschönsten aller Städte gibt es Dinge, die stören und die durch kluge Ideen besser werden können. Das wissen wir als Redaktion der Elbvertiefung ziemlich genau, dankenswerterweise schreiben Sie uns täglich Mails mit ihren Sorgen und Lösungsvorschlägen. Meine Kolleginnen hatten deswegen im vergangenen Jahr einen Vorschlag: Wir sollten uns viel öfter mit den Leserinnen und Lesern in einer Kneipe treffen und genau darüber diskutieren. Aus dieser kleinen Idee ist ein großes Projekt geworden: Gemeinsam mit der Körber-Stiftung organisiert die ZEIT in den kommenden Wochen in allen Teilen der Stadt Gesprächsabende. Wir kommen nach Blankenese, Billstedt, Wilhelmsburg, Farmsen, Dulsberg und in viele andere Stadtteile, um zu hören, welche Ideen Sie umtreiben. Anmelden können Sie sich auf www.hamburgbessermachen.de, dort erfahren Sie auch noch mehr zum Projekt. Los geht es übrigens heute Abend in Rotherbaum. Mit dabei ist der Ihnen bestens bekannte Kollege Mark Spörrle.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr Oliver Hollenstein

Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Dann schreiben Sie uns: hamburg@zeit.de.

Aktuelles

© Sven Hoppe/dpa

Hamburg ist so sicher wie seit 1980 nicht mehr

Polizeipräsident Ralf Martin Meyer und Innensenator Andy Grote (SPD) wirkten bei der Vorstellung der Kriminalstatistik gestern ziemlich zufrieden. Tatsächlich hatten sie gute Nachrichten zu verkünden: Das Risiko, in Hamburg Opfer einer Straftat zu werden, ist so gering wie zuletzt 1980. Die Zahl der erfassten Straftaten sinkt, die Aufklärungsquote steigt. In der Statistik zeigt sich auch, dass die Initiativen der vergangenen Jahre wirken: Die Zahl der Einbrüche ist deutlich zurückgegangen, genauso wie die Zahl der Fahrraddiebstähle. Diese Delikte hatte die Polizei zuletzt stärker verfolgt, weil sie sehr direkt das Leben vieler Menschen betreffen und damit das persönliche Sicherheitsgefühl beeinflussen. Offenbar mit Erfolg, wie sich an unseren Leserreaktionen weiter unten zeigt. Doch bei genauerer Betrachtung gibt es auch Felder, in denen die Kriminalität steigt. Eine ausführliche Analyse der Kriminalstatistik lesen Sie auf ZEIT ONLINE.

Knapp jeder zweite junge Flüchtling findet eine Perspektive

Ist das Glas halb voll oder halb leer? Knapp die Hälfte der jungen Migranten, die 2016 in einem speziellen Programm der Schulbehörde für den Arbeitsmarkt fit gemacht werden sollten, haben eine Perspektive gefunden. 26 Prozent der Schüler, die 2016 mit der Ausbildungsvorbereitung AvM-Dual gestartet sind, haben einen Ausbildungsplatz, zwölf Prozent besuchen eine weiterführende Schule, sechs Prozent sind in Arbeit. Schulsenator Ties Rabe (SPD) wertet das als Erfolg. Das AvM-Dual-Programm ist für schulpflichtige Zuwanderer und Geflüchtete ab 16 Jahren verpflichtend. Sie gehen drei Tage pro Woche zur Berufsschule, zwei Tage lernen sie in einem Betrieb. Die Verknüpfung von Schule, Praktika und Mentoring soll den Weg in den Arbeitsmarkt erleichtern. Man kann die Sache aber auch genau andersrum sehen wie der Schulsenator: Die Hälfte der Schüler schafft den Übergang in Ausbildung oder Arbeit nicht. Von ihnen sind 13,3 Prozent in berufsvorbereitenden Maßnahmen der Jugendberufsagentur, 11,4 Prozent besuchen weitere Deutschkurse, 19,2 Prozent sind in einer Beratung. 11,9 Prozent versuchen, "einen Weg ohne Unterstützung zu gehen", heißt es vom Senat. Die größte Hürde für viele Teilnehmer sei die Sprache.

                                                                                            Annika Lasarzik

© Daniel Bockwoldt/dpa

Unternehmer André Mücke soll Handelskammer bis zur Wahl kommissarisch führen

Nach alldem Chaos der vergangenen Wochen hat die Handelskammer gestern eine klare Entscheidung getroffen: Sie verzichtet einfach auf einen Präses. Im Dezember war der bisherige Präses Tobias Bergmann zurückgetreten, weil die Mehrheit der ehemaligen Kammerrebellen nicht mehr hinter ihm stand. Auch seinen möglichen Nachfolgern gelang es nicht, die zerstrittene Gruppe zu einen. Bei einer Wahl im Januar hatte keiner der Kandidaten die notwendige Mehrheit erreicht, bislang zeichnete sich keine Einigung auf einen Kandidaten ab. Nun sollen die sechs Vizepräsides die Kammer bis zur Neuwahl des Plenums in einem Jahr führen. Sie haben aus ihren Reihen André Mücke zum kommissarischen Präses bestimmt. Eine bittere Niederlage ist das für Hafenunternehmer Johann Killinger, der gern Chef der Kammer geworden wäre.

Im Auge der Cola

Eine Cola-Flasche so präparieren, dass sie zur versteckten Kamera wird – diese Idee könnte auch aus einem mittelmäßigen Spionagefilm stammen. Im Schanzenviertel gibt es deswegen aber gerade mächtig Ärger: Im Fenster eines Altenheims wurde eine mutmaßliche Polizei-Kamera entdeckt, verborgen in einer Cola-Flasche. Das berichtet die "taz". Bewohner eines linken Hausprojekts gegenüber vom Altersheim waren auf die Kamera aufmerksam geworden. Der Heimleiter habe daraufhin erklärt, dass die Polizei die Kamera schon vor Monaten installiert habe, offenbar um Drogendealer im Schanzenpark auszuspähen. Inzwischen sei sie wieder entfernt worden. Die Polizei will sich nicht öffentlich zu dem Vorfall und zur Rechtsgrundlage äußern. Die Bewohner des Wohnprojekts wittern jedoch einen Skandal: Die Kameralinse sei direkt auf ihr Haus gerichtet worden und habe auch Teile des Gehwegs erfasst. Sie fühlten sich "wie in einem Überwachungsstaat" und wollen nun Rechtsmittel gegen die Polizei einlegen.

                                                                                            Annika Lasarzik

In einem Satz

Die Behörden konnten die Quelle des üblen Geruchs, der in der Nacht zum Donnerstag über Hamburg zog, nicht identifizieren, versicherten aber, eine Gesundheitsgefahr habe nicht bestanden +++ Die Hamburger Hafen und Logistik AG (HHLA) hat im vergangenen Jahr dank eines leicht höheren Containerumschlags Umsatz und Gewinn gesteigert +++ HSV-Talent Jann-Fiete Arp wechselt zum FC Bayern München +++ Auf der Autobahn 1 ist ein Pferd bei voller Fahrt aus einem Anhänger gesprungen, der Verkehr staute sich auf sechs Kilometern, das Pferd erlitt nur Schürfwunden

Was heute und am Wochenende auf der Agenda steht

Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) hält heute zur 50. Einbürgerungsfeier im Rathaus eine Rede +++ Im UKE findet heute die erste Beteiligungsveranstaltung zur Planung der U-Bahn-Linie 5 statt +++ Der FC St. Pauli spielt heute Abend gegen Köln +++ Am Samstag lädt das Aktionsbündnis Hamburger Obdachlose zur Demo auf den Spielbudenplatz +++ Am Sonntag überträgt das ZDF den Gottesdienst aus der St.-Gertrud-Kirche mit Bischöfin Kirsten Fehrs

WAS SIE INTERESSIEREN KÖNNTE

Alltagsreporter: Die Hebamme

Viel Spaß im Urlaub! Mit diesen Worten schickte eine Frau, die ich betreute, ihren Mann immer zur Arbeit. Sechs Monate nach der Geburt tauschten sie die Rollen. Der Frau war Gleichberechtigung sehr wichtig, und sie verdiente ähnlich gut wie ihr Mann. Nach nur zwei Tagen sagte er zu ihr, bevor sie zur Arbeit ging: Viel Spaß im Urlaub!

An dieser Stelle finden Sie täglich unsere Alltagsreporter. Hier schreiben Hamburger, die wir gebeten haben, uns regelmäßig zu berichten, was sie in ihren Jobs erleben. Sie bleiben anonym, damit ihnen beruflich keine Konsequenzen drohen.

© Daniel Bockwoldt/dpa

Sozialsenatorin streitet mit Obdachlosem

Vier Obdachlose sind in diesem Winter gestorben, wahrscheinlich erfroren. Wie jedes Jahr wird die Forderung laut, das Winternotprogramm ganztägig zu öffnen, am Sonnabend will das Aktionsbündnis "Wintermove – Hamburg gegen die Kälte" dafür demonstrieren. Dazu kommt, dass die Zahl der Obdachlosen seit Jahren steigt. Wie kann das sein – warum gibt es im reichen Hamburg immer mehr Obdachlose? In der aktuellen Monatsausgabe der ZEIT:Hamburg haben wir zu dieser Frage ein Streitgespräch organisiert, ziemlich kontrovers diskutierten dort Sozialsenatorin Melanie Leonard mit dem Obdachlosen Thomas Burghardt, der City-Managerin Brigitte Engler und Hinz&Kunzt-Chefredakteurin Birgit Müller. Warum es so schwierig ist, Menschen dauerhaft von der Straße zu holen, lesen Sie als Digitalabonnent hier.

Übrigens: Die Rubrik "Worüber wir streiten" gibt es ab jetzt in jeder Ausgabe der ZEIT:Hamburg. Damit führen wir Debatten aus der Elbvertiefung fort – und Sie können mitreden! Regt Sie eine Haltung im aktuellen Streitgespräch auf, sehen Sie etwas völlig anders? Oder gibt es ein anderes Thema, über das wir streiten sollten? Schreiben Sie uns!

Ihre Meinung zur gefühlten Sicherheit in Hamburg

Wie sicher fühlen Sie sich in Hamburg? Das haben wir gestern gefragt – und die allermeisten Leser, die uns geschrieben haben, sagen: Sehr sicher! Stellvertretend sei hier Hannah K. zitiert: "Ich fühle mich absolut sicher und wohl hier in meiner Heimatstadt Hamburg, ich empfinde meine Mitmenschen als überwiegend freundlich und hilfsbereit, und diese ewige Meckerei und Panikmache geht mir massiv auf die Nerven!" Aber viele von Ihnen kennen ein unbegründetes Unsicherheitsgefühl: Leserin Christina P. schreibt, sie habe früher "tatsächlich ab und zu geträumt, wie mir eine finstere Gestalt folgt und es bis in mein Zimmer schafft, da der Schnapper unten an der Tür so lange kaputt war". Aber, so ihr Fazit: "Pure Einbildung durch Verunsicherung!" Für alle, die sich unsicher fühlen, hat Leserin Christine O. noch einen Tipp: "Nicht zu viel Kriminelles lesen, fernsehen, das schürt die Fantasie und Angst, wo man geht und steht."

© Max Eicke

"Die Parallelen zwischen den Zwanzigern und heute faszinieren"

Deutschland feiert 100 Jahre Bauhaus. Nach dem Ersten Weltkrieg reformierte die Epoche die europäische Kunst- und Architekturszene radikal. Wieso, erklärt Kathrin Baumstark, Kuratorin der Ausstellung "Welt im Umbruch. Kunst der 20er Jahre", die ab morgen im Bucerius Kunst Forum zu sehen ist.

Elbvertiefung: Frau Baumstark, in Hamburg konnten sich die Bauhaus-Ideen der Zwanzigerjahre nicht so stark durchsetzen wie in anderen Städten, zum Beispiel Berlin. Wieso?

Kathrin Baumstark: Hamburg ist eine alte Hansestadt, da gehören Stadtvillen dazu. Die will man natürlich behalten. Aber das Miteinander von Alt und Neu hat seinen Reiz, es gibt in den Straßen viele Bezüge zum Bauhaus. Spazieren Sie mal bei Kampnagel durch die Jarrestraße: schnörkellose Backsteinarchitektur, kubistische Formen.

EV: Einige Werke der Ausstellung wirken sehr aktuell, 100 Jahre nach ihrem Entstehen. Wie kann das sein?

Baumstark: Das fasziniert mich auch immer wieder, die Parallelen zwischen den Zwanzigern und heute. Ich habe gerade ein Gemälde von Otto Dix ausgepackt und blieb mit offenem Mund davor stehen. "Wow! Ja!", dachte ich. Dabei kenne ich das Werk natürlich längst. Von Karl Hubbuch haben wir eine Aktmalerei dabei, die könnte auch von Neo Rauch sein. Manche Künstler damals waren einfach ihrer Zeit voraus.

EV: Wieso?

Baumstark: Viele von ihnen waren begeistert als Soldaten in den Ersten Weltkrieg gezogen, zum Beispiel Dix. Nur um festzustellen, dass sie bei einem sinnlosen Stellungskrieg mitmachten. Das Kaiserreich, das gute Leben, alles brach danach zusammen. Die totale Desillusionierung.

EV: Das übertrug sich auf die Kunst?

Baumstark: Ja. Künstler des Neuen Sehens, der Neuen Sachlichkeit, des Bauhauses konzentrieren sich auf eine wirklichkeitsgetreue Wiedergabe der Realität. Ihre Werke sind schonungslos. Das hatte in der Malerei und Fotografie zum Beispiel zur Folge, dass auch Menschen auf einmal bildwürdig waren, die zuvor niemand dargestellt hatte: Kriegskrüppel, Prostituierte, verwahrloste Kinder. In den Zwanzigern gehörte ja nur ein kleiner Teil der Bevölkerung zum Absinth trinkenden Partyvolk, das wir aus der Serie "Babylon Berlin" kennen.

Warum Kathrin Baumstark die Künstler der "Welt im Umbruch" trotz Radikalität nicht als Punks ihrer Zeit ansieht und was der Bubikopf damals mit selbstbewussten Frauen zu tun hatte, lesen Sie im ausführlichen Interview auf ZEIT ONLINE.

"Welt im Umbruch – Kunst der 20er Jahre", Bucerius Kunst Forum, Rathausmarkt 2, 9.2.–19.5., 9 Euro

WAS SIE HEUTE ERLEBEN KÖNNEN

Lesevertiefung

Kinderbuch Stella, Beanie, Shay und Ethan werden Mitglieder im legendären Polarbären-Entdeckerclub. Schon auf ihrer ersten Expedition durch das sagenumwobene Eisland erleben sie ein spannendes und witziges Abenteuer mit gruseligen und schrulligen Wesen. Alex Bell und Iacopo Bruno (Illustrationen): Der Polarbären-Entdeckerclub. Reise ins Eisland. Aus dem Englischen von Sibylle Schmidt. Fischer Sauerländer, 16 Euro, ab 10 Jahre

Belletristik Nilou ist als Kind mit ihrer Mutter und ihrem Bruder aus dem Iran nach Amerika geflohen. Sie ist ehrgeizig, integriert und strengt sich immer an, um perfekt zu sein: Eliteuniversität. Karriere. Familie. Was fehlt, ist ein Gefühl von Heimat und Zugehörigkeit. Die Geschichte einer jungen klugen Frau und vom Leben in zwei Kulturen. Dina Nayeri: Drei sind ein Dorf. Aus dem Amerikanischen von Ulrike Wasel und Klaus Timmermann, Mareverlag, 24 Euro

Sachbuch Zeitenwende 1979 wirft einen etwas anderen Blick auf die Zusammenhänge der politischen, wirtschaftlichen und globalen Ereignisse des Jahres 1979, welche in rasantem Tempo für weltumspannende Veränderungen gesorgt haben und unsere Zukunft weiter beeinflussen. Frank Bösch: Zeitenwende 1979. C. H.Beck, 28 Euro

 

… ausgewählt von Carola Nikschick; Büchereck, Niendorf-Nord

Was geht

Selfies tanzen: Kann ein "Selfie" vielschichtig sein, oder bildet es nur Oberflächen ab? Das gleichnamige Videoprojekt der Tanzkompanie "here we are" entwickelt tänzerische Selfie-Porträts, arbeitet inklusiv, spontan, durchbricht den ersten Blick.

Gängeviertel, Bewegungsraum, Valentinskamp 34a, heute öffentliche Generalprobe um 16 Uhr, Vorstellungen heute und morgen 19.30 Uhr, Spenden erbeten

Kunstpapier: Papier ist ja so "gestern"?! Die Ausstellungsreihe "all about paper" beweist das Gegenteil, bewegt sich zwischen barocker Üppigkeit, ornamentalen Formen und stiller Reduktion. Zeichnerin Gabriele Jerke etwa zeigt zarte Buntstiftgewebe, während Werke von Nadja Schöllhammer dreidimensional wuchern.

Galerie Carolyn Heinz, Klosterwall 13, Eröffnung heute, 18–21 Uhr, Ausstellung bis zum 20.2., Di–Fr: 12–18 Uhr, Sa: 12–16 Uhr

Was kommt

Soziale Wärme: Warum ist das Winternotprogramm für Obdachlose tagsüber noch immer geschlossen? Wieso erfrieren in einer reichen Stadt wie Hamburg Menschen auf der Straße? Beim "Wintermove" demonstrieren Helfer, Initiativen und Betroffene gemeinsam für soziale Wärme.

Reeperbahn, Start Höhe Spielbudenplatz, Schlusskundgebung Mönckebergstraße, Sa, 13–18 Uhr

Rock die Flucht: "I am human" heißt die neue Platte von "Escape the Fate", positioniert sich gegen Stigmata und Intoleranz. Klingt heutzutage nach Mainstream, hätten die Jungs aus LA nicht selbst einiges an Lebenserfahrung vorzuweisen; der ehemalige Sänger Ronnie Radke etwa wurde wegen Anstiftung zum Mord verurteilt, Drogenexperimente begleiteten den Weg der Rockmusiker. "This World Is Ours"-Tour 2019.

Grünspan, Große Freiheit 58, 19 Uhr, VVK 26 Euro

Hamburger Schnack

Dienstagabend ist in der Vorhalle der U-Bahn-Station Hudtwalckerstraße ein deutlicher Haschgeruch wahrnehmbar. Der zieht auch die Treppen hoch. Von oben gehen drei ältere Ehepaare langsam die lange Treppe hinunter, zum Teil sehr mühsam. Sagt eine der Frauen: »Guckt mal, jetzt kriegen wir auch noch eine Dröhnung.«

 

Gehört von Jan Scherping

Meine Stadt

Das HafenCity-Ballett © Horst-Dieter Martinkus

Die heutige Ausgabe zum vertieften Lesen

So sicher ist Hamburg. Die neue Kriminalstatistik zeigt: Die Maßnahmen der Polizei wirken, die Zahl der Straftaten in der Stadt ist zurückgegangen. Doch das gilt nicht für alle Deliktarten.

Ein Mann und seine Millionen. Der Unternehmer Johann Killinger will die zerstrittene Handelskammer befrieden. Dabei hat er selbst schon einigen Ärger. Für Abonnenten

Warum gibt es im reichen Hamburg immer mehr Obdachlose? Die Sozialsenatorin und ein Obdachloser im Streitgespräch. Für Abonnenten

Die Parallelen zwischen den Zwanzigern und heute faszinieren. Deutschland feiert 100 Jahre Bauhaus. Wieso die Epoche die Kunstwelt revolutionierte und wie sie Hamburg noch heute prägt, weiß die Kuratorin des Bucerius Kunst Forums.