Oliver Hollenstein © Maria Feck

Liebe Leserin, lieber Leser,

 mit guter Aussicht auf das sonntagssonnige Hamburg hat die CDU gestern in den Tanzenden Türmen offiziell verkündet, was seit Wochen schon jeder wusste: Der Altonaer Bundestagsabgeordnete Marcus Weinberg soll Spitzenkandidat seiner Partei für die Bürgerschaftswahl werden. Bedeutet Spitzenkandidat auch Bürgermeisterkandidat? Angesichts aktueller Umfragewerte von 14 bis 17 Prozent eine nicht ganz unberechtigte Frage, die der ehemalige Zeitsoldat und Lehrer Weinberg aber an sich abprallen ließ. Er sei in seinem Leben immer in der Regierung gewesen, sein Ziel sei es, zu gestalten. Opposition wolle er sich nicht antun. Um regieren zu können, müsste sich die CDU nach derzeitigem Stand wohl in eine Juniorpartnerschaft mit SPD oder Grünen begeben. Weinberg dürfte mit beiden Partnern gut auskommen. Seine Nominierung ist für die CDU eine Abkehr vom strammen Dagegen-Stil, den die Bürgerschaftsfraktion in den vergangenen Jahren gepflegt hat. Weinberg gehört zum liberalen Lager der Partei, mit vielen Positionen der Fraktion dürfte er fremdeln. Wird der Schwenk funktionieren? In der CDU macht man sich große Hoffnungen: Seit 30 Jahren sei nach jeder Wahl eine neue Machtkonstellation nötig geworden. Das werde sich auch 2020 fortsetzen. Mal schauen, was SPD und Grüne dazu sagen.

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in die Woche!

Ihr Oliver Hollenstein

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Aktuelles

© Markus Scholz/dpa

Weinberg will mit klassischen CDU-Themen punkten

Wirtschaftswachstum, nachhaltige Stadtentwicklung, Mobilität, Sicherheit und Bildung – das sind die Themen, mit denen CDU-Spitzenkandidat Marcus Weinberg im Wahlkampf die Hamburgerinnen und Hamburger überzeugen will. Der erste Eindruck: Größere Unterschiede zur Agenda von SPD und Grünen sind nicht zu entdecken, bisher bleibt das Programm allerdings auch weitgehend unkonkret. Weinberg stellte zudem erste Mitglieder seines Kompetenzteams vor: die 37-jährige Verwaltungsbeamtin Franziska Hoppermann (Hauptbotschaft: Die Stadt braucht einen neuen gesellschaftlichen Zusammenhalt und eine digitale Verwaltung) und die 32-jährige Verwaltungsrichterin Freya Gräfin Kerssenbrock (Hauptbotschaft: Die Gerichte müssen schneller arbeiten, damit das Vertrauen in den Rechtsstaat wieder hergestellt wird). Im August soll Weinberg offiziell zum Spitzenkandidaten gewählt werden, sein Bundestagsmandat will er nach der Wahl niederlegen.

Schule wehrt sich gegen Extremismus-Vorwurf

Hätte Schulsenator Ties Rabe (SPD) hier genauer nachfragen sollen, bevor er eine Anfrage der AfD beantwortet hat? Die Ida-Ehre-Schule wehrt sich gegen die Vorwürfe, sie habe in ihrer Schule Werbung der vom Verfassungsschutz beobachteten linksextremen Gruppe "Antifa Altona Ost" geduldet. Die Schulbehörde hatte auf Beschwerde der AfD in der vergangenen Woche angeordnet, mehrere Aufkleber der Gruppe und einen polizeifeindlichen Schriftzug zu entfernen. Nun hat sich die Schule geäußert: Die Aufkleber auf einer Pinnwand seien Teil eines Projekts der Oberstufe gewesen. Man habe angesichts der Ferien nicht genügend Zeit zur Stellungnahme gehabt. Die Schulleitung räumt aber auch ein: Möglicherweise hätte man den pädagogischen Kontext deutlicher machen müssen, damit die Aufkleber auch für Außenstehende nicht als Werbung zu erkennen sind.

Farbanschlag auf Café "moki’s goodies"

Was soll man dazu sagen? Unbekannte Täter haben in der Nacht zum Freitag einen Farbanschlag auf das Café "moki’s goodies" verübt. Das Frühstückscafé war vergangene Woche bekannt geworden, weil die Besitzerin erklärt hatte, Kleinkinder und Babys seien in ihrem Lokal unerwünscht, woraufhin im Netz ein Shitstorm entstand. Viele unserer Leser hatten Verständnis für diese Maßnahme gezeigt, weil viele Eltern ihre Kinder nicht im Griff hätten. Außerdem gebe es ja ausreichend alternative Lokalitäten. Die Täter besprühten die Fenster des Cafés mit schwarzer Farbe und malten darauf mit weißer Farbe ein trauriges Smiley und die Worte "Kevin 6 Jahre!".

© Markus Scholz/dpa

Hamburgs Behörden testen Lkw-Abbiegeassistenten

Nachdem am vergangenen Dienstag ein Radfahrer in Stellingen von einem rechtsabbiegenden Lkw überrollt wurde, will Hamburg mit einem Pilotprojekt solche Abbiege-Unfälle verhindern helfen. 18 Fahrzeuge der städtischen Behörden werden für eine sechsmonatige Testphase mit Abbiegeassistenten ausgerüstet. Getestet werden drei verschiedene Systeme: Radar, Kameras und Ultraschall. Ab 2020 sollen alle 2200 städtischen Fahrzeuge über 3,5 Tonnen mit einem Abbiegeassistenten fahren. Warum die Technik, die Leben retten kann, immer noch in so vielen Lastwagen fehlt, hat ein Lkw-Fahrer unserer Redakteurin Annika Lasarzik erzählt.

© Christian Charisius/dpa

Schauspieler Jens Harzer erhält Iffland-Ring

Der Iffland-Ring gilt als die wichtigste Schauspielerauszeichnung im deutschen Sprachraum. Angeblich soll Johann Wolfgang von Goethe das mit Diamanten besetzte eiserne Schmuckstück an den Mimen August Wilhelm Iffland (1759–1814) übergeben haben, der es kurz vor seinem Tod an Ludwig Devrient weiterreichte. Seither wird die Auszeichnung weitergegeben – und landet nun in Hamburg. Der im Februar verstorbene Schweizer Schauspieler Bruno Ganz, der den Ring rund 23 Jahre trug, hat Jens Harzer zu seinem Nachfolger bestimmt, der Ensemblemitglied am Thalia-Theater ist. Unser Theaterkritiker Peter Kümmel hat die Entscheidung hier kommentiert.

In einem Satz

In Hamburg werden nach den Sommerferien 15.428 Mädchen und Jungen eingeschult, so viele wie seit 25 Jahren nicht mehr +++ Am Freitag sind nach Polizeiangaben erneut 1500 Schülerinnen und Schüler sowie Studierende und Eltern für strengere Klimarichtlinien auf die Straße gegangen +++ Mehrere Tausend Menschen haben in Hamburg und Schleswig-Holstein gegen die geplante EU-Reform des Urheberrechts demonstriert +++ Die Hamburger FDP hat zum dritten Mal Katja Suding zu ihrer Parteichefin gewählt

Was heute auf der Agenda steht

Nach dem wunderbaren Sonntagswetter beginnt die Woche mit deutlich kühleren Temperaturen sowie Sturmböen und Gewittern ++ In den Schulen wird heute im Rahmen eines Projekttags über die EU gesprochen, Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) besucht dazu das Goethe-Gymnasium +++ Klebstoffhersteller Tesa stellt seine Jahresbilanz vor +++ Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) wählt einen neuen Landesvorsitzenden

Was Sie interessieren könnte

Alltagsreporter: Die Hebamme

Der Hebammenmangel hat inzwischen ein krasses Ausmaß angenommen. Ich kenne Frauen, die 60 Hebammen abtelefoniert haben – ohne Erfolg. Ich selbst bekomme so 10 bis 15 Anfragen am Tag, das ist wirklich irre. Als ich 2011 angefangen habe, reichte es aus, wenn eine Frau sich in der 20. Woche um eine Hebamme für die Nachsorge gekümmert hat. Manche haben sich sogar mit zwei oder drei getroffen und geschaut, welche ihnen besonders sympathisch ist.

An dieser Stelle finden Sie täglich unsere Alltagsreporter. Hier schreiben Hamburger, die wir gebeten haben, uns regelmäßig zu berichten, was sie in ihren Jobs erleben. Sie bleiben anonym, damit ihnen beruflich keine Konsequenzen drohen.

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Warum Bauen in der Stadt immer teurer wird

Um einen Quadratmeter Wohnfläche zu schaffen, müssen Bauherren heute 61 Prozent mehr zahlen als noch zur Jahrtausendwende. Gerade in den vergangenen Jahren sind die Preise massiv gestiegen. Über die Gründe für diese Entwicklung und die Konsequenzen für Bauherren schreibt Christoph Twickel hier für Abonnenten.

© Jens Ressing/dpa

"Bio geht nicht kostenneutral"

Seit 2016 gehört Hamburg zum Bio-Städte-Netzwerk. Damit hat es sich verpflichtet, öko-regionale Erzeugung zu unterstützen sowie gesunde Ernährung und Nachhaltigkeit zu fördern. Doch passiert ist seither nicht viel, sagt Karl-Wolfgang Wilhelm, Vorsitzender des Vereins "hamburg.bio".

Elbvertiefung: Herr Wilhelm, in Städten wie Bremen sollen bis 2022 alle Kitas, Krankenhäuser, Schulen und öffentliche Kantinen komplett auf Biokost umstellen. Wieso kriegt Hamburg das nicht hin?

Karl-Wolfgang Wilhelm: Immer wieder das Beispiel Bremen. Das ärgert mich! Wenn Sie die Bremer 2022-Behauptung genau anschauen, steht im Kleingedruckten, dass die Umstellung auf Bio nur "bei Kostenneutralität" umgesetzt wird. Das geht aber gar nicht.

EV: Das Ziel ist Augenwischerei?

Wilhelm: Dem will ich jetzt nicht widersprechen. Es ist immer leicht, politische Beschlüsse zu fassen und sich dann entspannt zurückzulehnen.

EV: Was müsste passieren, um die Mitgliedschaft im Bio-Städte-Netzwerk mit Leben zu füllen?

Wilhelm: Zuvorderst muss die Stadt Geld in die Hand nehmen, wenn sie es ernst meint. Schauen wir mal auf den Anteil, den Eltern in Hamburg für das Schulessen ihrer Kinder bezahlen: 3,50 Euro. Da ist die Finanzierung schon mit konventionellen Lebensmitteln nach DGE-Empfehlung schwierig, Bio-Anteile sprengen den Rahmen dann sehr schnell. Viele Eltern können keinen höheren Beitrag zahlen. Also muss die Stadt einspringen.

Warum viele Bauern nicht auf Bio-Anbau umstellen und wie die konventionelle Lebensmittelindustrie Verbraucher verwirrt, lesen Sie im ganzen Interview unserer Kollegin Anna Heidelberg-Stein auf ZEIT ONLINE.

Warum wir heute nicht frei haben

Die alte Regel besagt: Ostern fällt immer auf den ersten Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond. Müsste dann nicht eigentlich heute Ostermontag und entsprechend frei sein? Am Mittwoch, dem 20. März, war Frühlingsanfang, am Donnerstag, den 21. März, war Vollmond. Trotzdem ist Ostern dieses Jahr erst am 21. April, also nach dem zweiten Frühlingsvollmond. Warum? Die Antwort nennt man Oster-Paradox. Die Kirche nimmt nämlich nicht den realen Frühlingsbeginn, sondern per Definition den 21. März. Und sie nimmt auch nicht den realen Vollmond, sondern einen nach einer uralten Berechnungsmethode festgelegten Mondzyklus, der davon bisweilen abweicht. Der Vollmond war demnach auf den 20. März datiert, also vor dem kirchlich definierten Frühlingsbeginn.

Wie kann Hamburg besser werden, Herr Nher?

© Mark Spörrle

Ich möchte, dass es im Budget der Stadt einen festen Posten für Bürgerbeteiligung gibt. Denn die Bürger sind die wahren Experten vor Ort; niemand kennt sich besser aus als sie. Wenn man ehrenamtliche Gremien  in jedem Stadtteil finanziert, kann die Stadt nicht nur von viel lokaler Expertise profitieren, die man sich sonst teuer einkaufen müsste, umgekehrt werden durch die garantierte Finanzierung Engagierte ermutigt, sich nachhaltig einzubringen. Für alle wäre das eine Win-Win-Situation.

Ray Nher, 51, war beim Kneipengespräch von Hamburg besser machen im "Alten Mädchen" im Schanzenviertel dabei. Gemeinsam mit der Körber-Stiftung veranstalten wir derzeit Kneipengespräche in der ganzen Stadt, außerdem sammeln wir auf der Internetseite hamburg-besser-machen.de Ihre Ideen. Sagen Sie uns, was nicht so gut läuft in Hamburg und was man ändern könnte.

WAS SIE HEUTE ERLEBEN KÖNNEN

Mittagstisch:

Osteuropa auf St. Pauli

Osteuropäische Küche gibt es nur an wenigen Orten in Hamburg, einer davon ist die Teigtasche auf St. Pauli. Hier werden traditionelle litauische Speisen angeboten. In einer wenig anheimelnden Seitenstraße gelegen, denkt man auf dem Weg dahin, dass es vielleicht kein Wunder ist, dass sie erst am späteren Mittag aufmacht, wenn das Licht schon ein bisschen sanft ist und die Etablissements für die Nacht ein wenig weicher zeichnet. Drinnen ist es recht dunkel, eine eigenwillige Kombination aus Leder und Holz, Glas und metallenen Lampen präsentiert sich. Bestellt wird eine Auswahl an Teigtaschen (16,90 Euro), die Portion ist so groß, dass man sie teilen könnte, aber so erhält man einen guten Überblick über die unterschiedlich gefüllten Teigtäschchen mit Hühnchen und Hack, Speck mit Kartoffeln und ins Süße tendierendem Quark. Dazu wird wahlweise Rahm- oder Pilzsoße serviert.

St. Pauli, Teigtasche, Hein-Hoyer-Straße 10, Di-Sa ab 14 Uhr geöffnet, So ab 13 und Mo ab 16 Uhr

 

Elisabeth Knoblauch

Was geht

Lebensraum Großstadt: Mitten in Hamburg duften Wildblumenwiesen, Frösche quaken am Amphibienteich. Solch tierische Lebensräume sind dem Projekt "Ökologie im Stadtpark" zu verdanken, das seit fünf Jahren seltene Arten zurück in die Stadt holt. Projektleiter und Umweltpädagoge Andreas Lampe berichtet über Erfolge und Hindernisse der Aktion.

Sierichsches Forsthaus, Otto-Wels-Straße 3, 18 Uhr, Spenden erbeten

Was bleibt

Schreiber-Schnack: Journalisten reden viel, wenn der Tag lang ist. Fake-News! Wer das ein oder andere Vorurteil gegenüber Schreiberlingen bestätigen (oder widerlegen) möchte, trifft Katharina Jakob in den Bücherhallen. Als "Journalistin-in-Residence" des Projekts Riffreporter verlegt sie ihren Schreibtisch für eine Woche in die Öffentlichkeit, bietet Presseschau, Live-Interviews, Workshops.

Zentralbibliothek, Hühnerposten 1, heute–Sa, Eintritt frei

Was kommt

Pianolesung: Wie fühlt es sich an, sein Leben hinter sich lassen zu müssen, in eine ungewisse Zukunft aufzubrechen? Vom Verlust der Heimat und von der Angst vor dem Fremden erzählen Gedichte und Erzählungen von aus Syrien nach Deutschland geflüchteten Autoren. Schauspielerin Katja Riemann trägt die Texte im Rahmen des "Festival Koinzidenz" vor, umrahmt vom Klavierspiel der Pianistin Marianna Shirinyan.

Laeiszhalle, Großer Saal, Johannes-Brahms-Platz, Sa, 20 Uhr, ab 17,50 Euro

Harry auf der Bühne: Folge acht beginnt 19 Jahre später. Es war nie leicht, Harry Potter zu sein, aber als überarbeiteter Angestellter des Zaubereiministeriums, als Ehemann und Vater hat der Magier erst recht zu kämpfen. Natürlich lässt die dunkle Seite der Macht ihn trotzdem nicht in Ruhe. Heute startet der offizielle Vorverkauf für das Theaterstück "Harry Potter und das verwunschene Kind".

Mehr! Theater, Banksstraße 28, ab Frühjahr 2020, Start VVK heute, 10 Uhr

Mucke am Deich: Sie versprechen "das fetteste Gewummer", machen Remidemmi, bücken sich hoch. 2020 gehen Deichkind wieder auf Tour – der Vorverkauf ist gestartet.

Barclaycard Arena, Sylvesterallee 10, 7.3.2020, 20 Uhr, VVK ab 46,78 Euro

Hamburger Schnack

Osteuropa auf St. Pauli

Osteuropäische Küche gibt es nur an wenigen Orten in Hamburg, einer davon ist die Teigtasche auf St. Pauli. Hier werden traditionelle litauische Speisen angeboten. In einer wenig anheimelnden Seitenstraße gelegen, denkt man auf dem Weg dahin, dass es vielleicht kein Wunder ist, dass sie erst am späteren Mittag aufmacht, wenn das Licht schon ein bisschen sanft ist und die Etablissements für die Nacht ein wenig weicher zeichnet. Drinnen ist es recht dunkel, eine eigenwillige Kombination aus Leder und Holz, Glas und metallenen Lampen präsentiert sich. Bestellt wird eine Auswahl an Teigtaschen (16,90 Euro), die Portion ist so groß, dass man sie teilen könnte, aber so erhält man einen guten Überblick über die unterschiedlich gefüllten Teigtäschchen mit Hühnchen und Hack, Speck mit Kartoffeln und ins Süße tendierendem Quark. Dazu wird wahlweise Rahm- oder Pilzsoße serviert.

St. Pauli, Teigtasche, Hein-Hoyer-Straße 10, Di-Sa ab 14 Uhr geöffnet, So ab 13 und Mo ab 16 Uhr

 

Elisabeth Knoblauch

Meine Stadt

Ist das Storchenpaar Erna und Fiete in Afrika geschrumpft? Das Bild zeigt das von der Webcam aufgenommene Storchennest in den Vier- und Marschlanden. Seit ein paar Tagen erscheint dort dieses Entenpaar und hat wohl vor, sich dort einzurichten. © Wolfgang Eddelbüttel

Die heutige Ausgabe zum vertieften Lesen

Rechtsabbiegen ist eine der stressigsten Situationen. In Hamburg ist ein Radfahrer gestorben, weil ein Lkw ihn beim Abbiegen überrollt hat. Wir haben einen Lkw-Fahrer gefragt, warum es immer wieder zu solchen Unfällen kommt.

Verwandte in Stimme und Ausdruck. Der Iffland-Ring ist die kostbarste Auszeichnung für Schauspieler im deutschen Sprachraum. Der verstorbene Bruno Ganz vererbt sie an einen Bruder im Geiste: Jens Harzer.

Luxus Wohnung. Die Baupreise in der Stadt sind explodiert – mit gravierenden Folgen für alle, die bezahlbaren Wohnraum schaffen wollen. Für Abonnenten.

Wie bio ist Hamburg? Als Bio-Stadt sollte sich Hamburg für die ökologische Landwirtschaft und gesunde Ernährung einsetzen. Doch passiert sei bisher wenig, sagt der Verein hamburg.bio.