Oliver Hollenstein © Maria Feck

Liebe Leserin, lieber Leser,

haben Sie gestern keine Elbvertiefung bekommen? Dann gehörten Sie möglicherweise zu den gut zehn Prozent unserer Leserinnen und Leser, die eine E-Mail-Adresse bei T-Online haben. Dort landete unser Newsletter gestern nämlich im Spam-Ordner. So etwas kommt leider immer mal wieder vor. Wir merken das meist daran, dass unsere Kollegin Gesa Woltjen schon früh am Morgen Dutzende fragende Mails im Postfach hat. Gesa ist aber nicht nur für verschollene Mails zuständig, sie kümmert sich auch um alle anderen technischen Fragen von Ihnen. Sie werden mit dem falschen Namen angesprochen? Sie sehen die Bilder im Newsletter nicht? Bei Ihnen fehlen Schnack und Meine Stadt? Sie würden gerne die alten Ausgaben der Elbvertiefung sehen und finden sie nicht? Die Antworten auf die häufigsten Anliegen haben wir hier zusammengefasst. Falls Ihr Problem fehlt, schreiben Sie uns gern weiterhin an hamburg@zeit.de.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

Ihr Oliver Hollenstein

Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Dann schreiben Sie uns: hamburg@zeit.de.

Aktuelles

© Daniel Bockwoldt/​dpa

Zwei Jahre G20: Die Bilanz der Strafverfolgung

Die Bilder vom randalierenden Mob in Altona und den brennenden Barrikaden auf dem Schulterblatt hat wohl jeder Hamburger noch vor Augen. Nach dem für viele traumatisierenden G20-Gipfel vor zwei Jahren versprachen Polizei und Politik penible Aufklärung – und betreiben seitdem großen Aufwand, um Gewalttäter zu verurteilen. Die Bilanz: Die Polizei hat in 3540 Fällen ermittelt und insgesamt 1228 Beschuldigte identifiziert. In 368 Fällen wurde das Verfahren mangels Tatverdachts eingestellt, in 26 weiteren Fällen wurde die Strafverfolgung wegen Geringfügigkeit beendet. 310 Randalierer wurden von der Staatsanwaltschaft angeklagt, in 75 Fällen wurde vom Gericht ein Strafbefehl beantragt, in 181 kam es zu einem Gerichtsverfahren. 15 Prozesse endeten mit einem Freispruch, 19 wurden eingestellt, 147 Personen wurden schuldig gesprochen. Neun Gewalttäter wurden zu einer Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt, 81 zu Haftstrafen auf Bewährung, 23 erhielten eine Geldstrafe. 

                                                                                              Max Schulte

Bundesgerichtshof bestätigt Freisprüche wegen Sterbehilfe

Der Bundesgerichtshof hat gestern die Freisprüche zweier Ärzte, darunter ein Hamburger, in Sterbehilfe-Fällen bestätigt. Die Mediziner seien nicht verpflichtet gewesen, den Patientinnen nach deren Suizidversuch das Leben zu retten. In dem Hamburger Fall ging es um zwei ältere Damen über 80, die 2012 ihr Leben beenden wollten. Der Arzt war dabei, als sie eine tödliche Medikamentendosis einnahmen, und begleitete ihr Sterben. Die Staatsanwaltschaft hatte ihn deswegen wegen eines Tötungsdelikts angeklagt. Der BGH lockerte mit seiner Entscheidung eine alte Rechtsprechung zum Umgang von Ärzten mit sterbewilligen Patienten.

Über den Tod der beiden Frauen hatte die ZEIT beim Prozess am Landgericht berichtet, warum das Urteil auch für Hamburgs Ex-Justizsenator Roger Kusch wichtig sein könnte, können Digitalabonnentinnen und -abonnenten hier nachlesen.

Plätze im Grindel erinnern an NS-Verfolgte

Neun Hamburger Straßen und Plätze bekommen neue Namen. Im Grindelviertel sollen zwei Plätze an Verfolgte des Nationalsozialismus erinnern. Der Kreisverkehr an den Kammerspielen wird nach dem jüdischen Schriftsteller und Friedensaktivisten Arie Goral benannt, der von der Oberstraße umschlossene Teil des Parks zwischen den Grindelhochhäusern soll an den Operettenkomponisten Paul Abraham erinnern. Darüber hinaus wird in Bergedorf ein Teil des Weges an der Bahnlinie nach Berlin Karl-Heinz-Rissmann-Weg heißen. Rissmann war Industriekaufmann und langjähriges Mitglied der Bezirksversammlung.

© Daniel Bockwoldt/​dpa

28 Storchenpaare ziehen 67 Jungtiere auf

Über den Babyboom haben wir hier schon oft berichtet – und wo so viele Babys zur Welt kommen, braucht es natürlich auch reichlich Störche. In diesem Jahr ziehen in Hamburg 28 Paare insgesamt 67 Jungvögel auf, hat der Nabu nachgezählt. Das sind noch einmal mehr als im Vorjahr mit 23 Paaren und 59 jungen Störchen. Vier Storchennester wurden in diesem Jahr zum ersten Mal besetzt. Fünf Paare blieben beim Brüten erfolglos. Ein Grund für die Brutabbrüche könnte das knappe Nahrungsangebot gewesen sein, teilte der Nabu mit. Durch den trockenen Sommer im vergangenen Jahr gebe es derzeit wenige Amphibien, auch Insekten würden immer weniger. "Deshalb füttern die Storcheneltern in diesem Sommer vor allem Feldmäuse und Regenwürmer", sagte Jürgen Pelch, der Storchenexperte des Nabu.

In einem Satz

Für die etwa 70.000 Beschäftigten im Hamburger Einzelhandel steigen die Löhne ab diesem Monat um drei Prozent, ab 1. Mai 2020 um weitere 1,8 Prozent, darauf haben sich Gewerkschaft ver.di und die Arbeitgeber geeinigt +++ In Stellingen hat ein Unbekannter mit einer Schusswaffe einen Supermarkt überfallen, die Polizei sucht Zeugen

Was heute auf der Agenda steht

Verkehrssenator Michael Westhagemann (parteilos) will erläutern, wie die Stadt künftig Auto-, Lkw- und Radverkehr zählt +++ Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) trifft den Medizin-Nobelpreisträger Tasuku Honjo und empfängt anschließend den brasilianischen Botschafter Roberto Jaguaribe Gomes de Mattos zum Antrittsbesuch +++ Umweltsenator Jens Kerstan (SPD) diskutiert im Abaton-Kino über den Film "Unsere große kleine Farm"

Was Sie interessieren könnte

Alltagsreporter: Die Kita-Erzieherin 

Meine Kollegin hat in einer Bankfiliale, als wir zusammen Geld abheben waren, eine interessante Bemerkung gemacht. Wir gingen durch ein großes Foyer in einen ebenso großen Geschäftsraum, in dem nur ein paar wenige Mitarbeiter sitzen. Meine Kollegin meinte mit Blick auf die Banker nur: "Und bei uns in der Kita sind die Kinder mit ihrem Bewegungsdrang auf wenigen Quadratmetern zusammengepfercht. So ein typisches Bild für unsere Gesellschaft. Artgerecht ist das nicht!"

An dieser Stelle finden Sie täglich unsere Alltagsreporter. Hier schreiben Hamburgerinnen und Hamburger, die wir gebeten haben, uns regelmäßig zu berichten, was sie in ihren Jobs erleben. Sie bleiben anonym, damit ihnen beruflich keine Konsequenzen drohen.

© Michaela Hille

Warum man an Hamburg beim Thema Kolonialismus nicht vorbeikommt

Am Montag forderte der Deutsche Museumsbund mehr Geld und Personal für Museen, damit diese ihr koloniales Erbe aufarbeiten könnten. Das würde sicherlich auch der Historiker Jürgen Zimmer begrüßen. Er leitet an der Uni die Forschungsstelle "Hamburgs (post-)koloniales Erbe". Keine andere Stadt in Deutschland hat eine solche Einrichtung. Für die aktuelle Monatsausgabe der ZEIT:Hamburg hat Kilian Trotier Zimmerer interviewt. "Wer sich mit dem Kolonialismus in Deutschland beschäftigt, kommt an Hamburg nicht vorbei", sagt Zimmerer – und spricht auch darüber, was die Handelskammer in Sachen Aufarbeitung der Kolonialzeit besser macht als die Familie Hagenbeck. Digitalabonnentinnen und -abonnenten können das gesamte Interview gleich hier lesen.

© Markus Scholz/​dpa

Auktion zur Eröffnung der neunten Millerntor Gallery bringt 270.000 Euro

Von heute bis Sonntag verwandelt sich das Stadion des FC St. Pauli wieder in eine riesige Kunstgalerie. Zahlreiche internationale Künstlerinnen und Künstler werden ihre Werke dort ausstellen. Die traditionelle Auktion zur Eröffnung der mittlerweile neunten Millerntor Gallery brachte 270.000 Euro für den Verein Viva con Agua ein. Insgesamt wurden 36 Werke versteigert, darunter eine künstlerische Fotografie des Fußballers Kevin-Prince Boateng von Marco Fischer. Ein Werk von Gerhard Richter mit sechs Fotografien ging für 115.000 Euro weg.

© Daniel Bockwoldt/​dpa

"Ich habe eher das Gefühl, wir haben ein Problem mit islamischem Antisemitismus"

Sie kamen ausgerechnet von einem Festakt für verfolgte Juden, als der Übergriff geschah: Am 20. Juni waren der Landesrabbiner Shlomo Bistritzky und Eliezer Noe, Vorstandsmitglied der Jüdischen Gemeinde, vor dem Rathaus von einem Marokkaner bedroht und angegriffen worden. Als Reaktion darauf haben Bistritzky und Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) die Antidiskriminierungsinitiative "Wir sind Hamburg" gestartet. Wir haben den Rabbiner gefragt, ob jüdische Bürgerinnen und Bürger heute wieder mehr Angst haben müssen.

Elbvertiefung: Vor gut einer Woche wurden Sie nach einem Senatsempfang für Überlebende des Holocausts im Rathaus angegriffen. Was ist passiert?

Shlomo Bistritzky: Das war eigentlich ein schöner Anlass, zu dem schon mein Großvater, der 1938 aus Hamburg nach New York geflüchtet ist, einmal pro Jahr anreiste. Es ist wie eine Wiedergutmachung der Stadt für die Vertriebenen, sogar mit koscherem Essen. Als mein Kollege und ich nach dem Treffen aus dem Rathaus kamen, ging ein Mann an uns vorbei, sagte Schalom und zischte dann etwas.

EV: Was sagte er?

Bistritzky: Irgendein Schimpfwort, wir haben es nicht richtig verstanden und sind stehen geblieben. Da hat er mit seinen Händen gefuchtelt, ein Feuerzeug rausgeholt und ist mit der Flamme auf uns zugekommen. Dann kramte er unter seinem Hemd. Ich dachte, er zieht ein Messer. Wir liefen los, er kam hinter uns her und spuckte in unsere Richtung. Ich habe dann die Polizei zu Hilfe gerufen. Die Beamten haben ihn festgenommen und ihm eine Spuckmaske aufgesetzt, weil er gar nicht mehr aufhörte zu spucken.

EV: Laut Statistik kommt ein Großteil der antisemitischen Angriffe aus dem rechtsextremen Spektrum. Macht Ihnen das Sorgen?

Bistritzky: Ja, das habe ich auch gelesen, aber ich traue den Statistiken nicht ganz. Mein Eindruck ist ein anderer. Ich frage mich, ob dahinter politisches Interesse steckt, dass man zeigen will: Das Hauptproblem ist der Rechtsextremismus und nicht der islamische Antisemitismus. Wie gesagt, ich weiß es nicht, aber wenn ich die Schlagzeilen lese, habe ich eher das Gefühl, wir haben ein Problem mit islamischem Antisemitismus. Und manchmal ist es auch eine Mischung.

Ob Bistritzky anderen Juden davon abraten würde, noch mit Kippa auf die Straße zu gehen, und inwiefern er die jüdischen Gemeinden in derselben Gefahr sieht wie die muslimischen, lesen Sie im vollständigen Interview auf unserer Hamburg-Webseite bei ZEIT ONLINE.

                                                                                    Sebastian Kempkens

Müssen Hausbesitzer für die Nutzung von Regenwasser tatsächlich bezahlen?

Wenn Hausbesitzer Regenwasser für ihren Garten nutzen wollen, müssen sie das bürokratisch beantragen und dafür sogar eine Gebühr bezahlen, behauptete der umweltpolitische Sprecher FDP-Bürgerschaftsfraktion, Kurt Duwe, am Dienstag in einer Pressemitteilung. Viele Hausbesitzer würden deswegen den Garten mit Trink- statt Regenwasser gießen. Das wäre in der Tat ein ziemlicher Irrsinn. Also haben wir bei Hamburg Wasser nachgefragt – und das Unternehmen widerspricht: Nur diejenigen, die eine versiegelte Fläche wie Parkplätze besitzen und das genutzte Regenwasser in die Kanalisation abfließen lassen, müssten Gebühren zahlen. Denn die Kanalisation soll nach Möglichkeit vom Regenwasser entlastet werden. Wer das Wasser jedoch in einer Zisterne speichert oder auf dem unversiegelten Teil seines Grundstücks versickern lässt, kann das kostenfrei und ohne großen bürokratischen Aufwand tun. Erst wenn die versiegelte Fläche größer als 250 Quadratmeter ist, werde eine einmalige Verwaltungsgebühr fällig, weil geprüft werden muss, ob der umliegende Boden so viel Regenwasser überhaupt aufnehmen kann. Und was sagt FDP-Politiker Duwe dazu? "Ich habe mich in der Tat missverständlich ausgedrückt. Streichen Sie das einfach."  

                                                                                       Myriam Apke

Was Sie heute erleben können

Mittagstisch:

Schick und teuer

Mit dem Spaccaforno hat ein neuer Sizilianer nach Barmbek gefunden. Stylish präsentiert er sich seinen Gästen schon beim Betreten des Raumes – mit grauen Betonwänden und -böden, hellen hohen Lederbänken und Farbklecksen in Form von bunten Gläsern. Besonders das Brot wird hier gelobt, weswegen man als Vorspeise "Pane, Burro e Alici" bestellt, Spaccaforno-Brot, Almbutter und Anchovis (3,90 Euro), dazu eine große Flasche Wasser. Das Sauerteigbrot schmeckt in der Tat köstlich, ein wenig verwundert ist man dafür über das schnöde Fürst-Bismarck-Wasser. Die danach servierten Pizzen sind irritierenderweise von unterschiedlicher Größe, die "Spaccaforno" mit Datteltomaten, Mozzarella, Ricotta und Pesto (12,50 Euro) deutlich kleiner als die "Tonno" mit einer fruchtigen Tomatensoße, Mozzarella, Thunfisch und Zwiebeln (12,50 Euro). Der Teig schmeckt vorzüglich, die Pizza ist schön kross. Fast schon wäre man versöhnt, als der Blick auf den Preis des Wassers auf der Rechnung fällt: 5,90 Euro will man dafür haben! 

Barmbek-Nord, Spaccaforno pizza e pane, Fuhlsbüttler Straße 300, Mo–Sa ab 12 Uhr geöffnet

Elisabeth Knoblauch


Was geht

Buch in Bangkok: Student Leo will eine Reise um die Welt machen. Doch schon in Bangkok bleibt er im Prostituiertenbezirk Nana hängen, trifft Ploy, die ihn fasziniert und abstößt. Leo "lernt die stinkenden Eingeweide des Amüsiermolochs kennen", heißt es in der Buchbeschreibung. "Nana im Morgengrauen", deutsch-koreanische Lesung mit Park Hyoung Su.

Markk, Rothenbaumchaussee 64, heute, 18 Uhr, Eintritt frei

Castorf flimmert: Nach 25 Jahren neigt sich an der Volksbühne die Ära Castorf dem Ende entgegen. Während seiner letzten Spielzeit erhält Regisseur Andreas Wilcke Einblick in den Alltag des ungewöhnlichen Theatermachers. Doku: "Macht das alles einen Sinn? – Und wenn ja – warum dauert es so lange?"

Metropolis, Kleine Theaterstraße 10, heute, 19 Uhr, 8,25 Euro

Tipps für Kids

MiniMedi: Kinder sind die besten Forscher und Entdecker, weil sie unvoreingenommen beobachten. Das Projekt "Versuch macht klug" nimmt sie mit in die Welt der Naturwissenschaften: Mithilfe von Experimenten erforschen sie Gesetze der Physik, Chemie und Biologie. 

Bücherhalle Elbvororte, Sülldorfer Kirchenweg 1b, Aktion bis zum 31.7., Eintritt frei

Medi: In Wald, Wiese und am Wasser gibt es viel zu entdecken; selbst gebaute Boote schippern auf Flüssen, das Leben im Teich erwacht. Danach verleitet der Kräutergarten zum Naschen und Riechen, verhilft zu Heilsalbe oder Hustensirup. Beim Ferienprogramm "Mit Grünstreifen durchs Grüne streifen" sehen, fühlen und hören Kinder zwischen sechs und zehn Jahren den Wald.

Gut Karlshöhe, Lichtung, Karlshöhe 60 d, 15.7.–22.7., jeweils 9–14 Uhr, 120 Euro, Anmeldung info@gruenstreifen-naturpaedagogik.org

MiniMediMaxi: Zwischen Hochhäusern tummeln sich Hausschwein, Maus und Ziegenbock. Der Kinderbauernhof Kirchdorf will Kids in der Großstadt die Natur nahebringen. Neben Baumhaus und Melkkuh Gerda stehen diesen Sonntag Ponys zum Reiten bereit.

Kinderbauernhof Kirchdorf, Stübenhofer Weg 19, Mo–So, 10–19 Uhr, Eintritt frei; Ponyreiten So, 15 Uhr, 1 Euro

Hamburger Schnack

Meine Nachbarin, die Stadtrundfahrten betreut, erzählte mir kürzlich von einem Ehepaar aus Berlin, das bei dem stockenden Verkehr und der nicht zu übersehenden roten Welle fragte: "Haben Sie hier in Hamburg auch das von Siemens hochgelobte Ampelsystem, das wir in Berlin ertragen müssen?"

Gehört von Horst Winter

Meine Stadt

Alsterschwäne mit fünf Jungtieren, aufgenommen von der Hindenburgbrücke © Horst-Dieter Martinkus

Die heutige Ausgabe zum vertieften Lesen

"Wer sich mit dem Kolonialismus in Deutschland beschäftigt, kommt an Hamburg nicht vorbei", sagt der Historiker Jürgen Zimmerer im Interview mit ZEIT:Hamburg. Warum Hamburg so wichtig für die Aufarbeitung der Kolonialgeschichte in Deutschland ist und was die Handelskammer in Sachen Aufarbeitung besser macht als die Familie Hagenbeck. (Abo)

Hamburgs Landesrabbiner Shlomo Bistritzky spricht im Interview über die antisemitische Attacke gegen ihn und darüber, ob Juden in Hamburg nun mehr Angst haben müssten. 

Er will es zu Ende bringen. Roger Kusch war Justizsenator und wandelte sich zum viel kritisierten Sterbehelfer. Seit vier Jahren ist sein Verein in Deutschland verboten. Doch jetzt könnte sich alles ändern. (Abo)