Florian Zinnecker © Maria Feck für DIE ZEIT

Liebe Leserin, lieber Leser,

dieses Jahr hat sich Hamburg über den Sommer wieder selbst bewiesen, was es alles kann. Da wären: Triathlon, Marathon, Halbmarathon, Harley Days, Cyclassics, Schlagermove, Cruise Days – ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Ein ordentliches Programm. Andere Städte wären schon mit der Hälfte zufrieden, viele Hamburgerinnen und Hamburger auch, aber das Rathaus hat da, rein quantitativ, höhere Ansprüche. Als ich gestern nach Hause lief, parkte in der Spitalerstraße ein riesiger Anhänger mit einem zusammengeklappten Biergarten – natürlich, Oktoberfest kann Hamburg also auch (wobei die Buden in der Einkaufsmeile bei mir als zugewandertem Bayern eher Mitleid als Heimweh erregen, aber bitte, wer’s mag). Dieses Wochenende zeigt sich Hamburg allerdings von einer Seite, für die ich die Stadt wirklich liebe, zumal andere Städte das längst nicht so gut beherrschen: als Musikhochburg. Und damit meine ich nicht die Elbphilharmonie. Auf St. Pauli findet seit gestern Abend wieder das Reeperbahn Festival statt. Mit einer Menge Bands, von denen ich im Leben noch nicht gehört habe – manche vergesse ich auch sofort wieder, andere aber nie mehr (mein Kollege Christoph Twickel schlägt für Sie weiter unten eine Schneise durchs Programm). Passend dazu hat der Bundesverband der Musikindustrie eine Studie der Universität Hamburg vorgestellt, wonach Musikhörer in Deutschland kein Problem damit haben, für Musik Geld auszugeben: für CDs, Schallplatten und Streamingdienste, insbesondere aber auch für Livekonzerte. 86 Prozent der Befragten finden, Aufnahmen könnten Live-Events nicht ersetzen, und geben für Konzerte mit interessanten Musikern durchschnittlich rund 50 Euro aus, fünf Euro mehr als noch vor einem Jahr. Der Markt – ich habe gelernt, dass dieser Aspekt in Hamburg nicht unwichtig ist – hat also Potenzial. Wenn Sie mich fragen, könnte die Stadt ruhig noch mehr darauf setzen. Und besser fürs Image als die Cruise Days ist Musik langfristig allemal.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

Ihr Florian Zinnecker 

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Aktuelles

© Georg Wendt/​dpa

Klimastreik am Freitag: Aktivisten wollen Verkehr lahmlegen

Für Freitag ruft die "Fridays for Future"-Bewegung zum globalen Klimastreik auf – und vieles deutet darauf hin, dass der Protest auch in Hamburg größere Dimensionen annehmen wird als bisher. Nicht nur Schülerinnen und Schüler sind aufgefordert zu streiken, sondern auch Erwachsene. Ein Bündnis aus über 50 zivilgesellschaftlichen Organisationen unterstützt den Aufruf, in 450 deutschen Städten wurden Demonstrationen angemeldet. Auch in Hamburg: Ab 12 Uhr soll ein Protestzug vom Jungfernstieg aus durch die Innenstadt ziehen. Die Polizei rechnet mit bis zu 30.000 Teilnehmern und rät dazu, den öffentlichen Nahverkehr zu nutzen. Unterdessen hat das Bündnis "Sitzenbleiben" in sozialen Netzwerken angekündigt, den Innenstadtverkehr im Anschluss an die Demo mit "Aktionen des zivilen Ungehorsams" lahmlegen zu wollen – wann und wo genau, ist nicht bekannt. Nun warnt der Verfassungsschutz: Hinter jenem Bündnis stehe die seit Jahren beobachtete "Interventionistische Linke", die mehrfach versucht habe, die "Fridays for Future"-Proteste zu unterwandern, um Anschluss ans bürgerliche Spektrum zu finden. Weitere Infos zu Straßensperrungen finden Sie hier, und was Arbeitgebern und -nehmern beim Klimastreik erlaubt ist, haben die Kollegen von ZEIT ONLINE hier aufgeschrieben.

Reeperbahn Festival wird vielfältiger und weiblicher

Manchmal ändert sich ja doch was. Das Reeperbahn Festival galt bislang nicht ganz zu Unrecht als ein weißer, westlicher und männerlastiger Musikbranchentreff. Noch vor vier Jahren waren 70 Prozent der Bands reine Männerbünde. Und Musik jenseits Westeuropas, der USA oder Kanadas fand nicht statt. In diesem Jahr ist das anders: 47 Prozent der Musik-Acts haben Frauenbeteiligung. Das ist nur drei Prozent entfernt von dem Versprechen der sogenannten Keychange-Initiative: Bis 2022 soll wenigstens die Hälfte der Musik mit weiblicher Beteiligung stattfinden, das haben über 200 Festivals weltweit gelobt – im nächsten Jahr übernimmt das Reeperbahn Festival die Organisation der Initiative. Mindestens so erfreulich ist, dass sich das Festival auch Künstlerinnen und Künstlern aus Afrika, Lateinamerika oder Osteuropa geöffnet hat. Wer es besucht, sollte heute die Konzerte der saharauischen Sängerin Aziza Brahim, der ukrainischen Rapperin Alyona Alyona und der malischen Supergroup Les Amazones d’Afrique aufsuchen – und am Freitag keinesfalls die österreichische Rapperin Ebru Düzgün alias Ebow, die französisch-kamerunische Popsängerin Irma Pany und die Venezolanerin La Chica verpassen. Am Samstag kann man dann auch mal Männer anhören: die Tuareg-Rocker Tamikrest aus Mali oder Bibi Ahmed & Group Inerane aus dem Niger zum Beispiel. Oder den ghanaischen Highlife-Rap-Veteranen Ata Kak, der 25 Jahre warten musste, bis ihn ein längst vergessenes Tape – von einem US-Label wiederveröffentlicht – zu einem Underground-Star machte. Live ein Riesenspaß.

Christoph Twickel

In einem Satz

Die Schriftstellerin Dana von Suffrin erhält für ihren Roman "Otto" den Klaus-Michael-Kühne-Preis des Harbour-Front-Literaturfestivals +++ Vertreter der zwölf norddeutschen Industrie- und Handelskammern haben Hamburgs Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) gestern ein Positionspapier für die bessere Nutzung von Wasserstoff übergeben +++ Im Tarifkonflikt um höhere Gehälter und Honorare sind Beschäftigte des Norddeutschen Rundfunks (NDR) am Mittwochmorgen in einen 24-stündigen Warnstreik getreten

Was heute auf der Agenda steht

Das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt stellt am Hamburg Airport eine Studie zur Effizienzsteigerung der Abläufe an Flughäfen vor +++ Auf dem Messegelände beginnt ein Kongress der Deutschen Gesellschaft für Urologie +++ Am Nachmittag lädt die Finanzbehörde zum Tag der offenen Tür

Was Sie interessieren könnte

Alltagsreporter: Der Mitarbeiter vom Sperrmüll

Manchmal wundert man sich, was die Leute wegschmeißen. Das sind oft gute Sachen, tolle Möbel, nagelneue Videorekorder, weil sie nicht mehr zeitgemäß sind, eine Chesterfield-Garnitur, an der ich keinen Fehler entdecken konnte, all so was. Manchmal holen wir aus den besseren Bezirken aber gerade eher die billigen Möbel als bei Oma Mayer in der Feldstraße, die noch ihren teuren alten Schrank stehen hat, um den sich manche Antiquitätenhändler kloppen würden. Das geht dann an die Kollegen von unserem Gebrauchtwarenkaufhaus Stilbruch.

An dieser Stelle finden Sie täglich unsere Alltagsreporter. Hier schreiben Hamburgerinnen und Hamburger, die wir gebeten haben, uns regelmäßig zu berichten, was sie in ihren Jobs erleben. Sie bleiben anonym, damit ihnen beruflich keine Konsequenzen drohen.

"Bei emotionalen Käufen wird der Einzelhandel immer stärker sein"

© Findeling

Vor vier Jahren hat Katharina Walter (29) die Online-Plattform Findeling gegründet, eine Suchmaschine für kleine, inhabergeführte Läden in Hamburg. Inzwischen ist das Unternehmen zu Deutschlands größter Plattform für lokale Läden herangewachsen – und Walter arbeitet bereits daran, das Netzwerk auf ganz Europa auszuweiten. Sie ist sicher: Kleine Läden in der Stadt werden niemals aussterben. 

Elbvertiefung: Frau Walter, wie sind Sie auf die Idee zu Findeling gekommen?

Katharina Walter: Ich bin Hamburgerin und hatte immer schon ein Faible für die Lädchen in der Schanze oder Altona. Der Auslöser für die Gründung war aber damals, dass ich einen Bilderrahmen kaufen wollte. Ich habe gegoogelt, wo in der Nähe ich einen kaufen könnte – und als Ergebnis wurde mir dann eine große Möbelkette weit weg vom Zentrum vorgeschlagen. Ich dachte: Das kann nicht sein, es muss doch auch einen kleinen Laden in meiner Nähe geben! Und so war es auch.

EV: Und dann haben Sie gegründet?

Walter: Genau, ich habe das Erbe meiner Oma genommen und eine Online-Plattform aufgebaut, auf der Kunden kleine Geschäfte in ihrer Nähe finden können. Wir nehmen dort ausschließlich inhabergeführte Läden auf, die meisten haben nur ein Geschäft, einige auch mehr. Kaufen kann man auf der Plattform allerdings nichts, die Leute sollen ja selbst in die Läden gehen. Für die Ladeninhaber ist Findeling quasi ein zweites Schaufenster.

ElV: Wie viele Läden sind inzwischen bei Findeling gelistet?

Walter: Etwa 2000 einzelne Läden, davon kommen etwa 450 aus Hamburg. Dadurch, dass wir gerade nach Österreich und in die Schweiz expandieren, kommen gerade jeden Monat rund 200 Geschäfte dazu.

EV: Immer wieder wird über den aussterbenden Einzelhandel diskutiert. Warum brauchen die Ladenbesitzer Ihre Unterstützung, um online von Kunden gefunden zu werden?

Walter: Die meisten Läden haben natürlich eine eigene Webseite. Aber um die zu finden, müssten Kunden schon genau wissen, welchen Laden und welches Produkt sie wollen, und online genau danach suchen. Wer aber einfach nach Glühbirne oder Batterien sucht, landet bei Amazon und hat dort eine große Auswahl an Modellen und Marken. Da findet man natürlich viel schneller, was man sucht, und bestellt es einfach.

EV: Das hört sich nicht an, als glaubten Sie, dass kleine Läden da mithalten können.

Walter: Also Modegeschäfte werden es tatsächlich sehr schwer haben. Die Branche ist mit Zalando und all den anderen Online-Anbietern unglaublich hart umkämpft. Aber bei emotionalen Käufen wie Geschenken wird der Einzelhandel immer stärker sein als das Internet. Im Laden können die Kunden stöbern, sich inspirieren und beraten lassen. Online findet man nur ein Geschenk, wenn man weiß, was man will.

Welche Ratschläge für Einzelhändler Katharina Walther aus ihrer Erfahrungen ableiten kann und warum sie glaubt, dass es kleine Läden in Hamburg leichter haben als anderswo, lesen Sie in der ausführlichen Variante des Interviews auf ZEIT Online

Die Fragen stellte Myriam Apke

In der Titelgeschichte der ZEIT:Hamburg-Septemberausgabe analysiert Redakteurin Hanna Grabbe die Auswirkungen eines geplanten Shoppingcenters in der HafenCity auf den Einzelhandel in der Hamburger Innenstadt. Digitalabonnenten können den Text hier kostenlos lesen.

Alles nur in ihrem Kopf

Drei Jahre Arbeit stecken in diesem Buch, aber fast bis zum Schluss war sich Isabel Bogdan nicht sicher, ob sie den Roman, der "Laufen" heißt, überhaupt würde ins Ziel bringen können. Denn er hat keine Handlung. Und auch keine Spannungskurve, jedenfalls nicht im herkömmlichen Sinne. Er funktioniert über einen einzigen Trick: seinen Ton. "Ich habe beim Schreiben manchmal gedacht: Was für eine beknackte Idee", sagt die Schriftstellerin, die sich in der Hamburger Literaturszene – und weit darüber hinaus – zunächst vor allem einen Namen als Übersetzerin gemacht hat: von Gartenratgebern und Krimis, später auch von Texten Jonathan Safran Foers und Romanen von Jane Gardam. Dann schrieb sie ihren ersten Roman "Der Pfau" – einen grotesken Krimi im englischen Stil über einen durchgedrehten Pfau. Das Buch verkaufte sich über 300.000-mal und stand wochenlang auf der Bestsellerliste. Es wäre naheliegend gewesen, als Nachfolgeprojekt einen zweiten "Pfau" zu schreiben. Aber Isabel Bogdan machte etwas ganz anderes. Florian Zinnecker hat die Autorin porträtiert – seinen Text lesen Digitalabonnentinnen und -abonnenten hier.

Was Sie heute erleben können

Mittagstisch

Fisch in der Einkaufspassage

Lust auf Fisch? Gar nicht so einfach in der Innenstadt. Ob das Klässig’s Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten in der Einkaufspassage Perle eine Möglichkeit bietet? Scholle, Zander, Lachs, Rotbarsch und Kabeljau stehen hier im Angebot (9,90 bis 12,90 Euro), ebenso wie der Alaska-Seelachs (9,90 Euro inkl. Beilagen). Dieser kommt frisch aus der Auslage und wird nach der Bestellung in feinem Bierteig gebacken: knusprig, heiß und überaus lecker kommt er auf den Teller. Weniger erfreulich sind die dazu gelieferten Bratkartoffeln, die zwar von feinem Geschmack, aber recht ölig sind, und wenig überzeugend ist die Salatbeilage, eine kuriose Mischung aus grünem und Krautsalat. Nur gebackenen Fisch zu essen wäre auch keine Alternative, denn dann würde er aus dem vorgefertigten Teil der Auslage stammen, in dem sich allerlei Bratsachen tummeln, die unter dem Oberbegriff "Fish & Chips" firmieren – wie ziemlich leckere Süßkartoffelpommes. Da auch die tummelige Atmosphäre der Einkaufspassage nicht zur mittäglichen Regeneration beiträgt, wird man wohl weiter nach einem Fischlokal Ausschau halten müssen.

Klässig’s Fisch- und Meeresfrüchtespezialitäten in der Perle; Mitte, Spitalerstraße 22, Mo–Sa, 10–20 Uhr

Elisabeth Knoblauch

Was geht

Martensteins Herbst: ZEITmagazin-Kolumnist Harald Martenstein gilt als einer der meistgelesenen Autoren Deutschlands. Fans erwarten lechzend seine Betrachtungen, Gegner schnauben angesichts unorthodoxer Ansichten zugleich vor Wut. "Erleben Sie den großen alten weißen Mann des deutschen Journalismus mit seinem Best-of-Abend", frohlockt das Literaturhaus; "Der Herbst kommt – Martenstein auch".

Literaturhaus, Schwanenwik 38, heute, 19.30 Uhr, 14 Euro

Britisches Flimmern: Anfang des 20. Jahrhunderts. Die "Titanic" sinkt, Frauen dürfen erstmals wählen, der Erste Weltkrieg bricht aus. Inmitten dieser Geschichtswirbel leben Adel und Dienerschaft in der "Downton Abbey". Der britische Fernseherfolg mit Maggie Smith und Hugh Bonneville galt als die von Kritikern am besten bewertete TV-Serie. 2019 kommt sie als Film in die Kinos; heute bekommen alle Gäste ein Glas Sekt gratis.

Passage Kino, Mönckebergstraße 17, heute, 20 Uhr, 8 Euro

Tipps für Kids

MiniMedi I: Nachrichtensprecher wenden sich immer nur an Erwachsene. Ulrich Wickert aber kann auch anders: In seinem ersten Kinderbuch "Ritter Otto, eine Prinzessin, eine Hexe, ein Drache und ganz viel mehr" nimmt er Kids ab fünf Jahren mit in eine Welt voller unerwarteter Ideen und großer Dichter.

Zentralbibliothek, Großer Veranstaltungsraum, Hühnerposten 1, Sa, 15 Uhr, 6 Euro, Tickets unter 0180/60 15 730

MiniMedi II: Feen sind kleine, süße Mädchen. Oder Jungs! "Rumpelröschen" zum Beispiel flitzt mit Fliegermütze und knallbunten Klamotten durch das Märchenreich. Zwischen den sieben Bergen und tiefblauen Tälern begegnet er nicht nur Aschenputtel, Pinocchio und einem Einhorn, sondern auch seinem eigenen guten Herzen. Familien-Mitmach­-Musiktheater.

Das Schiff, Nikolaifleet, Holzbrücke 2, Sa, 15 Uhr, So, 11 und 14 Uhr, ab 17 Euro

MediMaxi: Nach den Ferien ist vor den Ferien; noch sind Plätze frei bei den Herbstcamps der Halle im Oberhafen. In Workshops lernen Kids und Teens von acht bis 14 Jahren die Grundlagen von Parkour und Freerunning. Springen, hüpfen, rollen – professionelle Parkour-Trainer und Traceure (Parkour-Läufer) zeigen, wie es geht.

Die Halle, Stockmeyerstraße 43/4F, 7.–11.10./14.–18.10., je ab 189 Euro

Hamburger Schnack

Kurz nach Mittag in der Sauna eines Fitnesscenters. Ein älteres Mitglied spricht jemanden an, der gerade die Sauna betritt und anscheinend nicht sehr gesprächig ist. "Ich freue mich sehr, dich zu sehen. Ich habe mir schon Sorgen gemacht.""Ich habe diese Woche Spätschicht." Pause. – "Wie geht es dir?""Gut.""Und dein Schätzilein?""Auch gut." Nach einer langen, sehr langen Pause ohne weitere Reaktion: "Mir und meinem Schätzilein geht es auch gut."

Gehört von Duc Nghia Ta

Meine Stadt

Alles recht eckig © Ingrid Charlotte Kurschat

Die heutige Ausgabe zum vertieften Lesen

Am Freitag wollen auch Erwachsene für mehr Umweltschutz streiken – aber können sie das während ihrer Arbeitszeit? Auf ZEIT ONLINE finden Sie die wichtigsten Antworten zum Protest.

"Bei emotionalen Käufen wird der Einzelhandel immer stärker sein": Katharina Walter hat die Online-Plattform Findeling gegründet, eine Suchmaschine für kleine, inhabergeführte Läden. Walter ist sicher: Kleine Läden in der Stadt werden niemals aussterben.

Wächst hier eine Gefahr für die Innenstadt? Ein Weltkonzern baut in der HafenCity ein ganzes Viertel mit Büros, Hotels und einem riesigen Einkaufszentrum. Das zwingt die Händler im Zentrum zu Veränderungen. (kostenlos für Digitalabonnenten)

Alles nur in ihrem Kopf: Isabel Bogdan schrieb einen grotesk komischen Krimi über einen durchgeknallten Vogel, der zum Bestseller wurde. Ihr zweiter Roman ist ziemlich genau das Gegenteil.