Florian Zinnecker © Maria Feck für DIE ZEIT

Liebe Leserin, lieber Leser,

zweifellos ist es an manchen Tagen ein größeres Vergnügen als an anderen, diese Zeilen hier zu schreiben, heute ist es ein eher kleines. Der Grund sind die Vorfälle gestern Nachmittag in Halle an der Saale, Sie haben sicher davon gehört: Mehrere Attentäter wollten an Yom Kippur, dem höchsten jüdischen Feiertag, in die Synagoge stürmen, was ihnen dank der Sicherheitstür nicht gelang. Sie erschossen dann Passanten auf der Straße und warfen eine Handgranate auf den jüdischen Friedhof.

Dies ist nicht der Ort, um weiter ins Detail zu gehen (die aktuelle Berichterstattung der Kollegen von ZEIT ONLINE finden Sie hier), und wenn Sie nun einwenden, das alles habe ja mit Hamburg nichts zu tun, dann haben Sie gleichzeitig recht und leider auch unrecht. Denn schöner wär’s natürlich, wenn man sagen könnte: So etwas kann hier nicht passieren, weder hier noch irgendwo sonst. Aber, ach. 

Wir haben natürlich erwogen, an dieser Stelle trotzdem über das brasilianische Schulschiff zu schreiben, das seit gestern im Hafen liegt, über die Proteste der Sehbehinderten gegen lautlose E-Fahrzeuge oder gegen die Taschendiebe in Itzehoe, haben es aber verworfen: nicht, weil das alles nicht wichtig wäre, aber weil eine Stimmung, die nach Hamburg hereinweht, wichtiger sein kann  (zumal in Zeiten, in denen maßgeblich mit Stimmungen Wahlen entschieden werden).

 Mein Kollege Lars Weisbrod schrieb am Nachmittag auf Twitter lakonisch: "Es ist so furchtbar. Was Juden in diesem Land noch schützt sind nicht mehr unsere Lehren aus der Geschichte sondern nur noch stabile Sicherheitstüren"; es wäre schön, wenn einem etwas einfiele, um seine These zu widerlegen.

Gegen 16 Uhr meldeten die Agenturen dann, die Polizeipräsenz vor der Hamburger Synagoge werde verstärkt. Das ist eigentlich keine Nachricht, sondern nur ein konsequenter Reflex, aber das abstrakte Unwohlsein, das diese Meldung im Magen auslöst, blieb dann noch eine Weile haften.

Um ehrlich zu sein, sitzt sie da immer noch.  

Hoffen wir mal, dass der Tag heute genug Anlässe bereithält, die flaue Stimmung wieder verschwinden zu lassen. Mir fiele kein Grund ein, warum das nicht klappen sollte. 

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

Ihr 

Florian Zinnecker

Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Dann schreiben Sie uns: hamburg@zeit.de.

Aktuelles

© Sebastian Kahnert/​dpa

Hamburger zeigen mehr als hundert Falschparker pro Tag an

Die Geduld der Hamburgerinnen und Hamburger gegenüber Falschparkern ist offenbar extrem begrenzt: In den ersten acht Monaten dieses Jahres wurden bereits 27.162 Verstöße gegen Halte- und Parkverbote von Bürgerinnen und Bürgern angezeigt, also nicht von der Polizei oder den Mitarbeitern des Landesbetriebs Verkehr, heißt es in einer Senatsantwort auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion. Das sind mehr als 100 Anzeigen pro Tag – und schon jetzt fast so viele wie im ganzen Jahr 2018. Martin Bill, Verkehrsexperte der Grünen-Fraktion, mahnte angesichts der "erschreckend" hohen Zahl zu mehr Rücksicht im Straßenverkehr. Parkverstöße gefährdeten andere Verkehrsteilnehmende und behinderten Rettungseinsätze. Einem Sprecher der Bußgeldstelle zufolge ist unklar, warum in diesem Jahr bislang so viele Anzeigen von Dritten eingingen; ein möglicher Grund sei die wachsende Verbreitung von Apps, mit denen man Falschparker per Smartphone anzeigen kann. Von Anfang Januar bis Ende August nahm die Stadt über die Verwarn- und Bußgelder infolge der Privatanzeigen mehr als 600.000 Euro ein. Rechnet man die Anzeigen durch die Polizei und den Landesbetrieb Verkehr hinzu, wurden in Hamburg bis Ende August knapp 765.000-mal Falschparker angezeigt.

                                                                                                 Félice Gritti

In einem Satz

+++ Das brasilianische Schulschiff "NE Brasil" hat gestern Abend am Cruise Terminal festgemacht und kann am Freitag und Samstag besichtigt werden +++ Der geplante Verkauf von Teilen des insolventen und in Hamburg ansässigen Windanlagen-Herstellers Senvion an Siemens Gamesa soll Ende der Woche erfolgen; die IG Metall rechnet mit dem Verlust von 900 Jobs +++ Im zentralen Fundbüro der Stadt und der Hochbahn sind seit Anfang des Jahres 9000 Portemonnaies, 4100 Schlüssel und 2800 Handys gelandet +++

© Frank Molter/​dpa

Vor der ersten Vorlesung: Lucke wehrt sich gegen Vorwürfe des AStA

Eine Woche vor der ersten Vorlesung Bernd Luckes an der Hamburger Uni seit fünf Jahren herrscht offener Streit zwischen dem einstigen Bundesvorsitzenden der AfD und dem Allgemeinen Studierendenausschuss (AStA). Nachdem der AStA zum Protest gegen Lucke aufgerufen hatte, veröffentlichte dieser eine Reihe von Dokumenten, die sein Durchgreifen gegen Rechtsradikale in der AfD belegen sollen. Anlässlich der Wiederantrittsvorlesung am 16. Oktober hatte der AStA eine Kundgebung angekündigt, Motto: "Lucke lahm legen". In einer Mitteilung hieß es, als Mitgründer der AfD trage der Wirtschaftswissenschaftler eine "Mitverantwortung für die heutigen gesellschaftlichen Verwerfungen in Deutschland", zudem habe er Mitglieder mit rassistischen Ansichten im Hamburger AfD-Landesverband geduldet; seine Rückkehr an die Uni sei "unzumutbar". Gegenüber der "Elbvertiefung" stritt Lucke ab, dass er als AfD-Bundesvorsitzender rechte oder rechtsextreme Positionen in Kauf genommen habe. "Das Gegenteil ist wahr." Nach eigenen Angaben hat Lucke den AStA zu einem Gespräch eingeladen. Wie Lucke auf die AfD blickt, hat er Anfang des Jahres in der Print-Ausgabe der ZEIT:Hamburg erklärt – gemeinsam mit zwei weiteren Ökonomen, die einst hochrangige Funktionäre in der AfD waren: Jörn Kruse und Hans-Olaf Henkel. Digitalabonnenten können das Interview hier kostenlos lesen.

                                                                                                           Félice Gritti

Was heute auf der Agenda steht

+++ Auf einem Kongress im Hotel Grand Elysée diskutiert die Billigflug-Branche ab heute darüber, wie sich künftig auch Langstreckenflüge günstig anbieten lassen +++ Die Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank (Grüne) präsentiert um 13.30 Uhr gemeinsam mit der AOK das neue Versorgungskonzept des Projekts "Ülenkinder" für schwerstkranke junge Menschen +++ Um 17.30 Uhr tritt der HSV auswärts zu einem Testspiel gegen Eintracht Braunschweig an +++

Was Sie interessieren könnte

Alltagsreporter: Der Barkeeper in der Schanze

Man merkt immer, welcher Drink gerade im Trend ist. Die Leute bestellen dann bestimmte Getränke, die sie wahrscheinlich bei Instagram gesehen haben. "Gin Basil Smash" ist wohl gerade richtig in. Wir haben den gar nicht auf der Karte, ich kenne den Drink nicht – und werde jetzt auch nicht anfangen, den zu mixen, nur weil er gerade angesagt ist. Also sage ich einfach: "Nö, den gibt’s hier nicht." Ein anderes Beispiel ist der "Mexikaner". Den gibt es natürlich schon länger, haben wir aber nicht. Der ist besonders bei Jüngeren angesagt und bei Hamburgern, die ihrem Besuch etwas typisch Hamburgisches zeigen wollen. Ich empfehle dann immer Helbing – einen Kümmelschnaps, der meiner Meinung nach ganz Hamburg viel besser repräsentiert. Der Mexikaner steht eher für St. Pauli.

An dieser Stelle finden Sie täglich unsere Alltagsreporter. Hier schreiben Hamburgerinnen und Hamburger, die wir gebeten haben, uns regelmäßig zu berichten, was sie in ihren Jobs erleben. Sie bleiben anonym, damit ihnen beruflich keine Konsequenzen drohen.

© AU-Schein

"Ich habe mir die Augen gerieben"

In Hamburg grassiert gerade die erste Erkältungswelle des Herbstes. Einer der Profiteure ist der Jurist und Gründer Can Ansay (42), über den wir im Sommer schon einmal berichtet haben: Ansay ist Geschäftsführer einer Start-up-Firma, die Krankschreibungen per WhatsApp verschickt. Aber die Erkältungswelle ist nicht der einzige Grund, weshalb wir nun erneut bei Ansay anriefen: Die Bundesregierung plant, ab 2021 den gelben Schein abzuschaffen.

Elbvertiefung: Herr Ansay, Sie verdienen Ihr Geld damit, gelbe Krankschreibungs-Scheine zu verschicken; die Bundesregierung will diese gelben Scheine abschaffen. Ist Ihr Geschäftsmodell in Gefahr?

Can Ansay: Nein, überhaupt nicht. Es soll ja nur der gelbe Schein in Papierform abgeschafft werden, nicht die Krankschreibung als solche. Zudem bleibt der Wunsch der Patienten bestehen, bei einer akuten Erkältung nicht aus dem Haus gehen zu wollen. Darauf geht der neue Gesetzesentwurf ja gar nicht ein.

EV: Sie halten also nichts von dem Gesetz?

Ansay: Wenn Sie so direkt fragen, nein. Ich habe mir die Augen gerieben, ob die digitale Krankschreibung, wie die Bundesregierung sie vorsieht, nicht ein Versehen ist. Es liegen mir auch gar keine Informationen vor, wie die Daten sicher zwischen Arzt, Krankenkasse und Arbeitgeber übertragen werden sollen. Ich kann mir vorstellen, dass es ein wildes Durcheinander geben wird, weil jede Krankenkasse ihren eigenen Standard durchsetzen will. 

EV: Was den Datenschutz angeht, wurden Sie in der Vergangenheit selbst stark kritisiert, weil Sie den amerikanischen Messenger-Dienst WhatsApp für Ihren Service genutzt haben.

Ansay: Das stimmt, wir haben auf die Kritik jetzt aber reagiert: Wie gehabt beantworten die Nutzer ein paar Fragen zu Symptomen, der eigenen Person und zur Versicherung. Die Daten werden an unseren Telearzt geschickt, allerdings nicht mehr über WhatsApp. Stattdessen landen die Informationen verschlüsselt auf einem deutschen Server; der Arzt lädt sich die Daten runter und entscheidet sich aufgrund dessen – fast immer – für eine Krankschreibung.

EV: Wie viele Menschen nutzen Ihren Dienst denn inzwischen?

Ansay: Wir haben etwa 15.000 Patienten. Da die Erkältungssaison jetzt erst richtig anfängt, rechnen wir damit, dass die Nutzerzahlen in den nächsten Monaten noch deutlich steigen werden.

EV: Bereitet es Ihnen keine Sorge, offensichtlich kranken Menschen eine Diagnose zu bescheinigen, ohne dass ein Arzt sich diese Patienten tatsächlich mal angeguckt hat?

Ansay: Wir konzentrieren uns auf harmlose Volkskrankheiten, die meist nach ein paar Tagen von allein abklingen, den Patienten bekannt sind und sich sehr gut über digitale Checklisten erkennen lassen. Bisher ist auch keine Fehldiagnose gemeldet worden.

                                                        Die Fragen stellte Myriam Salome Apke

Warum sich Ansay als Pionier der digitalen Krankschreibung sieht, wie er sein Produktportfolio erweitert hat und was er mit seinem Angebot neben Gewinn noch erreichen möchte, lesen Sie in der ausführlichen Fassung des Interviews auf ZEIT ONLINE.

© Der Reisepass ist eine Leihgabe von Rosemarie Cawson /​ Exponat der Ausstellung »Flucht übers Meer – von Troja bis Lampedusa«, Internationales Maritimes Museum Hamburg

"Mein Schlüssel zum Werk": Erik Lindner, Internationales Maritimes Museum

Welches Werk spricht Kuratorinnen und Kuratoren in ihrer eigenen Ausstellung am meisten an? Welches steht stellvertretend für den Fokus der Schau? Seinen "Schlüssel zum Werk" beschreibt Erik Lindner, Kurator der Sonderausstellung "Flucht übers Meer – von Troja bis Lampedusa". Sie lenkt den Blick auf Fluchtgründe früher und heute, maritime Dramen und geflüchtete Menschen.

"Wovon hängt das Überleben ab? Bei Rosemarie Beer sind es zwei Stempel im Pass. Dank der Visa Belgiens (Transit) und Großbritanniens (Einreise) kann die 14-jährige Wienerin im Dezember 1938 das Deutsche Reich per Bahn verlassen. Mit dem Schiff gelangt sie über den Kanal nach England und findet dort Zuflucht, wie 10.000 andere jüdische Kinder und Jugendliche. Die Aufnahmebereitschaft der Briten gewährt ihnen Rettung vor dem Rassenwahn. Die Geflüchtete von einst ist heute an der englischen Südküste zu Hause. Ihre Eltern dagegen, die keine Visa erhielten, zählen zu den Mordopfern der Nazis. Es bleibt unfassbar, zwei Stempel."

Internationales Maritimes Museum Hamburg, Kaispeicher B, Koreastraße 1, Ausstellung bis zum 2.2.20, täglich 10–18 Uhr, Eintritt für das gesamte Museum 13 Euro

                                                      Aufgezeichnet von Anna Heidelberg-Stein

Was Sie heute erleben können

Mittagstisch:

A bisserl Minga

Nicht nur zum Oktoberfest wünscht man sich als in Norddeutschland Gestrandeter die bayerische Hauptstadt München manchmal ein wenig näher: das Flair, die nahen Berge, die gute Küche. Ob ein Besuch im bayerischen Wirtshaus Hacker-Pschorr Abhilfe schaffen kann? Die ehemals eigenständige Münchner Brauerei ist heute eine Marke der Paulaner-Gruppe und betreibt mehrere Gasthäuser dieser Art in Deutschland. Auf der Karte geht es mit Leberkäs, Weißwurst und Eisbein zünftig zu, Mittags stehen täglich wechselnd zwei Gerichte zur Auswahl, aber auch von der allgemeinen Karte kann man bestellen. Montags ist Schnitzel-Tag, dienstags gibt es Haxn und mittwochs immer Hendl. Der bestellte Leberkäse mit Spiegelei und Bratkartoffeln ist ein wenig kühl, die Kartoffeln sind von gutem Geschmack und knusprig, wenn auch recht fettig (8,60 Euro). Die Kräuterlimonade Almdudler (3,30 Euro) dazu schmeckt auch gut, nur kurios, dass sie aus Österreich stammt. Bei näherem Hinsehen wird hier einiges Alpenländische einfach als bayerisch verkauft. Dazu passt, dass die Mehrzahl der Gäste Touristen zu sein scheinen. München bleibt eben doch weit weg.

St. Georg, Hacker-Pschorr, Lange Reihe 97, Mittagstisch 12–16 Uhr

 

Elisabeth Knoblauch

Was geht

Segel setzen im Museum: Macht und Wohlstand großer Nationen beruhten früher auf dem Erfolg gewaltiger Flotten aus Segelschiffen. Das Leben auf See war hart, trotz schwerster Arbeit und Krankheiten aber war der Lohn gering. Kapitänsführung: "Seefahrt unter Segeln".

Maritimes Museum, Treffpunkt Foyer, Koreastraße 1, heute, 15–16 Uhr, Kosten im Eintrittspreis enthalten

Chicago Post Rock:Sam Prekop und John McEntire galten Anfang der 1990er-Jahre als Mitbegründer des Chicago Post Rock. Erstmals flossen Elemente aus Jazz und Latin Music, aber auch das Wissen um deren besondere Aufnahme- und Produktionstechniken in Rockmusik ein. Im Live-Experiment spielt das Duo heute ein Modularset zwischen kontrollierter Komposition und freier Improvisation.

Kampnagel, Jarrestraße 20, heute, 20 Uhr, 16 Euro

Ferientipps für Ferienkids

Mini: Im tief verschneiten Wald verschwinden Nüsse. Polizei! Kommissar Gordon ist zwar brillant, aber auch sehr alt. Gut, dass Maus Buffy ihm hilft; gemeinsam kommen sie dem Nussdieb auf die Spur. Kinderkino ab fünf Jahren: "Kommissar Gordon & Buffy".

Kulturhaus Serrahn, Serrahnstraße 1, So, 14 Uhr

Medi: Was nimmst du mit auf deine Expedition ins Eismeer? Zwischen Seebären und Pinguinen experimentieren Polarforscher ab zehn Jahren mit Stoppuhr, Eis und Thermometern. Ferienprogramm der Li-Zooschule bei Hagenbeck: "Polarforscher im Einsatz".

Hagenbecks Tierpark, Lokstedter Grenzstraße 2, 14.–18.10., immer 11.30 Uhr, Treffpunkt zehn Minuten vorher am Walross-Gehege, fünf Euro + Tierparkeintritt, Anmeldung unter 040 / 53 00 33 324

MiniMediMaxi: Die Lego-Figur summt, zuckt, piept; beim "Open Roberta-Workshop" programmieren Kids ab acht Jahren kleine Mindstorms-Roboter. Andere Gäste des Familientags in der Bücherhalle Eidelstedt knobeln parallel am riesigen "Vier gewinnt"-Spiel und entdecken Bücherwelten.

Bücherhalle Eidelstedt, Alte Elbgaustraße 8b, Sa, 10–13 Uhr, Eintritt frei

Hamburger Schnack

Am Hamburger Hauptbahnhof. Ein Zug fährt ein, Sekunden vergehen, dann ertönt aus den Lautsprechern eine sehr aufgeräumte Stimme: »Bitte noch nicht einsteigen, warten Sie die nächste Durchsage ab -  wir müssen erst noch rausfinden, was für ein Zug das ist«.

Gehört von Gesa Woltjen

Meine Stadt

Herbstfliesen © Horst-Dieter Martinkus

Die heutige Ausgabe zum vertieften Lesen

Wo haben sie sich verrechnet? Drei Hamburger Ökonomen und Ex-Manager haben die AfD groß gemacht, dann entglitt ihnen das Projekt. Hier erzählen sie davon.

Die Bundesregierung will ab 2021 die Krankschreibung digitalisieren. Geht das so einfach? Der Hamburger Gründer Can Ansay sagt: Nichts leichter als das.