Florian Zinnecker © Maria Feck für DIE ZEIT

Liebe Leserin, lieber Leser,

manche Sätze muss man aussprechen, obwohl sie eine Selbstverständlichkeit sind. Oder jedenfalls sein sollten. Und so hat sich die Hamburgische Bürgerschaft in ihrer gestrigen Sitzung geschlossen gegen Menschenverachtung positioniert. Menschenverachtung habe in Hamburg keinen Platz, erklärten die Abgeordneten aller Parteien (auch die der AfD, woraufhin Kollegen aus anderen Fraktionen sinngemäß entgegneten: Gut zu wissen, ab und an könne man durchaus einen anderen Eindruck haben). Der Begriff "Menschenverachtung" selbst fiel in der Debatte nur am Rande, konkret war die Rede von Antisemitismus, Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Rechtsextremismus. Aber dabei handelt es sich um nichts anderes.

Ich wünschte, es wäre so. Ich zweifle nicht am Eifer der Abgeordneten und an der Aufrichtigkeit ihres Statements, und manche Sätze müssen auch deshalb wieder und wieder gesagt werden, damit man sie nicht versehentlich vergisst. Aber vom Wiederholen allein werden Worte nicht wirksamer, schon gar nicht im Parlament, und gerade dann nicht, wenn sich solche Riesenklötze darunter befinden wie Antisemitismus, Rassismus und die anderen beiden, sich dagegen auszusprechen fällt ungefähr so schwer wie anzuerkennen, dass Hamburg an der Elbe liegt und dass der Wind echt schon wieder ziemlich kalt ist. Die Frage ist doch: Was heißt das denn genau, Rechtsextremismus, und: dagegen sein?

Dazu möchte ich Ihnen hier rasch einen sehr guten Text empfehlen. Mein Kollege Sebastian Kempkens hat ihn geschrieben, er handelt von einer Hamburger Schrebergartenkolonie, in der plötzlich Männer mit Glatzen und Thor-Steinar-Klamotten herumsitzen, die rassistische Bemerkungen und Nazi-Witze machen. Andere Kleingärtner fühlen sich bedroht, die Konfrontation droht zu eskalieren. Den Text aus der aktuellen Hamburg-Ausgabe der ZEIT können sie hier lesen.

Ich für meinen Teil habe übrigens begonnen, die besagten Begriffe aus meinem Wortschatz zu streichen – und Menschenverachtung auch Menschenverachtung zu nennen. Hilft allein auch nicht weiter. Aber wenn schon - warum dann nicht die Wahrheit sagen?

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

Ihr

Florian Zinnecker

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Aktuelles

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SPD und Grüne feiern sich für eine Million Beschäftigte

Mehr als eine Million Hamburgerinnen und Hamburger sind berufstätig – und zwar in einem regulären sozialversicherungspflichtigen Job. Diese Tatsache haben SPD und Grüne in der gestrigen Sitzung der Hamburgischen Bürgerschaft als Erfolg der rot-grünen Politik bezeichnet. Die Beschäftigung habe innerhalb zweier Legislaturen um 20 Prozent zugenommen, sagte der Arbeitsmarktexperte der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Jens-Peter Schwieger (SPD). Dieser Erfolg sei das Ergebnis einer "klugen, ausgewogenen Wirtschafts-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik". Die Opposition sprach von "Eigenlob". Für die Jobs seien in erster Linie Unternehmen und die gute Konjunktur verantwortlich. Für eine wachsende Wirtschaft brauche es "Planungssicherheit, Verlässlichkeit, Infrastruktur", sagte CDU-Fraktionschef André Trepoll. Und da lasse die Arbeit des Senats zu wünschen übrig. Christel Nicolaysen von der FDP sprach von einer "tollen Leistung der Hamburger Unternehmen, die so viele Jobs geschaffen und so viele Menschen eingestellt haben". Jedoch liege die Zahl der Arbeitslosen in Hamburg über dem Bundesdurchschnitt.

Hamburg sei "noch lange nicht eine Stadt der guten Arbeit", sagte Deniz Celik von den Linken. Immer mehr Menschen müssten neben einem Haupt- einen Nebenjob annehmen. "Ein klares Anzeichen dafür, dass die Löhne und Gehälter in Hamburg immer weniger zum Leben ausreichen." Ein Viertel der Beschäftigten arbeite im Niedriglohnsektor, sagte Harald Feineis von der AfD. Zudem stünden den eine Million sozialversicherungspflichtig Beschäftigten 170.000 Hartz-IV-Empfänger gegenüber.

In einem Satz

Wegen eines Streiks des Lufthansa-Kabinenpersonals fallen heute voraussichtlich 27 Flüge nach München und Frankfurt aus +++ Der Hamburger Wirtschaftsprofessor und AfD-Mitgründer Bernd Lucke konnte seine Vorlesung an der Universität Hamburg am Mittwoch fast störungsfrei halten, eine Studentin wurde nach Zwischenrufen aus dem Saal geführt, eine Polizeihundertschaft und ein privater Sicherheitsdienst bewachten die Veranstaltung +++ Nach Vorwürfen gegen ein Tierversuchslabor im Landkreis Harburg hat die Verbraucherschutzbehörde nach eigenen Angaben die Staatsanwaltschaft eingeschaltet 

Warum der HSV seinen Finanzvorstand trotz 36 Millionen Euro Verlust verlängert

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Wenn nichts Überraschendes mehr passiert, könnte der Hamburger SV zum Ende der Saison in die Erste Liga zurückkehren. Jetzt hat der Verein dafür eine wegweisende Entscheidung getroffen – und den Vertrag mit seinem Finanzvorstand Frank Wettstein bis 2022 verlängert. Seit Wettsteins Amtsbeginn im Herbst 2014 hat der HSV Verluste von 36,3 Millionen Euro erwirtschaftet, analysiert ZEIT-Autor Daniel Jovanov auf ZEIT ONLINE. Seine eigenen Zielvorgaben hat Wettstein kontinuierlich verfehlt. Doch seine Aufgabe war eine andere: Er hat einem Klub, der abhängig ist von Geld, mit vielen Maßnahmen Geld besorgt. Vor allem aber ist er die Brücke zum mächtigen Investor Klaus-Michael Kühne – er ist Kühnes erster und einziger Ansprechpartner im HSV. Und der Verein muss dringend eine Antwort auf die Frage finden, wie eine konkurrenzfähige Mannschaft für die Bundesliga finanziert werden könnte. Welche Szenarien dafür infrage kommen, lesen Sie in Jovanovs Analysestück auf ZEIT ONLINE.

Was heute auf der Agenda steht

Der Verein ProQuote stellt um 11 Uhr eine Studie zum Geschlechterverhältnis im deutschen Rundfunk vor, Bundesfrauenministerin Franziska Giffey (SPD) wird erwartet +++ Bildungssenator Ties Rabe trifft angehende Mechatroniker bei norddeutschem Trainingscamp für Automatisierungstechnik, im Anschluss eröffnet er die Hamburger Märchentage +++ Die Deutsche Gesellschaft für Schlafforschung und Schlafmedizin hält ihren Jahreskongress unter dem Motto "Die innere Uhr" ab +++ Die Hamburger Feuerwehr lädt zum traditionellen Klönschnack mit der Wehrführung ins Feuerwehr-Informations-Zentrum

Was Sie interessieren könnte

Alltagsreporter: Der Rohrreiniger

Wenn ich eine verstopfte Abwasserleitung reinigen soll, brauche ich natürlich einen Zugang, um meine Geräte einzusetzen. Die meisten Kunden verweisen dann auf das WC; Schächte sind für sie nur optische Störenfriede im Paradies Garten, versteckt unter Pflastersteinen oder Pflanzenstauden. Kürzlich etwa war ich bei einer Kundin, die mir stolz mitteilte, sie habe eine Revisionsöffnung und sogar eine Rückstauklappe. Super, dachte ich. Bis sie auf die Rasenfläche zeigte und sagte: "Da, du musst nur drei Meter tief graben."

An dieser Stelle finden Sie täglich unsere Alltagsreporter. Hier schreiben Hamburgerinnen und Hamburger, die wir gebeten haben, uns regelmäßig zu berichten, was sie in ihren Jobs erleben. Sie bleiben anonym, damit ihnen beruflich keine Konsequenzen drohen.

"Manchmal rennen ganze Fußgängerscharen quer über die Straße"

Seit März testet VW mit fünf umgerüsteten Elektro-Golfs das autonome Fahren in Hamburg – unter Alltagsbedingungen, im normalen Verkehr. Es sind die ersten Tests dieser Art in Deutschland. Erst kurz zuvor hatte Hamburg eine entsprechende Teststrecke eingerichtet. Mehrmals täglich fahren die Fahrzeuge drei Kilometer durch die Innenstadt, zur Sicherheit allerdings noch mit einem Menschen am Steuer, der im Notfall eingreift. Gestern hat VW die ersten Ergebnisse vorgestellt. Bis Mitte der 2020er-Jahre will der Konzern das erste vollautonom fahrende Fahrzeug auf den Markt bringen. Helge Neuner aus der VW-Konzernforschung hat uns erklärt, welche Rolle die Hamburger Tests dabei spielen.

Elbvertiefung: Herr Neuner, was haben Sie auf Hamburgs Straßen gelernt?

Helge Neuner: Uns war es wichtig, Erfahrungen und Daten in einer realen Umgebung zu sammeln und damit unsere Software weiterzuentwickeln. Die Hamburger Teststrecke eignet sich dafür gut, da sie durchaus anspruchsvoll ist, zum Beispiel rund um das Messegelände: Wenn da Veranstaltungen sind, rennen manchmal ganze Fußgängerscharen einfach quer über die Straße. Oder ein Taxifahrer will schnell zu seinem Kunden und fährt dann auch mal mehr als 50 Stundenkilometer. Während des Lokalderbys waren wir ebenfalls unterwegs, da hat die Polizei Teile der Teststrecke gesichert. Das sind natürlich alles Situationen, die es in einer künstlichen Umgebung nicht gibt. Aus dieser Komplexität haben wir viel gelernt.

Elbvertiefung: Wie kann man sich das technisch vorstellen?

Neuner: Wir haben während jeder Testfahrt eine große Menge an Informationen gesammelt. Unsere Fahrzeuge sind mit einer Kombination verschiedener Sensoren ausgerüstet, mit denen wir ständig die Entfernung zu anderen Objekten messen oder die Geschwindigkeit dieser Objekte. Dazu haben die Fahrzeuge mehrere Kameras, um Schilder identifizieren zu können oder andere Verkehrsteilnehmer: Was ist das da an der Straße, ein Auto, ein Radfahrer, ein Fußgänger? Aus all diesen Informationen lernt unsere Software, andere Verkehrsteilnehmer zu interpretieren und ihr Verhalten in bestimmten Situationen vorauszusehen – genau das macht ja auch ein menschlicher Autofahrer, wenn er eine Entscheidung trifft.

Elbvertiefung: Warum hat VW sich ausgerechnet für Hamburg als Teststandort entschieden? Weil der Verkehr hier so herausfordernd ist?

Neuner: Als deutsches Unternehmen wollen wir natürlich auch im deutschen Markt aktiv sein, und das großstädtische Umfeld war uns wichtig. Hamburg mit seiner Teststrecke hat sich da natürlich angeboten. Dazu kommt, dass die Stadt bereits einige Ampeln auf der Strecke so umgerüstet hat, dass sie per Funk mit unseren Fahrzeugen kommunizieren können – so konnten wir auch das gleich mittesten. Diese Infrastruktur, dazu die Unterstützung der Stadt: Das war ein gutes Gesamtpaket.

Die Fragen stellte Félice Gritti

Harry Potter und das umgebaute Theater

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Als Spielort für das Musical "Harry Potter und das verwunschene Kind" hatte das Kreativ-Team auch noch andere Theater im Blick – etwa den Admiralspalast in Berlin. Dass sich ausgerechnet das Mehr!-Theater auf dem Großmarkt durchsetzte, lag vor allem an der Architektur: Die denkmalgeschützte Großmarkthalle, in der sich das Theater befindet, erinnert mit ihrer Deckenform an eine Bahnhofshalle – ein wichtiger Ort in der Geschichte. Die Handlung des Musicals setzt einige Jahre nach dem letzten Buch der britischen Autorin Joanne K. Rowling ein und erzählt sozusagen die Fortsetzung der Geschichte – in zwei Teilen, die die Zuschauer als Paket oder auch einzeln sehen können. Seit Mai wird das Theater mit einem Investitionsvolumen von 45 Millionen Euro umgebaut, ein Großteil der Bühnendekoration ist schon eingebaut. Ab 15. März 2020 wird dann täglich gespielt – die Stadt Hamburg erhofft sich von der neuen Musical-Spielstätte auch eine Belebung des Viertels Hammerbrook. Drei Jahre müssen die Shows nach Angaben ihres Produzenten Maik Klokow mindestens laufen, um die Umbau- und Produktionskosten einzuspielen.

Florian Zinnecker

Was Sie heute erleben können

Mittagstisch

Vietnamesisches Essen mit Warnung

Wer die Karte des seit acht Monaten geöffneten Bún Pho Hang aufschlägt, bekommt den Eindruck, bei diesem vietnamesischen Essen handele es sich um eine höchst gefährliche Angelegenheit. Denn zuallererst informiert eine Übersicht über fast 20 mögliche Zusatz- und 14 "Stoffe und Erzeugnisse, die Allergien und Intoleranzen auslösen". Verschreckt blättert man weiter, durch eine traditionelle Karte, die hinter ihren Gerichten in Buchstaben und Zahlen ebenjene Stoffe aufzählt. Schließlich wagt man es, Rindfleisch mit Reis in Erdnuss-Kokosmilchsoße (8,50 Euro) zu bestellen, B/H/L/1/4/5/7/9 steht dahinter geschrieben. Der Reis ist fein, das Fleisch zart, und obendrein kommt eine großartige Portion Gemüse dazu. Nur bei der Soße hat die Küche übertrieben, sogar der Salat ist darin versunken. Der Blick fällt durch den angenehmen Raum, eine Kombination aus Holz, Tauen, maritimen Details und großflächigen beleuchteten Fotos aus dem traditionellen Vietnam. Vielleicht sollte man, wenn keine Allergien vorhanden sind, die Buchstaben- und Zahlenkombinationen einfach ignorieren.

Bún Pho Hang; St. Pauli, Davidstraße 30, Mo–Fr 12–15.30 Uhr, Sa/So ab 13 Uhr

Elisabeth Knoblauch

Was geht

Faires Flimmern: Jeder will heutzutage nachhaltig wirtschaften. Aber gelingt es auch, damit Karriere zu machen? Drei, die das geschafft haben, flimmern heute beim GWÖ-Kinoabend über die Leinwand. Im Film "Fair Traders – True Stories of Ethical Business" zeigen die Hamburger, wie ethisch vertretbarer Erfolg in der Wirtschaft aussehen kann.

Abaton Kino, Allende-Platz 3, heute, 19 Uhr, 9 Euro

Ziemlich ratlose Freunde: Amis und Deutsche waren mal ziemlich beste Freunde. Wie hat sich diese Beziehung verändert – nicht nur politisch, sondern auch privat, wirtschaftlich und wissenschaftlich? Diskussion mit Sudha David-Wilp (German Marshall Fund), Anahita Thoms (Atlantik-Brücke) und dem ehemaligen ARD-Washington-Korrespondenten Georg Scharte: "Ratlose Freundschaft? Deutsche und US-Amerikaner zwischen Partnerschaft und Entfremdung".

Bucerius Kunst Forum, Alter Wall 12, heute, 20 Uhr, Eintritt frei, Anmeldung online

Tipps für Kids

Mini: Alle Tiere machen sich bereit für den Winterschlaf, nur das Siebenschläferkind ist einfach nicht müde. Ein Nachbar nach dem anderen kommt, um dem Kleinen zu helfen. Die anderen werden dabei immer müder, aber Lüttchen bleibt wach. Was nun? Bilderbuchkino für Kids ab fünf Jahren: "Die Geschichte vom kleinen Siebenschläfer, der nicht einschlafen wollte".

Bücherhalle Steilshoop, Gropiusring 43a, Sa, 11–11.30 Uhr, Eintritt frei

MiniMediMaxi I: Träume und Fantasie gehören zum Kindertag wie Salz in die Suppe. Unter dem Motto "Von Märchen und Malern" gibt das Bucerius Kunst Forum dem mit Workshops, Mitmach-Aktionen, Führungen und Wettbewerben Raum. Den Auftakt macht der Atelierkurs "Bounce! Comics in Bewegung", bei dem Kids Bambi und Co. zum Hüpfen bringen. Später erzählt Künstlerin Birte Bernstein Märchen, macht Hexe Knickebein Musik, schmeißen junge Maler à la Pollock mit Farbe um sich.

Bucerius Kunst Forum, Alter Wall 12, ganzes Programm online, So, 11–19 Uhr, Eintritt frei

MiniMediMaxi II: Sobald die Erntezeit um ist, sattelt der Erdbeerhof in Delingsdorf um auf Weihnachtliches. Zwar öffnet die Bastelhütte für Kids erst im Dezember, für Leckereien wie Punsch, Gans und Grünkohl ist aber schon jetzt gesorgt; Sonnabend wird der "Glantz-volle Weihnachtsmarkt" eröffnet.

Erdbeerhof Glantz, Hamburger Straße 2a, Delingsdorf, 8.11.–23.12., täglich 10–20 Uhr, Eintritt frei

Hamburger Schnack

Vor dem samstäglichen Heimspiel des FC St. Pauli war der Aufgang an der U3-Haltestelle St. Pauli verstopft. Hinter mir unterhielten sich zwei Jungs: "Das ist hier ja so voll wie beim Black Friday." "Du meinst Fridays for Future!"

Gehört von Jörn Bullwinkel

Meine Stadt

Themenwoche Regenbogen: Auch im Himmel über Barmbek © Michael Reichmann

Die heutige Ausgabe zum vertieften Lesen

Kühne Rechnung – Mit Frank Wettstein als Finanzvorstand machte der Hamburger SV 36 Millionen Euro Verlust. Jetzt wird sein Vertrag verlängert – der wichtigste Geldgeber vertraut nur ihm.

"Wir werden euch finden". In einem Schrebergartenverein im Osten der Stadt herrschen Angst und Wut. Mehrere Mitglieder werden verdächtigt, rechtsextrem zu sein.