Florian Zinnecker © Maria Feck für DIE ZEIT

Liebe Leserin, lieber Leser,

wissen Sie, was am 9. November 1989 passierte? Natürlich wissen Sie das. Während ein hochrangiger DDR-Funktionär mit ein paar unbeholfenen Bemerkungen dafür sorgte, dass noch in derselben Nacht die Berliner Mauer fiel, eröffneten in Hamburg die Deichtorhallen. "Einleuchten" hieß die erste Ausstellung, ich war damals nicht dabei (es hätte auch nicht viel gebracht, ich war noch nicht mal eingeschult), aber es ist davon auszugehen, dass die Worte zur Eröffnung geschliffen und wohlgesetzt waren. Bis dahin hatten die alten großen Blumenmarkthallen ein paar Jahre lang ungenutzt am Rand der Innenstadt herumgestanden, dann investierte der Mäzen Kurt A. Körber 25 Millionen Mark und schenkte sie der Stadt zum Hafengeburtstag zurück – als formidable Ausstellungsräume. Selbstverständlich berichtete die ZEIT damals ebenfalls mit geschliffenen Worten, den Text der großen Kollegin Petra Kipphoff können Sie hier nachlesen – der erste Satz ist, nun ja, schon einmal nicht so nett.

Ihren 30. Geburtstag feiern die Deichtorhallen zurzeit mit einer kleinen, aber sehr charmanten und selbstironischen Ausstellung. Zu sehen ist neben alten Ausstellungsplakaten etwa die Platte des winzigen Tischs, an dem die Belegschaft der Halle über Jahre hin zu Mittag aß. Aber auch die Gästebücher – und die zeigen, dass die Erwartungen des Publikums in Hamburg schon immer höher war als anderswo (mein Lieblingszitat: "Schade, es gibt nur das Geld aus dem Garderobenschrank zurück").

Für mich haben die Deichtorhallen auch einen nostalgischen Wert: In den Jahren, in denen ich wusste, dass ich später einmal unbedingt in Hamburg leben wollte, waren sie das erste, was ich vom Zugfenster aus von der Stadt sah. Zumeist mit riesigen Ausstellungsbannern auf den Giebeln, die Künstlernamen waren mir meist aufregend fremd. Und ich finde bis heute, dass das für ein Ausstellungshaus ein nicht überschätzbarer Vorteil ist: wenn man achtgeben muss, dass das Haus nicht von außen interessanter ist als im Inneren.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihr

Florian Zinnecker

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Aktuelles

© Jakob Börner für die ZEIT

Initiative wünscht sich Mönckebergstraße ohne Bus-Verkehr


Mehr als 1100 Mal am Tag fahren Linienbusse durch die Mönckebergstraße, dazu unzählige Taxis, Fahrradfahrer und der Lieferverkehr. Unbeschwertes Flanieren entlang der Straße, die zu den wichtigsten Einkaufsmeilen der Stadt gehört, ist deshalb kaum möglich – so argumentiert eine Innenstadt-Initiative, der sich unter anderem das City Management und der Trägerverbund Innenstadt sowie mehrere Einzelhändler angeschlossen haben. Sie fordern, die Mönckebergstraße vom Busverkehr zu befreien und Raum für Fußgänger, Grünflächen und Außengastronomie zu schaffen. Der Beginn der Bauarbeiten an der U-Bahn-Linie 3 Anfang nächsten Jahres wäre demnach ein guter Anlass, um ein neues Konzept des Busbetriebs in der Innenstadt zu probieren. Dann soll etwa eine Bus-Ringlinie die Innenstadt erschließen. Auch die parallel verlaufende Steinstraße sei als Anlaufpunkt für einzelne Buslinien denkbar. Die detaillierten Planungen für eine Verlegung müsse die Hochbahn als ihr Betreiber übernehmen. Das Verkehrsunternehmen hielt sich dazu noch bedeckt: Gerade wegen ihrer Bedeutung als Einkaufsstraße sei die Mönckebergstraße ein wichtiges Ziel für Fahrgäste – gerade auch, aber natürlich nicht nur für Ältere und Mobilitätseingeschränkte, sagte eine Sprecherin. Dagegen freuten sich Hamburgs Grüne über den Vorstoß, die selbst für eine Ausweitung der Fußgängerzonen sind. Es komme Bewegung in die Diskussion um eine Belebung der Innenstadt, meinte Grünen-Fraktionschef Anjes Tjarks. Gegen die Forderung der Partei nach einer gänzlich autofreien Innenstadt hatte sich in den Reihen der Innenstadthändler zuletzt noch breiter Widerstand formiert.

In einem Satz

Wegen des Streiks des Lufthansa-Kabinenpersonals fallen auch heute alle Verbindungen nach Frankfurt sowie 13 Flüge nach München aus +++ Zum Ausbau des Ganztagsangebots an Schulen dürfe Hamburg in den kommenden Jahren auf 50 Millionen Euro Bundesmittel hoffen, sagte Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) gestern nach einem Treffen mit SPD-Bildungsministern und -Senatoren in Hamburg +++ Hamburgs Bezirksämter suchen nach Wahlhelfern für die Bürgerschaftswahl am 23. Februar; Interessierte können sich hier online registrieren

Mit Wasserstoff und Landstrom: So will Hamburg Schadstoff-Emissionen senken

© Christian Charisius/​dpa

Gemeinsam mit den benachbarten Bundesländern will Hamburg seine CO2-Bilanz wie auch die Luftqualität verbessern – zum einen durch die Förderung der Wasserstofftechnologie als Antriebstechnik, zum anderen durch die verpflichtende Nutzung von Landstrom für Schiffe.

Ersteres beschlossen die Wirtschafts- und Verkehrsminister aller norddeutschen Länder gestern in Lübeck. Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Hamburg, Niedersachsen und Bremen wollen demnach bis 2035 eine grüne Wasserstoffwirtschaft aufbauen. Im ersten Schritt sollen die Kapazitäten für die Elektrolyse ausgebaut werden, um mithilfe von Strom aus erneuerbaren Energien grünen Wasserstoff zu produzieren; dieser kann dann beispielsweise in Brennstoffzellen und zum Antrieb von Fahrzeugen genutzt werden. (Hier erklärt ein Chemieprofessor die Technologie im Interview.) Parallel wollen die Länder ein Wasserstoff-Tankstellennetz mit rund 250 Stationen aufbauen, derzeit gibt es im Norden 78.

Ebenfalls gestern wurden Pläne bekannt, wonach Hamburg und Schleswig-Holstein Schiffsbesatzungen dazu verpflichten wollen, in Häfen grundsätzlich Landstrom zu nutzen. Einen gemeinsamen Beschlussvorschlag wollen beide Länder bei der Umweltministerkonferenz einbringen, die in der kommenden Woche in Hamburg stattfindet. Eine Nutzungspflicht würde zugleich die Auslastung der Anlagen erhöhen, Schiffsemissionen reduzieren und zu einer wettbewerblichen Gleichbehandlung der Reeder führen, heißt es in der Vorlage. In einem ersten Schritt soll die Pflicht für bereits landstromfähige Seeschiffe gelten. Nach einer Übergangszeit sollen nur noch jene Schiffe einlaufen dürfen, die sich während der Liegezeit auch durchgängig mit Landstrom versorgen – oder mit einer vergleichbar emissionsarmen Technologie.                         

Félice Gritti

Was heute und am Wochenende auf der Agenda steht

Heute Vormittag demonstriert der Nabu vor dem Rathaus für die Erhaltung des Vollhöfner Waldes +++ Um 11 Uhr geben Vertreter der Stadt und der Saga eine Zwischenbilanz ihres "Masterplans Mümmelmannsberg" bekannt +++ Zur gleichen Zeit wird der Hamburger Wissenschaftspreis an die Medizinerin Jutta Gärtner verliehen +++ In der Jenfelder Kaffeekanne kocht Wirtschaftssenator Westhagemann mittags ein Menü aus dem Kochbuch der Hamburger Tafel +++ Am Abend tritt das NDR Elbphilharmonie Orchester im Uebel & Gefährlich auf +++ Am Samstag treffen sich die Hamburger Grünen zur Landesmitgliederversammlung +++ Erzbischof Stefan Heße stellt am Samstagvormittag die Resultate des Erneuerungsprozesses im Erzbistum Hamburg vor +++ Am Samstagnachmittag um 16.30 Uhr erinnern die Anwohner im Grindelviertel mit Kerzen an die Reichspogromnacht, und auch in Wilhelmsburg findet eine Mahnwache statt: Ab 18 Uhr gedenken rund 60 Schülerinnen und Schüler rund um den Stübenplatz des 9. Novembers 1938

Was Sie interessieren könnte

Alltagsreporter: Der Verkäufer auf dem Fischmarkt

Hochwasser ist bei uns Marktfahrern immer mit spannender Erwartung verbunden. Da schauen wir nachts schon stündlich in die Vorhersagen – wird unser Standplatz am Fischmarkt überschwemmt, oder schwappt das Wasser nur grad so über die Kante der Kaimauer? Drei- bis viermal war die Flut unserem Wagen schon nahe, aber ich ergreife dann noch nicht die Flucht. Unser Stand ist direkt gegenüber vom U-Boot im Hafen, da hatten wir bisher Glück. Nur wenn es ganz brenzlig wird, brauchen wir zum Einpacken eine halbe Stunde und kurven auf einen höher gelegenen Platz. Zweimal war unser Standort mit rund zwei Meter Wasserhöhe überflutet. Aber der Fischmarkt wurde in den vergangenen 50 Jahren nur ein einziges Mal wegen Hochwasser abgesagt!

An dieser Stelle finden Sie täglich unsere Alltagsreporter. Hier schreiben Hamburgerinnen und Hamburger, die wir gebeten haben, uns regelmäßig zu berichten, was sie in ihren Jobs erleben. Sie bleiben anonym, damit ihnen beruflich keine Konsequenzen drohen.

Raubkunst im Museum für Kunst und Gewerbe: Der Stein des Anstoßes

© Joachim Hiltmann/​MKG

Im Spätsommer 2014 eröffnete das Museum für Kunst und Gewerbe eine Ausstellung, die nicht nur in der Museumsszene für Furore sorgte. Das Thema: Raubkunst. Selten zuvor, wahrscheinlich sogar noch nie, hat ein Museum so offen und selbstkritisch die Frage aufgebracht, auf welchen Wegen die einzelnen Objekte den Weg in die Sammlung fanden. Was damals außerhalb des Museums niemand ahnte: Während sich das Haus nach außen als vorbildlich präsentierte, lagerte im Depot eine gestohlene Marmortafel aus Afghanistan – ein Stück Wanddekoration aus dem Palast des Sultans Ma’sud III., der im 12. Jahrhundert in Ghazni regierte. Eine Kuratorin des Museums hatte das wertvolle Stück bei einer Auktion ersteigert – ein wenig vorschnell, wie sich zeigte. Durch welchen Zufall die Angelegenheit ans Licht kam, was das Museum unternahm, um eine Blamage zu vermeiden, und warum es mehr als fünf Jahre dauerte, bis das wertvolle Stück wieder zu seinem rechtmäßigen Eigentümer gelangte, lesen Sie in der Rekonstruktion des Falls von Florian in der aktuellen Hamburg-Ausgabe der ZEIT – oder hier mit Z+ auf ZEIT ONLINE.

"Meine Kunden finden die City immer langweiliger"

Kleine Läden haben es oft nicht leicht in Hamburg, manche Gewerbemieten steigen über Jahre ungebremst. Justizsenator Till Steffen (Grüne) hat nun eine Begrenzung dieser Mieten ins Gespräch gebracht, zumindest in bestimmten Gebieten. Einen entsprechenden Antrag wollte Hamburg gestern bei der Justizministerkonferenz einbringen – zog ihn dann am Ende aber doch zurück. Die Bundesländer hatten laut Justizbehörde noch "Klärungsbedarf". Wir haben trotzdem mit Susanne Roth über den Vorschlag gesprochen. Roth, 53 Jahre alt, betreibt den Arka-Teepavillon in der Mellin-Passage zwischen Neuem Wall und Alsterarkaden. Ende des Monats macht sie dicht – die Miete ist zu hoch.

Elbvertiefung: Frau Roth, wie viel Miete bezahlen Sie für Ihren Laden?

Susanne Roth: Jeden Monat fast 4500 Euro. Dazu kamen regelmäßig Kosten für Reparaturen, die der Vermieter fast immer auf uns umgelegt hat. Mein Mietvertrag läuft seit 15 Jahren, die Miete ist stetig gestiegen. Die letzte Erhöhung kam Ende vergangenen Jahres, 500 Euro mehr. Das schaffen wir nicht.

EV: Was haben Sie vor 15 Jahren an Miete gezahlt?

Roth: Etwa 3000 Euro. Das war damals schon recht sportlich, auf Tee gibt es kaum Marge. Lebensmittel dürfen nach der Vorstellung vieler Kunden in Deutschland ja fast nichts kosten. Wir haben uns aber auf gute Japaner spezialisiert, und die sind teuer im Einkauf. Da bleibt für mich nicht viel übrig.

EV: Ende des Monats machen Sie dicht. Haben Sie an einen Umzug gedacht?

Roth: Wir haben uns das lange überlegt. Aber weil wir eben so spezialisiert sind, kann ich nirgendwo anders hin. Ich brauche die Kundschaft, die in die City fährt, weil sie was Exklusives und Schönes haben will.

EV: Seit 2004 ist Ihre Miete um 50 Prozent gestiegen. Wie hat sich Ihr Umsatz in dieser Zeit entwickelt?

Roth: Gar nicht. Ich habe 15 Jahre lang nicht für mich vorgesorgt, habe nichts für die Rente zur Seite legen können, das war schlicht nicht herauszuwirtschaften. Mein Ziel war es eigentlich, den Laden noch 15 Jahre zu behalten und ihn dann zu verkaufen. Dann hätte ich zumindest ein kleines Polster fürs Alter gehabt.

EV: Was halten Sie von der Anregung des Justizsenators, die Gewerbemieten in bestimmten Gebieten zu begrenzen?

Roth: Ich bin kein großer Freund von noch mehr Regularien. Und ich glaube, dass das Problem in der Innenstadt eher die großen Ketten sind. Die können sich die hohen Mieten leisten, und wenn sie dadurch Verlust machen, gleichen sie das eben aus mit einer anderen Filiale. Das wird sich irgendwann aber ganz furchtbar rächen. Für die Vermieter, weil die Ketten dann die Mieten diktieren, aber auch für die Innenstadt: Es wird eintönig, austauschbar. Das sagen mir auch meine Kunden, die finden die City immer langweiliger.

Die Fragen stellte Félice Gritti

Was Sie heute erleben können

Lesevertiefung

Drei Buchempfehlungen fürs Wochenende ...

RomanEin schnarchiger Silvesterabend. Die Gäste langweilen sich. Dann kommt Sarah. Sarah lacht, sie wirbelt und ist voller Lebensideen. Die Erzählerin ist berauscht. Eine Liebesgeschichte zwischen den beiden Frauen beginnt, eine Amour fou, die kompromiss- und grenzenlos ist ... Pauline Delabroy-Allard: "Es ist Sarah";Aus dem Französischen von Sina de Malafose, Frankfurter Verlagsanstalt, 22 Euro

Sachbuch Was befindet sich unter unseren Füßen? In einer einfühlend-poetischen Sprache führt uns der Autor durch die Erdzeitalter und die Geschichte der Menschheit. Zu den Wurzeln der Bäume, durch Karsthöhlen und bronzezeitliche Begräbnisstätten, in unterirdische Labore und unsichtbare Städte. Welch Schönheit, welch Verletzbarkeit! Robert Macfarlane: "Im Unterland";Aus dem Englischen, Penguin, 24 Euro

Kinderbuch Eigentlich wussten wir es ja schon immer: Verfressen, stur, frech und weise, ist Snoopy schon früher der heimliche Star des Kultcomics "Peanuts" gewesen. Zum siebzigsten Geburtstag der Peanuts nun die prächtige, 560 Seiten schwere Snoopy-Monografie. Ab 6 Jahren. Charles M. Schulz: "Snoopy! Die Peanuts feiern den berühmtesten Hund der Welt". Aus dem Englischen von Matthias Wieland, Carlsen, 79 Euro

… ausgewählt von Hiltrud Klose und Cathrin Stenzel; Buchhandlung Kortes; Blankenese

Was geht

Teatime mit Buch: Krimi und Tee gehören in England zusammen, vor allem zu dieser Jahreszeit. Deshalb schlürfen beim "Krimi am Nachmittag" alle Gäste Heißgebrühtes, während Miss Higgx aus ihrem Buch "Der Tod kennt keine Zeit" vorliest.

Bücherhalle Elbvororte, Sülldorfer Kirchenweg 1 b, heute, 15–16 Uhr, Eintritt frei

Wassermusik: Hamburg ohne Wasserwege, das funktioniert nicht. Das Benefizkonzert "Lebensraum Elbe" setzt sich ein für die natürliche Erhaltung dieser Landschaft; folgerichtig wählten Cellist Johannes Moser und Tenor Kenneth Tarver unter anderem "Meeresstille und glückliche Fahrt, D-Dur op. 27" von Felix Mendelssohn Bartholdy. Die Einnahmen der Gala kommen einem Projekt in Hamburg-Kirchwerder zugute.

Elbphilharmonie, Großer Saal, Platz der Deutschen Einheit 1, heute, 19 Uhr, ab 29 Euro

Was kommt

Thymian statt Taschentuch: Na, schnupfen Sie auch schon wieder? Dann ab in den Garten, Holunder, Thymian und Lindenblüten pflücken. Viele Kräuter vor der eigenen Haustür helfen beim Kampf gegen typische Winterwehwehchen, weiß Heilpraktikerin Ursula Axtmann. Workshop: "Erkältungszeit – mit Kräutern gestärkt durch den Winter".

Gut Karlshöhe, Karlshöhe 60 d, Sa, 15–17.30 Uhr, 25 Euro, Anmeldung online

Vergessen im Iran: Um das Schicksal der Waisen- und Straßenkinder Irans in das öffentliche Gedächtnis zurückzurufen, versteigert das Atelier der Phantasie Kunstwerke, tragen Schauspielerin Jasmin Tabatabai und Leyla Teherani persische Dichtkunst vor. "Iran und seine vergessenen Kinder", Benefizveranstaltung zugunsten der Stiftung Negin.

Universität Hamburg, AAI, Flügel Ost, Raum 221, Edmund-Siemers-Allee 1, Sa, ab 18 Uhr, Eintritt frei

Hamburger Schnack

Ferdinand (3 Jahre alt) auf dem Weg nach Sylt im Autozug: "Ebbe ist, wenn das Wasser vom Ufer weggeht, und Flut ist, wenn das Wasser wiederkommt. Wenn Ebbe ist, dann hat der Mond das Wasser geklaut."

Gehört von Claudia Schrader

Meine Stadt

Themenwoche Regenbogen: Der Goldschatz müsste ungefähr in Höhe Fischmarkt sein … © Hannes Helfer

Die heutige Ausgabe zum vertieften Lesen

"Die Zukunft unserer Energie ist nicht Kohle, sondern Wasser" – In Hamburg soll ein gigantischer Speicher für Ökostrom entstehen: die weltgrößte Anlage für Wasserstoffelektrolyse. Ein Chemiker erklärt, welche Chancen das bietet.

Stein des Anstoßes: Das Museum für Kunst und Gewerbe hat eine Marmortafel zurückgegeben und einen Skandal verhindert.

Manierlich hinter Mauern

"Einleuchten" – die erste Kunst-Ausstellung in den Hamburger Deichtorhallen