Annika Lasarzik © Melina Mörsdorf

Liebe Leserin, lieber Leser,

zwei Wörter genügen, um zu sagen, worum es heute geht – und nein, "Black Friday" ist es nicht. Sondern: Notstand und Neustart.

Gestern rief das Europaparlament den Klimanotstand für Europa aus, es fordert die EU-Kommission zu konkreten Maßnahmen gegen den Klimawandel auf. Sicher keine schlechte Idee, eine Woche vor der Weltklimakonferenz in Madrid. Aber eine Initiative, die wohl eher Symbolcharakter hat.

Unter dem Hashtag #NeustartKlima indes ruft die "Fridays for Future"-Bewegung heute wieder zu Demonstrationen in Hunderten deutschen Städten auf. In Hamburg wollen sich Zehntausende um fünf nach zwölf vor dem Mahnmal St. Nikolai an der Willy-Brandt-Straße versammeln. Von dort aus zieht der Demo-Zug durch die Steinstraße, über die Lombardsbrücke und in einer großen Runde zurück.

Notstand und Neustart, diese beiden Wörter klingen sehr unterschiedlich: das eine fatalistisch und bedrohlich, das andere zuversichtlich und dynamisch. Insofern zeigen sie auch zwei Wege auf, die unsere Gesellschaft in Zeiten der Klimakrise einschlagen könnte: Verfällt sie in Schockstarre – oder lässt sie dem Schock Taten folgen? Zuletzt war der politische Tatendrang nicht besonders groß, für die Streiks der Schülerinnen und Schüler schienen sich immer weniger Menschen zu interessieren. Ich bin gespannt, wie viele Menschen heute dem Aufruf zur Demo folgen – die Polizei rechnet mit 30.000 Teilnehmern, wie schon beim "Klimastreik" im September. Am Ende waren es damals fast 100.000.

Wir widmen uns heute aber noch einem anderen Thema, über das bis vor Kurzem ähnlich heftig diskutiert wurde wie über die Klimapolitik – Integration. Denn mein Kollege Sebastian Kempkens ist für die gedruckte Ausgabe der ZEIT:Hamburg (seit gestern am Kiosk) einer großen Frage nachgegangen: Wie läuft die Integration in Hamburg? Er hat sich dafür viele Bereiche in der Stadt angeschaut, zum Beispiel mit einer Erzieherin gesprochen, die geflüchtete Kinder betreut. Das Gespräch finden Sie unten.

Ich wünsche Ihnen ein schönes Wochenende!

Ihre Annika Lasarzik

Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Dann schreiben Sie uns: hamburg@zeit.de.

Aktuelles

© Tim Vogel/​dpa

Neues Brandschutzkonzept: Weihnachtsbaum zurück im Rathaus

Erstmals seit fünf Jahren gibt es wieder einen Weihnachtsbaum im Rathaus. Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD) schaltete gestern die 375 Lichtkerzen der sechs Meter hohen Nordmanntanne ein. Zuletzt war 2014 ein Baum aufgestellt worden, dann brach die Tradition ab – aus Brandschutzgründen. Die neue Tanne ist speziell beschichtet, es leuchten kalte LED-Kerzen, und die typischen Silhouetten Hamburger Wahrzeichen sind aus Metall statt aus brennbarem Sperrholz. Der Baum soll bis zum Dreikönigstag in der Rathausdiele stehen.

Kay Gätgens bleibt Bezirksamtsleiter in Eimsbüttel

Große Überraschung in Eimsbüttel: Kay Gätgens (SPD) bleibt Bezirksamtsleiter. Er wurde gestern Abend von der Bezirksversammlung im Amt bestätigt. Die neue grün-schwarze Koalition im Bezirk hatte zuletzt keinen Hehl daraus gemacht, Gätgens durch die Grüne Katja Husen ersetzen zu wollen. Husen erreichte jedoch nicht die nötige Mehrheit von 26 der 51 Stimmen und scheiterte somit in dem Misstrauensvotum. Einem Bericht von NDR 90,3 zufolge wollen die Grünen Husen nun noch einmal zur Wahl stellen.

Großrazzia gegen Sozialbetrug in Steilshoop: 300 Behördenmitarbeiter im Einsatz

© Magdalena Tröndle/​dpa

Es war noch dunkel, als Polizei und Behörden gestern am frühen Morgen zu einer Großrazzia in einem Wohnkomplex in Steilshoop eintrafen. Es ging um den Verdacht des Sozialbetrugs und der Ausbeutung. Rund 300 Mitarbeiter von Sozialamt, Bezirksamt, Jobcenter, Steuerfahndung, Polizei und Zoll waren an dem Einsatz im Schreyerring beteiligt. Die Beamten stießen auf beengte und prekäre Lebensverhältnisse, auf Kakerlaken und Schimmel. Bei der Razzia seien Gespräche mit Bewohnern aus 80 Wohnungen geführt worden, teilte die Sozialbehörde mit, die Hinweise auf ausbeuterische Strukturen hätten sich konkretisiert. Nach Angaben der Behörde leben in dem Gebäudekomplex rund 400 Menschen, von denen etliche Sozialleistungen erhalten. Viele stammten aus dem osteuropäischen Raum. "Menschen kommen her, man macht ihnen Versprechungen, dass es viel Geld und einen Job gibt und dass man leicht eine Wohnung findet", sagte Martin Helfrich, Sprecher der Sozialbehörde. Ausbeuterische Strukturen ergäben sich oft, wenn Arbeitgeber und Vermieter identisch seien. Durch die Razzia sind nun verschiedene Behörden eingeschaltet und wollen weiter ermitteln.

Kathrin Fromm

In einem Satz 

Mindestens ein Dutzend Fälle von Schwarzarbeit hat der Zoll bei einer Kontrolle von Ständen auf einem Weihnachtsmarkt in der Innenstadt aufgedeckt +++ Wissenschaftssenatorin Katharina Fegebank (Grüne) und Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) eröffneten gestern den ersten von vier Bauabschnitten des "Hamburg Innovation Port" in Harburg, wo künftig die TU und verschiedene Unternehmen sitzen sollen +++ Für eine geplante Ausstellung hat die Handelskammer Atlanten aus einer historischen Sammlung mit insgesamt 2500 Einzelkarten digitalisieren lassen

Was heute und am Wochenende auf der Agenda steht

Vertreter von Bund und Ländern wollen heute in Berlin die Finanzierung für die geplante S-Bahn-Strecke von Altona nach Bad Oldesloe unterzeichnen – geschätzte Kosten: knapp 1,85 Milliarden Euro +++ Im Fall des verhungerten Babys Mohamed wird ein Urteil erwartet; die Eltern sind wegen Totschlags durch Unterlassen angeklagt (die Hintergründe des Falls lesen Sie hier auf ZEIT ONLINE)+++ Um 16.30 Uhr wird der Weihnachtsmarkt am Michel eröffnet +++ Um 18.30 Uhr tritt der HSV auswärts gegen den VfL Osnabrück an +++ Die SPD lädt am Samstag zum Landesparteitag nach Wilhelmsburg; dort soll das neue Wahlprogramm beschlossen werden +++ Der FC St. Pauli spielt am Samstag ab 13 Uhr im Millerntor-Stadion gegen Hannover 96 +++ Der Marion-Dönhoff-Preis für internationale Verständigung und Versöhnung wird am Sonntag im Schauspielhaus an EU-Ratspräsident Donald Tusk und Fridays for Future verliehen +++ Der Lichtkünstler Michael Batz will am Sonntag historische Bilder auf die Ruinen des jüdischen Tempels in der Poolstraße projizieren

Was Sie interessieren könnte

Alltagsreporter: Der Verkäufer auf dem Fischmarkt

Ich bin es gewohnt, früh aufzustehen, freitags um drei in der Nacht, samstags um vier. Aber die Nacht von Samstag auf Sonntag ist immer großer Mist: Da stehe ich um ein Uhr auf. Kaffee trinken, losfahren, Stand am Fischmarkt aufbauen. Viertel nach elf geht es wieder nach Hause, und oft lege ich mich um zwei Uhr nachmittags noch mal hin. Zum Glück gewöhnt man sich an so einen Rhythmus, am Abend vorher gehe ich um achte ins Bett. Aber dann muss auch erst mal der Schlaf kommen – im Winter fällt das leicht, im Sommer stehe ich manchmal auch wieder auf und setze mich zu meiner Familie auf die Terrasse.

An dieser Stelle finden Sie täglich unsere Alltagsreporter. Hier schreiben Hamburgerinnen und Hamburger, die wir gebeten haben, uns regelmäßig zu berichten, was sie in ihren Jobs erleben. Sie bleiben anonym, damit ihnen beruflich keine Konsequenzen drohen.

"Die Vorstellungen von Erziehung sind andere als in unserer Kultur"

2015 kamen Tausende Geflüchtete in die Stadt. Ist es gelungen, die Zugezogenen in die Stadt zu integrieren? Reporter Sebastian Kempkens ist dieser Frage in einer großen Analyse für die ZEIT:Hamburg nachgegangen. Für seine Recherche sprach er auch mit Heike Winkler – sie leitet die Frosch-Kita am Mittleren Landweg. Jene Kita besuchen ausschließlich Kinder von Geflüchteten, vor allem aus Syrien und Afghanistan. Hier berichtet Winkler über das besondere Arbeitsumfeld.

Elbvertiefung: Frau Winkler, merken Sie einen Unterschied zu einer gewöhnlichen Kita?

Heike Winkler: Klar, bei den Kindern und den Eltern.

EV: Fangen wir mit den Eltern an.

Winkler: Da merken wir, dass anfangs die Vorstellungen von Erziehung andere sind als in unserer Kultur. Wir wollen, dass die Kinder ein Gefühl für ihren Körper entwickeln, sich in eine Gruppe einfügen und sich behaupten können; dass sie ihre eigenen Ideen ernst nehmen und sie artikulieren.

EV: Was gibt es daran auszusetzen?

Winkler: Viele fragen, wann ihr Kind schreiben und rechnen lernt. Der ganzheitliche Blick auf Kinder ist den meisten in der Erziehung nicht geläufig – dass es auch darum geht, Toleranz, Kontakt- und Kooperationsfähigkeiten zu entwickeln.

EV: Lassen sich die Eltern auf Ihr Konzept ein?

Winkler: Ja, und das ist toll zu sehen. Beim Schwimmunterricht kommen Mädchen zum Beispiel am Anfang oft mit Leggins und langärmeligem Shirt. Mit der Zeit lassen die Eltern das weg, weil sie merken, dass sie ihr Kind ohne Bedenken im Badeanzug schwimmen lassen können.

EV: Gibt es auch mal Streit mit den Eltern?

Winkler: Streit nicht, aber manchmal dauert es, bis man einen Kompromiss gefunden hat. Im Sommer kam ein Mädchen immer in Strumpfhosen, das war viel zu heiß. Wir dachten: Oh Mann, die prüden Muslime, das arme Mädchen. Dann haben wir mit der Mutter geredet, und es kam raus, dass man nur die Unterhose nicht sehen soll. Also haben wir die Leggins auf Kniehöhe abgeschnitten – Problem gelöst.

EV: Wie ist es mit den Kindern?

Winkler: Die haben teils schlimme Fluchtwege hinter sich, sind in Hamburg oft umgezogen, von der Erstaufnahmestelle in die Folgeunterkunft und so weiter. Die haben so lange keine verlässlichen Beziehungen mehr erlebt, dass es dauert, bis sie sich öffnen.

Die Fragen stellte Sebastian Kempkens

Wie sich die geflüchteten Kinder in der Kita verhalten und wie die Erzieherinnen und Erzieher an diese Kinder herankommen, lesen Sie im ausführlichen Interview in der ZEIT:Hamburg, am Kiosk oder mit Digitalabo gleich hier. Im großen Report lesen Sie übrigens auch, wieweit die Integration in anderen Bereichen vorangeschritten ist, etwa im Hamburger Arbeitsmarkt.

Lohnt sich ein Besuch "… in der Weihnachtsbäckerei"?

© Pia Bublies für DIE ZEIT

Vergangenes Jahr feierte Rolf Zuckowskis "Die Weihnachtsbäckerei" Premiere, gerade ist das Musical auf großer Deutschlandtour, ab morgen ist es wieder im Schmidt’s Tivoli an der Reeperbahn zu sehen. Unser Autor Moritz Herrmann hat sich das Stück damals für die ZEIT:Hamburg angesehen – und ging ganz beseelt aus dem Theater. Besser ließe sich die launige Geschichte um den Weihnachtstrubel im Hause dreier Geschwister nämlich gar nicht erzählen, schrieb er. Seine Rezension aus dem letzten Jahr können Sie hier noch einmal nachlesen.

Im Scheinwerferlicht: Félix Paquet, Hamburg Ballett John Neumeier

© Kiran West

Hamburgs Bühnen sind bekannt für Musicals und Sprechtheater, Travestie und Opern. Unsere Serie "Im Scheinwerferlicht" stellt ihre Darstellerinnen und Darsteller in den Mittelpunkt: Wie bereiten sie sich auf das Stück vor, welche Gemeinsamkeiten gibt es zwischen ihnen und der Rolle? Félix Paquet tanzt in "Die Glasmenagerie" Tom Wingfield, der mit Mutter und Schwester ein kompliziertes Leben führt.

Tom bewohnt mit seiner Mutter und Schwester eine besondere Art von Hölle. Er will da raus, sein eigenes Leben führen – deshalb sind seine Bewegungen meist sehr kraftvoll und zeigen deutlich seinen Frust. Zugleich ist Tom ein Träumer und kann ganz sanft sein. Diese beiden Seiten verstehe ich gut: Ich habe meine Familie im Alter von 15 Jahren verlassen, um meinem Traum von einem Leben als Tänzer zu folgen. Das war vermutlich ähnlich schwer wie Toms Weg der Selbsterkenntnis. Als Tänzer habe ich keinen Text, um meiner Rolle eine Stimme zu verleihen. Ich nutze nur meinen Körper – und John Neumeier ist mit seinen Choreografien ein Genie auf diesem Gebiet. Es gibt heutzutage viele "Athleten" in der Welt des Tanzes. Ich selbst möchte aber als kreativer Künstler wahrgenommen werden. Die Karriere von uns Tänzern ist kurz. Deshalb danke ich dem Universum vor jedem Auftritt dafür, diese Chance zu bekommen. Ich kontrolliere meinen Atem und spreche zu mir selbst: "Erzähl deine Geschichte!" Dann betrete ich die Bühne.

Hamburg Ballett John Neumeier, Großes Haus, Dammtorstraße 28, Uraufführung am 1.12., 18 Uhr, ab 8 Euro; weitere Termine online

Aufgezeichnet von Anna Heidelberg-Stein

Was Sie heute erleben können

Lesevertiefung

Drei Buchempfehlungen fürs Wochenende ...

SachbuchDer ehemalige Monty-Python-Schauspieler und Präsident der Royal Geographical Society Michael Palin hat ein Buch über das Schiff "HMS Erebus" geschrieben. Als Kriegsschiff gebaut, war es zusammen mit der "HMS Terror" als Expeditionsschiff mit Sir John Franklin unterwegs auf der Suche nach der Nord-West-Passage. Beide Schiffe gingen unter. Die "Erebus" wurde erst 2014 in elf Meter Tiefe vor Nordkanada gefunden. Aus dem Englischen von Rudolf Mast, mareverlag, 28 Euro

Kinderbuch Eine Gutenachtgeschichte für die Kleinsten, in der ein Fuchs alle Waldbewohner zu sich in sein Hotel Winterschlaf einlädt. Witzige Illustrationen treffen auf tolle Reime, ein Spaß für Jung und Alt. Thomas Krüger (Autor), Eleanor Sommer (Illustrationen): Hotel Winterschlaf;Carlsen Verlag, 13 Euro, empfohlen für Kinder von 3 bis 6 Jahren

Kriminalroman Eine meiner persönlichen Lieblings-Krimireihen! Sean Duffys neuster Fall: Als katholischer Bulle ist er Anfang der 1990er-Jahre in Belfast unterwegs. Schon in dieser Konstellation steckt so viel Power … Eigentlich ein Routine-Fall, aber mit für einen Krimi ungewöhnlichem Ende. Adrian McKinty: Cold Water; aus dem Englischen von Peter Torberg, Suhrkamp Nova, 15,95 Euro

… ausgewählt von Maike Fuchs; HAFENFUCHS – die Buchhandlung in der Hafencity

Was geht

Cocó taucht: Ihr Antrieb seien Fernweh und Sehnsucht, heißt es über June Cocó. Am Klavier wirkt sie entrückt, schwebt mit glockenklarer Stimme durch den Saal. Etwa wenn sie über "Neptune’s Daughter" singt, vom Leben unter Wasser, mehrstimmig mit sich selbst (und der Loop Station) im Zwiegespräch.

Hebebühne, Barnerstraße 30, heute, 20 Uhr, VVK 18,30 Euro

Ungesehen lesen: Die meisten Passanten eilen blicklos an obdachlosen Menschen vorbei. Wie schnell die Abwärts-Spirale Betroffene erfassen kann, beschreibt Susanne Groth in ihrem Buch "Unter dem Radar". Mithilfe von Interviews und Porträtfotos erzählt die Autorin, wie Wohnungslose und Helfer in Hamburg dem Alltag begegnen. Lesung.

Krimibuchcafé Jussi, Lehmweg 35, heute, 19.30 Uhr

Was kommt

Party der Kunst: Ein Affe hockt am Lagerfeuer, seine Augen leuchten grün. Dieses und rund 100 weitere Kunstwerke zeigt die Ausstellung "Installationen aus 25 Jahren Sammlung Falckenberg". Arbeiten von über 60 international renommierten Künstlerinnen und Künstlern sind zu sehen, etwa von Monica Bonvicini, Olaf Breuning und Jessica Stockholder. Zur Eröffnung gibt es kostenlose Kurzführungen.

Sammlung Falckenberg, Wilstorfer Straße 71, Eröffnung Sa, 12–17 Uhr, Eintritt frei; Ausstellung vom 30.11.2019 bis zum 24.5.2020

Advent, Advent: Bis jetzt konnten Winterhasser es leugnen, am ersten Adventssonntag ist es damit vorbei: Weihnachten naht! Wer dem Gewimmel großer Märkte entgehen will, der schlürfe nachhaltigen Glühwein bei der "Adventszeit St. Markus". Sie folgt mit Charity-Hütte, Spendenaktionen und dem Sammeln von Geschenken für Obdachlose immerhin dem Sinn des Fests: Geben ist seliger denn Nehmen. 

Kirchplatz St. Markus, Heider Straße 1, Markt vom 28.11. bis zum 21.12.; Päckchen für Obdachlose nehmen Kirche und Glühweinstand entgegen

Universitätsgottesdient: Vom Glück, für andere nützlich zu sein: darüber predigt Johann Hinrich Claussen, Kulturbeauftragter der Evangelischen Kirche in Deutschland und früherer Propst und Hauptpastor an St. Nikolai, im kommenden Universitätsgottesdienst.

Hauptkirche St. Katharinen, Katharinenkirchhof 1, So, 18 Uhr

Hamburger Schnack

Auf der großen Klimastreik-Demo im September in Elmshorn, mit immerhin 4000 Teilnehmern. Zwei Jugendliche skandieren lautstark Parolen. Fragt der eine: "Du kennst wohl alle Sprüche?!" – "Na klar." – "Bist wohl ein Demo-Streber!"

Gehört von Elisabeth Sieg

Meine Stadt

Bei St. Annen © Bettina Kuhn

Die heutige Ausgabe zum vertieften Lesen

Circa 30.000 Teilnehmer werden bei der Hamburger Klimastreik-Demonstration erwartet. Firmen und Arbeitnehmer hadern. Streikforscher Jörg Nowak wundert das nicht. (Abo/Archiv)

Die große Analyse in der ZEIT: Wie läuft die Integration in Hamburg? Einblicke in Kitas, Sprachkurse, Kriminalität und Arbeitsmarkt. (Abo)

Rezension zur Uraufführung von Rolf Zuckowskis "Weihnachtsbäckerei" im Schmidt’s Tivoli: Die beste Gelegenheit für Kinder und Erwachsene, in eine herrlich heile Welt einzutauchen. (Abo/Archiv)