Dorothee Stapelfeldt scheint Mümmelmannsberg nicht allzu oft zu besuchen. Am vergangenen Freitag steht die Stadtentwicklungssenatorin (SPD) im Erdgeschoss eines Hochhauses, das vom grauen Boden in den blauen Himmel ragt, und spricht zu einem Pulk von Journalisten. Die SAGA hat geladen, Stapelfeldt ist gekommen. Gemeinsam wollen sie bei einem Rundgang durchs Viertel präsentieren, was die Stadt und die städtische Wohnungsbaugesellschaft in den vergangenen Jahren dafür getan haben, dass Mümmelmannsberg an Lebensqualität gewinnt. Das Signal tönt laut und deutlich: Hamburg vergisst seine Ränder nicht.