Liebe Leserin, lieber Leser,

ZytoService, der Name sagte mir bislang nichts – bis Dienstagmorgen. Bis Hunderte Polizisten Arztpraxen, Apotheken, ein Krankenhaus und mehrere Firmensitze durchsuchten. Es war die größte Razzia, die in Hamburg je in einer Wirtschaftsstrafsache angeordnet wurde, es ging um Korruption und Betrug in Millionenhöhe. Diese ersten Informationsfetzen klangen schon wie der (na ja, grobe) Drehbuchentwurf für einen Wirtschaftsthriller. Und je mehr zu dem Fall bekannt wurde, umso kurioser klang das alles: Der marktführende Hersteller von Infusionen für Krebstherapien – genau, ZytoService – soll Ärzte bestochen haben, damit die Medikamente bei ihm bestellen. Mehr noch, etliche Mediziner wurden offenbar legal gekauft, eine Gesetzeslücke machte es möglich. Das alles nährt nun den Verdacht, dass wirtschaftliche Interessen über das Patientenwohl gestellt wurden.

Kommen Sie noch mit? Wenn es um so einen Betrug im ganz großen Stil geht, der meistens mit verworrenen Geschäftsbeziehungen einhergeht, ist man ja schnell geneigt, gedanklich abzuschalten. Die Sache ist nur: Das Geschäft mit dem Krebs ist lukrativ, und es wächst. Viel Geld lockt Kriminelle an. Ob Wegschauen da eine ratsame Option ist? Eben. Wenn Sie also verstehen möchten, was in Hamburg (und nicht nur hier) vor sich ging, lesen Sie doch die Recherche der Kollegen von ZEIT ONLINE und dem NDR-Magazin Panorama.

Und wir hätten dann natürlich auch noch ein paar Themen. Weiter unten finden Sie zum Beispiel ein Interview mit Grünen-Politikerin Christiane Blömeke, die uns erzählt hat, wie Hamburgs Labore tierversuchsfrei werden könnten – und es ging auch um das umstrittene Tierversuchslabor LPT.

Ich wünsche Ihnen einen schönen Tag!

Ihre Annika Lasarzik

Wollen Sie uns Ihre Meinung sagen, wissen Sie etwas, über das wir berichten sollten? Dann schreiben Sie uns: hamburg@zeit.de.

Aktuelles

Bürgerschaft ehrt Kirsten Boie

Kinderbuchautorin Kirsten Boie wurde gestern in der Bürgerschaftssitzung offiziell zur Hamburger Ehrenbürgerin ernannt. Verdient machte sich die frühere Lehrerin auch durch ihr soziales Engagement. "Bereits Anfang der Achtzigerjahre hat Frau Boie sich auf eigenen Wunsch vom Gymnasium Oldenfelde an die Gesamtschule Mümmelmannsberg versetzen lassen, um diejenigen Kinder zu erreichen, die es am schwersten haben", erklärte der Fraktionsvorsitzende der Grünen Anjes Tjarks. Boie ist auch Mitinitiatorin der Initiative "Jedes Kind muss lesen lernen". Neben der Ehrenbürgerinnenwürde beschloss das Parlament gestern unter anderem eine Aufstockung der Fördergelder für Serien, die etwa für Streamingdienste produziert werden. Die Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein soll dafür zwei Millionen Euro mehr bekommen. Und: Seit der gestrigen Sitzung ist nun auch der Erbpachtvertrag zwischen der Stadt und der Gängeviertel Genossenschaft gültig, der die Selbstverwaltung des Viertels für mindestens 75 Jahre garantiert. In der Aktuellen Stunde debattierten die Abgeordneten vor allem über die Verkehrspolitik des Senats.

                                                                                    Annabel Trautwein 

© Daniel Bockwoldt/​dpa

Klimaschutz I: Hamburgs Reeder zahlen für saubere Technologien 

Um zu erforschen, wie sie weniger CO2 ausstoßen könnte, will die globale Schifffahrtsindustrie über zehn Jahre einen fünf Milliarden Dollar schweren Entwicklungsfonds aufbauen. Weltweit sollen Reedereien zwei US-Dollar pro Tonne getankten Brennstoff einzahlen, das gab der Verband Deutscher Reeder (VDR) mit Sitz in Hamburg bekannt. Die Branche ist für zwei Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich und hat sich verpflichtet, die globalen Emissionen bis 2050 mindestens zu halbieren. Ohne saubere Technologien wird das nicht gehen. Mit dem Geld sollen nun unter anderem Schiffe ohne Treibhausgasemissionen, synthetische Kraftstoffe oder Batterieantriebe entwickelt werden. Die Verbände fordern die International Maritime Organization (IMO) auf, einen gesetzlichen Rahmen zu schaffen – damit alle Unternehmen einzahlen müssen und keine Wettbewerbsnachteile entstehen.

Klimaschutz II: Der Flughafen wäre gern grüner 

Auch der Flughafen kommt um das Thema nicht herum und ist bemüht, sich in Zeiten der Klimakrise ein grünes Image zu verpassen. Reisende sollen künftig direkt am Airport an Umweltprojekte spenden können, im Sinne einer "CO2-Kompensation" für Flüge. Dafür arbeitet der Airport mit drei lokalen Partnern zusammen – der Loki Schmidt Stiftung, der Ida-Ehre-Schule und Citizens Forests aus Pinneberg. Alle drei haben Projekte angestoßen, mit denen in und um Hamburg Bäume gepflanzt werden. Feste Summen werden nicht vorgegeben, aber es gibt Empfehlungen: Für einen Flug nach München wären demnach 15 Euro, für einen Trip nach New York bis zu 100 Euro angebracht. Wie CO2-Kompensationen funktionieren und ob sie etwas bringen, können Sie hier nachlesen.

In einem Satz

Die Hamburger Staatsanwaltschaft zieht um; statt an vier verschiedenen Standorten soll sie ab 2022 zentral im Michaelisquartier untergebracht werden +++ In Bergedorf haben sich SPD, Grüne und FDP auf eine Koalition geeinigt, wie der NDR berichtet +++ Bei der Vergabe öffentlicher Aufträge muss die Stadt künftig berücksichtigen, ob ein Mindestlohn von 12 Euro gezahlt wird – so hat es die Bürgerschaft am Mittwoch beschlossen +++ Das Kohlekraftwerk Moorburg wird nicht ans Fernwärmenetz angeschlossen; der städtische Energieversorger Wärme Hamburg zog den Bauantrag zurück

Was heute auf der Agenda steht

Stadtentwicklungssenatorin Dorothee Stapelfeldt (SPD) stellt das neue Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE) vor +++ Hochbahn und VHH erhalten im Beisein von Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) zwei neue E-Busse +++ Vor dem kommenden Auswärtsspiel gegen Darmstadt 98 gibt der Hamburger SV eine Pressekonferenz +++ Das Projekt NEW 4.0 präsentiert Zwischenergebnisse zur Energiewende in Norddeutschland, Wirtschaftssenator Michael Westhagemann (parteilos) nimmt teil +++ CDU und Grüne in Eimsbüttel wollen Katja Husen (Grüne) zur neuen Bezirksamtsleiterin wählen, ein erster Anlauf war Ende November gescheitert

Was Sie interessieren könnte

Alltagsreporter: Der Busfahrer

Ich bin der gelassene Typ. Das hilft, wenn man mal Verspätung hat und man vom ein oder anderen Fahrgast etwas unfreundlich begrüßt wird, zum Beispiel mit den Worten: "Warum hat das denn so gedauert?" Ich antworte darauf gerne so etwas wie: "Ja, ich habe auch lange auf Sie gewartet." Dazu ein Lächeln. Das macht viel aus. Und hinterher kann ich immer noch erklären, wo ich im Stau stand.

An dieser Stelle finden Sie täglich unsere Alltagsreporter. Hier schreiben Hamburgerinnen und Hamburger, die wir gebeten haben, uns regelmäßig zu berichten, was sie in ihren Jobs erleben. Sie bleiben anonym, damit ihnen beruflich keine Konsequenzen drohen.

© Christophe Gateau/​dpa

Was wurde aus … der Freikartenaffäre?

Der Stones-Skandal, der größte Skandal der rot-grünen Regierungszeit: Zumindest das scheint sicher. Das Bezirksamt Nord hat Mitarbeitern, Bezirkspolitikern und Personen, denen die Amtsspitze gewogen war, vor gut zwei Jahren wertvolle Karten für ein Konzert der Rolling Stones im Stadtpark zu Vorzugsbedingungen verschafft oder sie ihnen geschenkt. Mit dem Beamtenrecht ist das kaum vereinbar. 

Vorteilsnahme, Verleitung zu Straftaten, womöglich Bestechlichkeit – es geht um schwere Vorwürfe. Inzwischen gibt es ein Gerichtsurteil, das aber angefochten wird. Mehrere Begünstigte haben Strafbefehle erhalten und akzeptiert, wollen dies aber ausdrücklich nicht als Schuldeingeständnis verstanden wissen. Einige Strafverfahren wurden eingestellt. Das Verfahren gegen den damaligen Bezirksamtsleiter Harald Rösler ist bis heute nicht eröffnet. Seine Dienstvorgesetzte hat sich als Angeklagte vor Gericht von Rösler distanziert, auch das Bezirksamt will die damalige Praxis nicht mehr rechtfertigen. Rösler und sein unmittelbares Umfeld schweigen bis heute, was angesichts der Schwere der Vorwürfe wohl auch ratsam ist. Doch solange nicht beide Seiten ihre Sicht der Dinge schildern, bleibt die Darstellung der Ereignisse zwangsläufig einseitig. 

So viel immerhin lässt sich feststellen: Es gibt viele Indizien für den Verdacht, die Bezirksverwaltung Nord habe in der Freikartenaffäre gewohnheitsmäßig gehandelt. Und im Fall des Stones-Konzerts spricht viel dafür, dass die Veranstalter unter Druck gesetzt wurden. Die Verdächtigen aber waren sich vermutlich keiner Schuld bewusst.

                                                                                     Frank Drieschner

© Grüne Bürgerschaftsfraktion Hamburg;

"Wir bauen an Hamburgs tierversuchsfreier Zukunft"

Vor einer Woche berichteten wir über die Pläne der Grünen, die Hamburger Universitäten tierversuchsfrei zu machen, und interviewten eine Pharmakologin dazu. Dann meldeten sich die Grünen, die mit der Darstellung ihrer Pläne nicht einverstanden waren. Also haben wir uns mit Christiane Blömeke, tierschutzpolitische Sprecherin der Grünen in der Bürgerschaft, zu einem Gespräch verabredet.. Hier erklärt sie, wie Hamburg den Ausstieg aus Tierversuchen aus ihrer Sicht schaffen könnte – und warum die Untersuchung des Forschungslabors LPT, in dem sogar Studiendaten gefälscht worden sein sollen, so schleppend vorankommt.

Elbvertiefung: Frau Blömeke, als wir vor einer Woche schrieben, "die Grünen wollen im Falle eines Wahlsieges die Hamburger Universitäten ›tierversuchsfrei‹ machen", waren Sie damit nicht einverstanden. Warum?

Christiane Blömeke: Weil sich das so liest, als ob wir jetzt erst damit angefangen hätten! Aber das stimmt nicht. Wir bauen schon lange an Hamburgs tierversuchsfreier Zukunft.

EV: Womit zum Beispiel?

Blömeke: Da wäre unter anderem die neue Tierschutz-Professur am UKE, die schon seit Längerem geplant und jetzt von Katharina Fegebank (Anm. der Redaktion: Wissenschaftssenatorin Fegebank ist Vorsitzende im UKE-Kuratorium, dem Aufsichtsrat der Klinik) noch schneller auf den Weg gebracht wurde. Dort soll jemand berufen werden, der an Verfahren arbeitet, die Tierversuche in der Forschung ersetzen können. Und vor allem: Zumindest die Lehre an der Hamburger Universität ist bereits tierversuchsfrei. Am 4. Dezember hat die Bürgerschaft beschlossen, das Hamburger Hochschulgesetz entsprechend zu ändern. Alle Studienfächer – das betrifft insbesondere das Fach Biologie – können jetzt in Hamburg ohne Tierversuche studiert werden.

EV: Hamburgs vollständigen Ausstieg aus Tierversuchen halten Sie für machbar?

Blömeke: Wenn wir die richtigen politischen Rahmenbedingungen schaffen, dann wird das auch die richtigen Ideen in Gang bringen. Ich stelle mir einen runden Tisch vor, mit Wissenschaft, Industrie, Genehmigungsbehörden und Tierschutzverbänden, die zusammen diesen Plan entwickeln. Forscher, wie der, den wir gerade fürs UKE suchen, haben jetzt schon gute Ideen für Testverfahren, die ohne Tiere funktionieren.

EV: Wie künstliche menschliche Organe?

Blömeke: Ja. Oder Computersimulationen. Die Tiermodelle werden ja verwendet, obwohl sie nicht besonders sinnvoll sind, die Ergebnisse sind nur mit großen Einschränkungen auf Menschen übertragbar. Mit menschlichen Zellkulturen gibt es weniger unvorhergesehene Effekte – weil die Zellen menschlich sind. 

EV: Forscher, die sich mit synthetischer Biologie beschäftigen, geben aber eine ganz andere Einschätzung. Sie sagen, es gebe viel mehr Probleme bei der Übertragung.

Blömeke: Ist das so?

EV: Ja. Ihr Argument: Gewebe, die in Petrischalen wachsen, haben nicht mal eine eigene Blutversorgung, müssen also ohne Immunsystem auskommen. Das schafft einen künstlichen, nur sehr begrenzt mit einem ganzen Körper vergleichbaren Zustand. Die Forscher sagen auch, dass man damit in den nächsten Dekaden Tierversuche nicht vollständig ersetzen können wird, nur ergänzen und verfeinern.

Blömeke: Und deswegen sollen wir es gar nicht erst versuchen? Ich finde das falsch. So war es auch beim Atomausstieg: Am Anfang sagten alle: "Das geht nicht!" Aber es ging.

                                                                      Die Fragen stellte Nike Heinen

Was antwortete Christiane Blömeke noch auf die letzte Frage? Ist die Hamburger Uni wirklich so "tierversuchsfrei", wie sie meint? Warum spricht Blömeke von "skandalösen Vorgängen", wenn es um die Kontrollen des Forschungslabors LPT geht? Unsere Autorin hat die Grünen-Politikerin mit diesen und vielen weiteren Fragen konfrontiert – nicht alle wollte Blömeke beantworten. Welche das sind, lesen Sie mit Z+ in der langen Fassung des Interviews auf ZEIT ONLINE.

Adventsnachmittag mit Margot Käßmann – Plätze frei

"Weihnachten ist heute mehr ein Winterwohlfühlfest. Mit den eigentlichen christlichen Inhalten wird es von vielen nicht mehr in Verbindung gebracht", findet Margot Käßmann. Die ehemalige Landesbischöfin von Hannover und Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist heute in der Hauptkirche St. Petri zu Gast, um mit Evelyn Finger, Leiterin des ZEIT-Ressorts "Glauben&Zweifeln" und Constantin Schreiber, ARD-Journalist, zu diskutieren: Wie hat sich unsere Art des Feierns verändert? Käßmann zeigt sich in dieser Frage entspannt, so viel sei verraten. "Das Fest der Familie ist nicht mehr nur für die Familie da. Bei vielen sind auch Freunde eingeladen. Das ist entlastend", sagt sie. Weihnachten sei eben eine Tradition für alle, "auch viele Muslime feiern mit". Wenn Sie dabei sein möchten: Um 14 beginnt die Diskussion mit Beteiligung des Publikums, anschließend wird gesungen, es gibt Glühwein und Lebkuchen, der Eintritt ist frei.

Was Sie heute erleben können

Mittagstisch:

Bei den Flurförderzeugen

"Betriebsgelände. Unbefugten ist der Zutritt verboten", steht auf dem schon schief hängenden Schild am Tor des Briefzentrums Hamburg, im Volksmund auch Paketpost Altona genannt. Befugt oder nicht, die Betriebskantine ist für die Allgemeinheit geöffnet, also muss man durch dieses Tor, dann links um ein lang gezogenes Gebäude herum, bis man den Cafeteria genannten Raum betreten kann, eine kleine Kantine, wie sie im Buche steht: Essensausgabe in Edelstahl, Fliesen an Boden und Wänden, tristes Funktionsmobiliar. Durch eine Tür geht der Blick in eine riesige Halle, in der Gabelstapler, pardon: Flurförderzeuge vorbeisurren. Gemütlich geht anders. Das Essen ist erwartungsgemäß günstig: Eine gegrillte Hähnchenkeule mit Pommes und Salat kostet 5,90 Euro. Für das vegetarische Gericht – am Testtag Gemüsepfanne – werden 4,40 verlangt. Außerdem gibt es täglich eine von vier Pizzen zwischen 4 und 5 Euro. Der Clou aber sind die Manakish, leckere libanesische Teigfladen, die man mit verschiedenen Belägen frisch zubereitet für 1,50 oder 2,50 Euro bekommt. Günstiger kann man mittags nicht satt werden.

Altona/Bahrenfeld,Betriebskantine Briefzentrum Hamburg,
Plöner Straße 10, Zutritt über das Werksgelände, Mo–Do bis 16 Uhr, Fr bis 15 Uhr

 

Thomas Worthmann


Was geht

Lola tanzt: Unter Tanzpädagogik versteht manch einer, den eigenen Namen zu schwofen. Studierende der Lola Rogge Schule zeigen beim öffentlichen "UpTanzen", dass ihre Ausbildung weit anspruchsvoller ist; sie umfasst neben Technik Körperwahrnehmung, Choreografie und aktives Zuhören.

Lola Rogge Schule im Kiebitzhof, Performanceraum, Landwehr 11–13, heute ab 11 Uhr, Eintritt frei

Musik der Vogelpeitsche: Bandnamen sind so eine Sache. Wer nennt sich schon "Vögel Die Erde Essen" und geht damit auf "Goldene Peitsche Tour"? Wenn dann noch ein Mix aus Punk, Krautrock, Black Metal und R ’n’ B aus den Boxen schallt, implodiert jede Schublade. 

Astra Stube, Max-Brauer-Allee 200, heute, 19 Uhr, 13,90 Euro (VVK)

Tipps für Kids

Mini: Die Eule weiß genau, warum es Weihnachten gibt – damit ihr alle Geschenke bringen. Weil sie das Fest den anderen so erklärt, basteln Fuchs, Maus und Eichhörnchen bald Präsente für sie. Ob die Tiere den Sinn des Schenkens richtig verstanden haben? Bilderbuchkino für Kids ab vier Jahren: "Wie weihnachtelt man?" 

Bücherhalle Kirchdorf, Wilhelm-Strauß-Weg 2, Sa, 10.30–11 Uhr, Eintritt frei

MiniMediMaxi: Das Goßlerhaus erweckt die klassische Weihnacht zum Leben; neben Gedichten bietet es als Türchen im Lebendigen Adventskalender Glühwein, Kinderpunsch und Lebkuchen. Schülerinnen und Schüler des Hamburger Konservatoriums spielen dazu Weihnachtsmusik. Liederbücher zum Mitsingen liegen bereit.

Goßlerhaus, Terrasse, Goßlers Park 1, heute, 18.30 Uhr, Eintritt frei

MediMaxi: Kurz vor süßen Festtagen auf der Couch lohnt es, den Körper noch mal durchzuschütteln. Bei der "Christmas Jam 2019" hüpfen Kids ab acht Jahren im freien Training durch die Halle, shoppen Last-Minute-Weihnachtsgeschenke und zocken Parkour-Bingo. Dank des Jubiläums "30 Jahre Integration durch Sport" gibt es den Spaß diesen Sonnabend für lau.

Die Halle, Halle 4F, Stockmeyerstraße 43, Sa, 14–19 Uhr (ab 8 Jahren), 19–23 Uhr (ab 14 Jahren), Eintritt frei, Spenden für das Buffet erbeten

Hamburger Schnack

Neulich auf dem Weihnachtsmarkt sagt eine Dame zu ihrer Freundin, beide mit Glühwein in der Hand: "Du, Ostern ist doch das höchste Fest der Christen, aber Weihnachten ist doch aus Amerika, oder?"

Gehört von Bernhard Kassens


Meine Stadt

Museumshafen Övelgönne © Chris Riewerts

Die heutige Ausgabe zum vertieften Lesen

Mit einer Spende zusätzlich zum Flugpreis soll man Emissionen einfach ausgleichen können. Wie diese CO2-Kompensationen funktionieren und was sie bringen.

Spitzenbeamte verschafften sich Karten für ein Konzert der Rolling Stones. Nun wurde Anklage gegen eine Frau erhoben, die eigentlich für Höheres vorgesehen war.

Die Grünen wollen Tierversuche in allen Hamburger Laboren abschaffen – und werfen den Behörden vor, die Untersuchungen zum umstrittenen Versuchslabor LPT zu verschleppen