Hamburg (dpa/lno) - Die Leiterin des Personalamts der Stadt Hamburg, Bettina Lentz, hat den Tarifstreit im öffentlichen Dienst kritisiert. Die Streiks am Donnerstag seien "unnötig", sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. "Die Warnstreiks bringen uns in den Verhandlungen nicht weiter." Arbeitgeber und Gewerkschaften hätten bereits "konstruktiv verhandelt". Die Forderung der Gewerkschaften bedeute Gehaltssteigerungen von durchschnittlich 7,14 Prozent. "Diese Forderungen sind nicht angemessen und nicht bezahlbar", sagte Lentz. "Jeder Euro Erhöhung muss durch Gebührenerhöhungen oder Einsparungen an anderer Stelle finanziert werden." Die nächste Verhandlungsrunde beginnt am 31. März in Potsdam.