Hamburg/Itzehoe (dpa/lno) - Bei dem angeschlagenen Windkraft-Unternehmen Prokon in Itzehoe (Kreis Steinburg) zeichnet sich ein Insolvenzverfahren ab. Die Fortführung des Betriebs sei in Kernbereichen aber auch in diesem Fall gesichert, teilte der vorläufige Insolvenzverwalter Dietmar Penzlin am Donnerstag in Hamburg mit. Die Sanierung der Prokon Regenerative Energien GmbH mit rund 480 Mitarbeitern zeige "erste Erfolge". Das Amtsgericht Itzehoe werde voraussichtlich im Mai über die Eröffnung des Insolvenzverfahren entscheiden.

Prokon hatte im Januar die Eröffnung des Insolvenzverfahrens beantragt, nachdem es ausgegebene Genussrechte nicht mehr zurücknehmen und keine Zinsen mehr leisten konnte. Rund 74 000 Anleger haben knapp 1,4 Milliarden Euro in das Unternehmen investiert und bangen um ihr Geld.

Insolvenzbekanntmachung 26.3.2014 zu Prokon