Hamburg (dpa/lno) - Mittelfeldspieler Tolgay Arslan beklagt beim abstiegsgefährdeten Fußball-Bundesligisten Hamburger SV die Zurückhaltung bei Auswärtsspielen. "Wir wollen auswärts nicht das Spiel machen. Wir warten, was die Heimmannschaft macht", sagte Arslan im "Sportclub" des NDR-Fernsehens am Sonntagabend. Und ergänzte: "Vor ein, zwei Jahren war es anders. Da haben wir auswärts mehr Punkte geholt und dort lieber gespielt. Ich glaube, mit den Fans im Rücken ist es doch einfacher, zu Hause zu spielen."

Die Hamburger haben unter Trainer Mirko Slomka in drei Heimspielen sieben Punkte geholt. Dagegen kassierten sie auf fremden Plätzen in zwei Spielen zwei 0:1-Niederlagen. Unter den Slomka-Vorgängern Bert van Marwijk und Thorsten Fink offenbarten die Hamburger eklatante Schwächen in Heimspielen. In zehn Auftritten vor heimischem Publikum gab es nur zwei Siege und ein Remis, dagegen sieben Niederlagen.

Der HSV erwartet in einem weiteren Kellerduell an diesem Mittwoch (20.00 Uhr) den SC Freiburg. Die Hamburger sind mit 23 Punkten Tabellen-16., die Freiburger haben auf Platz 14 derzeit 25 Zähler. "Wir werden bis zum Schluss alles geben", sagte Arslan.

Interview Arslan