Hamburg (dpa/lno) - Vor dem Landgericht Hamburg hat am Mittwoch ein Mordprozess gegen einen 52-Jährigen begonnen, der seine Ex-Frau erstochen haben soll. Die Staatsanwaltschaft warf dem mutmaßlichen Täter vor, die damals 47-Jährige im Oktober 2013 aus niederen Beweggründen getötet zu haben. Er habe die Frau in ihren Keller im Stadtteil Hamm gelockt und mit einem Jagdmesser 16 Mal auf sie eingestochen. Der Mann handelte laut Anklage aus "Wut und Verärgerung", weil er der psychotherapeutischen Behandlung einer gemeinsamen Tochter zustimmen sollte. Der Angeklagte, der sich seit der Tat in Untersuchungshaft befindet, schwieg zu den Vorwürfen.