Hamburg (dpa/lno) - "Das Buch wird überleben" - so lautet das Fazit der Gesprächsrunde "Bücherzukunft" am Dienstagabend im Hamburger Literaturhaus. Dabei diskutierten u.a. der ehemalige Hamburger Bürgermeister Klaus von Dohnanyi, der Verleger Daniel Kampa (Hoffmann & Campe) und der Kritiker Ulrich Greiner über die Zukunft von Verlagen, Buchhändlern und dem Lesen überhaupt im digitalen Zeitalter.

"Es ist nicht mehr nur noch schwierig, Geld mit guten Büchern zu machen, es ist sogar schwierig, Geld mit schlechten Büchern zu machen", beschrieb Kampa die derzeitige Situation von Verlagen. Man müsse Eigensinn entwickeln, um Erfolg zu haben. "In der Nische kann man ganz gut leben", meinte Klaus von Dohnanyi. Der Hamburger Buchhändler Wilfried Weber ergänzte: "Man muss sich als Juwel, nicht als Nische verstehen." Eingeladen hatte die Buchhandlungskooperation 5plus - ein Zusammenschluss individuell geführter Häuser.

Buchhändler 5plus