Hamburg (dpa/lno) - Die jahrelange Krise in der Schifffahrt macht es auch der Reederei Hamburg Süd schwer. Das Tochterunternehmen des Oetker-Konzerns legt heute in Hamburg seinen Jahresbericht für 2013 vor. Informationen über Gewinne werden darin nicht veröffentlicht, wie es in der Oetker-Gruppe konzernweit üblich ist. Die niedrigen Frachtraten und der starke Euro machen es jedoch unwahrscheinlich, dass die zweite große deutsche Linienreederei im vergangenen Jahr schwarze Zahlen geschrieben hat. Der Versuch einer Fusion mit dem Konkurrenten Hapag-Lloyd war vor einem Jahr gescheitert. Nun muss sich Hamburg Süd als eine der kleineren Linienreedereien allein im schwierigen Weltmarkt behaupten.