Hamburg (dpa/lno) - Die neue Intendantin des Deutschen Schauspielhauses in Hamburg, Karin Beier, muss in ihrer zweiten Spielzeit auf zwei Produktionen verzichten. "Für die nächste Spielzeit müssen wir zwei Produktionen streichen, weil die nicht finanziert sind", sagte Beier der "Welt am Sonntag". "Ich finde das bitter. Andererseits haben wir tolle Regisseure und tolle Schauspieler - das war ja eine Entscheidung von mir."

Als sie ihren Vertrag mit der Stadt Hamburg verhandelt habe, "fand ich, das Haus war runtergespart", kritisierte Beier. "Beim Blick in die Wirtschaftspläne stellte ich fest, dass über Jahre immer nur an der Kunst gespart wurde."