Ingolstadt (dpa/lno) - Die Hamburg Freezers haben im Kampf um die deutsche Eishockey-Meisterschaft einen weiteren Rückschlag hinnehmen müssen. Der souveräne Hauptrunden-Sieger unterlag am Dienstagabend im vierten Playoff-Halbfinale beim ERC Ingolstadt mit 2:5 (1:0, 1:2, 0:3) und liegt in der Serie "Best of seven" nunmehr mit 1:3 hinten. Sollten die Hamburger am kommenden Freitagabend daheim auch die fünfte Partie verlieren, wäre dies das Aus.

Morten Madsen (19.) und Jerome Flaake (39.) trafen für das Team von Freezers-Trainer Benoit Laporte. Ziga Jeglic (44., 59.), John Laliberte (27.), Derek Hahn (36.) und Travis Turnbull (54.) erzielten vor 4815 Zuschauern die Tore für die Gastgeber, die die Hauptrunde nur auf dem neunten Rang beendet hatten.

Madsens Führungstor mit einem verwandelten Penalty nährte zunächst die Hoffnungen der Hamburger auf den Ausgleich in der Gesamtwertung. Ingolstadt ließ sich aber nicht beeindrucken und kam zurück. Dank ihres überragenden Torhüters Sébastien Caron konnten die Freezers die Partie noch offen halten.

Als aber Jeglic einen Blackout der Gäste zur erneuten Führung ausnutzte und Turnbull gute fünf Minuten vor der Schlusssirene nachlegte, war die turbulente Partie entschieden. Wegen einer üblen Faustkampfeinlage musste Hamburgs David Wolf danach mit einer Matchstrafe vom Eis und wird am Freitag im Heimspiel fehlen.