Hamburg (dpa/lno) - Die haushaltspolitischen Sprecher der CDU/CSU-Fraktionen der Länder fordern den Abbau der sogenannten kalten Progression. Diese bewirkt, dass Lohnsteigerungen durch höhere Steuersätze wieder aufgezehrt werden. "Wir fordern die Finanzminister auf, in der mittelfristigen Finanzplanung die Zuwächse aus der kalten Progression spätestens ab 2018 nicht mehr zu berücksichtigen", heißt es in einem am Dienstag in Hamburg gefassten Beschluss. "Wir wollen Steuergerechtigkeit", betonte der CDU-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag, Mike Mohring, Vorsitzender der Konferenz der haushalts- und finanzpolitischen Sprecher.

Erklärung "Kalte Progression"