Hamburg (dpa/lno) - Trotz Warnungen von Computerexperten arbeiten Teile der Hamburger Verwaltung weiter mit dem Betriebssystem Windows XP. 1824 XP-Rechner seien als Ausnahmen genehmigt worden, teilte die Finanzbehörde am Mittwoch auf Anfrage mit. Dies entspreche einem Anteil von unter fünf Prozent der Computer. Die Umstellung auf neuere Software erfolge im Laufe des Jahres, sagte ein Sprecher. Zusätzliche Sicherheitsmaßnahmen sollten die mit Windows XP betriebenen Computer solange schützen. Hersteller Microsoft hatte am Dienstag das letzte Sicherheitsupdate für XP veröffentlicht und davor gewarnt, das System weiter zu nutzen. Das Risiko, sich mit Schädlingen zu infizieren, sei mit XP ohnehin 21 Mal höher als mit Windows 7.