Hamburg (dpa/lno) - Rockmusiker Marius Müller-Westernhagen (65) widert der Starkult um seine Person an. "Als ich 1999 aufgehört habe, in Stadien zu spielen, konnte ich meinen eigenen Namen nicht mehr hören", sagte Westernhagen dem "Zeit Magazin". "Ich war richtig angeekelt." 2006 trennte sich Westernhagen ("Sexy", "Freiheit") von seinem damaligen Label Warner. Danach habe er sich von seinem Status als Rockstar "vollkommen abgekoppelt" und versucht, "das Mäntelchen des Superstars auszuziehen", sagte der 65-Jährige. Derzeit ist der langjährige Wahl-Hamburger, der 2010 nach Berlin zog, mit dem Album "Alphatier" auf einer Tournee durch kleine Clubs.

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