Hamburg (dpa/lno) - Die Junge Islam Konferenz (JIK) tagt in diesem Jahr erstmals in Hamburg. Ein erstes Treffen sei im Herbst geplant, teilten die Veranstalter am Mittwoch mit. Bis zu vierzig Jugendliche zwischen 17 und 23 Jahren können an der viertägigen Konferenz teilnehmen und am Beispiel der Rolle von Islam und Muslimen über den Umgang mit Vielfalt in Hamburg diskutieren. Die Bewerbungsfrist ende Mitte Juli. Das seit drei Jahren existierende Dialogforum der außerschulischen politischen Bildungsarbeit unter dem Motto "Volle Vielfalt voraus" werde für insgesamt vier Jahre in der Hansestadt eingerichtet.

"Ich freue mich sehr, dass Hamburg als zweites Bundesland die Junge Islam Konferenz ausrichtet", erklärte Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) als Schirmherr der Veranstaltung. Er wünsche sich, dass das Projekt zur Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts beiträgt: Die Menschen sollen ermuntert werden, neugierig aufeinander zuzugehen und gemeinsam Vorschläge für ein gutes Zusammenleben zu entwickeln. Der Titel der Veranstaltung solle deutlich machen, "dass unsere Stadt das Zuhause von vielen Jugendlichen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, Identitäten und Lebenszielen ist".

Bewerbungshomepage der Jungen Islam Konferenz