Hamburg (dpa/lno) - In der Auseinandersetzung um die Zukunft des umstrittenen Esso-Häuser-Grundstücks im Hamburger Stadtteil St. Pauli zeichnet sich eine Lösung ab. Die Bayerische Hausbau als Eigentümerin ist nach Angaben ihres Chefs Jürgen Büllesbach zu Kompromissen bereit. So kann sie sich vorstellen, den bislang von ihr abgelehnten 50-prozentigen Anteil an Sozialwohnungen durch Baugemeinschaften, Studenten- oder Seniorenwohnungen zu erbringen. In einem Interview des "Hamburger Abendblatts" (Freitag) schränkte Büllesbach jedoch ein: "Eines steht fest. (...) Am Ende müssen wir damit auch Geld verdienen." Der Bezirksamtschef von Hamburg-Mitte, Andy Grote (SPD), zeigte sich auf Nachfrage dennoch "zuversichtlich, dass wir eine Lösung hinkriegen".

Bayerische Hausbau GmbH

Initiative Esso-Häuser