Hamburg (dpa) - Der Gasversorger Eon sieht sich nicht vor einer Welle von Kundenrückforderungen wegen strittiger Gaspreisklauseln. "Unsere Preise waren und sind angemessen", sagte eine Konzernsprecherin in München. "Die Gerichte haben sich auf rein formale Aspekte konzentriert. Für Rückforderungen sehen wir keine Grundlage." Die Verbraucherzentrale Hamburg erklärte, die Rechtslage sei seit Januar 2013 rechtskräftig geklärt. Trotz der dreijährigen Verjährungsfrist könnten im Einzelfall für Kunden noch Erstattungsansprüche bestehen. Das könnten die Verbraucherzentralen oder ein Anwalt für die Betroffenen klären.

Mitteilung Verbraucherzentrale Hamburg