Hamburg (dpa) - Auf der Fahrt von Göttingen nach Hannover hat eine Musikerin am Freitag eine Bratsche im Wert von 20 000 Euro im Zug liegen lassen. Die 32-Jährige hatte ihr Konzert bereits hinter sich und bemerkte das Fehlen des Streichinstruments erst nach dem Aussteigen in Hannover, als der Zug schon nach Hamburg weitergefahren war. Sie bat die Bundespolizei um Hilfe, die umgehend diverse Metronom-Züge auf dem Weg in die Hansestadt durchsuchen ließ, zunächst erfolglos. Schließlich entdeckte eine Zugbegleiterin das Instrument kurz vor der Weiterfahrt nach Bremen im Hamburger Hauptbahnhof, wie ein Sprecher der Bundespolizei am Samstag mitteilte. Die überglückliche Besitzerin habe sich bei den Beamten herzlich bedankt und erklärt: "Es ist für einen Musiker der größte Alptraum, sein wertvolles Musikinstrument zu verlieren."

Polizemitteilung mit Fotos