Hamburg (dpa/lno) - Im Prozess um den gewaltsamen Tod der kleinen Yagmur aus Hamburg-Billstedt hat die Mutter erstmals Emotionen gezeigt. Als der Richter einen Brief verlas, in dem die 27-Jährige ihre Unschuld beteuerte, brach die Frau am Mittwoch in Tränen aus. Die Verhandlung wurde vorübergehend unterbrochen. Yagmur war Mitte Dezember 2013 an den Folgen schwerer Misshandlungen gestorben. Seit einer Woche müssen sich die Eltern vor dem Landgericht Hamburg verantworten, wollen sich dort aber erst einmal nicht äußern. Die Staatsanwaltschaft hält die Mutter für die Hauptschuldige.